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Veröffentlicht am 25.01.2026

Ein zauberhaftes Bilderbuch über Selbstvertrauen und das Entdecken der eigenen Stärken

Der kluge Keks
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Heute führt der kluge Keks ein richtig schönes Leben in einer gemütlichen Bäckerei. Sein Leben war jedoch nicht so angenehm und leicht. Früher, als er noch zur Schule ging, mangelte es ihm sehr an Selbstvertrauen. ...

Heute führt der kluge Keks ein richtig schönes Leben in einer gemütlichen Bäckerei. Sein Leben war jedoch nicht so angenehm und leicht. Früher, als er noch zur Schule ging, mangelte es ihm sehr an Selbstvertrauen. Wie ein kluger Keks hat er sich nicht gefühlt, im Gegenteil, im Vergleich zu seinen cleveren Mitschüler*innen kam er sich richtig dumm vor. Im Unterricht konnte er oft nicht mithalten, hatte keine Ahnung, worum es eigentlich ging und schrieb ständig schlechte Noten. Doch dann stellte seine Lehrerin eines Tages eine ungewöhnliche Aufgabe, die alles veränderte. Der Keks bekam nun endlich die Möglichkeit, frei und kreativ zu entdecken, was ihm liegt und wirklich Freude macht. Seitdem ist er viel mutiger und selbstbewusster und weiß nun, dass man auf viele verschiedene Arten klug sein kann.

Mit den Bilderbüchern von Jory John und Pete Oswald habe ich nun schon eine ganze Weile geliebäugelt. Die Cover haben mich die ganze Zeit so angelacht und die vielen positiven Bewertungen verstärkten meine Neugierde. Anfang dieses Jahres durften gleich mehrere Bände auf einen Schlag bei mir Einzug halten. Darunter auch „Der kluge Keks“, der mein Herz im Sturm erobert hat.

Jory John und Pete Oswald kennen zweifellos das Erfolgsrezept für außergewöhnlich gute Bilderbücher. Allein die Tatsache, dass die Geschichte von vermenschlichten Backwaren handelt, ist genial und erfrischend anders. An Witz und Einfallsreichtum mangelt es hier wahrlich nicht, sodass es einfach nur ein großer Spaß ist, den klugen Keks zu begleiten. Man sollte sich vor der Lektüre nur besser gut mit etwas zu Knabbern eindecken, das Buch macht total Appetit auf Törtchen, Brezeln und Co. ;D
Die Geschichte ist jedoch nicht nur zuckersüß und unterhaltsam – sie ist auch sehr lehrreich, ohne belehrend zu wirken. Schon den Kleinsten wird hier gezeigt, dass wir alle einzigartig sind und in jedem von uns besondere Fähigkeiten und Stärken schlummern. Das Schulsetting mag für dreijährige Kinder vielleicht noch etwas verfrüht sein, aber die Kernaussage werden sie sicherlich schon verstehen können. Denn wer kennt das nicht, dieses Gefühl, dass alle anderen besser sind und man selbst einfach nichts gut kann. So wie der kluge Keks, der anfangs sehr an sich selbst zweifelt und richtig unglücklich deswegen ist. Doch im Verlauf beginnt er zu erkennen, was wirklich in ihm steckt und ermutigt Kinder dazu, an sich selbst zu glauben und neue Dinge auszuprobieren.

Die farbenfrohen Illustrationen von Pete Oswald sind ein besonderes Highlight. Witzig, lebendig und ausdrucksstark erwecken sie Jory Johns Texte zum Leben erweckt und setzen das Erzählte perfekt in Szene. Es macht einfach total viel Freude, sie zu betrachten und sich an den vielen liebevollen Details zu erfreuen.

Fazit: „Der kluge Keks“ ist eine humorvolle, warmherzige und motivierende Geschichte ab 3 Jahren über Selbstvertrauen und das Entdecken der eigenen Stärken. Ein wunderbarer Mutmacher, der in keinem Kinderzimmer fehlen sollte. Ich bin begeistert von diesem Bilderbuch, ich kann es nur empfehlen. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 21.01.2026

So wunderschön und herzerwärmend!

Das Geschenk des Winters
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Als die Tage noch lang und warm waren, war der kleine Hund glücklich, hat freudig mit den Kindern aus dem Dorf gespielt und Stöckchen gefangen. Als der Winter Einzug hält und es immer kälter wird, beginnt ...

Als die Tage noch lang und warm waren, war der kleine Hund glücklich, hat freudig mit den Kindern aus dem Dorf gespielt und Stöckchen gefangen. Als der Winter Einzug hält und es immer kälter wird, beginnt das Hündchen nach einer warmen Unterkunft zu suchen. Doch die Türen bleiben verschlossen, niemand will ihn haben. Der Bauer vertreibt ihn sogar mit seinen großen zähnefletschenden Hunden. Verschreckt flüchtet der kleine Hund in den Wald, wo er sich frierend zusammenrollt. Da hört er den Wind, der ihn dazu ermutigt, weiterzugehen. Also macht sich der kleine Streuner auf die Suche nach einem Zuhause. Sein Weg führt ihn schließlich in eine große Stadt, wo überall Lichter blinken und leuchten und unzählige Menschen herumwuseln. Aber auch hier scheint ihn niemand bei sich aufnehmen zu wollen. Entmutigt legt sich der Hund auf die Fußmatte eines kleinen, warm erleuchteten Hauses. Ob er wohl jemals ein Zuhause finden wird?

Bei diesem Buch war sehr schnell klar, dass es bei mir Einzug halten muss. Schon das Cover verzauberte mich auf Anhieb und hach, was soll ich sagen, die Geschichte dahinter steht dem in nichts nach. Mim und Nathalie Ragondet haben hier ein wundervolles Bilderbuch geschaffen, das zu Herzen geht und mit seiner Botschaft perfekt in die Weihnachtszeit passt.

Behutsam und poetisch erzählt „Das Geschenk des Winters“ vom Suchen und Ankommen, von Mut, Zuversicht, Mitgefühl und Fürsorge. Schon den Kleinsten wird hier gezeigt, wie wichtig es ist, hinzuschauen, freundlich und hilfsbereit zu sein – vor allem in der kalten, dunklen Jahreszeit – und dass es sich lohnt, niemals aufzugeben. Manchmal findet man das Glück an den unwahrscheinlichsten Orten. So wie der kleine einsame Hund in dieser Geschichte, der sich nichts mehr wünscht als ein liebevolles Zuhause. Seine Suche lässt einen richtig mitfühlen. Man spürt die klirrende Winterkälte regelrecht, hört den Wind pfeifen und fühlt die Verzweiflung des kleinen Hundes. Das Ende wiederum ist unheimlich schön und lässt einen mit einem wohlig-warmen Gefühl im Bauch zurück. Genau so muss eine Winter-Weihnachtsgeschichte sein.

Die sanften Illustrationen von Nathalie Ragondet untermalen Mims Texte perfekt, angefangen beim eisigen Winter, der mit kühlen Pastelltönen gekonnt eingefangen wird; über die große Stadt, die auf den ersten Blick so einladend und dann wieder kalt und ungastlich wirkt; bis hin zu dem gemütlichen Haus der alten Dame, das eine wunderbare Atmosphäre voller Wärme und Geborgenheit ausstrahlt.

Fazit: „Das Geschenk des Winters“ ist eine mitreißende und herzerwärmende Wintergeschichte über Hoffnung, Freundschaft und Hilfsbereitschaft. Ein wunderschön erzähltes und illustriertes Bilderbuch ab 3 Jahren, das uns liebevoll daran erinnert wie wertvoll Empathie und Offenheit ist. Ich bin total verliebt in dieses Buch und kann es jedem nur ans Herz legen. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 20.01.2026

Eine zauberhafte Fortsetzung!

Lily Halbmond – Zauberhaft vereint (Lily Halbmond, Bd. 2)
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Bis vor kurzem war Lily Halbmond ein ganz normales Mädchen. Doch dann hat sich ihre neue Schule als eine Zauberschule entpuppt und sie selbst als eine echte Hexe! Lily liebt ihr neues magisches Leben. ...

Bis vor kurzem war Lily Halbmond ein ganz normales Mädchen. Doch dann hat sich ihre neue Schule als eine Zauberschule entpuppt und sie selbst als eine echte Hexe! Lily liebt ihr neues magisches Leben. Zusammen mit ihren neuen besten Freundinnen Gigi und Mai wird sie in der versteckten Schule der Königlichen Bibliothek in Magie unterrichtet, fliegt auf Besen (oder Staubsaugern) und lernt ihren Stein der Macht zu kontrollieren. Als Halloween näher rückt, steht gleichzeitig auch das traditionelle Samhain-Fest an, bei dem alle Hexen gemeinsam den Ende des Sommers feiern. Dieses Jahr darf Steintal das Fest abhalten und die Aufregung ist natürlich groß. Endlich lernen sie Schülerinnen aus anderen Zauberschulen kennen. Anfangs haben noch alle Spaß, aber dann wird Lily zur jährlichen Ratssitzung der Hexengilde berufen. Ihr magischer Mondstein soll beschlagnahmt werden! Ob Lily es wohl gelingen wird, dies zu verhindern?

Endlich geht es mit Lily Halbmond weiter! Nach meiner großen Begeisterung für den Reihenauftakt, konnte ich die Fortsetzung kaum erwarten. Diese kann auch ohne Vorwissen gelesen werden, allerdings macht es erheblich mehr Freude, wenn man mit dem ersten Band startet.

Mit viel Witz und Herz entführt uns der spanische Künstler Xavier Bonet zurück in die magische Welt von Junghexe Lily Halbmond und schafft es erneut, bekannte Fantasymotive so erfrischend umzusetzen, dass es zu keiner Zeit langweilig wird. Man kann wieder richtig schön beim Lesen mitfiebern, muss öfters auch mal breit schmunzeln und hofft bei jedem Seitenumblättern, dass es nicht so schnell vorbei ist. Durch das Comicformat mit seinem geringen Textanteil ist die Geschichte natürlich flott gelesen, allerdings ist dies auch der einzige kleine Wermutstropfen (der natürlich kein Grund für einen Stern Abzug ist). Es macht einfach wieder großen Spaß, Lily und ihre Freund
innen zu begleiten, die uns einmal mehr zeigen, was wahre Freundschaft ausmacht und dass es sich lohnt, an sich selbst zu glauben. Die Figuren sind allesamt liebevoll und charmant gezeichnet. Ob alte Bekannte oder neue Gesichter – man muss sie einfach alle gernhaben (Lilys kleine Schwester ist so süß!). Durchweg wohlfühlen ist hier garantiert, was auch dem harmonischen Zeichenstil zu verdanken ist.

Optisch ist auch dieser Band ein echtes Highlight. Xavier Bonets Illustrationen sind leuchtend bunt, lebendig und stimmungsvoll und so ausdrucksstark, dass viele Worte meist gar nicht vonnöten sind. Man könnte sich erneut stundenlang in seinen Bildern verlieren, um sich an den vielen Details und der warmen, magischen Atmosphäre zu erfreuen.

Sehr gelungen sind auch wieder die Lehrbuchseiten, die die Handlung an den passenden Stellen unterbrechen und interessantes Wissen aus der Hexenwelt enthalten wie ein Verzeichnis über die magischen Kreaturen oder eine Weltkarte mit den verschiedenen Zauberschulen.

Das Ende verschont uns erfreulicherweise vor einem fiesen Cliffhanger, macht aber dennoch neugierig auf mehr. Auf Französisch soll der dritte Teil dieses Jahr erscheinen, die deutsche Übersetzung wird hoffentlich möglichst schnell folgen. Meine Daumen sind auf jeden Fall fest gedrückt!

Fazit: Fast zwei Jahre haben wir uns auf Lily Halbmonds zweites Abenteuer gedulden müssen und das Warten hat sich gelohnt! „Lily Halbmond – Zauberhaft vereint“ ist ein spannendes und unterhaltsames Hexenabenteuer ab 8 Jahren voller Magie und Freundschaft, liebenswerter Charaktere und wunderschönen Illustrationen zum Hineinträumen. Ein zauberhafter Wohlfühlcomic – warmherzig, modern und farbenfroh und nicht nur für junge weibliche Hexen-Fans ein großes Vergnügen. Ich bin auch von diesem Band begeistert, mir hat er genauso gut gefallen wie der Vorgänger. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 18.01.2026

So schön!

Ein Sommer auf Kullerö
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Die neunjährige Tilla, ihr Bruder Björn und dessen Freund Oscar wohnen auf Kullerö – eine kleine schwedische Insel mitten in den Schärengarten. Die drei können sich keinen schöneren Ort zum Leben vorstellen. ...

Die neunjährige Tilla, ihr Bruder Björn und dessen Freund Oscar wohnen auf Kullerö – eine kleine schwedische Insel mitten in den Schärengarten. Die drei können sich keinen schöneren Ort zum Leben vorstellen. Vor allem im Sommer ist ihre Insel das reinste Paradies. Keine Schule, dafür wunderbare lange Ferientage voller Spaß und Abenteuer. Doch dieses Jahr ist etwas anders als sonst: Eine neue Familie zieht auf die Insel ein, um das alte Hotel zu renovieren und neu zu eröffnen. Zuerst sind Tilla, Björn und Oscar begeistert, denn es sind auch zwei Kinder dabei. Ob Tilla in der gleichaltrigen Kari wohl endlich ihre beste Freundin finden wird? Das wünscht sie sich nämlich schon so lange. Sogar dem Troll, den es auf Kullerö geben soll und der angeblich Herzenswünsche erfüllt, hat sie ihren großen Wunsch verraten. Kari wirkt zunächst aber nicht wirklich freundlich und dass sie eigentlich gar nicht auf der Insel sein möchte, macht sie nicht sympathischer. Tilla ist sich sicher: Dieses Stadtmädchen wird garantiert nicht ihre beste Freundin...oder?

Bei diesem Buch war sofort klar, dass es bei mir Einzug halten muss. In das wunderhübsche Cover habe ich mich auf den ersten Blick verliebt und die Geschichte dahinter klang genau nach meinem Geschmack. Als ich dann sah, wer sich hinter dem Pseudonym Greta Svensson verbirgt, ist meine Vorfreude nur noch größer geworden. Ich liebe die Bücher von Barbara Rose, mich hat noch kein Werk aus ihrer Feder enttäuschen können. Meine Erwartungen waren entsprechend hoch und was soll ich sagen, sie wurden mehr als erfüllt. Das neue Jahr ist gerade mal einen halben Monat alt und ich habe schon jetzt ein echtes Sommerhighlight gefunden.

Greta Svensson alias Barbara Rose hat hier einen ganz zauberhaften Kinderroman geschrieben, der direkt Fernweh und Erinnerungen an endlos erscheinende Kindheitssommer weckt. Die kleine schwedische Insel Kullerö wird einfach herrlich beschrieben – am liebsten würde man sofort seine Koffer packen und Urlaub an diesem idyllischen Ort machen. Absolut verständlich, dass Tilla, Björn und Oscar ihre langen Sommerferien kaum erwarten können. Schwimmausflüge, Bootsfahrten, Ponykutschfahrten, leckere Waldblaubeeren pflücken und die weltbesten Pfannkuchen bei Jenne mampfen – was kann es Schöneres geben?
In diesem Buch steckt jedoch weitaus mehr als nur ein sommerleichtes Ferienabenteuer – die Geschichte erzählt auch von Misstrauen, Vorurteilen, Freundschaft und Zusammenhalt und davon, dass vieles oft nicht so ist wie es scheint und es sich lohnt, an Wunder zu glauben. Es macht richtig Freude mitzuerleben, wie Tilla mit der Zeit zu erkennen beginnt, dass sie sich in Kari geirrt hat und wie es schließlich doch noch für alle ein unvergesslich toller Sommer wird. Beim Lesen hat man durchweg ein wohlig-warmes Gefühl im Bauch und da es zum Ende hin auch noch ziemlich aufregend wird, kann/mag man das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Viel zu schnell heißt es auch schon Abschied nehmen von Kullerö und seinen ganzen liebenswerten Bewohner*innen (Karis kleiner Bruder Benka ist so süß!). Aber wer weiß, vielleicht wird es ja noch ein Wiedersehen geben? In der Winter-Weihnachtszeit zum Beispiel? Ich würde mich sehr darüber freuen.

Zum Vorlesen für Kinder ab 5 Jahren und zum Selberlesen ab 8 Jahren ist das Buch sehr gut geeignet. Die Geschichte wird lebendig erzählt, die Charaktere bieten ein hohes Identifikationspotenzial und zahlreiche, meist ganzseitige Illustrationen lockern den Text gekonnt auf. Die Bilder von Verena Wugeditsch sind – wie der Inhalt – ein wahrer Genuss! Warm, freundlich und farbenfroh erwecken sie das Erzählte zum Leben und schaffen eine sommerliche Atmosphäre voller Geborgenheit. Ein Rezept von Jennes Blaubeerpfannkuchen im Anschluss ist das Sahnehäubchen obendrauf und rundet das Ganze perfekt ab.

Fazit: „Ein Sommer auf Kullerö“ ist eine wunderbar warmherzige, hyggelige Sommergeschichte voller Marmeladenglasmomente, schwedischer Inselidylle und kindlicher Unbeschwertheit. Das perfekte Wohlfühlbuch für den Sommer – zum Wegträumen schön! Ich bin begeistert von diesem Schätzchen und kann es jedem nur ans Herz legen. Von mir gibt es sehr gerne 5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 15.01.2026

Witzig, warmherzig, zum Wiehern schön!

Ronny, das Pony, (Bd. 2)
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Inmitten idyllischer Landschaft liegt ein Bauernhof voller Tiere. Hier leben Ronny, das Pony, und Gerd, das Pferd. Die beiden sind die allerbesten Freunde und lieben ihr ruhiges Landleben. Mit diesem ist ...

Inmitten idyllischer Landschaft liegt ein Bauernhof voller Tiere. Hier leben Ronny, das Pony, und Gerd, das Pferd. Die beiden sind die allerbesten Freunde und lieben ihr ruhiges Landleben. Mit diesem ist es aber eines Tages schlagartig vorbei, als Bente, die Ente, auf dem Hof auftaucht. In einem Paket kommt sie an und wirbelt den Stall gehörig durcheinander. Sie schnattert, faucht und schnappt, klaut Ronnys Futter und Schlafplatz und beansprucht Gerd ganz allein für sich. Ronny ist verwirrt, was ist hier nur los? Er flüchtet schließlich an den See, wo es still und friedlich ist. Mit der Zeit vermisst er aber seinen Freund Gerd. Und dieser auch ihn. Ob am Ende wohl alles wieder gut werden wird?

Was war meine Freude als ich hörte, dass es dieses Jahr mit Ronny und Gerd weitergehen wird! Das erste Bilderbuch mit den beiden habe ich geliebt - wenn ihr es noch nicht kennt, schaut’s euch unbedingt an! Meine Erwartungen an die Fortsetzung (die problemlos ohne Vorwissen gelesen werden kann) waren entsprechend hoch und ich wurde nicht enttäuscht. Schon allein das Cover verspricht wieder tierisch gute Unterhaltung und genau das bekommt man hier auch.

Das Furzipups-Erfolgsteam Kai Lüftner und Wiebke Rauers ist einfach immer ein Garant für originelle Bilderbücher. Mit einer gewohnt perfekten Symbiose aus Text und Bild entführen uns die beiden zurück in die Welt von Minipony Ronny und Gerd, das Pferd. Diese sind mittlerweile die besten Freunde und gehen gemeinsam durch dick und dünn. Ihre Freundschaft kann so leicht nichts erschüttern – auch nicht die freche Ente Bente, die eines Tages plötzlich aufkreuzt und das beschauliche Bauernhofleben gehörig auf den Kopf stellt. Ein Sympathieträger ist diese Grummel-Ente zunächst wahrlich nicht. Doch es zeigt sich wieder einmal, dass vieles oft anders ist als es auf den ersten Blick scheint und sich auch ein scheinbarer Unruhestifter nach Liebe und Geborgenheit sehnt.
Erzählt wird das Ganze in Reimform und wie nicht anders zu erwarten, hat Kai Lüftner mal wieder Wortakrobatik vom Feinsten abgeliefert. Seine Verse kommen wunderbar schwungvoll und melodisch daher und stecken voller Witz und Charme. Bisweilen sind auch ein bisschen anspruchsvoller, aber niemals zu herausfordernd. Für Kinder ab 3 Jahren ist dieses Buch sehr gut geeignet. Kai Lüfterns Texte lesen sich rundum stimmig und sind sowohl für die Zuhörenden als auch Vorlesenden ein großer Spaß.

Auch die Illustrationen von Wiebke Rauers sind mal wieder ein wahrer Genuss. Mit ihrem unverwechselbaren Stil erweckt die deutsche Künstlerin das Erzählte zum Leben und zaubert einem immer wieder ein Lächeln ins Gesicht. Jede Seite ist einfach herrlich anzuschauen – lustig, farbenfroh und mit lauter süßen Details. Vor allem Zottelpony Ronny ist unheimlich knuffig gezeichnet, ein absoluter Herzeroberer. Ob es mit ihm und Gerd wohl noch ein weiteres Wiedersehen geben wird? Das letzte Bild am Ende der Geschichte macht jedenfalls definitiv neugierig auf mehr. Na, lassen wir uns überraschen.

Fazit: „Ronny, das Pony, und Gerd, das Pferd, und Bente, die Ente“ ist eine witzige und warmherzige Geschichte ab 3 Jahren über wahre Freundschaft und den Wunsch nach Zugehörigkeit. Ein großartig gereimtes und illustriertes Bilderbuch für Jung und Alt zum Schmunzeln, Mitfühlen und immer wieder Angucken und Vorlesen. Ich kann auch diesen Band nur empfehlen, Kai Lüfters und Wiebke Rauers haben es mal wieder geschafft mich zu begeistern. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!

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