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Veröffentlicht am 02.02.2026

Adventskalender voller Abgründe

Das Kalendermädchen
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Meine Meinung

Ich habe bisher alle Fitzek Bücher gelesen und er schaffte es auch mit "Kalendermädchen" mich absolut zu fesseln.

Es ist für mich ein herausragender Psychothriller, der mitt viel Spannung ...

Meine Meinung

Ich habe bisher alle Fitzek Bücher gelesen und er schaffte es auch mit "Kalendermädchen" mich absolut zu fesseln.

Es ist für mich ein herausragender Psychothriller, der mitt viel Spannung glänzt. Besonders beeindruckt hat mich die Verbindung aus einer hochdramatischen Ausgangssituation – ein lebensbedrohlich erkranktes Kind und eine Mutter, die alles riskiert – und der düsteren Legende rund um das titelgebende Kalendermädchen.

Schon der Einstieg ist nervenaufreibend und packend, und der Spannungsbogen verliert sich zu keinem Zeitpunkt, denn mit jeder Wendung wird das Lesen intensiver und mitreißender.

Die Protagonistin Olivia wirkt authentisch, verletzlich und gleichzeitig unglaublich mutig und stark. Ihre verzweifelte Suche nach den leiblichen Eltern ihrer Tochter Alma entwickelt sich zu einem packenden Wettlauf gegen die Zeit, der mich kaum losgelassen hat.

Auch die düstere Adventskalender‑Thematik ist ein echtes Highlight: unheimlich, kreativ und perfekt für die dunkle Jahreszeit. Für mich war es ein echter Pageturner, der sowohl durch starke Charaktere als auch durch eine clever konstruierte Handlung überzeugt.

Fitzek gelingt es mit seinem tollen Schreibstil, dem Verwirrspiel, viel Spannung, Emotion und psychologische Tiefe so zu verweben, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann.



Klappentext

Vor elf Jahren wurde Alma als Baby unter mysteriösen Umständen zur Adoption freigegeben. In ihrer streng unter Verschluss gehaltenen Adoptionsakte steht der Vermerk: »Identität der Eltern darf unter keinen Umständen ans Licht kommen! Mutter droht Todesgefahr!!!« Doch nun ist Alma lebensgefährlich erkrankt und braucht dringend einen Knochenmarkspender.
Um das Leben ihrer Adoptivtochter zu retten, startet Olivia Rauch eine verzweifelte Suche nach den biologischen Eltern. Dabei stößt die auf Gewaltverbrechen spezialisierte Psychologin auf die Legende vom »Kalendermädchen«: einer jungen Frau, die sich einst zur Weihnachtszeit in ein abgeschiedenes Häuschen im Frankenwald zurückgezogen hatte. Und die dort von einem Psychopathen heimgesucht wurde, der sie zwang, einen Adventskalender des Grauens zu öffnen …


Über den Autor

Sebastian Fitzek, geboren 1971 in Berlin, ist einer der erfolgreichsten Autoren Deutschlands. Er studierte Jura, promovierte im Urheberrecht und arbeitete als Programmdirektor für verschiedene Radiostationen in Deutschland. Seit 2006 schreibt Fitzek Psychothriller, die allesamt zu Bestsellern wurden. Sein erster Roman „Die Therapie“ eroberte innerhalb kürzester Zeit die Bestsellerliste und wurde als bestes Krimidebüt für den Friedrich-Glauser-Preis nominiert.
Fitzeks Bücher wurden bisher in 36 Sprachen übersetzt und weltweit über 21 Millionen Mal verkauft. Viele davon sind inzwischen erfolgreich verfilmt – so wurde „Die Therapie“ als sechsteilige Miniserie für Prime Video produziert und stieg sofort auf Platz 1 der meistgesehenen deutschsprachigen Sendungen ein. Zudem ist Sebastian Fitzek für seine spektakulären Buchvorstellungen bekannt, die er als Shows inszeniert - im Herbst 2024 brach er mit der "Größten Thriller Tour der Welt" alle Zuschauerrekorde.
Sebastian Fitzek wurde als erster deutscher Autor mit dem Europäischen Preis für Kriminalliteratur ausgezeichnet. Er ist Preisstifter des Viktor Crime Awards und engagiert sich als Schirmherr für den Bundesverband „Das frühgeborene Kind“ e.V.

Er lebt mit seiner Familie in Berlin.




Q: Droemer Knaur

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Veröffentlicht am 13.01.2026

Tanzende Erinnerungen

Tanzende Spiegel
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Meine Meinung

Das Buch "Tanzende Spiegel" hat mich vor allem durch seine stille Intensität überrascht. Es entfaltet sich in feinen, psychologisch präzisen Bewegungen. Ich habe schnell gemerkt, wie sehr ...

Meine Meinung

Das Buch "Tanzende Spiegel" hat mich vor allem durch seine stille Intensität überrascht. Es entfaltet sich in feinen, psychologisch präzisen Bewegungen. Ich habe schnell gemerkt, wie sehr Byford die inneren Welten ihrer Figuren versteht und diese gekonnt darstellt, denn die Art, wie sie Konflikte, Scham, unausgesprochene Erwartungen und Verletzungen sichtbar macht, war berührend.

Die Verbindung zwischen persönlicher Geschichte und historischem Hintergrund fand ich gut umgesetzt. Die Rückblenden ins Nachkriegsdeutschland wirken glaubwürdig und zeigen, wie stark gesellschaftliche Zwänge Entscheidungen beeinflussen können, die ein ganzes Leben prägen. Gleichzeitig hat mich die spätere Mutter‑Tochter‑Ebene emotional abgeholt.

Die Sprache ist ruhig und klar.

Es ist ein Roman, der sich Zeit nimmt – und der mir gezeigt hat, wie viel Kraft in genau dieser stillen Langsamkeit liegen kann.
Über die Autorin

Annette Byford, geboren und aufgewachsen in Deutschland, lebt seit vierzig Jahren in Großbritannien, wo sie als analytische Psychotherapeutin arbeitet. Sie hat mehrere Sachbücher zum Thema Familiendynamik veröffentlicht. Tanzende Spiegel ist ihr Debütroman.

Quelle: Verlag / vlb

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Veröffentlicht am 13.01.2026

Mit Humor gegen den Festtagsstress

Weihnachtswahnsinn
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Meine Meinung

Alissa Levys "Weihnachtswahnsinn" ist eines dieser Bücher, die man aufschlägt und sofort spürt, dass hier jemand mit einem liebevollen Augenzwinkern über eine Zeit schreibt, die viele von ...

Meine Meinung

Alissa Levys "Weihnachtswahnsinn" ist eines dieser Bücher, die man aufschlägt und sofort spürt, dass hier jemand mit einem liebevollen Augenzwinkern über eine Zeit schreibt, die viele von uns gleichzeitig lieben und fürchten. Es ist so authentisch geschrieben und ich persönlich konnte mich in so vielen hineinfühlen. Die Vorweihnachtszeit ist für mich wie für viele andere auch ein Balanceakt zwischen Ruhe, Nähe, Liebe, Lichterketten, Kerzenschein und Überforderung (Einkaufen, Vorbereitungen, Kochen, etc). Levy schafft es genau dieses Spannungsfeld mit Humor, Empathie und ihren super schönen Illustrationen einzufangen.

Die Autorin zeigt chaotische Einkaufslisten, überambitionierte Deko‑Pläne, Familienrituale, die längst niemandem mehr Freude machen, und den inneren Druck, alles „perfekt“ zu gestalten. Das dient meiner Meinung nach auch toll zum Reflektieren.

Levys Stil ist warm, menschlich und voller Selbstironie. Jede Zeichnung wirkt wie ein kleiner Moment des Durchatmens. Man merkt, dass sie nicht nur eine begabte Illustratorin ist, sondern auch eine genaue Beobachterin menschlicher Eigenheiten. Die Bilder lockern nicht nur auf, sie transportieren eine Botschaft: Weihnachten darf unperfekt sein.

Ein Weckruf an alle -> weniger vergleichen, weniger planen, mehr akzeptieren, mehr genießen!

Für mich ist "Weihnachtswahnsinn" ein Buch, das man sowohl sich selbst als auch anderen schenken kann. Es ist leicht, humorvoll, ehrlich und gleichzeitig wohltuend.Man muss es auch nicht am Stück lesen, ich hab die ganze Weihnachtszeit gerne darin geblättert.


Über die Autorin

Alissa Levy ist freiberufliche Illustratorin in Dortmund. Sie studierte an der Folkwang Universität der Künste und illustriert für Bücher, Magazine und ihren eigenen Shop. Ihre pastellfarbenen Illustrationen zeigen oft weibliche Charaktere, Pflanzen und Tiere in humorvollen Situationen des Alltags. Weitere Informationen zur Künstlerin finden sich auf ihrer Webseite unter www.alissalevy.net.

Quelle: Verlag / vlb


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Veröffentlicht am 12.01.2026

Mord, Mystery und Weihnachten

Mörderische Weihnacht überall
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Meine Meinung

"Mörderische Weihnacht überall" war für mich die perfekte spannende Lektüre für Weihnachten. Ich mochte besonders die Idee, jeden Tag eine neue kurze Kriminalgeschichte zu lesen – also top ...

Meine Meinung

"Mörderische Weihnacht überall" war für mich die perfekte spannende Lektüre für Weihnachten. Ich mochte besonders die Idee, jeden Tag eine neue kurze Kriminalgeschichte zu lesen – also top für die Adventszeit. Jede Geschichte ist schnell gelesen, aber trotzdem spannend und überraschend.

Die Mischung aus weihnachtlicher Atmosphäre und Mordfällen hat für mich sehr gut funktioniert. Mal düster, mal ironisch, aber immer unterhaltsam.

Für mich ist das Buch eine gelungene, fesselnde und abwechslungsreiche Lektüre für die Weihnachtszeit. Ideal für zwischendurch – und für alle die Krimis und Weihanchten lieben!

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Veröffentlicht am 12.01.2026

Abenteuerliche tolle Unterhaltung

Die unendliche Reise der Aubry Tourvel
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Meine Meinung

"Wenn sie es noch einmal tun könnte, würde sie zurückgehen und dieser Familie danken, auf Knien gar, doch denselben Weg konnte sie nie zweimal nehmen." (ZITAT)

Douglas Westerbeke ist ...

Meine Meinung

"Wenn sie es noch einmal tun könnte, würde sie zurückgehen und dieser Familie danken, auf Knien gar, doch denselben Weg konnte sie nie zweimal nehmen." (ZITAT)

Douglas Westerbeke ist ein Drehbuchautor und das spürt man auch durch beim Lesen."Die unendliche Reise der Aubry Tourvel" hat mich von Anfang an gefesselt. Die Idee, dass Aubry gezwungen ist, ständig weiterreisen zu müssen, verleiht der Geschichte eine besondere Dynamik und macht das Buch für mich sehr abenteuerlich. Jede neue Station bringt neue Herausforderungen, Begegnungen und Gefahren mit sich, sodass ich immer weiterlesen wollte.

Ich mochte besonders, wie abwechslungsreich die Reise erzählt wird. Die permanent wechselnden Orte, Kulturen und Situationen sorgen dafür, dass keine Langeweile aufkommt.

"Manche Dinge überlebt man am besten, dachte Aubrey, indem man nicht versucht, sie zu verstehen." (ZITAT)

Der Schreibstil ist sehr bildhaft und lebendig, sodass ich mir die Landschaften und Ereignisse sehr gut vorstellen konnte. Das Buch könnte ich mir auch wunderbar verfilmt vorstellen. Auch die geheimnisvollen Elemente der Geschichte haben für mich gut funktioniert und die Spannung zusätzlich erhöht, ohne alles erklären zu müssen.

Insgesamt ist das Buch für mich eine wirklich gelungene Mischung aus Reise, Abenteuer und Emotion.

Über den Autor

Westerbeke ist ein amerikanischer Drehbuchautor. Er arbeitet in einer der größten Bibliotheken der USA und liebt es zu reisen. Die letzten zehn Jahre war er Mitglied der Jury des International Dublin Literary Award. Sein Debütroman »Die unendliche Reise der Aubry Tourvel« war auf der Shortlist mehrerer Wettbewerbe, unter anderem der Page Turner Awards. Quelle: lb

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