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Veröffentlicht am 08.01.2026

Schweden-Setting

Dann ruhest auch du (Ein Fall für Maya Topelius 3)
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„Dann ruhest auch du“ von Sandra Åslund hat mich wieder richtig gut unterhalten – spannend, düster und mit einem Schweden-Setting, das ich einfach liebe. Öland im Winter, die raue Ostsee-Luft, einsame ...

„Dann ruhest auch du“ von Sandra Åslund hat mich wieder richtig gut unterhalten – spannend, düster und mit einem Schweden-Setting, das ich einfach liebe. Öland im Winter, die raue Ostsee-Luft, einsame Orte, alte Gemäuer – all das schafft eine Atmosphäre, in der ich mich sofort zuhause fühle. Genau diese nordische Stimmung trägt den Thriller für mich enorm.

Auch wenn ich nur Band 1 gelesen habe und Band 2 ausgelassen habe, kam ich erstaunlich gut in den dritten Teil hinein. Die Story ist so aufgebaut, dass man den Fall und die Figuren auch ohne vollständige Reihenkenntnis versteht – ein großes Plus! Ich hatte nie das Gefühl, wichtige Zusammenhänge zu verpassen, und konnte dem Plot gut folgen.

Worum geht’s? In der Schlossruine von Borgholm auf Öland wird eine Journalistin tot aufgefunden – gezielt und professionell erschossen. Es ist bereits der zweite Mord, der auf eine regelrechte Hinrichtung hindeutet. Kriminalinspektorin Maya Topelius und ihr Kollege Pär reisen nach Kalmar, um zu ermitteln – doch kaum dort, gibt es bereits ein weiteres Opfer. Schnell wird klar: Hier geht es nicht nur um Einzeltaten, sondern um ein Netzwerk voller Hass, Ideologie und Gewalt. Die Spur führt in die erschreckend real wirkenden Abgründe des ländlichen Rechtsextremismus – brisant, unbequem und sehr fesselnd erzählt.

Besonders mochte ich, dass der Fall für Maya auch persönlich wird, als sie auf Parallelen zu einem alten, lange verdrängten Trauma aus ihrer Schulzeit stößt – und damit auch zu ihren drei Freundinnen aus Jugendtagen. Diese emotionale Verknüpfung gibt der Geschichte Tiefe und Fallhöhe, ohne die Spannung auszubremsen.

Einen Stern ziehe ich ab, weil mich die Figuren-Bindung zwar wieder erreicht hat, ich aber in den Ermittlungssträngen noch ein kleines bisschen mehr Überraschung gebraucht hätte, um komplett „wow“ zu sein. Trotzdem: Der Lesefluss, das Setting und der persönliche Bezug haben mich absolut bei der Stange gehalten.

Fazit: Ein packender, atmosphärischer Nordic-Thriller, der auch ohne direkten Vorgängerband funktioniert. Für mich ein starkes Highlight der Reihe und eine klare Empfehlung für alle, die Schweden-Krimis mit persönlicher Note und gesellschaftlicher Brisanz mögen. Ich freue mich jetzt schon auf mehr Fälle mit Maya!

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Veröffentlicht am 08.01.2026

spannend

The Business Trip
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„The Business Trip“ hat mich wirklich überrascht – ein Thriller mit starkem Sog und einem Konzept, das mich sofort gefesselt hat. Ich fand das Buch sehr spannend und habe die Geschichte in großen Zügen ...

„The Business Trip“ hat mich wirklich überrascht – ein Thriller mit starkem Sog und einem Konzept, das mich sofort gefesselt hat. Ich fand das Buch sehr spannend und habe die Geschichte in großen Zügen richtig genossen.

Im Mittelpunkt stehen zwei Frauen, die sich nicht kennen und doch auf unheimliche Weise miteinander verbunden werden: Stephanie – erfolgreich, ehrgeizig, selbstbewusst – sitzt im Flugzeug auf dem Weg zu einem Business-Termin. Jasmine dagegen ist mittellos und auf der Flucht vor ihrem gewalttätigen Freund. Als beide nach dem Flug spurlos verschwinden und kurz darauf ihre Freundeskreise identische SMS über denselben Mann erhalten, wird klar: Hier steckt etwas deutlich Größeres und viel Dunkleres dahinter. Und ab diesem Moment dreht die Story richtig auf – mysteriös, unberechenbar und zunehmend verstörend.

Ich liebe, wie die Spannung aufgebaut ist: erst subtil, dann beunruhigend und schließlich fast schon hypnotisch. Dieses Gefühl, nicht zu wissen, was real ist, wem man glauben kann und welche Absichten die Figuren wirklich verfolgen, wurde extrem gut eingefangen.

Ein kleiner Punktabzug: Leider fand ich nicht beide Frauen gleich sympathisch. Während ich eine der beiden (vor allem in ihren Motiven und ihrer emotionalen Lage) sehr gut nachvollziehen konnte, blieb mir die andere stellenweise etwas fremd, was den Zugang für mich ein kleines bisschen erschwert hat. Trotzdem funktioniert die Geschichte auch mit dieser Reibung – vielleicht sogar, weil sie so unterschiedlich sind.

Fazit: Ein cleverer, spannender und atmosphärisch dichter Thriller mit einem genialen Twist-Setup und immer düsterer werdender Spannungskurve. Nicht alle Figuren konnten mich emotional gleich abholen – aber das Buch auf jeden Fall. Klare Empfehlung für Thrillerfans, die psychologische Abgründe und unheilvolle Mysterien lieben.

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Veröffentlicht am 08.01.2026

spannend

Kälter
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„Kälter“ von Andreas Pflüger ist ein extrem spannender Thriller, der mich schnell in seinen Bann gezogen hat. Die Geschichte beginnt im Herbst 1989 auf der Nordseeinsel Amrum, wo Luzy Morgenroth ein scheinbar ...

„Kälter“ von Andreas Pflüger ist ein extrem spannender Thriller, der mich schnell in seinen Bann gezogen hat. Die Geschichte beginnt im Herbst 1989 auf der Nordseeinsel Amrum, wo Luzy Morgenroth ein scheinbar ruhiges Leben als Provinzpolizistin führt – weit weg von der Person, die sie früher war. Doch als ein Mann plötzlich spurlos von einer Fähre verschwindet, bricht ihre Vergangenheit mit voller Wucht über sie herein. Was zunächst wie ein lokaler Vermisstenfall wirkt, entpuppt sich als Auftakt zu einer gnadenlosen Jagd durch die Schattenwelt des Kalten Krieges. Plötzlich ist Luzy nicht mehr die gemütliche Dorfpolizistin, sondern wieder das, was sie einst war: eine Waffe, geschliffen durch Schmerz und Verlust.

Ich gebe ehrlich zu: Ich bin normalerweise überhaupt kein Fan von Provinzpolizisten als Thrillerhelden – oft sind sie mir zu klischeehaft oder zu langsam erzählt. Aber Luzy? Die habe ich sofort ins Herz geschlossen. Sie ist tough, aber nicht unnahbar, hat Ecken und Brüche und bleibt dabei herrlich menschlich. Ihre Mischung aus norddeutscher Bodenständigkeit und internationaler Agenten-Badass-Energie macht sie unglaublich sympathisch und zu einer Figur, der man gern folgt – selbst wenn es rund um sie immer kälter und gefährlicher wird.

Die Spannung ist wirklich stark: rasant, hart, kompromisslos. Pflüger versteht es, Bedrohung und Action so zu inszenieren, dass man immer weiterlesen will. Der persönliche Rache-Plot – Luzy gegen das Geheimdienst-Imperium, das den Mann schützt, der ihr Leben zerstörte – ist intensiv und emotional treibend. Man spürt dieses Katz-und-Maus-Spiel auf jeder Seite: Wer ist kälter? Wer hat die besseren Nerven?

Einen Stern ziehe ich nur ab, weil mir die „Provinz-Komponente“ trotz der tollen Protagonistin manchmal etwas fremd blieb und ich mich in den globalen Agenten-Passagen noch wohler fühlte. Aber das ist wirklich Meckern auf hohem Niveau.

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Veröffentlicht am 08.01.2026

tolle Welt

Heir of Illusion
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„Heir of Illusion“ von Madeline Taylor hat mich von der ersten Seite an gepackt. Die düstere, gefährliche Welt – voller Fae-Magie, mysteriöser Götter und politischer Abgründe – ist unglaublich atmosphärisch ...

„Heir of Illusion“ von Madeline Taylor hat mich von der ersten Seite an gepackt. Die düstere, gefährliche Welt – voller Fae-Magie, mysteriöser Götter und politischer Abgründe – ist unglaublich atmosphärisch geschrieben. Ich war sofort gefesselt und habe jedes Setting, jede dunkle Ecke und jeden Funken Magie aufgesogen. Die Story verliert keine Zeit: Intrigen, bröckelnde Loyalitäten und Wendungen treiben die Handlung in einem Tempo voran, das mich die Kapitel nur so hat verschlingen lassen.

Ivy ist eine faszinierende Protagonistin: Als Phantom beherrscht sie Illusionen und etliche Tricks, doch der verfluchte Halsring, der sie an den grausamen König Baylor bindet, macht sie zur unfreiwilligen Attentäterin und zum scheinbar gehorsamen Werkzeug des Throns. Besonders mochte ich ihren inneren Konflikt – den Moment, in dem sie begreift: Sie ist nicht das gezähmte Haustier, sondern das Monster, das man unterschätzt hat. Diese Entwicklung ist kraftvoll, dark und absolut mitreißend.

Die Dynamik zwischen Ivy und Thorne war für mich eines der Highlights. Der geheimnisvolle Seelenfänger ist ebenso undurchsichtig wie charmant, moralisch grau und perfekt geschrieben für die „brüchiges Bündnis mit Funken“-Chemie, die der Roman verspricht. Ihr Zusammenspiel lebt von Misstrauen, Neugier und einem gefährlichen Knistern, das immer wieder zwischen Verbundenheit und möglicher Zerstörung schwankt. Tropes wie Forced Proximity, Rivals to Lovers und Hurt/Comfort werden hier nicht nur bedient, sondern wirklich gut umgesetzt – besonders die emotionale Seite von „Who did this to you?“ hat mich getroffen.

Ein kleiner Punktabzug, weil ich mir bei Ivy manchmal noch mehr emotionale Nuancen in den ruhigeren Momenten gewünscht hätte. Ihre Stärke und ihr Überlebenswille stehen im Fokus, was ich liebe – aber an einigen Stellen hätte ein Hauch mehr Verletzlichkeit die Figur für mich noch perfekter gemacht.

Fazit: Dark, magisch, rasant und mit einer Slow-Burn-Romance, die süchtig macht. Für mich eine der stärkeren Romantasy-Neuerscheinungen – nicht ganz perfekt, aber ein absolut fesselndes Leseerlebnis. Wer morally-grey Charaktere, Intrigen und eine dunkle, knisternde Lovestory sucht, wird dieses Buch lieben.

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Veröffentlicht am 08.01.2026

tolles Herbstbuch

The Pumpkin Spice Latte Disaster
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„The Pumpkin Spice Latte Disaster“ von Kyra Groh ist für mich ein richtig schöner Fall-Read – warm, witzig und überraschend tief. Ich mochte die Grundidee sehr: Jude kehrt nur widerwillig für die Hochzeit ...

„The Pumpkin Spice Latte Disaster“ von Kyra Groh ist für mich ein richtig schöner Fall-Read – warm, witzig und überraschend tief. Ich mochte die Grundidee sehr: Jude kehrt nur widerwillig für die Hochzeit ihrer Schwester in ihr englisches Heimatdorf Lower Whilby zurück, ein Ort, der all das verkörpert, was sie eigentlich meidet – Kleinstadttratsch, Gemütlichkeit und das immergleiche „Man kennt sich“-Leben. Doch kaum angekommen, gerät ihr chaotisches Weltbild ordentlich ins Wanken – und das vor allem wegen James, dem mürrischen, aber sehr charmanten Barista, der nicht nur Jude, sondern auch die Leser:innen schnell für sich gewinnt. Dass er außerdem der Sohn berühmter Brit-Pop-Stars ist und Jude ihn für ihren Podcast interviewen will, sorgt für herrlich knisternde Spannungen.

Der Roman hat mich wirklich gut unterhalten. Die Dynamik zwischen Jude und James erinnerte mich stellenweise an die Energie zwischen Lorelei und Luke aus „Gilmore Girls“ – und genau das ist für mich jeden Herbst ein absolutes Wohlfühl-Muss. Auch die cozy Café-Atmosphäre und der britische Kleinstadt-Charme sind perfekt eingefangen.

Ein kleiner Punktabzug: Jude war mir manchmal etwas zu quirlig und rastlos. Ihre Energie ist ein zentraler Teil ihrer Figur, aber an manchen Stellen hätte ich mir ein bisschen mehr Ruhe und weniger Überschwang gewünscht – dann wäre sie für mich noch greifbarer gewesen. Trotzdem macht gerade ihr innerer Konflikt, sich nicht auf Gefühle einlassen zu können, die Geschichte emotional stark und gibt dem Buch mehr Tiefe, als ich zunächst erwartet hatte.

Fazit: Ein herbstlicher Wohlfühlroman mit Humor, Herz und einer tollen Slow-Burn-Romance. Nicht perfekt, aber sehr liebenswert – und definitiv eine Empfehlung für alle, die im Herbst gern zu romantischen, warmen und witzigen Büchern greifen.

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