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Veröffentlicht am 06.02.2026

Leichte Liebesgeschichte

Botanic Hearts
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In „Botanic Hearts“ geht es um die Bibliothekarin Tansy, die während eines Hurricanes von Jack – dem Leiter des botanischen Gartens – gerettet wird. Als die Bibliothek in den botanischen Garten verlegt ...

In „Botanic Hearts“ geht es um die Bibliothekarin Tansy, die während eines Hurricanes von Jack – dem Leiter des botanischen Gartens – gerettet wird. Als die Bibliothek in den botanischen Garten verlegt werden muss, geraten die beiden immer wieder aneinander …

Die Grundidee, eine Bibliothek mit einem botanischen Garten zu kombinieren, hat mich sofort angesprochen. Das Setting ist wirklich einzigartig und beide Protagonisten brennen für ihre Arbeit. Durch Jacks leidenschaftliche Erklärungen der Pflanzen habe ich auch einiges dazugelernt.

Während mich das Setting von Beginn an abgeholt hat, hat es etwas gedauert, bis ich mit den Protagonisten warm geworden bin. Tansy hält krampfhaft an ihrem schlechten ersten Eindruck von Jack fest und dieser gibt sich auch keine Mühe, nett zu sein. Mit der Zeit konnte ich die Beweggründe der beiden jedoch besser nachvollziehen. Außerdem macht Jack eine schöne Entwicklung durch und beginnt, sich emotional zu öffnen.
Positiv aufgefallen ist mir zudem die Gestaltung der Nebenfiguren. Sowohl Tansy als auch Jack haben tolle und hilfsbereite Freunde, die zu einer heimeligen Atmosphäre beitragen.

Was die Liebesgeschichte betrifft, ist trotz der Antipathie der beiden relativ schnell körperliche Anziehung vorhanden. Tatsächlich bleibt die Beziehung auch bis zum Ende hin eher körperlich, da Tansy in keine Abhängigkeit geraten möchte. Emotionale Nähe gibt es vorrangig abseits des Arbeitsstresses und in den Momenten, in denen Jack mit Tansys Tochter Briar agiert. Für meinen Geschmack hätte das Buch noch einige Seiten länger sein dürfen, um die Gefühle der Protagonisten ein wenig mehr Raum zu geben.

Alles in allem eine leichte Liebesgeschichte mit einzigartigem Setting, bei der ich mir etwas mehr emotionale Tiefe gewünscht hätte.

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Veröffentlicht am 28.01.2026

Liebesgeschichte mit Startschwierigkeiten

Two steps away - London Hearts 2
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In „Two Steps Away“ geht es um Pippa, die ein Praktikum bei einem Fashionlabel absolvieren möchte, ihren sicher geglaubten Platz jedoch zu verlieren droht. In einem Wettbewerb muss sie sich gegen zwei ...

In „Two Steps Away“ geht es um Pippa, die ein Praktikum bei einem Fashionlabel absolvieren möchte, ihren sicher geglaubten Platz jedoch zu verlieren droht. In einem Wettbewerb muss sie sich gegen zwei Konkurrenten durchsetzen – unter ihnen auch ihr Kindheitsfreund Ben, der Pippa vor Jahren das Herz gebrochen hat …

„Two Steps Away“ hat es mir zu Beginn nicht einfach gemacht. Das Trope Enemies-to-Lovers ist hier wirklich Programm, denn bis ungefähr zur Hälfte des Buches haben die beiden Protagonisten keine zivilisierte Interaktion. Zudem hat mich das Verhalten von Ben ziemliche Kopfschmerzen bereitet: Er gibt Pippa die alleinige Schuld am Zerbrechen der Freundschaft, obwohl er derjenige ist, der jeglichen Kontakt abgeblockt hat. Aufgrund dessen fiel es mir schwer, die beiden zu shippen.

Die zweite Hälfte hat mir hingegen deutlich besser gefallen. Beide Protagonisten fassen neues Vertrauen und zeigen ihren weichen Kern, was für einige süße Momente sorgt. Ich hätte mir jedoch gewünscht, dass Pippa und Ben etwas mehr Eigeninitiative zeigen: Die beiden treffen kaum aus eigenem Antrieb aufeinander, sondern werden von den Autorinnen und ihren Mitmenschen immer wieder zusammen geschubst. Außerdem hätte die Geschichte für meinen Geschmack tatsächlich noch etwas länger sein dürfen, um der Entwicklung von körperlicher Anziehung hin zu Verliebtheit mehr Raum zu geben.

Was den Autorinnen wirklich gut gelingt, ist, interessante Nebencharaktere zu gestalten. Durch die Informationshappen, die es zu Pippas WG-Mitbewohnerinnen gab, habe ich richtig Lust, Band 1 nachzuholen. Auch auf Band 3 bin ich sehr gespannt.

Alles in allem habe ich das Buch trotz Startschwierigkeiten gerne gelesen, hätte mir aber einen stärkeren Fokus auf die Entwicklung der Beziehung gewünscht.

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Veröffentlicht am 28.12.2025

Insgesamt leider zu langatmig

For Whom the Belle Tolls
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In „For Whom the Belle Tolls“ geht es um Lily, die sich nach ihrem Tod dafür entscheidet, in der Hölle mitzuhelfen. Dort lernt sie den Dämonen Bel kennen, mit dem sie sich schnell eine gemeinsame Zukunft ...

In „For Whom the Belle Tolls“ geht es um Lily, die sich nach ihrem Tod dafür entscheidet, in der Hölle mitzuhelfen. Dort lernt sie den Dämonen Bel kennen, mit dem sie sich schnell eine gemeinsame Zukunft vorstellen kann …

Die Protagonistin Lily und Bel waren mir beide von Beginn an sympathisch. Generell gibt es im ganzen Roman keine einzige Figur, die jemandem etwas Böses will, wodurch beim Lesen eine sehr gemütliche Atmosphäre aufkommt. Diese wurde aber leider an einigen Stellen durch die vielen spicy Szenen etwas zunichtegemacht.

Was die Liebesgeschichte betrifft, haben Lily und Bel einige süße Momente. Vor allem die letzten 100 Seiten waren sehr schön zu lesen. Insgesamt hätte ich mir aber etwas mehr Slow Burn gewünscht. Zwar sind Lily und Bel angeblich mehrere Monate online befreundet, bevor sie sich begegnen, jedoch wird diese Zeit nicht wirklich erzählt. Stattdessen folgt relativ schnell die erste Begegnung und beide stehen sofort aufeinander.

Womit ich beim Lesen teilweise meine Probleme hatte, war, dass die Handlung keinen richtigen roten Faden hat. Zwar ziehen sich Themen wie ungewollte Kinderlosigkeit und die Frage, ob Lily wiedergeboren werden möchte, durch die gesamte Handlung, jedoch schweift das Erzählen auch häufig ab. Wirklich Spannung kommt erst zum Ende hin auf, auch wenn die Bedrohung eher vage bleibt und es nur eine kurze Kampfszene gibt.

Positiv waren für mich die ernsten und berührenden Szenen, die sich über die Handlung verstreut finden. Vor allem die Interaktionen von Lily und ihrer Adoptivtochter Sharkie haben mir immer wieder die Tränen in die Augen getrieben. Auch das Ende war sehr versöhnlich, wobei ich die weiteren Bände wahrscheinlich nicht lesen werde.

Alles in allem hat der Roman thematisch durchaus seine Daseinsberechtigung und es gibt einige schöne Passagen, jedoch hat die Umsetzung nicht ganz meinen Geschmack getroffen.

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Veröffentlicht am 26.10.2025

Interessante Grundidee mit Schwächen bei Lovestory und Worldbuilding

Blood and Steel
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In „Blood & Steel“ geht es um Thea, die trotz eines Waffenverbots für Frauen um jeden Preis Kriegerin werden will. Doch nicht nur das harte Training macht ihr zu schaffen, sondern auch die Anziehung zu ...

In „Blood & Steel“ geht es um Thea, die trotz eines Waffenverbots für Frauen um jeden Preis Kriegerin werden will. Doch nicht nur das harte Training macht ihr zu schaffen, sondern auch die Anziehung zu ihrem Ausbilder Wilder…

„Blood & Steel“ hat mich über weite Strecken gut unterhalten, ist gleichzeitig aber auch ein Paradebeispiel für ein Problem, das ich in letzter Zeit bei vielen Romantasy-Büchern habe: Häufig leidet entweder das Worldbuilding oder die Liebesgeschichte unter der Kombination – in manchen Fällen sogar beides.

Die Protagonisten Thea und Wilder sind relativ prototypische Figuren. Vor allem bei Wilder hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht. Er ist ein schlecht gelaunter Badboy mit schwieriger Vergangenheit – darüber hinaus hatte er aber leider wenig Charakterzüge. Trotzdem haben beide Figuren Potenzial und ich hoffe, dass sie im zweiten Teil etwas mehr Persönlichkeit bekommen.

Was die Liebesgeschichte betrifft, beruht diese auf sofortiger Anziehung, die im Verlauf jedoch nicht mehr Tiefe bekommt. Aufgrund der Unentschlossenheit beider Figuren drehte sich die Entwicklung etwas im Kreis. Manchmal fühlte es sich für mich so an, als wären einfach beliebte Microtropes aneinandergereiht worden, wodurch bei mir gefühlstechnisch wenig ankam. Außerdem hat es mich gestört, dass die beiden in den unpassenden Momenten zu sabbernden Teenagern mutieren.

Die Welt, in der die Handlung spielt, fühlte sich über weite Strecken eher mittelalterlich mit einer unbekannten Bedrohung an und weniger fantastisch. Aufgrund des eher angedeuteten Worldbuildings konnte ich die wenigen Informationen, die gegeben wurden, nicht einordnen. Ich hatte beim Lesen viele Fragezeichen im Kopf, wodurch ich nicht richtig in die Welt abtauchen konnte.

Was die Handlung betrifft, ist das Tempo eher wechselhaft. Es dauert fast 250 Seiten, bis wir endlich bei dem Teil ankommen, der im Klappentext versprochen wurde. Als das Training begonnen hat, hat mich das Buch endlich mitgerissen. Vor allem zum Ende hatte ich aber das Gefühl, dass es einige Plotholes gab.

Mein Lichtblick waren auf jeden Fall die Nebenfiguren. Sowohl Theas Beziehung zu ihrer Schwester Wren als auch ihre Freundschaft zu Kipp und Cal waren gut ausgearbeitet. Meine liebsten Figuren sind aber unangefochten Malik und sein Hund Dax.

Alles in allem eine interessante Grundidee mit spannenden Momenten, bei der mich aber leider sowohl die Liebesgeschichte als auch das Worldbuilding nicht zufriedenstellen konnten.

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Veröffentlicht am 23.09.2025

Protagonisten aus zwei Welten

Secrets between us
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„Secrets Between Us“ ist eine moderne und weniger tragische Nacherzählung des Musicals „West Side Story“. Es geht um Eleanor und Kai, deren Welten unerwartet aufeinanderprallen.

Eleanor mochte ich als ...

„Secrets Between Us“ ist eine moderne und weniger tragische Nacherzählung des Musicals „West Side Story“. Es geht um Eleanor und Kai, deren Welten unerwartet aufeinanderprallen.

Eleanor mochte ich als Protagonistin ganz gerne. Ich konnte gut nachvollziehen, dass sie sich aufgrund der Erwartungen ihrer Eltern eingeengt fühlt. Etwas gestört hat mich hingegen, dass sie ständig als unterkühlt bezeichnet wird – davon habe ich in ihrem Verhalten zum Glück nichts gemerkt. Kai hingegen blieb eher blass. Er zeichnet sich vor allem durch seine Hilfsbereitschaft aus, die aber zum Teil ungesunde Ausmaße annimmt.

Was die Handlung betrifft, ist der Spannungsbogen eher flach. Eleanor und Kai entwickeln schnell Gefühle füreinander, wodurch die Handlung im Mittelteil eher vor sich dahinplätschert. Zum Ende hin wurde es dafür nochmal richtig spannend und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Leider konnte mich die Auflösung letztendlich nicht ganz zufriedenstellen, da das Ende auf mich etwas konstruiert wirkte.

Der Schreibstil ließ sich flüssig lesen, aber ich hatte das Gefühl, als Leser teilweise keinen richtigen Zugang zu den Emotionen der Protagonisten zu bekommen. In diesem Fall hätte ich mir tatsächlich eher die Ich-Perspektive gewünscht, um noch besser nachvollziehen zu können, was die beiden ineinander sehen.

Alles in allem ein Jugendbuch, das ernste Themen anspricht, bei dem ich mir jedoch gewünscht hätte, emotional noch stärker mitgerissen zu werden.

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