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Veröffentlicht am 04.06.2026

Zu wenig Handlung

Release Me
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Bei „Release Me“ handelt es sich um Band 2 des Spin-offs der „Shatter Me“-Reihe, dessen Protagonisten James und Rosabelle sind. Zwar sind die Reihen unabhängig voneinander lesbar, jedoch würde ich empfehlen, ...

Bei „Release Me“ handelt es sich um Band 2 des Spin-offs der „Shatter Me“-Reihe, dessen Protagonisten James und Rosabelle sind. Zwar sind die Reihen unabhängig voneinander lesbar, jedoch würde ich empfehlen, zumindest die ersten drei Bände der „Shatter Me“-Reihe zuvor zu lesen, da dieser Band noch stärker als der erste von der Nostalgie der Vorgängerreihe lebt.

„Release Me“ beginnt vielversprechend, da es in diesem Band auch Kapitel aus der Perspektive von Warner gibt, durch die eine neue und verletzliche Seite von ihm zu Tage tritt. Darüber hinaus mochte ich die Einblicke in seine Beziehung zu Adam sehr. Generell habe ich das Buch vorrangig dann gerne gelesen, wenn die Figuren aus der „Shatter Me“-Reihe aufgetreten sind – mit den eigentlichen Protagonisten James und Rosabelle bin ich hingegen immer noch nicht richtig warm geworden.

James war für mich bereits in Band 1 ein anstrengender Protagonist, da er überheblich, kindisch und trotzig ist. Entsprechend gab es eigentlich viel Potenzial für eine Charakterentwicklung, jedoch handelt er mindestens genauso unreflektiert wie im ersten Band und verhält sich in Rosabelles Nähe wie ein hormongesteuerter Teenager. Teilweise musste ich das Buch pausieren, weil ich es nicht in seinem Kopf ausgehalten habe.
Die Kapitel aus der Perspektive von Rosabelle habe ich deutlich lieber gelesen. Zwar macht auch sie nur minimal Fortschritte, jedoch beginnt sie, sich etwas mehr zu öffnen und ihr fremdgefährdendes Handeln zu hinterfragen.

Ähnlich wie die Charakterentwicklung stagniert auch die Handlung in diesem Band etwas. Für mich handelt es sich deshalb insgesamt um ein typisches Fillerbuch, da sich die Ausgangslage nicht groß verändert. Richtig Spannung kam erst gegen Ende aufgrund des fiesen Cliffhangers auf.

Alles in allem eine Fortsetzung, die vorrangig auf Nostalgie und weniger auf eine packende Handlung setzt. Aufgrund des Endes bin ich trotzdem gespannt, wie es weitergeht.

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Veröffentlicht am 24.05.2026

Leider kein Slow Burn

In Her Own League
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In „In Her Own League“ geht es um die Teambesitzerin Reese sowie den Trainer Monty. Obwohl beide sich zueinander hingezogen fühlen, versuchen sie, Distanz zu wahren, um ihren Ruf nicht zu gefährden …

Auch ...

In „In Her Own League“ geht es um die Teambesitzerin Reese sowie den Trainer Monty. Obwohl beide sich zueinander hingezogen fühlen, versuchen sie, Distanz zu wahren, um ihren Ruf nicht zu gefährden …

Auch wenn mir die Bücher von Liz Tomforde eigentlich zu spicy sind, greife ich immer wieder gerne zu ihnen, da ich Sportsromance liebe und zudem den Schreibstil der Autorin als sehr mitreißend empfinde. Darüber hinaus überzeugt sie mit liebenswerten Charakteren im Sinne einer großen Found Family. All diese Punkte haben mir auch in diesem Buch wieder zugesagt, jedoch hat mich ein Aspekt enttäuscht – und das war die Liebesgeschichte.

Die Nähe zwischen Monty und Reese habe ich als zu erzwungen erlebt. Das One-Bed-Trope lese ich sowieso nicht gerne und in diesem Buch taucht es bereits innerhalb des ersten Viertels auf. Angesichts des Angestelltenverhältnisses zwischen den Protagonisten habe ich es so früh als unpassend und unangenehm wahrgenommen. Im Verlauf konnte mich die Liebesgeschichte zwar mehr packen, jedoch gab es für meinen Geschmack zu viele Missverständnisse, weil die beiden lange an ihrem schlechten ersten Eindruck festhalten.

Etwas enttäuscht hat mich zudem, wie Monty in diesem Buch aufgetreten ist. Bei mir hat er einige Sympathiepunkte eingebüßt, was vorrangig an seiner Doppelmoral lag: Einerseits kritisiert er andere aufgrund ihres sexistischen Verhaltens, während er sich andererseits gegenüber Reese selbst so verhält, als wüsste er vieles besser. Den Umgang von Monty mit seinen Spielern und seiner Familie mochte ich hingegen wieder sehr – diese Szenen waren für mich das Highlight des Buches.
Reese war mir durchaus sympathisch. Zwar verhält auch sie sich teilweise unprofessionell, jedoch wurden ihre Selbstzweifel sowie die Kämpfe, die sie aufgrund ihrer Tätigkeit in einer Männerdomäne ausfechten muss, anschaulich und einfühlsam geschildert.

Alles in allem lässt mich das Buch zwiegespalten zurück: Zwar mochte ich die Found-Family-Momente wieder sehr, jedoch konnte mich die Liebesgeschichte leider nicht überzeugen.

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Veröffentlicht am 09.05.2026

Solide Liebesgeschichte

Fall into Dreams
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In „Fall into Dreams“ geht es um Amber, die nach Jahren wieder auf ihren Jugendschwarm Raymond trifft. Dieser hat gerade den Club seines Vaters übernommen und mit ihm auch einige Probleme …

Mit gut 270 ...

In „Fall into Dreams“ geht es um Amber, die nach Jahren wieder auf ihren Jugendschwarm Raymond trifft. Dieser hat gerade den Club seines Vaters übernommen und mit ihm auch einige Probleme …

Mit gut 270 Seiten ist „Fall into Dreams“ für einen Liebesroman eher kurz und damit eine schöne Abwechslung zu den dickeren Büchern, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Die Protagonisten Amber und Raymond sind beide sympathisch, wenn auch eher oberflächlich angelegt – ich hätte gerne noch mehr über ihre gemeinsame Vergangenheit erfahren. Auch die Geschwister von Raymond hätten für meinen Geschmack noch etwas präsenter sein dürfen, da ich vermute, dass weitere Bände potenziell von ihnen handeln werden.

Aufgrund der geringen Seitenanzahl entfaltet sich auch die Liebesgeschichte relativ schnell. Amber findet Raymond sowieso seit ihrer Kindheit gut und auch Raymond schwärmt bereits nach wenigen Interaktionen von ihr. An dieser Stelle hätten ein paar Seiten mehr vielleicht doch nicht geschadet, um die Entwicklung der Gefühle etwas anschaulicher und damit für mich als Leser nachvollziehbarer zu gestalten. So waren die Interaktionen der beiden zwar süß, aber emotional wurde ich nicht ganz mitgerissen, weil die Entwicklung der Beziehung auf mich etwas abgehackt wirkte.

Alles in allem eine solide Liebesgeschichte, bei der ich mir etwas mehr Tiefe und einige Seiten mehr gewünscht hätte.

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Veröffentlicht am 06.02.2026

Leichte Liebesgeschichte

Botanic Hearts
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In „Botanic Hearts“ geht es um die Bibliothekarin Tansy, die während eines Hurricanes von Jack – dem Leiter des botanischen Gartens – gerettet wird. Als die Bibliothek in den botanischen Garten verlegt ...

In „Botanic Hearts“ geht es um die Bibliothekarin Tansy, die während eines Hurricanes von Jack – dem Leiter des botanischen Gartens – gerettet wird. Als die Bibliothek in den botanischen Garten verlegt werden muss, geraten die beiden immer wieder aneinander …

Die Grundidee, eine Bibliothek mit einem botanischen Garten zu kombinieren, hat mich sofort angesprochen. Das Setting ist wirklich einzigartig und beide Protagonisten brennen für ihre Arbeit. Durch Jacks leidenschaftliche Erklärungen der Pflanzen habe ich auch einiges dazugelernt.

Während mich das Setting von Beginn an abgeholt hat, hat es etwas gedauert, bis ich mit den Protagonisten warm geworden bin. Tansy hält krampfhaft an ihrem schlechten ersten Eindruck von Jack fest und dieser gibt sich auch keine Mühe, nett zu sein. Mit der Zeit konnte ich die Beweggründe der beiden jedoch besser nachvollziehen. Außerdem macht Jack eine schöne Entwicklung durch und beginnt, sich emotional zu öffnen.
Positiv aufgefallen ist mir zudem die Gestaltung der Nebenfiguren. Sowohl Tansy als auch Jack haben tolle und hilfsbereite Freunde, die zu einer heimeligen Atmosphäre beitragen.

Was die Liebesgeschichte betrifft, ist trotz der Antipathie der beiden relativ schnell körperliche Anziehung vorhanden. Tatsächlich bleibt die Beziehung auch bis zum Ende hin eher körperlich, da Tansy in keine Abhängigkeit geraten möchte. Emotionale Nähe gibt es vorrangig abseits des Arbeitsstresses und in den Momenten, in denen Jack mit Tansys Tochter Briar agiert. Für meinen Geschmack hätte das Buch noch einige Seiten länger sein dürfen, um die Gefühle der Protagonisten ein wenig mehr Raum zu geben.

Alles in allem eine leichte Liebesgeschichte mit einzigartigem Setting, bei der ich mir etwas mehr emotionale Tiefe gewünscht hätte.

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Veröffentlicht am 28.01.2026

Liebesgeschichte mit Startschwierigkeiten

Two steps away - London Hearts 2
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In „Two Steps Away“ geht es um Pippa, die ein Praktikum bei einem Fashionlabel absolvieren möchte, ihren sicher geglaubten Platz jedoch zu verlieren droht. In einem Wettbewerb muss sie sich gegen zwei ...

In „Two Steps Away“ geht es um Pippa, die ein Praktikum bei einem Fashionlabel absolvieren möchte, ihren sicher geglaubten Platz jedoch zu verlieren droht. In einem Wettbewerb muss sie sich gegen zwei Konkurrenten durchsetzen – unter ihnen auch ihr Kindheitsfreund Ben, der Pippa vor Jahren das Herz gebrochen hat …

„Two Steps Away“ hat es mir zu Beginn nicht einfach gemacht. Das Trope Enemies-to-Lovers ist hier wirklich Programm, denn bis ungefähr zur Hälfte des Buches haben die beiden Protagonisten keine zivilisierte Interaktion. Zudem hat mich das Verhalten von Ben ziemliche Kopfschmerzen bereitet: Er gibt Pippa die alleinige Schuld am Zerbrechen der Freundschaft, obwohl er derjenige ist, der jeglichen Kontakt abgeblockt hat. Aufgrund dessen fiel es mir schwer, die beiden zu shippen.

Die zweite Hälfte hat mir hingegen deutlich besser gefallen. Beide Protagonisten fassen neues Vertrauen und zeigen ihren weichen Kern, was für einige süße Momente sorgt. Ich hätte mir jedoch gewünscht, dass Pippa und Ben etwas mehr Eigeninitiative zeigen: Die beiden treffen kaum aus eigenem Antrieb aufeinander, sondern werden von den Autorinnen und ihren Mitmenschen immer wieder zusammen geschubst. Außerdem hätte die Geschichte für meinen Geschmack tatsächlich noch etwas länger sein dürfen, um der Entwicklung von körperlicher Anziehung hin zu Verliebtheit mehr Raum zu geben.

Was den Autorinnen wirklich gut gelingt, ist, interessante Nebencharaktere zu gestalten. Durch die Informationshappen, die es zu Pippas WG-Mitbewohnerinnen gab, habe ich richtig Lust, Band 1 nachzuholen. Auch auf Band 3 bin ich sehr gespannt.

Alles in allem habe ich das Buch trotz Startschwierigkeiten gerne gelesen, hätte mir aber einen stärkeren Fokus auf die Entwicklung der Beziehung gewünscht.

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