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Veröffentlicht am 02.12.2025

netter Winterroman

Pulverschneeherzen
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Einen netten Winterroman legt Kira Hof mit "Pulverschneeherzen" vor. Das Cover passt hervorragend zum Titel und die winterlich verschneite Waldszene inklusive Schneeflocken sowie dem Leuchten und Strahlen ...

Einen netten Winterroman legt Kira Hof mit "Pulverschneeherzen" vor. Das Cover passt hervorragend zum Titel und die winterlich verschneite Waldszene inklusive Schneeflocken sowie dem Leuchten und Strahlen der Sonne im Hintergrund, lässt den Lesenden direkt an Winter, Liebe und Romantik denken. Im Grunde auch die Hauptthemen dieses Buches.

Hauptfigur Lilou bucht aus Versehen eine falsche Reise und startet damit ein Abenteuer, das ihr Leben für immer verändern wird. Etwas unrealistisch erscheint mir, dass eine Person, die bereits so viele Jahre derart kontrolliert lebt, sich tatsächlich auf all die Geschehnisse einlässt, aber anders würde die Geschichte nicht funktionieren. Diese ist schön erzählt, mit vielen Punkten wie Freundschaften über Altersgrenzen hinweg, sich selbst hinterfragen, neue Wege einschlagen und Unvorhergesehenes als Geschenk annehmen.

Liebevoll erzählt ist das Setting von Saas-Fee und dessen Besonderheiten, ebenso wie der Zauber der Bergwelt.

Ein Winterroman mit zugehöriger Romantik und herzlichen Freundschaften, der flüssig zu lesen ist und einige ruhige Lesestunden garantiert.

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Veröffentlicht am 18.07.2025

Abwechslungsreicher Sommerroman mit realitätsschwächen

Himmelsee – Über den Wellen leuchtet das Glück (Himmelsee 1)
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Linna kehrt mit ihrem Sohn Miko in ihren Heimatort "Himmelsee" an der Ostsee zurück, nachdem ihre Mutter einen Schwächeanfall erlitten hat. Denn ihre Schwester und ihr Vater benötigen Hilfe im Familieneigenen ...

Linna kehrt mit ihrem Sohn Miko in ihren Heimatort "Himmelsee" an der Ostsee zurück, nachdem ihre Mutter einen Schwächeanfall erlitten hat. Denn ihre Schwester und ihr Vater benötigen Hilfe im Familieneigenen Hotel. 10 Jahre zuvor hatte Linna Himmelsee nach einem tragischen Unglück verlassen. Nun trifft sie auf alte Freunde und Bekannte, schließlich sogar auf ihre alte Liebe.
Der Beziehung mit ihrem Partner Ilja, der als Pilot arbeitet, hatte sie bereits vor ihrer Reise nach Himmelsee eine vorübergehende Pause verordnet, weil er zu selten für sie und den gemeinsamen Sohn da war. So muss Linna im beruflichen, aber vor allem im privaten Bereich sortieren, wo und mit wem sie ihre Zukunft gestalten möchte. Dazu muss sie sich der Vergangenheit, aber auch der Gegenwart mit ihren Herausforderungen stellen, denn eine endgültige Entscheidung muss getroffen werden.

Der erste Band der "Himmelsee"-Reihe von Tanja Janz überzeugt mit einem schönen Cover, das einen von Urlaub und Ruhe träumen lässt. Der Roman liest sich flüssig und abwechslungsreich, die Protagonisten wirken ehrlich sympathisch. Leider ist die Handlung an einigen Stellen sehr unrealistisch. Zum Beispiel geht Linna während einer Hotelveranstaltung, bei der jede Hand benötigt wird, einfach mit ihrer Freundin zum Spaziergang. Ihre Mutter, die ihren Schwächeanfall aufgrund Überarbeitung erlitten hat und nicht loslassen kann, ist genau so wenig wie der Vater beim Vorstellungsgespräch für eine neue Mitarbeiterin dabei. Diese, die zur Entlastung der Mutter eingestellt wird, bringt mit einem Foodtruck noch mehr Arbeit ins Spiel. Wobei der Truck dann innerhalb weniger Tage hergerichtet ist und mit sämtlichen Genehmigungen versehen. Auch Linnas Umgang mit ihrem Sohn Miko wirft Fragen auf, denn gefühlt verbringt sie nur sehr wenig Zeit mit ihm. Also genau das, was sie eigentlich ihrem Mann vorwirft.

Für mich hätte das Buch gerne 50-100 Seiten mehr haben können. Diese hätten sich sicherlich ebenso leicht gelesen wie die anderen 300, aber viele Dinge hätten realistischer dargestellt werden können.

Weitere Bücher der Reihe werde ich sicher lesen, denn Tanja Janz ist ein schöner, abwechslungsreicher Sommerroman gelungen, dem man sogar in der Gesamtschau die realitätsferne nachsieht. Mehr Lesevergnügen wäre jedoch garantiert, wenn weniger künstlerische Freiheit zum Tragen gekommen wäre.

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Veröffentlicht am 16.05.2026

leichter Young-Adult-Liebesroman mit fehlender Tiefe

Picking Daisies on Sundays
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„Picking Daisies on Sundays“ von Autorin Liana Cincotti bezauberte mich auf den ersten Blick mit seinem wunderschönen Farbschnitt.

Vor vier Jahren trennten sich die Wege von Daisy und ihrem besten Freund ...

„Picking Daisies on Sundays“ von Autorin Liana Cincotti bezauberte mich auf den ersten Blick mit seinem wunderschönen Farbschnitt.

Vor vier Jahren trennten sich die Wege von Daisy und ihrem besten Freund Levi abrupt, nachdem Daisy sich in ihren besten Freund verliebt hatte, dieser von ihren Gefühlen aber keine Ahnung hatte. Nun trifft sie ihn plötzlich wieder und er bittet sie, für die Hochzeit seiner Schwester seine Freundin zu spielen. Wider besseres Wissen lässt sich die junge Modestudentin darauf ein. Doch wird sie es schaffen, sich nicht wieder in Levi zu verlieben und ein neuerlich gebrochenes Herz zu riskieren? Und hat er wirklich nur freundschaftliche Gefühle für sie?

Der Schreibstil der Autorin Liana Cincotti ist angenehm und flüssig zu lesen. Auch wenn sich in der Handlung immer wieder Längen ergeben. Diese kommen unter anderem durch Wiederholungen und viele Missverständnisse zustande. Gepaart mit erheblicher Vorhersehbarkeit zieht sich der Roman vor allem im Mittelteil.

Leider wurde ich mit der Hauptprotagonistin Daisy nicht richtig warm. Sie wirkte an unterschiedlichen Stellen sehr unsicher und teilweise anstrengend. Zudem konnte ich im Verlauf des Liebesromans keine wirkliche charakterliche Entwicklung erkennen. Der männliche Gegenpart Levi war mir, trotz Berücksichtigung seiner Vergangenheit, oftmals zu kontrollierend und bestimmend. Vielfach meinte er es gut, doch ohne erklärende Worte wirkte sein Verhalten vielfach übergriffig. Dabei ist die häufige Misskommunikation bzw. völlig fehlende Kommunikation für mich der Hauptkritikpunkt an der Geschichte, da diese wirklich bis zum Ende voll ausgereizt wurde.

Sehr sympathisch und liebenswert empfand ich die Nebencharaktere des Buches. Sie lockerten an vielen Stellen das Geschehen auf und sorgten für eine Wohlfühlatmosphäre.

Ein schöner Titel, ein ansprechender Klappentext und ein zauberhaftes Cover mit noch schönerem Farbschnitt ließen mich zu diesem Buch greifen. Leider fehlt es diesem Young-Adult-Liebesroman erheblich an Tiefe. Als leichter und ruhiger Liebesroman für zwischendurch geeignet – süß aber nichts Besonderes.

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Veröffentlicht am 22.01.2026

Krimi mit schönen Südtiroler Landschaftsbeschreibungen und viel Vergangenheitsarbeit

Bei den Tannen
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Kommissar Grauner und sein Team ermitteln im siebten Fall "Bei den Tannen". Autor Lenz Koppelstätter bleibt seinem klaren, oftmals wenig emotionalen Schreibstil ebenso treu, wie den schönen Landschaftsbeschreibungen, ...

Kommissar Grauner und sein Team ermitteln im siebten Fall "Bei den Tannen". Autor Lenz Koppelstätter bleibt seinem klaren, oftmals wenig emotionalen Schreibstil ebenso treu, wie den schönen Landschaftsbeschreibungen, durch die man sich das Setting wunderbar vorstellen kann.

Für mich war dies der erste Band rund um Commissario Grauner. Es war wohl nicht der beste Band für den Einstieg in die Reihe. Eigentlich sollte man alle Teile unabhängig voneinander lesen können, doch die Auswirkungen aus dem vorhergehenden Band auf die Ermittler war offensichtlich so groß, dass man diesen Teil zuerst lesen sollte, um den Figurenentwicklungen gut folgen zu können. Vielleicht auch aus diesem Grund blieben mir die Charaktere der Ermittler relativ fremd. Wobei die Anlagen dieser für mich vielversprechend und authentisch sind, so dass ich in fernerer Zukunft vermutlich nochmals ein Buch der Reihe zur Hand nehmen werde.

Insgesamt war die Handlung vielschichtig und führte unter anderem in die Vergangenheit der Hexerei, sowie der Frage, welche Auswirkungen die damaligen Geschehnisse noch heute haben. Das idyllische Sarntal mit seinen speziellen Bewohnern kann dabei als Vergleichsobjekt für viele andere Täler gesehen werden.

Die Lösung des Falles war nicht einfach und kaum zu Beginn abzusehen. Dies lag teilweise vermutlich auch am reduzierten Ermittlerteam, das für mein Gefühl zu wenigen verschiedenen Spuren nachgegangen ist. Schade fand ich, dass der komplexe und tiefgreifende Fall am Ende praktisch durch eine Sache gelöst wurde, die mir nicht so recht zu den ernsten Themen passen will.

Insgesamt ein Südtirolkrimi, der für Reihenkenner sicher besser geeignet ist als für Reiheneinsteiger. Die Thematiken waren sehr gut, jedoch für mich nicht in eine runde Krimihandlung eingebettet.

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Veröffentlicht am 16.01.2026

wenig Tiefe für viele Personen

Winterglanz
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"Winterglanz" von Autorin Elin Hilderbrand ist der erste Roman einer Trilogie.

Im Mittelpunkt steht eine Pension in Nantucket und ihre Betreiber mit Familie. Diese ist durch eine Patchwork-Situation mit ...

"Winterglanz" von Autorin Elin Hilderbrand ist der erste Roman einer Trilogie.

Im Mittelpunkt steht eine Pension in Nantucket und ihre Betreiber mit Familie. Diese ist durch eine Patchwork-Situation mit zahlreichen Stolpersteinen konfrontiert. Ausgerechnet an Weihnachten verlässt Mitzi, die bisherige Chefin der Pension, ihren Mann Kelley. Seine vier erwachsenen Kinder, mit denen Weihnachten gefeiert werden soll, haben jedes eigene Probleme, so dass das Fest, auf der Kippe steht.

Die Handlung ist recht vorhersehbar. Nett zu lesen, aber ohne besonderen Tiefgang. Durch die vielen Charaktere kommt man keiner der Figuren so richtig nah. Schön ist, dass jeweils aus der Sicht der verschiedenen Personen erzählt wird, so dass jedes Kapitel eine neue Sichtweise auf das Geschehen wirft. Einige Handlungsstränge kommen zwar zum Abschluss, jedoch hat das Buch ein offenes Ende, so dass entweder vieles ungeklärt bleibt, oder man praktisch gezwungen ist, den zweiten Band zu lesen. An sich ein guter Gedanke, jedoch hätten etwas weniger offene Stränge dem Buch nicht geschadet.

Was mich am meisten berührt hat, ist die Sichtweise der Angehörigen von Marines, die in den Krieg ziehen. Die Unsicherheiten, der Umgang damit und mit welchen Schwierigkeiten die Zurückgebliebenen konfrontiert sind.

Das Cover ist festlich gestaltet. Der Hintergrund schlicht weiß gehalten, die Deko aus Laterne, Schlitten und Schlittschuhen gestaltet. Verwunderlich insofern, dass keines der Accessoires im Roman eine Rolle spielt. Ebenso erstaunt hat mich, dass das Buch den Aufkleber "Das Winterbuch des Jahres" trägt. Vielleicht habe ich dadurch mehr erwartet.

Insgesamt nette Lektüre, aber nichts herausstechendes und man sollte sich direkt darauf einstellen auch den zweiten Band - und dadurch vermutlich auch den dritten - lesen zu müssen.

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