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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.02.2026

Ein Lesegenuss

Lola im Spiegel
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Dieses Buch ist ein Kunstwerk und das nicht nur, weil die super sympathische Protagonistin ohne Namen eine große Künstlerin werden möchte und die Kunst in dem Buch insgesamt eine große Rolle spielt.

Es ...

Dieses Buch ist ein Kunstwerk und das nicht nur, weil die super sympathische Protagonistin ohne Namen eine große Künstlerin werden möchte und die Kunst in dem Buch insgesamt eine große Rolle spielt.

Es ist zum einen der wahnsinnig schöne, bildhafte und poetische Schreibstil, der einen mit auf eine tragische Reise nimmt, bei der doch immer Hoffnung und ganz viel Liebe durchscheinen. Der Autor hat sein Buch so gekonnt komponiert, dass es eine wahre Freude ist, der Geschichte zu folgen. Noch so kleine Gewohnheiten der Charaktere haben im weiteren Verlauf ihre Bedeutung und alles macht von vorne bis hinten Sinn.

Es sind aber auch die überwiegend düsteren, sehr detailreichen, metaphorisch aufgeladenen und hervorragend zur Geschichte passenden Zeichnungen von Paul Heppell.

Die Charaktere sind sehr schön und vielschichtig ausgearbeitet. Das Buch behandelt durchaus sehr ernste Themen, hat dabei aber dennoch eine erzählerische Leichtigkeit und beweist insbesondere bei der zarten Liebesgeschichte ein hohes Maß an Poesie.

Mich hat das Buch berührt, erschreckt, unterhalten, aufgerüttelt und verzaubert. Lest dieses schöne Buch!

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Veröffentlicht am 01.02.2026

Intensives Leseerlebnis

Mit beiden Händen den Himmel stützen
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Die Lektüre dieses Buches empfand ich als wahnsinnig intensiv. Dabei war mein erster Eindruck, dass sehr nüchtern und distanziert berichtet wird. Und dennoch hat die autobiografisch inspirierte Geschichte ...

Die Lektüre dieses Buches empfand ich als wahnsinnig intensiv. Dabei war mein erster Eindruck, dass sehr nüchtern und distanziert berichtet wird. Und dennoch hat die autobiografisch inspirierte Geschichte mich gepackt, emotional angefasst, erschüttert und beschäftigt mich auch jetzt noch nachhaltig.

Vielleicht ist es die Unverfrorenheit, mit der das Leben von Lale - Tochter einer drogenabhängigen Mutter - in einer Männer-Kommune erzählt wird. Die Schutzlosigkeit des Kindes, das alles darf und keine Struktur vorgegeben bekommt, das aber auch viel ertragen muss und mit ihren Ängsten und Sorgen nicht Ernst genommen wird.

Vielleicht ist es auch die Tatsache, dass der Roman von realen Erfahrungen der Autorin beeinflusst ist ohne sich Autobiografie zu nennen. So sind die Grenzen zwischen Realität und Fiktion für den Leser nicht auszumachen - dennoch wird Lale dadurch realer und ihre Situation umso erschütternder.

Und vielleicht liegt es auch daran, dass das Buch eine ganz andere Lebensrealität zeigt, als meine eigene als Kind. Lale und ich aber zur gleichen Zeit unsere Kindheit gelebt haben und ganz viel Zeitgeist der 1980er Jahre durchscheint.

Mir hat besonders gut gefallen, wie die Autorin immer wieder in die Zukunft geblickt hat. Auf diese Weise macht sie sehr deutlich, welche Auswirkungen die Kindheitserfahrungen noch auf das Erwachsenenleben haben und welche Verhaltensmuster und Ängste das Leben der Protagonistin bestimmen werden.

Ich kann nur sagen, dass dieses Buch mich tief berührt hat. Es war eine sehr intensive Leseerfahrung, die ich gerne weiterempfehle.

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Veröffentlicht am 26.01.2026

Überzeugender Auftakt - toll gelesen

Tale of Sun and Night (Tale of Sun and Night 1)
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Dieses Buch hat mich komplett überzeugt und ich freue mich schon jetzt auf die Fortsetzung.

Die Fantasy-Welt ist komplex, gut durchdacht und sehr originell. Dies schließt auch das auf Traumsand und Mandalas ...

Dieses Buch hat mich komplett überzeugt und ich freue mich schon jetzt auf die Fortsetzung.

Die Fantasy-Welt ist komplex, gut durchdacht und sehr originell. Dies schließt auch das auf Traumsand und Mandalas basierende Magiesystem mit ein. Auf spannende Art werden hier diverse Zwielichtbiester wie Nachtmahr oder Phönix eingebaut, welche die Handlung durch ihre Fähigkeiten und mitunter die bissige Zunge bereichern.

Mit Lio haben wir eine sehr starke Protagonistin, die sich an den überwiegenden Teil ihrer Vergangenheit nicht mehr erinnern kann, was das Geheimnis- und Spannungslevel natürlich auf einem hohen Niveau hält. Sie und die anderen Charaktere haben mir sehr gefallen, die Geschichte ist logisch und hält einen überwiegend bei Atem, nimmt sich aber auch immer mal wieder Zeit, um der Welt, ihrer Historie und den Charakteren mehr Tiefe zu verleihen.

Sarah Dorsel hat dem Hörbuch ihre Stimme geliehen und das Buch sehr emotional, spannend und mitreißend zum Leben erweckt. Ein wahrer Hörgenuss, der mich von Anfang an gefesselt und im letzten Drittel gar nicht mehr losgelassen hat. Man muss gerade anfangs schon aufmerksam dabei sein, denn die Welt und ihre Geschichte sowie das Magiesystem sind komplex, aber es lohnt sich.

Ein toller Auftakt, für den ich das Hören des Hörbuchs wirklich jedem ans Herz legen kann, der gerne in spannende Fantasy-Welten abtaucht.

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Veröffentlicht am 24.01.2026

Spannend und voller Geheimnisse

The Ordeals
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„The Ordeals“ war eines dieser Bücher, die mich von der ersten Seite an fesseln konnten. Insbesondere die düstere Welt voller origineller Bedrohungen und das sehr spannende Magiesystem haben mich überzeugt.

In ...

„The Ordeals“ war eines dieser Bücher, die mich von der ersten Seite an fesseln konnten. Insbesondere die düstere Welt voller origineller Bedrohungen und das sehr spannende Magiesystem haben mich überzeugt.

In dieser mit vielen Geheimnissen gespickten Geschichte begleiten wir Sophia auf ihrem Weg durch einige tödliche Prüfungen. Diese empfand ich als sehr einfallsreich, da sie mit den verschiedenen Magiearten (Botanik, Alchemie, Illusion und Maskerade) spielen und diese auf sehr phantasievolle Art herausfordern.

Die Charaktere und auch die Romance der Protagonisten haben mir gefallen. Oft driften mir Romantasy-Romane zu sehr in Gefühlswirrwarr oder spicy Szenen ab und vergessen die Fantasyhandlung - die Gewichtung fand ich hier sehr gut gewählt.

Die handelnden Personen zeichnen sich insgesamt durch einen individuellen Charakter sowie unterschiedliche Fähigkeiten aus und man stellt doch auch immer mal wieder fest, dass nicht alles so ist, wie es zunächst scheint. Diese Unvorhersehbarkeit hat mir gefallen, denn ich dachte zwischendurch fälschlicherweise, ich wüsste genau worauf es hinausläuft.

Insgesamt konnte mich der Serienauftakt überzeugen und es gibt noch ausreichend Geheimnisse aufzudecken in diesem atmosphärisch düsteren Setting.

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Veröffentlicht am 11.01.2026

Über Ethik und Moral

Ruf der Leere
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„Ruf der Leere“ hat mir sehr gut gefallen. Der Protagonist beschäftigt sich als Student mit der Theorie von Moral und Ethik. So werden im Buch einige spannende Fragen aufgeworfen und diskutiert. Diese ...

„Ruf der Leere“ hat mir sehr gut gefallen. Der Protagonist beschäftigt sich als Student mit der Theorie von Moral und Ethik. So werden im Buch einige spannende Fragen aufgeworfen und diskutiert. Diese finden dann in der weiteren Handlung des Buches auch praktische Anwendung.

Es geht um Liebe, Eifersucht, Rache und eine Obsession, die eskaliert. Absolut spannend geschrieben und voller Charaktere, die bei genauerer Betrachtung ihre Geheimnisse und „Päckchen“ mit sich tragen.

Erzählt wird auf verschiedenen Zeitebenen. Wir beginnen mit dem Prolog im jetzt und dann springt das Buch immer wieder zu verschiedenen Zeitpunkten in den Monaten davor und dies auch aus der Sicht verschiedener Beteiligter. So entblättert sich nach und nach das Gesamtbild dessen, was passiert ist und ich für meinen Teil kann durchaus sagen, dass vieles unvorhersehbar war.

Der Autor versteht es einen erzählerisch zu packen und mit sich zu ziehen. Das Buch liest sich sehr flüssig und durch die vielen Zeit- und Perspektivwechsel möchte man dranbleiben und wissen wie es weiter geht.

Trotz vieler Kritik anderer Rezensenten war der Schluss für mich stimmig und verständlich. Ich gebe daher gerne eine Leseempfehlung ab.

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