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Veröffentlicht am 09.01.2026

Dritter Band der fesselnden Zeitreise-Serie um Lilly und Damien

A Spark of Time - Ein Treffen in den Highlands
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Nach der Rückkehr aus dem alten Ägypten, wo sämtliche Zeitreise-Zahnräder endgültig zerstört wurden, glaubt Lilly, dass die Bedrohung durch Damiens Vater endgültig vorbei ist. Doch zwölf Monat später sucht ...

Nach der Rückkehr aus dem alten Ägypten, wo sämtliche Zeitreise-Zahnräder endgültig zerstört wurden, glaubt Lilly, dass die Bedrohung durch Damiens Vater endgültig vorbei ist. Doch zwölf Monat später sucht Damien noch immer nach einer Spur von Grayson Belmont, seine verzweifelte Beharrlichkeit hat ihn und Lilly emotional weit voneinander entfernt. In dieser aufgeladenen Situation erscheint Collin MacLeod im Antiquitätenladen und zwingt das zerstrittene Paar dazu, ihn ins Schottland des Jahres 1745 zu begleiten, wo er hofft, die sagenumwobene Perle von Tortuga zu finden. Während Lilly die Rolle als Collins Ehefrau zufällt, muss Damien den gehorsamen Diener geben und hat keinerlei Möglichkeiten, sich mit ihr auszusprechen. Zwischen einer Vielzahl von gesellschaftlichen Zerstreuungen genießt Lilly Collins charmante Zuwendung, doch wie bei jeder Reise in die Vergangenheit, sitzt ihnen die Zeit sprichwörtlich im Nacken.

"A Spark of Time - Ein Treffen in den Highlands" von Kira Licht ist der dritte Band, der fantasievoll geschriebenen Zeitreise-Serie um Lilly deGray und Damien Belmont, der mich gefesselt und fasziniert hat. Obwohl jedes der Bücher ein abgeschlossenes Abenteuer enthält, zieht sich der bedeutendste Handlungsfaden durch alle Fortsetzungen weiter, daher empfehle ich, die Bände in der korrekten Reihenfolge zu lesen. Die Protagonisten waren mir von Anfang an ans Herz gewachsen, so dass ich viel Freude daran hatte, sie erneut in die Vergangenheit zu begleiten.

Den Schreibstil habe ich genau so mitreißend empfunden, wie ich es bereits aus vielen Büchern der Autorin kenne und liebe, die Spannung zog sich auf einem für mich angenehmen Niveau durch die gesamte Geschichte. Dieses Mal hat mir das Leseerlebnis ganz klare Outlander-Vibes gegeben, nicht nur das Jahr, in das Collin mit Lilly und Damien reist, passte dazu, auch die Beschreibung der schottischen Highlands und der geschichtliche Hintergrund ließen Bilder aus der Fernseh-Serie vor meinem geistigen Auge aufblitzen. Der Cliffhanger am Ende weckt schon die Vorfreude auf Band vier, insgesamt habe ich mich ganz wunderbar unterhalten gefühlt, so dass ich für den fantastischen Fortsetzungsroman eine begeisterte Leseempfehlung ausspreche.

Fazit: Erneut gelang es der Autorin, mich mit einer Reise in die Vergangenheit zu bezaubern, ich hatte spannende und vergnügliche Lesestunden, so dass ich dieses Buch gern weiter empfehle.

Veröffentlicht am 04.01.2026

Fantasievolle Prüfungen an einer magischen Akademie

The Ordeals
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Solange sie zurück denken kann, lebt Sophia De Winter bei ihrem Onkel, ein magisches Armband, das er einst aus einem Tropfen ihres Blutes schuf, fesselt sie an den kaltherzigen Mann. Um sich von dem Sammler ...

Solange sie zurück denken kann, lebt Sophia De Winter bei ihrem Onkel, ein magisches Armband, das er einst aus einem Tropfen ihres Blutes schuf, fesselt sie an den kaltherzigen Mann. Um sich von dem Sammler und seinen Aufträgen zu befreien, sieht Sophia nur einen Ausweg, sie muss an den Aufnahmeprüfungen für die Killmarth Akademie teil nehmen. Gerüchten zufolge ist das Gelände von einem so starken Zauber geschützt, dass jede fremde Magie eliminiert wird. Allerdings ahnt Sophia noch nicht, dass sie in jeder einzelnen Prüfung ihr Leben aufs Spiel setzt, um all das zu überstehen, arbeitet sie mit dem Botaniker Alden Locke zusammen - doch kann sie ihm trauen, während sämtliche Anwärter in Konkurrenz zueinander stehen und an der Akademie nur Plätze für weniger als die Hälfte von ihnen vergeben werden?

"The Ordeals" von Rachel Greenlaw ist der spannende Auftaktband einer Fantasy-Reihe, der mich praktisch von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen hat. Sophia, aus deren Perspektive die Geschichte erzählt wird, war mir von Anfang an sympathisch, die Umstände, die ihr Leben seit Kindertagen bestimmen, haben sie zu einer starken jungen Frau geformt. Sowohl die Protagonistin als auch sämtliche andere Figuren habe ich authentisch und lebensecht empfunden, nach wenigen Sätzen war ich emotional bereits tief in die Handlung eingetaucht und habe Hoffnung, Aufregung und natürlich auch Kummer, Zweifel und Zuneigung mit Sophia geteilt.

Der Schreibstil hat mich durchgehend gefesselt, durch die Prüfungen und die mörderische Konkurrenz unter den Anwärtern hielt sich die Spannung auf einem konsequent hohen Niveau, es gab immer ein paar Geheimnisse, die mich abhalten wollten, das Buch zwischenzeitlich einmal aus der Hand zu legen. Wie es bei einem Reihenauftakt nicht anders zu erwarten war, endet das Buch mit einem ordentlichen Cliffhanger, so dass ich es kaum erwarten kann, bis der Fortsetzungsband erscheint. Dieser mitreißende Einstieg in die Geschichte der Killmarth Akademie hat mich dauerhaft fasziniert und begeistert, dafür spreche ich gern eine Leseempfehlung aus.

Fazit: Der spannende Reihenauftakt hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt und begeistert, dieses fantasievolle Lesevergnügen empfehle ich daher gern weiter.

Veröffentlicht am 02.01.2026

Faszinierende Dornröschen-Adaption in leicht düsterem Ambiente

Feenfluch – Dein Wunsch soll erfüllt werden ...
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Vor sieben Jahren besuchte Kaelith ihre schwangere Schwester und half bei der Geburt. Deshalb war sie nicht im Königsschloss, als ein Fluch sämtliche Bewohner in einen dauerhaften Schlaf versetzte und ...

Vor sieben Jahren besuchte Kaelith ihre schwangere Schwester und half bei der Geburt. Deshalb war sie nicht im Königsschloss, als ein Fluch sämtliche Bewohner in einen dauerhaften Schlaf versetzte und den gesamten Schlossberg mit dornigen Ranken überzog, die bisher kein Schwert durchdringen konnte. Seit diesem Tag lebt Kaelith mit Schuldgefühlen, denn sowohl ihre Eltern als auch ihre beste Freundin schlafen unter den Dornen. Als eine Wahrsagerin behauptet, nur sie sei in der Lage den Feenfluch zu brechen, macht sich Kaelith unverzüglich auf den Weg in die schimmernden Wälder. Der Magier Thorn begleitet sie, da er die Gefahren des Feenreichs kennt und sie beschützen soll. Doch kann sie dem undurchsichtigen Mann wirklich trauen?

"Feenfluch – Dein Wunsch soll erfüllt werden ..." von Christian Handel ist eine spannende Adaption der Dornröschen-Geschichte, die mich schnell in ihren Bann gezogen hat. Anders als beim Original ist es hier ein Dienstmädchen aus dem Königsschloss, das sich dem Fluch der Dornenhecke stellt und mir ist die Protagonistin schnell ans Herz gewachsen. Ihre Stärke liegt nicht in märchenhafter Tapferkeit, seit einem traumatischen Erlebnis in der Kindheit leidet Kaelith z.B. unter Platzangst und ich denke, anfangs sind es eher die Schuldgefühle, die sie dazu bringen, ihre Loyalität zur Prinzessin und ihren Eltern unter Beweis zu stellen. Durch diese menschlichen Schwächen wirkte sie auf mich besonders authentisch und lebensecht, so das ich emotional immer an ihrer Seite war.

Den Schreibstil habe ich genau so fesselnd empfunden, wie ich es bereits aus einigen anderen Büchern des Autors kenne, die Spannung hielt sich während der gesamten Handlung auf einem angenehmen Niveau, so dass ich den E-Reader zwischenzeitlich kaum aus der Hand legen mochte. Sowohl den Hintergrund als auch sämtliche Figuren fand ich umfassend und greifbar dargestellt, die etwas düstere Atmosphäre passte meiner Meinung nach perfekt dazu. Insgesamt kann ich von einem märchenhaft schönen Leseerlebnis sprechen, das auf jeden Fall Lust macht, weitere Geschichten von Christian Handel zu entdecken und das ich gern weiter empfehle.

Fazit: Diese Dornröschen-Adaption glänzt mit leicht düsterer Atmosphäre und fantasievoll beschriebenen Figuren. Mich hat die Geschichte von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt und fasziniert, so dass ich dafür gern eine Leseempfehlung ausspreche.

Veröffentlicht am 28.12.2025

Entschleunigung in jeder einzelnen Leseminute

Mathilde und Marie
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Als die Studentin Marie aus der Hektik ihres Lebens in Paris ausbricht und ohne bestimmtes Ziel in einen Zug steigt, ahnt sie noch nicht, wie sehr dieser Aufbruch ihr Leben verändert. Denn hier trifft ...

Als die Studentin Marie aus der Hektik ihres Lebens in Paris ausbricht und ohne bestimmtes Ziel in einen Zug steigt, ahnt sie noch nicht, wie sehr dieser Aufbruch ihr Leben verändert. Denn hier trifft sie die Isländerin Jónína, die sie zu sich nach Hause in das Dörfchen Redu einlädt. Schon bald nach ihrer Ankunft stellt Marie fest, dass die Zeit in dem kleinen Ort in den belgischen Ardennen anscheinend langsamer verläuft, fernab von großen Metropolen und ohne dauerhaften Zugang zum Internet. Im ganzen Dorf gibt es nur einen Fernseher, dafür aber dreizehn Buchhandlungen, hier fühlt sich Marie vom ersten Tag an wohl. Und je länger sie in Redu lebt, umso mehr trägt sie auch selbst zum Erblühen der Gemeinschaft bei, selbst ihre mürrische Nachbarin Mathilde kann sich dem Zauber der liebenswürdigen Französin nicht entziehen.

"Mathilde und Marie" von Torsten Woywod ist eine ruhig erzählte Geschichte, die auf jeder einzelnen Seite zum Entschleunigen einlädt. Das zauberhafte Dörfchen Redu, von dem ich erst im Nachwort des Autors erfahren habe, dass es wirklich existiert, hat mich genau so begeistert, wie die liebenswerten Figuren. Nicht nur die im Titel genannten Frauen, auch Jónína, der zurückhaltende Bäcker Thomas und einige weitere Bewohner Redus haben sich still und leise in mein Herz geschlichen, so dass ich emotional immer an ihrer Seite war.

Den gemächlichen Schreibstil mochte ich sehr, in jeder Leseminute hatte ich den Eindruck, dass der Alltagsstress mehr und mehr von mir abfiel. Neben den zwischenmenschlichen Begegnungen trug auch die Beschreibung der idyllischen Umgebung zu meiner persönlichen Entspannung bei, Maries Wissensdurst bezüglich der heimischen Flora und Fauna und Mathildes Erinnerungen an ihre Kindheit ließen den Hintergrund in meinen Augen noch plastischer erscheinen. Im gesamten Buch war für mich spürbar, wie sehr der Autor selbst diese Gegend schätzt, seine Darstellung hat in mir die Lust geweckt, einmal selbst dieses Bücherdörfchen in Belgien zu besuchen. Wer sich auf das geruhsame Erzähltempo einlassen kann, den erwartet ein wunderbar entschleunigtes Lesevergnügen, das ich gern weiter empfehle.

Fazit: Der geruhsame Schreibstil, die liebenswerten Figuren und der idyllische Hintergrund vereinigen sich zu einem herrlich entschleunigenden Leseerlebnis, das mich entspannt und begeistert zurück gelassen hat.

Veröffentlicht am 21.12.2025

Fesselnde Fortsetzung der fantasievollen Drachenwandler-Reihe

Dragons in Secret - Lazarus erwacht
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Obwohl in der Drachengesellschaft nicht bekannt ist, welcher Familie Ashley wirklich entstammt, bleibt ihr wenig Zeit, sich an die neue Existenzform zu gewöhnen. In ihrem Hort häufen sich die Spuren des ...

Obwohl in der Drachengesellschaft nicht bekannt ist, welcher Familie Ashley wirklich entstammt, bleibt ihr wenig Zeit, sich an die neue Existenzform zu gewöhnen. In ihrem Hort häufen sich die Spuren des Mannes, der sie während ihrer ersten Lebensjahre begleitet hat, so dass Ashley und ihre Freunde sich auf die Suche nach ihm begeben, ohne zu ahnen, ob der Unbekannte überhaupt noch am Leben ist. Nach wie vor sind ihnen die Jäger dabei dicht auf den Fersen, die nicht nur besser organisiert sind, als sich die Drachen vorstellen konnten, sondern auch über viel geheimes Wissen verfügen, das Caleb, Jacob und Grayson in den Archiven ihrer Familien zu finden hoffen.

"Dragons in Secret - Lazarus erwacht" von Andreas Suchanek ist der zweite Band einer spannenden Urban-Fantasy-Reihe, der mich sogar noch mehr gefesselt und begeistert hat, als sein Vorgänger. Zum Verständnis sehe ich es als unabdingbar an, zunächst Teil 1 gelesen zu haben, da die Ereignisse hier unmittelbar weiter geführt werden. Ashley und ihre Freunde waren mir bereits mit dem Reihenauftakt ans Herz gewachsen und ich habe mich gefreut, erneut in ihre Welt eintauchen zu können. Das fehlende Hintergrundwissen zu den Drachenfamilien und der Gesellschaft der Jäger, die ihnen seit Jahrhunderten auf der Spur sind, wurde in diesem Buch durch kleine Rückblenden in die Vergangenheit nach und nach etwas ergänzt, was mich ganz besonders fasziniert hat.

Der mitreißende Schreibstil hatte mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen, auch die Spannung habe ich durchgehend auf einem angenehm hohen Niveau empfunden. Während sich für mich im ersten Band das Gesamtbild um die geheime Drachengesellschaft noch ein wenig zerstückelt angefühlt hatte, gab der Autor in dieser Fortsetzung das eine oder andere Geheimnis preis, so dass zwar immer noch genügend Potential zum mit raten blieb, ich aber den Eindruck hatte, endlich wirklich in der Geschichte angekommen zu sein. Dadurch ließ dieses Lesevergnügen meiner Meinung nach keine Wünsche offen, da sich die Reihe weiter fort setzt, endete der Roman erwartungsgemäß auf einen Cliffhanger, der mich gespannt auf den nächsten Teil warten lässt. Für diesen fantasievollen zweiten Band spreche ich gern eine Leseempfehlung aus.

Fazit: Meine (kleinen) Kritikpunkte zum ersten Band wurden in dieser Fortsetzung komplett aufgelöst, ich habe jede einzelne Leseminute geliebt und empfehle das Buch begeistert weiter.