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Veröffentlicht am 04.03.2026

Ideal für Weltrauminteressierte ab 6 Jahren

Kleine und große Wunder des Weltalls
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Wunder des Weltalls erklärt mit gemalten Bildern neugierigen Kindern das All.
Seine Planeten, besonders unsere Erde mit ihrem Mond, aber auch die sieben anderen Planeten unserer Milchstraße.
Außerdem die ...

Wunder des Weltalls erklärt mit gemalten Bildern neugierigen Kindern das All.
Seine Planeten, besonders unsere Erde mit ihrem Mond, aber auch die sieben anderen Planeten unserer Milchstraße.
Außerdem die Milchstraße selbst, die Sonne, Asteroiden, Meteoriden und Kometen.
So habe ich auch viel Neues erfahren, nämlich das Sterne geboren werden und nachdem sie rote Riesen waren wieder zu Sternenstaub zerfallen, um neu geboren zu werden.
Die gemalten Bilder sind manchmal wild und die Mischung aus Reimen und Prosa hat mich zunächst verwirrt, doch bald kam ich dahinter, dass alles in Schrägschrift gereimt erzählt wird. Das ist immer, wenn einer der Planeten oder Gesteinsbrocken über sich selbst berichtet.
Nach jeder der neun Geschichten kommt eine Doppelseite mit Fakten zu den Protagonisten der Geschichte.

Ich fand das Buch interessant und gut gemacht. Ich selbst habe viel Neues über das Weltall erfahren. Ideal für Weltrauminteressierte ab 6 Jahren, würde ich sagen.

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Veröffentlicht am 21.01.2026

Christinas Welt wird langsam von Napoleon besetzt

Zwischen Liebe und Verrat
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Es sind fünf Jahre vergangen, seit dem ersten Band um die Sängerin Christina. Mit einer zunächst recht abwegigen Heirat will der Herzog Christina in seinem Reich behalten. So ändert sich das Leben der ...

Es sind fünf Jahre vergangen, seit dem ersten Band um die Sängerin Christina. Mit einer zunächst recht abwegigen Heirat will der Herzog Christina in seinem Reich behalten. So ändert sich das Leben der jungen Frau. Weiterhin reist sie mit ihren beiden Förderern durchs Land, in dem sich die Lage von Frankreich her immer weiter zuzieht.

Auch ihr alter Widersacher taucht plötzlich wieder auf der Bildfläche auf und zwar in Verbindung mit einer früheren Kontrahentin . Doch das Schicksal spielt Christina und den Ihren auch immer wieder neue Freunde und Förderer an die Hand, so dass es ihr, trotz Unruhen im Land und in dem von ihr als Heimat empfunden Herzogtum, bis zum Schluss immer wieder recht gut ergeht.

Das Ende würde ich nicht als Cliffhänger bezeichnen, aber es lässt mich neugierig auf Band drei zurück.

Gerne habe ich mir den Roman wieder von Anne Moll vorlesen lassenden konnte wunde

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Veröffentlicht am 15.11.2025

Etwas anders, als die anderen Bücher ihrer Reihe über berühmte Persönlichkeiten

Aspergers Schüler
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Ich kannte aus Laura Baldinis Reihe bekannter Persönlichkeiten schon die Bücher Lehrerin einer neuen Zeit, welches über das Leben von Maria Montessori berichtete und Die Pädagogin der glücklichen Kinder, ...

Ich kannte aus Laura Baldinis Reihe bekannter Persönlichkeiten schon die Bücher Lehrerin einer neuen Zeit, welches über das Leben von Maria Montessori berichtete und Die Pädagogin der glücklichen Kinder, in dem es um Emmi Pikler geht.

Beides Namen die mir aus meiner Ausbildung geläufig waren. So auch der Name Asperger, der sofort mit Autismus in Verbindung gebracht wird.

Dieses Buch je gestaltet sich ein wenig anders, als die beiden anderen die ich bereits kannte.

Hier gibt es nichts Privates über Hans Asperger. Durch die junge Sarah,die für ein Forschungsprojekt, über den Arzt Hans Asperger, 1986 nach Wien kommt, erfahren wir als Hörer so nach und nach, wie Asperger in den 30er/40er Jahren praktizierte.
Sie nimmt Kontakt zu verschiedenen Personen auf, die über schriftliche Abhandlungen dieser Zeit verfügen. Auch alte Menschen, die in den 30 er Jahren Asperger und seine Arbeit kannten interviewt sie.

Die Hörer bekommen auch Sequenzen aus der damaligen Zeit in der heilpädagogischen Station, auf der Asperger mit Unterstützung einer jungen Krankenschwester mit Kindern mit AutismusSpektrumStörung (ASS), was damals natürlich noch nicht so hieß, arbeiteten.

Katastrophal wirkten sich die Einflüsse Hitlers und seiner SS auf diese Arbeit aus. So erfuhren wir auch Dinge, die aufgrund des Krankheitsbildes Aspergers auf der einen Seite verständlich, aber auf emotionaler Ebene ganz unverständlich und entsetzlich waren.

Ein sehr interessanter Roman, der mir Informationen gab, die ich so noch nicht kannte.

Den Geschichtsstrang, um die junge Sarah mochte ich sehr gerne und auch die Krankenschwester Victorine hatte ich gleich in mein Herz geschlossen.

Entsetzt war ich wie immer, bei Berichten über die Nazizeit, über die Kaltschnäuzigkeit und Brutalität der Menschen, die noch nicht einmal vor Kinder halt machten.Besonders da es sich um studierte Menschen handelte, denen man noch nicht einmal Dummheit nachsagen konnte.

Ein erschütterndes Mahnmal über eine Zeit, die so nie wieder kommen darf.

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Veröffentlicht am 11.11.2025

Colina und Clara. Zwei Frauen gehen ihren Weg

Oktoberfest 1900 - Träume und Wagnis
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Das Oktoberfest 1900 gestaltete sich aufregend. Eine Völkerschau. eine riesige Bierburg eines Nichtmünchners, ein Toter, ein Aufstand und mittendrin zwei junge Frauen, die nur ihren Weg gehen wollen.

Colina ...

Das Oktoberfest 1900 gestaltete sich aufregend. Eine Völkerschau. eine riesige Bierburg eines Nichtmünchners, ein Toter, ein Aufstand und mittendrin zwei junge Frauen, die nur ihren Weg gehen wollen.

Colina stammt aus einfachen Verhältnissen und verdingt sich als Kellnerin. Als sie aus diesem Job ausbrechen will trifft sie auf Clara, die Tochter eines Bierbarons aus Nürnberg.
Beide Frauen gehen einen Teil des Weges gemeinsam, bis sie sich durch besondere Umstände wieder aus den Augen verlieren.
Wird das Schicksal sie wieder zusammen führen?

Der Roman beschreibt anschaulich und interessant das Leben der Wirtsleute, um das Treiben vor und während des Oktoberfestes.

Ich konnte regelrecht die Atmosphäre in den Zelten spüren und gut den Groll der Münchner nachvollziehen, das ein dahergekommener Nürnberger ihnen nun plötzlich die Schau stehlen will.

Viel Dramatik um die Familie Hoflehner, aber auch um Colina, die trotz vieler Rückschläge nie aufgibt und um ihre Freiheit kämpft.

Für mich, die ich historische Romane mit starken Frauenfiguren liebe, genau das Richtige.

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Veröffentlicht am 07.10.2025

Ein sehr poetischer Roman

Sonnenaufgang Nr. 5
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Nach Der Buchspazierer und Die goldene Schreibmaschine,ist dies mein drittes Buch des Autors.

Ich mag seinen Schreibstil sehr und finde es schön, welche Art von skurrilen Charakteren er in seine Geschichten ...

Nach Der Buchspazierer und Die goldene Schreibmaschine,ist dies mein drittes Buch des Autors.

Ich mag seinen Schreibstil sehr und finde es schön, welche Art von skurrilen Charakteren er in seine Geschichten einfließen lässt.
Hier hat es mir besonders gefallen, dass der Protagonist Jonas die alte Bentje an der Bushaltestelle traf, die dort immer hin kam, um die Stimme ihres verstorbenen Mannes zu hören, der dort auf Band die Haltestellenansage machte.

Auch die beiden Betreiberinnen der Pension, in der Jonas unter gekommen ist, sind echt skurril. Sie leben schon seit ihrer Kindheit im Ort und kennen jeden und alles. Ihre Pension ist randvoll gefüllt mit Erinnerungsstücken, die jedoch nur für sie einen besonderen Wert haben.

Dann sind noch zu erwähnen, der Maler Geraldo, der ursprünglich Lehrer war und Paul mit seinem Hund Guter Junge.

Natürlich auch noch die liebenswerte Nessa, die auch ein bisschen Glück verdient hat, da sie es anderen in hohem Maße bringt.

Und dann ist da noch Stella Dor, eine gealterte Diva, die sich von Jonas ihre Autobiografie schreiben lassen möchte.

Während Jonas nun also mit Stella Dor , durch deren vergangenes Leben wandelt, kommt er auch für sich zu manchen Passagen seines Lebens, die einer Aufarbeitung bedürfen.

Und seien wir mal ehrlich. Hat nicht jeder Lebensgeschichten,die nicht immer der Wahrheit entsprechen, da man sie schon so oft in abgewandelter Form erzählt hat, das man sicher ist es hier mit der Wahrheit zu tun zu haben?

Ich fand es spannend, mit den Seiten immer mehr über das Leben der Bewohner und auch über Jonas zu erfahren. Viel Poetisches und sehr Emotionales, wird in diesem Roman in Worte gefasst. Auch Furchtbares und Ekliges, aber auch viel Komisches. So fand ich die Filmtitel, der Filme, die Stella in ihrem Leben gedreht hat urkomisch. Bei vielen kannte ich sogar die ursprünglichen Titel und habe mich an den Neuschöpfungen erfreut.

Mir hat das Buch wieder viel zum Nachdenken mitgegeben.

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