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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.05.2023

interessante Geschichte im Märchenstil

Der Alchimist
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Santiago, ein spanischer Schafhirte, träumt von einem Schatz und macht sich daraufhin auf eine lange abenteuerliche spirituelle Reise bis zu den Pyramiden.
Ein großes Thema in diesem Buch ist die Suche ...

Santiago, ein spanischer Schafhirte, träumt von einem Schatz und macht sich daraufhin auf eine lange abenteuerliche spirituelle Reise bis zu den Pyramiden.
Ein großes Thema in diesem Buch ist die Suche nach den persönlichen Lebensweg und nach seinem eigenen Ziel.
Das Buch wurde in einem Märchenähnlichen Stil geschrieben. Das merkt man vor allem an der Erzählweise, da es sehr bildlich und voller Lebensweisheiten ist. Es herrscht eine gewisse Ähnlichkeit zu der kleine Prinz von Antoine Saint
d´Exupery. An einigen Stellen ist das Buch jedoch etwas schleppend, das kann man nicht leugnen.
Die Beschreibungen der Gegenden, vor allem hier der Wüste fand ich wirklich gut gelungen. Man fühlte sich wirklich an einigen Momenten nach Andalusien in Spanien sowie in die Wüste nach Ägypten versetzt.

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Veröffentlicht am 09.05.2023

Soul Sender und Geister

Alpi – The Soul Sender 1
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Alpi ist ein Soul Sender, Eine Fluchbrecherin. Die Idee mit den Geistern und was ihr Tod bewirkt hat mich von anfang an gefesselt und sie ist sehr interessant. Man wird auf interessante Weise dem Hauptcharakter ...

Alpi ist ein Soul Sender, Eine Fluchbrecherin. Die Idee mit den Geistern und was ihr Tod bewirkt hat mich von anfang an gefesselt und sie ist sehr interessant. Man wird auf interessante Weise dem Hauptcharakter näher gebracht und ihrem Gefährten, Pelenai. Dieser ist bis jetzt ähnlich wie Alpis Vormund und ist auf den ersten Blick eine Vaterfigur für Alpi, deren Eltern nicht nur beide Soul Sender sind, sondern auch verschwunden sind. Bisher sieht die Reihe sehr vielversprechend aus, da wir auch etwas von Alpis Moral zu sehen kriegen und sie wie in den meisten Mangas ein Ziel hat: hier die Suche nach ihren Eltern. ich persönlich denke, dass sie nicht mehr am leben sind und Alpis Suche in dieser Weise leer ausgehen wird, aber dass sie im laufe der >Zeit eine große Bestimmung finden wird

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Veröffentlicht am 31.05.2026

Für zwischendurch

Masters of Seduction - Grenzenlose Leidenschaft
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Grenzenlose Leidenschaft besteht aus mehreren Kurzgeschichten verschiedener Autorinnen. Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen, auch wenn die einzelnen Geschichten für mich sehr unterschiedlich ausgefallen ...

Grenzenlose Leidenschaft besteht aus mehreren Kurzgeschichten verschiedener Autorinnen. Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen, auch wenn die einzelnen Geschichten für mich sehr unterschiedlich ausgefallen sind.

Besonders der erste Teil von Lara Adrian konnte mich überzeugen. Die Geschichte war spannend, romantisch und hat genau das geliefert, was ich mir von paranormaler Romance wünsche.

Mit den Geschichten zwei und drei konnte ich dagegen leider deutlich weniger anfangen. Sie konnten mich weder emotional noch von der Handlung her wirklich packen und blieben für mich eher enttäuschend.

Da es sich um Kurzgeschichten handelt, entwickeln sich die Beziehungen natürlich sehr schnell. Das wirkt manchmal etwas abrupt, aber bei solchen Novellen gehört das irgendwo dazu. Ich konnte mir gut vorstellen, dass aus der anfänglichen Anziehung später echte Liebe wird, auch wenn man davon nur einen kleinen Ausschnitt zu sehen bekommt.

Etwas schade fand ich, dass die übergreifende Handlung kaum vorangetrieben wird. Wer auf große Entwicklungen in den jeweiligen Reihen hofft, sollte seine Erwartungen vielleicht etwas zurückschrauben. Besonders das Ende hat bei mir einen etwas zwiespältigen Eindruck hinterlassen, da ein Handlungsstrang offen bleibt und man sich mehr Antworten gewünscht hätte.

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Veröffentlicht am 24.01.2026

Starke Themen, aber ein zäher Mittelteil

What Lies Beyond the Veil - Das Herz der Fae
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Es scheint, dass dies eines dieser Bücher ist, die man entweder lieben oder hassen muss. Ich sehe, dass die Leute es entweder als eines der besten Bücher oder als eines der schlechtesten Bücher bezeichnen, ...

Es scheint, dass dies eines dieser Bücher ist, die man entweder lieben oder hassen muss. Ich sehe, dass die Leute es entweder als eines der besten Bücher oder als eines der schlechtesten Bücher bezeichnen, die sie 2026 gelesen haben. Für mich waren der Anfang und das Ende wirklich gut ... aber der Mittelteil war ein großes, langweiliges Durcheinander. Ich fand die Überlieferungen, die Liste der Gottheiten und das Glossar an sich toll, aber es war doch zu viel Info-Input nur um diesen dann stückchenweise aufzugreifen. Die ersten Kapitel waren sehr spannend und man merkt wie stark diese Sekten-Mentalität in den Bürgern von Mistfell steckt. Viele Bücher beschäftigen sich allgemein mit sexueller Ausbeutung, aber nur wenige mit der Kultur der Reinheit und ihren Auswirkungen. Nachdem alle im Wald herumrennen und der Schleier sich lüftet, geraten die Dinge aus den Fugen. Der Kern des Buches konnte mich jedoch nicht überzeugen, da Estrella und Caelum zum 500sten Mal die gleichen Dialoge und Argumente haben. Der Mittelteil hätte nur zwei oder drei Kapitel lang sein sollen, und das Ende hätte der Ausgangspunkt für den Großteil des Buches sein sollen. Insbesondere die Informationen über die Götter die in einem Kapitel erwähnt werden. Info-dumping und dann nichts mehr. Auch die Liebesgeschichte wirkte ziemlich überstürzt. Zweifellos haben viele die anzüglichen Stellen geschätzt, aber die weibliche Hauptfigur wechselte sehr schnell von ängstlich und misstrauisch zu „ICH LIEBE DICH“. Die Chemie zwischen den beiden konnte ich null spüren und Caelums Alpha Male verhalten hat mich einfach nur genervt....
Ich weiß nicht so recht ob ich irgendwann den nächsten Band lesen werden, da meinerseits auch nicht wirklich Interesse besteht. Ja das letzte Kapitel war toll .... aber der Rest des Buches leider nicht so arg.

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Veröffentlicht am 15.01.2026

Gute Idee, lange Umsetzung

Der Turm der Welt
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Ich tue mich ein bisschen schwer damit, meine Meinung zu diesem Buch in Worte zu fassen. Der Anfang war für mich ehrlich gesagt ein ziemlich harter Brocken. Die erste Hälfte ist voll mit unzähligen Figuren, ...

Ich tue mich ein bisschen schwer damit, meine Meinung zu diesem Buch in Worte zu fassen. Der Anfang war für mich ehrlich gesagt ein ziemlich harter Brocken. Die erste Hälfte ist voll mit unzähligen Figuren, vielen französischen Namen und verschiedenen Handlungssträngen. Ein Personenverzeichnis hätte hier wirklich geholfen. Man merkt schnell, dass es in Richtung großer historischer Roman wie Ken Follett gehen soll, bei dem am Ende alles irgendwie zusammenläuft. Die Idee rund um die Weltausstellung fand ich auch spannend, allerdings hatte ich mir von der Umsetzung etwas mehr erhofft.

Ab der zweiten Hälfte wurde das Buch für mich deutlich interessanter, vor allem das Ende. Dort hat der Autor die verschiedenen Fäden ziemlich raffiniert zusammengeführt, was mir gut gefallen hat. Trotzdem ist das Buch mit fast 700 Seiten ein echter Brocken, und ich habe fast zwei Monate zum Lesen gebraucht. Das lag nicht nur am Umfang, sondern auch an einigen Handlungssträngen, die mich leider nicht wirklich packen konnten.

Ich hätte mir außerdem gewünscht, dass Friedrich stärker als Hauptfigur im Mittelpunkt steht, statt nur einer von vielen Charakteren zu sein. Sehr gelungen fand ich dagegen die Atmosphäre: Das Paris des späten 19. Jahrhunderts wird lebendig und detailreich beschrieben, sowohl die Gesellschaft als auch die Schauplätze. Insgesamt ist Der Turm der Welt ein interessanter historischer Roman, auch wenn ich persönlich mit dem Ende nicht ganz zufrieden war und mir etwas anderes erhofft hatte.

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