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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.01.2026

Gardasee-Feeling

Die kleine Villa am Gardasee (Sehnsucht nach Italien 1)
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Zum Inhalt:
Als Saskia die Nachricht erhält, dass sie ein Haus am Gardasee geerbt hat, ist sie nicht sonderlich begeistert, zumal sie um das Erbe anzutreten erst einmal geraume Zeit dort wohnen muss. Dennoch ...

Zum Inhalt:
Als Saskia die Nachricht erhält, dass sie ein Haus am Gardasee geerbt hat, ist sie nicht sonderlich begeistert, zumal sie um das Erbe anzutreten erst einmal geraume Zeit dort wohnen muss. Dennoch tritt sie die Reise an, denn ihre Mutter dort zuhause wollte immer wieder mit ihr dort hin bevor sie vor Jahren gestorben war, doch es kam nie dazu.
Meine Meinung:
Wenn eine Geschichte am Gardasee spielt, kann ich fast nicht anders als das Buch zu lesen oder zu hören, auch wenn die Geschichte kitschig sein sollte, denn der Gardasee ist eine Gegend, die einfach wunderschön ist und man kann sich dann vieles so besonders gut vorstellen, wie es aussieht. Genau das habe ich auch bei diesem Hörbuch erlebt. Natürlich gibt es Amore und viele Verwirrungen um den Geliebten, das gehört eben dazu, aber insgesamt war es einfach eine nette, kurzweilige Unterhaltung. Was aber massiv gestört hat, war die Art und Weise, wie das Buch gelesen wurde. Ich mag es überhaupt nicht, wenn der Sprecher, in diesem Fall die Sprecherin meint, den unterschiedlich Figuren unterschiedliche Stimmen geben zu müssen. Das macht man doch auch nicht, wenn man selbst liest, das fand ich ungeheuer störend und hat mir den Genuss tatsächlich etwas verdorben.
Fazit:
Gardasee-Feeling

Veröffentlicht am 27.01.2026

Interessant

Lola im Spiegel
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Zum Inhalt:
Ein Mädchen und seine Mutter sind seit Jahren auf der Flucht, Namen gibt es keine, denn Namen sind auf der Flucht gefährlich. Ihr Leben spielt sich in einem Van auf einem Schrottplatz ab. Doch ...

Zum Inhalt:
Ein Mädchen und seine Mutter sind seit Jahren auf der Flucht, Namen gibt es keine, denn Namen sind auf der Flucht gefährlich. Ihr Leben spielt sich in einem Van auf einem Schrottplatz ab. Doch das Mädchen will diese triste Leben nicht, sie will Künstlerin werden. Doch so einfach ist es nicht den Traum zu verwirklichen und sie braucht Hilfe, doch dafür muss sie der Wahrheit auch ins Gesicht sehen.
Meine Meinung:
Ich habe mich sehr lange irgendwie durchs Buch gekämpft, weil ich Schwierigkeiten hatte, mich in die Geschichte einzufinden, wobei ich gerade was die Bilder anging, auch sehr fasziniert war. Irgendwann hatte mich dann das Buch doch und gerade zum Ende hin, war ich total gerührt, gerade auch was die Begegnung mit Christina anging oder das Gespräch als um ihre künstlerischen Ambitionen ging. Spätestens da hatte mich die Story. Im Nachhinein betrachtet, gefällt mir jetzt auch das Coverbild, denn vorher war mir das einfach zu schrill. Aber es passt gut zur Story. Den Schreibstil fand ich lange Phasen des Buches anstrengend, hatte mich aber irgendwann daran gewöhnt.
Fazit:
Interessant

Veröffentlicht am 27.01.2026

Berührend

Tage des Lichts
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Zum Inhalt:
Ivy steht an der Schwelle zum Erwachsenwerden und sie möchte, das ihr Leben besonders werden soll, aber was sie wirklich anfangen soll, weiß sie nicht. Doch statt ein besonderes Leben zu führen, ...

Zum Inhalt:
Ivy steht an der Schwelle zum Erwachsenwerden und sie möchte, das ihr Leben besonders werden soll, aber was sie wirklich anfangen soll, weiß sie nicht. Doch statt ein besonderes Leben zu führen, dass sie sich erträumt, geht ihr Leben in ganz normale Bahnen. Jahre später wird ihr nach der Begegnung mit Francis bewusst, wie leer sich ihr Leben eigentlich anfühlt. Und eine Liebe entflammt, die es so aber nicht geben darf.
Meine Meinung:
Das ist ein Buch der eher leisen Töne und darauf muss man sich dann auch einlassen können, denn es löst auch in dem Leser Gefühle aus, bei denen er ins Grübeln über das eigenen Leben kommt. Der Schreibstil ist eher zurückhaltend und still, was aber sehr gut zum Buch passt. Ich habe das Buch mit Interesse gelesen, denn solche Geschichte begegnen einem nicht so oft. Ein ganzes Leben in nur sechs Tagen zu erzählen hätte ich so nicht für möglich gehalten, aber es funktioniert.
Fazit:
Berührend

Veröffentlicht am 19.01.2026

Interessant

Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel
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Zum Inhalt:
Im Mai 1945 wird die vierzehnjährige Waise Marlen von Wilma aufgenommen. In dem Forsthaus, in dem Marlen sich versteckt hat, entdeckt sie ein Portrait einer jungen Frau, dass Wilma dort versteckt ...

Zum Inhalt:
Im Mai 1945 wird die vierzehnjährige Waise Marlen von Wilma aufgenommen. In dem Forsthaus, in dem Marlen sich versteckt hat, entdeckt sie ein Portrait einer jungen Frau, dass Wilma dort versteckt hatte. Wilma hat ein Geheimnis, dass sie zu zerstören droht.
Auf einer zweiten Zeitebene geht es im Jahr 2023 um Hannah, die mit diversen Problemen zu kämpfen hat.
Meine Meinung:
Mir hat der Erzählstrang um Marlen und Wilma, mitsamt der übrigen Protagonisten am besten gefallen, gerade das Verhältnis zwischen den beiden Frauen hat schon etwas besonderes. Marlen kennt Wilmas Geheimnis und unterstützt sie, auch wenn sie sicherlich auch gerne ein anderen Weg genommen hätte. Die Geschichte von Hannah hat mich nicht ganz so erreicht, war aber trotzdem nicht uninteressant. Ich konnte Hannah gut verstehen, dass sie zwar ihrem Vater geholfen hat, aber dann auch wieder Abstand nimmt. Der Schreibstil war gut, der Wechsel zwischen den Zeiten machte das Buch abwechslungsreich.
Fazit:
Interessant

Veröffentlicht am 19.01.2026

Anders als erwartet

Trag das Feuer weiter
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Zum Inhalt:
Als Mia mit einer Schreibblockade, bedingt durch sogenannten "brain fog", kämpft, reist sie auf Anraten ihres Arztes in das Land ihrer Kindheit Marokko. Dort fühlt sie sich jedoch wie eine ...

Zum Inhalt:
Als Mia mit einer Schreibblockade, bedingt durch sogenannten "brain fog", kämpft, reist sie auf Anraten ihres Arztes in das Land ihrer Kindheit Marokko. Dort fühlt sie sich jedoch wie eine Fremde und fragt sich, wie sie eigentlich wäre ohne die Kindheitserinnerungen.
Meine Meinung:
Wenn man den Klappentext liest, hat man eine völlig andere Erwartungshaltung an das Buch als das was man dann wirklich zu lesen bekommt, Für mich spielte die Mia der Gegenwart nur wenig eine Rolle, es ging vielmehr im Wesentlichen um die Mia der Vergangenheit und wie die unterschiedlichen Familienmitglieder gelebt und gefühlt haben. Für mich war es eher eine Annäherung an das Marokko von vor vielen Jahren in gesellschaftlicher Hinsicht. Zwar nicht schlecht gemacht, aber nicht was ich so erwartet hatte. Mir war auch nicht bewusst, dass es sich schon um das dritte Buch handelt, das an die Geschichte der Autorin angelehnt war, aber man konnte es schon unabhängig von den anderen lesen.
Fazit:
Anders als erwartet