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Veröffentlicht am 11.01.2026

Spannender Thriller mit ein paar kleinen Schwächen

Der Boss – Ist er ein Monster oder ein Genie?
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Nachdem ich vom Vorgänger der Autorin ("Love, Mom") absolut begeistert war, hatte ich mit großer Ungeduld das neue Buch der Autorin erwartet. Im Mittelpunkt steht Natalie Olsen, eine junge Frau, deren ...

Nachdem ich vom Vorgänger der Autorin ("Love, Mom") absolut begeistert war, hatte ich mit großer Ungeduld das neue Buch der Autorin erwartet. Im Mittelpunkt steht Natalie Olsen, eine junge Frau, deren beste Freundin Cara nach einem Clubbesuch in New York bewusstlos an einer Bushaltestelle aufgefunden wird. Was war passiert, nachdem diese mit einem attraktiven und offenbar schwer reichen Mann aus der Diskothek verschwunden war. Natalie will herausfinden, was ihrer Freundin in der Nacht widerfahren ist, zumal diese im Koma in einem Krankenhaus liegt. Als sie auf der Titelseite einer Hochglanzzeitschrift die Clubbekanntschaft von Cara entdeckt, schleußt sie sich bei Geoffrey Rosenberg, bei dem es sich bei der nächtlichen Bekanntschaft handelt, als Putzfrau ein, zufälligerweise wird in dem Millionärshaushalt aufgrund einer anstehenden Party gerade viel Personal benötigt. Ab sofort überschlagen sich die Ereignisse, in der Villa, wo Natalie nun täglich viele Stunden verbringt, scheint jeder irgendwie Geheimnisse zu haben. Die junge Frau findet durch ihr Herumschnüffeln einiges heraus, und doch bleiben die hauptsächlichen Zusammenhänge bis zum Schluss ungeklärt, ich tappte mit der Protagonistin lange im Dunkeln. Gott sei Dank klärt sich zum Schluss alles, leider war das Ende für meinen Geschmack etwas zu kitschig geraten, trotzdem hat mir dieser Thriller spannende Leseunterhaltung geboten.

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Veröffentlicht am 02.01.2026

Interessanter Plot, zum 'Ende hin leider ein paar Längen

Ruf der Leere
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Im Buch "Ruf der Leere" von Daniel Alvarenga lernen wir als erstes Felix kennen, einen jungen Mann, der beim Beginn seines Medizinstudiums die Kommilitonin Laura kennen- und bald auch lieben lernt. Als ...

Im Buch "Ruf der Leere" von Daniel Alvarenga lernen wir als erstes Felix kennen, einen jungen Mann, der beim Beginn seines Medizinstudiums die Kommilitonin Laura kennen- und bald auch lieben lernt. Als sein bester Freund Ben nach einem Auslandssemester in Australien zurückkehrt, gibt Felix in einer abgelegenen Waldhütte eine Wiedersehensparty. Allerdings ist er nicht allzu begeistert, als sowohl Ben als auch Laura unangekündigt einige Gäste mitbringen, die nicht in Felix' Konzept zu passen scheinen. Als dann auch noch ein unbekannter alter Mann, der sich als "der Tod" vorstellt, auftaucht, droht die ohnehin schon brenzlige Stimmung vollends aus dem Ruder zu laufen. Alvarenga hat eine spannende Geschichte geschrieben, die mich von Beginn an komplett gepackt hat und in die Handlung hineingezogen. In einem sehr flüssigen packenden Schreibstil schildert er die zwischenmenschlichen Beziehungen innerhalb der Clique der jungen Menschen. Eigentlich jeder scheint irgendeine Art von Geheimnis zu haben, das wir als Leser nach und nach erfahren. Nichts ist so wie es scheint, der Autor baut gekonnt einen Spannungsbogen auf, der mich das Buch nicht aus der Hand legen ließ, weil ich wissen musste, wie alles zusammenhängt. Einzig im letzten Teil gibt es ein paar Längen, doch dies hat meinem Lesegenuss nicht wirklich einen Abbruch getan. Deshalb gibt es von mir trotzdem eine Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 23.10.2025

Es hätte ein rundum gelungener Thriller werden können

The Business Trip
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Bei der Bewertung dieses Thrilllers bin ich tatsächlich sehr zwiegespalten! Der Klappentext und auch die Leseprobe hatten mir ausgesprochen neugierig gemacht, und ich hatte mich sehr auf die Lektüre des ...

Bei der Bewertung dieses Thrilllers bin ich tatsächlich sehr zwiegespalten! Der Klappentext und auch die Leseprobe hatten mir ausgesprochen neugierig gemacht, und ich hatte mich sehr auf die Lektüre des Buches gefreut! Auch des Cover fand ich gelungen und gut zum Inhalt passend! Aufgrund des sehr flüssigen Schreibstils konnte ich sofort in die Handlung eintauchen! Zwei sich sehr ähnlich sehende Frauen steigen in den selben Flieger: Stephanie, erfolgreiche Nachrichtenchefin eines Senders, Single, fliegt zu einer Konferenz. Jasmine hingegen, erfolglos, ohne Ausbildung, im Leben gescheitert, befindet sich auf der Flucht vor ihrem gewalttätigen Freund. Kurze Zeit später verschwinden beide Frauen quasi von der Bildfläche. Ihre Freunde und Angehörigen erhalten über ihre Handys kuriose beängstigende Textnachrichten offenbar ein und desselben Mannes. Was steckt dahinter, und wie hängt alles zusammen? Die ersten zwei Drittel des Buches fand ich absolut gelungen und so spannend, dass ich es kaum aus der Hand legen mochte. Doch dann entwickelte sich alles extrem seltsam und in meinen Augen absolut unglaubwürdig und an den Haaren herbei gezogen, dass ich stellenweise tatsächlich mit dem Kopf schütteln musste. Die Protagonistin war zum Schluss dermaßen unsympathisch und abstoßend, dass es mich wirklich geärgert hat. Schade! Hier wurde viel von dem anfänglichen Potential verschenkt!

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Veröffentlicht am 05.08.2025

Ein wichtiges Stück Nachkriegsgeschichte

Schwestern des brennenden Himmels
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Hanna Caspian, vielen Lesern u.a. bekannt durch die wunderbare Saga um Gut Greifenau, nimmt uns diesmal mit nach Potsdam, genauer gesagt in die Zeit der sogenannten Potsdamer Konferenz als die Aliierten ...

Hanna Caspian, vielen Lesern u.a. bekannt durch die wunderbare Saga um Gut Greifenau, nimmt uns diesmal mit nach Potsdam, genauer gesagt in die Zeit der sogenannten Potsdamer Konferenz als die Aliierten das Schicksal des Kriegsverlierers Deutschlands besiegelten. Im Mittelpunkt der Geschichte steht die junge Ann, die als vermeintliche Britin zur Konferenz anreist, aber eigentlich eine geflohene Deutsche namens Annegret ist. Sie sucht ihre verschwundene Cousine Charlie, die in den Kriegswirren untergetaucht ist. Lebt sie noch, wenn ja, wo und unter welchen Umständen? Anhand der beiden Cousinen wird das traurige Schicksal unzähliger Menschen aufgezeigt, die nach Kriegende noch unfassbares Leid erleben mussten. Armut und Hunger waren an der Tagesordnung! Ann erfährt Unterstützung durch Jackson, einen jungen GI, wird die beiden bald mehr verbinden als platonische Freundschaft? Hanna Caspian kombiniert Fiktion gekonnt mit realen historischen Ereignissen und das auf ihre ganz besondere Art, die auf großartiger Recherchearbeit basiert. Eine spannende Geschichte mit romantischen Elementen entsteht, die den Leser kurzweilig und abwechslungsreich unterhält und ganz nebenbei noch historisches Wissen vermittelt. Stellenweise war es mir ein bisschen zu schwarz-weiß gemalt, es wird durch Allierte oft zu sehr betont, dass alle Deutschen ausschließlich böse waren. So war es in meinen Augen nicht, und das darf auch mal häufiger erwähnt werden! Abgesehen davon hat mir das neue Buch der Autorin wieder sehr gut gefallen, und ich würde mich über eine Fortsetzung freuen, auch wenn diese bisher leider nicht angedacht ist.

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Veröffentlicht am 06.04.2025

Spannende Familiengeschichte über mehrere Generationen

Vor hundert Sommern
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Im Mittelpunkt dieses Buches stehen Mutter Anja, ihre beiden Töchter Lena und Annabel, deren Geschichte in der Gegenwart spielt. Auf der zweiten Zeitebene erfahren wir Claras Geschichte, die vor etwa hundert ...

Im Mittelpunkt dieses Buches stehen Mutter Anja, ihre beiden Töchter Lena und Annabel, deren Geschichte in der Gegenwart spielt. Auf der zweiten Zeitebene erfahren wir Claras Geschichte, die vor etwa hundert Sommern lebte, was dem Buch den Titel gab. Katharina Fuchs springt zwischen den zeitlichen Ebenen hin und her und gestaltet das Ganze dadurch recht abwechslungsreich. Leider kommt der Teil der Vergangenheit mit der Protagonistin Clara für meinen Geschmack deutlich zu kurz und der Gegenwartsteil ist zu ausführlich geraten. Trotzdem hat die Autorin insgesamt einen spannenden Roman geschrieben. Es werden viele gesellschaftliche Themen angesprochen (zweiter Eeltkrieg, Fokus auf Antisemitismus und Judenverfolgung, aber auch gegenwartsrelevante Dinge wie vegane Ernährung, Doppelbelastung der Frau und vieles mehr), hier wäre vielleicht auch wieder einmal weniger mehr gewesen. Auch hatte ich den Eindruck, dass die politische Einstellung der Autorin zu sehr rüber kommt, hier hätte ich mir mehr Neutralität gewünscht. Somit hat das Buch tatsächlich einige Schwachpunkte, die aber einer unterhaltsamen Lektüre nicht im Wege stehen. Am meisten beeindruckt hat mich das perfekte Lokalkolorit, die Geschichte spielt in Berlin, ich kannte tatsächlich jeden Ort oder Platz, was mir beim Lesen große Freude bereitet hat! Zwar kann ich nur vier Sterne vergeben, aber trotzdem eine gut gemeinte Leseempfehlung!

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