Ein tiefgründiger Roman über Mutterschaft
Wenn man es nicht besser wüssteEine Mutter blickt auf ihr Leben zurück und reist dazu an den Ort an dem sie ihre Familie gegründet hat.
Warum sie gegangen ist, wissen wir nicht!
Warum sie zurückgekommen ist, auch nicht!
Aber sie schaut ...
Eine Mutter blickt auf ihr Leben zurück und reist dazu an den Ort an dem sie ihre Familie gegründet hat.
Warum sie gegangen ist, wissen wir nicht!
Warum sie zurückgekommen ist, auch nicht!
Aber sie schaut mit uns auf eine turbulente Zeit in ihrem Leben zurück.
Melancholisch, ausdrucksstark und poetisch schreibt Kirkeby über die Gefühle einer Mutter in der Bestrebung immer das Beste zu tun. 4,5/5 ⭐️
. In „Wenn man es nicht besser wüsste“ begleiten wir die Protagonistin als Ich- Erzählerin durch einen Teil ihrer Familiengeschichte. Zwar bleibt die Erzählerin im Laufe des Romans ein wenig kühl und distanziert, nichtsdestotrotz bekommen wir einen intensiven Einblick in ihr Gefühlsleben und ihren inneren Kampf in das Bild der perfekten Ehefrau, Mutter, Freundin und Nachbarin zu passen. Sie wollte immer viel, aber nicht zu dem Preis sich selbst aufzugehen und zu opfern.
So blickt sie im Verlauf der Geschichte auf die Dinge, die sie getan hat und reflektiert darüber, was sie hätte tun können.
Wir wandern mit der Protagonist nicht nur durch ihre alte Heimat, auch durch ihr altes vergangenes Leben und erhalten Stück für Stück durch Erinnerungen, Beobachtungen, Gesprächen und tiefen Gedanken ein Bild von ihrer Persönlichkeit und ihrem Leben, sodass wir verstehen ihre Kühlheit, Distanziertheit verstehen. Eventuell ist ihr Verhalten auch eine Antwort auf das Unverständnis auf das man als schüchterne ruhige Person trifft.
Bei Kirkeby findet man das große Ganze zwischen den poetischen Zeilen und hinterfragt das eigene, sowie das Verhalten der Gesellschaft.
. Ein Roman, der durch seine einzigartige Atmosphäre und Sprache besticht und das Leben hinterfragt. Für mich persönlich, hätte der Roman von Kirkeby auch an einigen Stellen etwas ausführlicher sein können. Ein paar Zeilen mehr wären klasse gewesen.
. Nichtsdestotrotz ein Roman, der gelesen und diskutiert werden sollte!
Große Leseempehlung!