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Veröffentlicht am 19.01.2026

Alma und das Biest

House of the Beast
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Bei diesem Buch erwartet euch eine düstere Fantasy mit Horror- und Steampunk Elementen und einer Protagonistin, die nur auf eins aus ist: Rache!

Darum geht's:
Als ihre Mutter im Sterben liegt zieht Alma ...

Bei diesem Buch erwartet euch eine düstere Fantasy mit Horror- und Steampunk Elementen und einer Protagonistin, die nur auf eins aus ist: Rache!

Darum geht's:
Als ihre Mutter im Sterben liegt zieht Alma zu ihrem bis dahin unbekannten Vater. Sie ahnte nicht, dass er Mitglied eines der vier hohen Häusern ist, die den Göttern dienen und Gefäße für deren Macht sind. In einem verzweifelten Pakt opfert sich Alma und geht eine gefährliche Verbindung mit dem Biest-Gott ein. Zusammen mit ihm plant sie die Rache an der Familie, die sie von Geburt an im Stich gelassen hat.

Meinung:
Das Setting ist außergewöhnlich und innovativ, allerdings bleibt Vieles bis zum letzten Abschnitt sehr wage. Das hat den Einstieg für mich etwas schwer gemacht.

Dafür überzeugt aber von Anfang an der graphische Schreibstil, der sich auch nicht vor der Darstellung von Kampfgeschehen und Gewalt scheut. Unterstützt wird das (zumindest in der Printversion) von Illustrationen der Autorin.

Ich muss zugeben: die Liebesgeschichte war mir persönlich zu toxisch und manipulativ. Besonders den Altersunterschied fand ich problematisch. Schon von Anfang an gingen bei mir bei dieser verdrehten Beziehung die roten Flaggen hoch.

Fazit: dieses Fantasy-Debüt ist alles andere als Mainstream und lebt von der moralischen Grauzone.

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Veröffentlicht am 12.01.2026

Auf Spurensuche

Die Chemie des Verbrechens - Die Fährte
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18 Jahre nach dem Mord an der jungen Ute kommt Bewegung in den Cold Case. Eine DNA-Datenbank zur Ahnenforschung liefert plötzlich einen potentiellen Täter - und zwar niemand anderen als Ruben Rickleff, ...

18 Jahre nach dem Mord an der jungen Ute kommt Bewegung in den Cold Case. Eine DNA-Datenbank zur Ahnenforschung liefert plötzlich einen potentiellen Täter - und zwar niemand anderen als Ruben Rickleff, den erfolgreichen Hamburger Unternehmer. Doch der beteuert seine Unschuld. Kann DNA-Forensikerin May Barven die Wahrheit herausfinden?

Meinung:
Bei diesem Buch hat mir besonders die Mischung aus fiktivem Fall und echten wissenschaftlichen Fakten gefallen. Die biologischen und rechtlichen Hintergründe sowie die Geschichte der Strafverfolgung mittels DNA sind gelungen in die Story eingewoben. Auch die aktuelle Diskussion um Chancen und Gefahren der DNA-Analyse bekommt ihren Platz.

Erzählt wird die Geschichte nicht nur aus der Sicht von Ruben und May, sondern unter anderem auch des Privatdetektivs Tarek und vielen anderen Nebenfiguren. Das war mir stellenweise zu sprunghaft und hat den Lesefluss gestört.

Zudem haben May und Tarek jeweils noch andere aktuelle Fälle, wodurch der Fokus auf den eigentlichen Cold Case manchmal verloren geht.

Abgesehen davon ist es ein spannender Kriminalfall mit einer interessanten neuen Ermittlerin. Ein zweiter Band mit der Forensikerin Dr May Barven ist in Planung.

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Veröffentlicht am 30.12.2025

Dystopie mit Stärken und Schwächen

To Cage a Wild Bird
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Ein düsteres Endzeit-Szenario und ein grausamer Wettkampf um Leben und Tod. Wenn ihr auf Tribute von Panem Vibes steht, ist "To Cage a Wild Bird" genau das Richtige für euch!

Darum geht's:
Raven ist ...

Ein düsteres Endzeit-Szenario und ein grausamer Wettkampf um Leben und Tod. Wenn ihr auf Tribute von Panem Vibes steht, ist "To Cage a Wild Bird" genau das Richtige für euch!

Darum geht's:
Raven ist Kopfgeldjägerin und hat schon viele Verbrecher ins gefürchtete Gefängnis Endlock gebracht. Als ihr eigener Bruder dort landet, folgt sie ihm und versucht das Unschaffbare: den Ausbruch. Dabei bekommt sie unerhoffte Unterstützung - nicht nur von Mitgefangenen, sondern auch vom attraktiven Wachmann Vale.

Meinung:
Das Setting im Gefängnis war abwechslungsreich und die grausamen Jagdspiele haben den Spannungsbogen bis zum Schluss hochgehalten.

Die Liebesgeschichte zwischen Raven und Vale hätte ein schöner Gegenpol sein können, entwickelte sich aber zu schnell und war zu gewollt. Dafür überzeugt der Found Family Aspekt zwischen der kleinen Gruppe aus Gefangenen, die den Widerstand plant.

Die dystopische Welt von Dividium bleibt lange Zeit blass und wage, hier hätte ich mir an früherer Stelle im Buch mehr Details gewünscht. Dennoch ist der Konflikt zwischen den gesellschaftlichen Klassen gut ausgearbeitet. Ich hoffe, im nächsten Teil bekommen wir noch tiefere Einblicke.

Fazit: solider Auftakt, der neugierig auf die Fortsetzung macht!

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Veröffentlicht am 23.12.2025

Stärke liegt im Schreibstil

Die Reise der verlorenen Worte
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Hinter "Die Reise der verlorenen Worte" steckt eine wahnsinnig schöne Plotidee, deren Umsetzung für mich ein paar Schwachstellen hat.

Darum geht's:
Die Postbeamtin Janne kümmert sich jeden Tag mit Herzblut ...

Hinter "Die Reise der verlorenen Worte" steckt eine wahnsinnig schöne Plotidee, deren Umsetzung für mich ein paar Schwachstellen hat.

Darum geht's:
Die Postbeamtin Janne kümmert sich jeden Tag mit Herzblut darum, unzustellbare Briefe an ihre Empfänger zu bringen. Sie entziffert, rätselz und recherchiert. Als einiges Tages ein Brief an ihren entfremdeten Großvater bei ihr landet, verlässt sie ihre Komfortzone und macht sich auf eine ganz persönliche Recherche-Reise.

Meinung:
Schon der Einstieg ins Buch fiel mir schwer: die Mischung aus langen inneren Monologen, Ausschnitten aus verlorenen Briefen und zeitlichen Rückblenden machen die Story sehr sprunghaft und abgehackt.
Was mir aber gut gefallen hat, war die fast poetische Sprache. Es gab so einige Stellen, die mich wirklich berührt haben.

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Veröffentlicht am 08.12.2025

Stadtführung durch Prag trifft auf spannenden Wissenschaftsthriller

The Secret of Secrets
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Acht Jahre nach dem letzten Band um Robert Langdon wird die Serie um den berühmten Symbolforscher nun fortgesetzt. Das neue Buch dreht sich weniger um Symboliken und ist nicht der stärkste Band der Serie, ...

Acht Jahre nach dem letzten Band um Robert Langdon wird die Serie um den berühmten Symbolforscher nun fortgesetzt. Das neue Buch dreht sich weniger um Symboliken und ist nicht der stärkste Band der Serie, überzeugt aber trotzdem mit rasanter Action und spannenden wissenschaftlichen Fragen.

Zusammen mit Robert Langdon und seiner Freundin und Bewußtseinsforscherin Katherine machen wir uns in Prag auf die Suche nach dem Geheimnis der Geheimnisse. Die Geschichte fühlt sich dabei ein bisschen wie ein Stadtrundgang in Buchform an. Wer schon einmal in Prag war, wird die zahlreichen historischen Schauplätze gleich wieder vor Augen haben. Alle anderen werden die detaillierten Beschreibungen von Architektur und Geschichte stellenweise aber vielleicht als etwas zu ausschweifend empfinden.

Ich bin wieder einmal beeindruckt von der detaillierten Recherche Dan Browns und seiner Fähigkeit, unzählige Erzählstränge miteinander zu verweben. Über hunderte Seiten steckt man im Unklaren, bis sich alle Puzzleteile und Figuren an den richtigen Platz setzen und man das Gesamtbild vor Augen hat. Und wenn man denkt, man hätte alles durchschaut, kommt die nächste Wendung daher.

Als Biologin war es für mich diesmal nicht schwer, in den naturwissenschaftlichen Teil der Thematik einzutauchen. Der philosophische Teil dagegen - der übersteigt ein wenig meine Vorstellungskraft.

Fazit: Clever konstruiert Plot rund um das spannende Wissenschaftsgebiet der Noetik - aber durchaus mit einigen Längen.

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