In seinem Buch „Die Rettung der Welt“ blickt Dieter Nuhr auf wichtige und weniger wichtige Ereignisse der Weltgeschichte ab 1960 (seinem Geburtsjahr) zurück.
Wie gewohnt macht er dies mit seinem Humor ...
In seinem Buch „Die Rettung der Welt“ blickt Dieter Nuhr auf wichtige und weniger wichtige Ereignisse der Weltgeschichte ab 1960 (seinem Geburtsjahr) zurück.
Wie gewohnt macht er dies mit seinem Humor der den Leser zum Nachdenken anregt.
Was mir an Dieter Nuhr gefällt ist, dass sein Humor nicht einfach platt ist wie bei manchen Comedians sondern den Zuhörer oder wie hier den Leser zum Nachdenken anregt.
Vieles ist auf den Punkt gebracht.
Was mir an diesem Buch allerdings weniger gefällt ist, dass er sich als den Weltenretter, den Messias darstellt. Er wurde von Außerirdischen ausgewählt um die Welt in andere Bahnen zu lenken und viele Ereignisse und Erfindungen natürlich sein Verdienst sind. Dass finde ich sehr anmalend und überflüssig, somit kann ich dem Buch auch nur 4 Sterne für den gekonnten Humor geben.
Klappentext:
An einem kalten und nassen Novembermorgen liegt vor der Pfarrkirche des beschaulichen Weinortes Malsch eine mit Nadeln durchsiebte Puppe. Ist der schaurige Fund ein Überbleibsel der feuchtfröhlichen ...
Klappentext:
An einem kalten und nassen Novembermorgen liegt vor der Pfarrkirche des beschaulichen Weinortes Malsch eine mit Nadeln durchsiebte Puppe. Ist der schaurige Fund ein Überbleibsel der feuchtfröhlichen Karnevalseröffnung, die am Abend zuvor im Pfarrheim stattfand, oder steckt mehr dahinter? Gibt es in Malsch vielleicht Anhänger eines dunklen Voodoo-Kults, die nachts schwarze Messen rund um die Pfarrkirche zelebrieren? Oder hat die Puppe mit einer Mordserie zu tun, die die friedliche Wallfahrtsgemeinde im Kraichgau vor Jahren bis ins Mark erschütterte? Tobias Stetten ist sich anfangs sicher, dass dem grausigen Fund keine tiefere Bedeutung zukommt. Doch als ein Freund bei einem mysteriösen Autounfall ums Leben kommt und Tobias urplötzlich den heißen Atem eines rätselhaften Verfolgers im Nacken spürt, der den Familienvater sogar beim Golfen bedroht, wird Tobias klar, dass sein Leben an einem seidenen Faden hängt.
„Tödliche Nachlese“ ist ein Kriminalroman von Matthias Melich.
Vor der Kirche, in dem kleinen Weinort Malsch wird eine Puppe gefunden in der Nadeln steckten, wie bei einer Voodoo-Puppe.
Die Messnerin Frau Seefeld war völlig außer sich, sie hat die Puppe genau an der Stelle gefunden, an der sie vor vier Jahren die Leiche einer Frau gefunden hatte. Dieser Fall hat damals die Gemeinde erschüttert. Tobias Stetten der damals als Hobbyermittler mit in den Fall involviert war lässt die Puppe nicht los. Als dann auch noch ein Freund bei einem Autounfall ums Leben kommt, ist er sich sicher, der Täter von damals, der bei der Fahndung ums Leben kam soll gerächt werden.
Sein Freund Domonik, der bei der Polizei arbeitet glaubt am Anfang nicht, dass die Puoppe etwas mit dem alten Fall zu tun hat.
Die Geschichte wird aus Sicht von Tobias und aus Sicht von Dominik erzählt.
Tobias denkt viel über die Geschehnisse nach, dabei drehen sich seine Gedanken im Kreis. Nachts träumt er oft über das zuvor nachgedachte. Tobias spricht dann auch über seine Gedanken mit seinem Freund Dominik und auch der denkt über das Gesprochenen nach. So reitet man lange auf der Stelle. Man steckt in immer wiederkehrende Wiederholungen. Das hat meinen Lesefluss sehr beeinträchtigt.
Auch die Spannung kam nicht richtig auf.
Ich bin den Charakteren nicht nähergekommen, konnte mich nicht in sie hineindenken.
Matthias Melich hat bestimmt viel Herzblut in seine Geschichte gesteckt. Leider konnte er mich damit nicht erreichen. Ich bin mir aber sicher, dass es Leser*innen gibt denen die Geschichte gut gefällt.
Klappentext:
Ein abgelegenes Hotel in den norwegischen Bergen: Die Goldene Hochzeit der Eltern ist für Dorte und ihre zwei Geschwister Anlass für eine mehrtägige Familienfeier Ende Oktober. Doch ein dramatischer ...
Klappentext:
Ein abgelegenes Hotel in den norwegischen Bergen: Die Goldene Hochzeit der Eltern ist für Dorte und ihre zwei Geschwister Anlass für eine mehrtägige Familienfeier Ende Oktober. Doch ein dramatischer Dauerregen drückt auf die Stimmung, ein Bergrutsch hat zudem die Straße für die Rückfahrt blockiert. Als zwei Jäger im Hotel stranden, wird die Atmosphäre immer angespannter. Was hatten die beiden Männer bei diesem Unwetter vor, womöglich eine illegale Wolfsjagd? Und warum verhält sich der gutmütige Familienhund so merkwürdig, seit er die Jäger beschnüffelt hat? Im Laufe eines einzigen Abends spitzt sich die Lage zwischen allen Beteiligten dramatisch zu
„Das Unwetter“ von Brit Bildøen ist ein Roman mit einem spannenden Plot, der mich in der Umsetzung nicht richtig überzeugen konnte.
Das Szenario ist ein abgelegenes Hotel, in dem eine Familienfeier stattfindet. Ein Unwetter und ein Bergrutsch sorgen dafür, dass alle Straßen blockiert sind. Außer der Familie sind noch zwei mysteriöse Jäger im Hotel gestrandet. Es stellt sich die Frage, was hatten die Jäger vor. Und schon spitzt sich die Lage allmählich.
Die Charaktere sind mir nicht wirklich nahegekommen und waren mir auch nicht sehr sympathisch. Die Familie kam mir sehr oberflächlich vor, vor allem Dorte hat mich etwas genervt. Sie legte den Fokus nur auf die Familienfeier und die genau nach Plan laufenden Vorbereitungen. Zwischendurch hatte sie nur Gedanken für den Hotelbesitzer.
Auch wenn der Plot spannend klang, setzte bei mir keine Spannung ein. Als der Hund der Familie vergiftet wurde, da dachte ich kurz jetzt aber. Doch außer der etwas zu langen Beschreibung des Todes passierte nichts.
„Das Unwetter“ war für mich etwas enttäuschend, vielleicht liegt es daran, dass ich die letzte Zeit viele Bücher gelesen habe, bei denen ein einsamer und abgeschnittener Ort mit einem schrecklichen Szenario verknüpft wurde.
Das mich das Buch nicht fesseln konnte ist meine persönliche Meinung. Ich bin sicher, dass die Geschichte ihre Liebhaber finden wir.
Wilder Honig von Caryl Lewis ist ein Buch über Trauer und Trauerbewältigung.
Im Mittelpunkt stehen die drei Frauen Hannah, Sadie und Megan.
Hannahs Mann John ist gestorben. Jetzt ist Hannah allein, was ...
Wilder Honig von Caryl Lewis ist ein Buch über Trauer und Trauerbewältigung.
Im Mittelpunkt stehen die drei Frauen Hannah, Sadie und Megan.
Hannahs Mann John ist gestorben. Jetzt ist Hannah allein, was ihr bleibt, ist ein Garten und 11 Briefe, die ihr Mann hinterlassen hat. In einem der Briefe gesteht John seiner Frau ein Geheimnis, dass er lange mit sich herumgetragen hat. Er erzählt auch viel über seine Bienen, die er sehr geliebt hat.
Hannah fühlt sich verloren. Sie beginnt im Garten zu arbeiten und nach und nach kann sie die Trauer durch die Arbeit in der Natur verarbeiten.
Caryl Lewis erzählt die Geschichte in einem sehr ruhigen Ton und einem gemächlichen Tempo. Mir ist die Geschichte etwas zu sehr dahingeplätschert. Immer wenn etwas angerissen wurde, dass vielleicht interessant werden könnte, wurde es nicht weitergeführt.
Es gibt natürlich auch Stellen die ich gerne gelesen habe. So waren die eingestreuten Briefe von John schön zu lesen, auch wenn sie meist von den Bienen erzählt haben. Das Geheimnis von John (darauf möchte ich nicht näher eingehen) hat es in sich und sorgt für eine Veränderung in Hannah und in ihrem Leben.
Mir hat auch gefallen, wie sich Hannah nach und nach wieder aufgerichtet hat, wie sie ihre Trauer verarbeitet hat.
Trotzdem war mir „Wilder Honig“ eine etwas zu belanglose Geschichte, die so dahingeplätschert ist.
Nordnorwegen. Blutüberströmt liegt ein kleiner Junge am Ufer. Kurz darauf fordern unerklärliche Vorgänge vor der Küste des Europäischen Nordmeers weitere Opfer. Während Kriminaloberrat Simen Sundby und ...
Nordnorwegen. Blutüberströmt liegt ein kleiner Junge am Ufer. Kurz darauf fordern unerklärliche Vorgänge vor der Küste des Europäischen Nordmeers weitere Opfer. Während Kriminaloberrat Simen Sundby und sein Team noch vor einem Rätsel stehen, erhalten sie unerwartete Unterstützung von dem Apnoetaucher Eric und dem Aktivisten Cai. Alle Spuren führen zu einem geheimen Forschungsstandort. Doch dann überstürzen sich die Ereignisse, und Simen Sundby wird klar, dass hinter den Kulissen ein gnadenloser Machtkampf tobt, der ganz Norwegen erschüttern wird.
„Nordkap“ ist das Debüt von Cai Marin.
Der Autor schickt als Ermittler Simen Sundby ins Rennen. Sundby hat seine eigene Methode Fälle zu lösen. Seine Aufklärungsquote spricht führ ihn. Da Besondere an Sundby, er hört zu und hört auch auf Das, was zwischen den Zeilen gesagt wird.
Hier bekommt er es mit einem schwierigen Fall zu tun. Am Anfang ist da nur der kleine Junge, der blutüberströmt am Ufer gefunden wird. Aber dabei bleibt es nicht.
Ich habe einige Zeit gebraucht, um in die Geschichte einzutauchen. Es sind recht viele Personen und man muss sich da erst einmal zurechtfinden. Auch bei den verschiedenen Handlungssträngen ist es am Anfang nicht leicht den Überblick zu behalten.
Der Handlungsort, Norwegen und das Nordkap werden gut beschrieben.
Auch die Unterwasserwelt, die der Apnoetaucher Eric erlebt wird, sehr gut vermittelt.
Der Fall an sich ist spannend. Nur zwischendurch zieht die Geschichte sich immer wieder etwas in die Länge. Wenn es zum Beispiel um Militärisches geht, da bin ich immer wieder rausgekommen.
Der Schreibstil von Cai Marin ist an sich angenehm zu lesen, nur schweift der Autor manchmal zu sehr ab, was die Spannung dann mindert.
„Nordkap“ hat mich nicht richtig überzeugt, sollte es einen weiteren Band geben, da werde ich mein Glück noch einmal versuchen.