Schöner Abschluss
Whitestone Hospital - Colliding HeartsJess, Schwester von Laura und daher schon bekannt, ist viel mit dem Thoraxchirurg Ian in Kontakt. Sie haben nichts wirklich definiertes, können aber auch nicht voneinander los. Doch jetzt zieht Jess nach ...
Jess, Schwester von Laura und daher schon bekannt, ist viel mit dem Thoraxchirurg Ian in Kontakt. Sie haben nichts wirklich definiertes, können aber auch nicht voneinander los. Doch jetzt zieht Jess nach Phoenix und trifft wieder öfter auf ihn. Die ersten Begegnungen wieder in Phoenix waren eher etwas seltsam und für mich auch etwas kitschig. Ihr Leben ist aber gerade sowieso chaotisch genug, keine Wohnung, Kredit und die Ausstellungen wurden abgesagt. Schwierige Situation. Und jetzt will Ian ein Date mit ihr, doch sie will nur etwas Festes.
Ich habe mich wahnsinnig auf Ians Geschichte gefreut, aber komplett begeistert bin ich leider nicht, weil ich hier das Gefühl hatte, Ian benimmt sich anders. Aber dennoch fand ich den Klinik-Alltag aus der Sicht eines Mentors total interessant. Und die ganzen neuen Fälle natürlich sowieso. Es war so spannend und das hat mich auch extrem gefesselt. Leider mehr als die Liebesgeschichte. Die war zwar ganz süß, aber mir fehlte bei den beiden einfach das Kribbeln. Vielleicht weil schon vorher so viele Gefühle da waren? Ich kann es nicht benennen, aber es fehlte das gewisse Etwas. Auch wenn es wirklich schön ist, dass sie klar kommunizieren. Außerdem war es schön, die ganzen Leute aus den vorherigen Bänden weiter zu begleiten. Ein Band der Reihe ist wie nach Hause kommen.
Als wäre es für Jess in ihrem chaotischen Leben nicht schon genug, kommt noch etwas ganz anderes auf sie zu. Damit habe ich gar nicht gerechnet. Ich finde das Thema aber unglaublich wichtig. Jess hat total authentisch reagiert und ich konnte ihre Gefühle und Gedanken mehr als nachvollziehen. Auch das Drumherum hat hier für mich gestimmt. Der Autorin ist es gelungen, so ein sensibles Thema gut aufzuarbeiten und zu verpacken. Ich war sehr gespannt auf Jess‘ Reise und fand das alles sehr interessant.
Fazit:
Ein letztes Mal in das Whitestone Hospital. Es war wieder unglaublich interessant, was es für neue Fälle gab. Ich war komplett gefesselt. Die Liebesgeschichte konnte mich nicht ganz so abholen, besonders zu Beginn war es mir zu konstruiert. Und das, obwohl wir die Charaktere schon kennen. Aber die Wendung, die dann kam, fand ich wieder sehr spannend. Das Thema hat die Autorin richtig gut aufgearbeitet und ich fand die Gefühle und Gedanken so gut nachvollziehbar. Ich konnte mich richtig in Jess hineinversetzen.
4.5/5 Sterne