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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.01.2026

Leichter Erzählstil aber tiefgründig

Unser Haus mit Rutsche
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Was sich im ersten Moment sehr leicht liest, an vielen Stellen sogar humorvoll wirkt, ist im Ganzen gesehen doch eine sehr tiefgründige Geschichte.
Laylas Lebensgeschichte ist berührend, obwohl mir ihr ...

Was sich im ersten Moment sehr leicht liest, an vielen Stellen sogar humorvoll wirkt, ist im Ganzen gesehen doch eine sehr tiefgründige Geschichte.
Laylas Lebensgeschichte ist berührend, obwohl mir ihr Vater von Anfang an gegen den Strich ging. Ich konnte auch bis zum Schluss für mich keine plausible Entschuldigung für sein Verhalten finden. Auch nervte mich, dass die Mutter dem Treiben so lange zusah. Aber gut, anscheinend waren da doch noch Gefühle vorhanden.
Doch die Hauptperson ist ja Layla und sie glaubt ihrem Vater wenn er „Unser Haus mit Rutsche“ in leuchtenden Farben beschreibt. Ihr Aufwachsen zwischen zwei Kulturen wird von Safia Al Bagdadi ungeschönt dargestellt. Wenngleich ihre Kinderjahre unbeschwert verliefen, haben sie sie doch geprägt, wie die Erzählungen der Gegenwart erahnen lassen. Das Verhältnis zu beiden Elternteilen ist irgendwie speziell, zumindest im Teenageralter wurde es dies.
Ich bin der Autorin gerne durch die Jahre gefolgt, man kann die Sicht eines Kindes sehr schön erkennen. Dieses Nichtverstehen der Erwachsenenwelt und doch fühlen, wenn etwas nicht passt. Ein Roman der seine Tiefe erst auf den zweiten Blick erahnen lässt.

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Veröffentlicht am 20.01.2026

Interessante Informationen

Das geheime Wissen der Schamanen
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Im Großen und Ganzen konnte ich mir aus dem Buch „Das geheime Wissen der Schamanen“ einige wirklich interessante Informationen holen.
Alberto Villoldo gibt sein Wissen in einer Form weiter, die mich als ...

Im Großen und Ganzen konnte ich mir aus dem Buch „Das geheime Wissen der Schamanen“ einige wirklich interessante Informationen holen.
Alberto Villoldo gibt sein Wissen in einer Form weiter, die mich als Leser gefangen nimmt. Irgendwie hatte ich das Gefühl, bei einem Problem könnte ich mich von ihm sofort behandeln lassen, ohne, dass ich ihn dafür persönlich kennen muss. Er weckte Vertrauen nur durch das geschriebene Wort.
Auch wenn er im dritten Teil die Arbeit des Schamanen beschreibt, würde ich mir nicht zumuten, etwas davon selbst auszuprobieren. Ich denke schon, dass es dafür die Anleitung eines guten praktizierenden Schamanen bedarf. Und genau das spricht der Autor aber auch an und warnt sogar davor.
Die Ideen hinter den einzelnen Vorgängen finde ich allerdings ebenso interessant, wie die Rituale selbst. Das Wissen, das über so lange Zeit mündlich weitergegeben wurde und doch nicht ganz verlorenging, hat eine eigene Schwingung.
Das Buch ist in drei Teile gegliedert. Von den Lehren des Schamanen über die leuchtende Welt zu der Arbeit. Beeindruckt haben mich auch, die Erklärungen des Autors in einer einfach zu verstehenden Sprache, sodass kein Vorwissen notwendig ist, um den Ausführungen folgen zu können.

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Veröffentlicht am 03.01.2026

Emotional heftiges Geheimnis, wunderschöne Landschaftsbeschreibungen

Die Magnolientochter (Die Blumentöchter 4)
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Wie in den vorangegangenen Büchern ist auch hier der Ablauf wieder ähnlich. Dokumente tauchen auf. Niemand weiß was sie zu bedeuten haben. Die am Wahrscheinlichsten betroffene Enkelin fliegt in das besagte ...

Wie in den vorangegangenen Büchern ist auch hier der Ablauf wieder ähnlich. Dokumente tauchen auf. Niemand weiß was sie zu bedeuten haben. Die am Wahrscheinlichsten betroffene Enkelin fliegt in das besagte Land, klärt das, sehr heftige Familiengeheimnis und findet so nebenbei die große Liebe.
Was sich hier sehr emotionslos anhört, liest sich wunderschön. Tessa Collins geht auch im Band „Die Magnolientochter“ auf die Gefühle und Gedanken der jungen Frau ein. Diesesmal lässt sie Magnolia nach Neuseeland reisen.
Die dortige Landschaft wird in leuchtenden Farben beschrieben. Gleichzeitig nimmt sie Bezug auf aktuelle Themen wie Umwelt- und Artenschutz.
Ich mag diese Reihe eigentlich sehr gerne. Der Schreibstil ist wunderbar zu lesen und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Dennoch fand ich Magnolia für ihr Alter etwas zu starr. Sie war belehrend und verletzend, zu konsequent ihre Meinung vertretend. Das hat sich allerdings ab der Hälfte des Buches sehr gebessert.
Es ist der vierte Band der Serie und für den nächsten und letzten erhoffe ich mir persönlich eine Aufklärung, warum Granny all die Dokumente und Hinweise versteckt und ihren Enkelinnen nicht übergeben hat. Das verstehe ich nämlich so ganz und gar nicht. Es sind lebens- und richtungsweisende Details, die möglicherweise jahrelanges Leid hätten verhindern können. Je mehr Bücher ich aus der Serie lese, desto unsympathischer wird mir Granny, obwohl sie von allen als herzensgute Frau dargestellt wird. Ich verstehe sie allerdings nicht und hoffe hier wirklich auf eine plausible Aufklärung.
Nichts destotrotz hat mir der Roman gut gefallen, der wunderschön gestaltete Buchschnitt ist ein Blickfang für sich und so möchte ich die gesamte Reihe weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 30.12.2025

Synthese aus Forschung, Entdeckungen und Präsentationen

Im Einklang mit der göttlichen Matrix (Broschiert)
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Der Autor Gregg Braden nähert sich der Erklärung der göttlichen Matrix nicht nur von einer Seite. Er verbindet und – was mir wichtig erschien – erklärt Spiritualität auch aus der Sicht der Wissenschaft. ...

Der Autor Gregg Braden nähert sich der Erklärung der göttlichen Matrix nicht nur von einer Seite. Er verbindet und – was mir wichtig erschien – erklärt Spiritualität auch aus der Sicht der Wissenschaft. Hierzu lässt er verschiedene bedeutende Wissenschaftler und Personen zu Wort kommen. Denken wir nur an Albert Einstein, David Bohm, John Wheeler und andere.
„Im Einklang mit der göttlichen Matrix“ ist nicht immer ganz leicht zu lesen. Ich brauchte dafür eindeutig Ruhe und Zeit. Aber dann ist der Text, das Konzept verständlich.
Auch wenn das Buch schon einige Jahre alt ist, so scheint es nichts an seiner Aktualität verloren zu haben. Wie auch, wenn der Autor teilweise Ansichten und Traditionen, die wesentlich älter sind, zur Erklärung heranzieht.
Ich, für meinen Teil, habe mir einige Ansätze aus den Ausführungen holen können. Auch gefällt mir die Zusammenfassung der Prinzipien am Ende des Buches, um einen kleinen Überblick zu bekommen. So kann man zu dem Thema zurückspringen, das einer Wiederholung bedarf.

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Veröffentlicht am 20.12.2025

Fesselt und hat Tiefe

Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel
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Das Buch lässt mich etwas gespalten zurück. Ich habe es sehr gerne gelesen. Es hat mich gefangen und fasziniert. Trotzdem habe ich immer wieder auf eine nähere Verknüpfung der Figuren gewartet. Die Leinwand, ...

Das Buch lässt mich etwas gespalten zurück. Ich habe es sehr gerne gelesen. Es hat mich gefangen und fasziniert. Trotzdem habe ich immer wieder auf eine nähere Verknüpfung der Figuren gewartet. Die Leinwand, dieses wertvolle Bild „Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel“ , war im Strang der Vergangenheit stark präsent. Man spürte die Verbundenheit von Maren zu diesem, bzw. später ihrem, Werk.
Doch in der Gegenwart wird dieses Bild nur hin und wieder erwähnt und gesucht. Zwischendurch laufen sich Protagonisten der verschiedenen Zeitstränge kurz über den Weg, ohne auf das Bildnis einzugehen. Soweit kann ich die Kurzbeschreibung also nicht nachvollziehen, dass dieses Bild zwei Frauen für immer verbindet.
Sehr gut, emotional, tief und gefühlvoll, teilweise mit richtig starken Beschreibungen, geht Alena Schröder auf die Frage ein, was wir unseren Eltern schulden. Die Zeit nach dem Krieg wird von ihr ebenso aussagekräftig dargestellt, wie das Gefühlsleben der Figuren in beiden Zeitschienen und wie sich jede Generation dieselbe Frage stellt. Ob jede Generation zum selben Ergebnis kommt oder anders handelt?
Soweit kann ich fast eine volle Leseempfehlung abgeben, da der Schreibstil wirklich fesselt und die Gefühle klar und mit Tiefe den Leser erreichen.

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