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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.02.2026

Erschreckend real!?

Die Reise ans Ende der Geschichte
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Dies ist mein erstes Buch von Kristof Magnusson, aber auch nicht mein letztes. Das nächste Buch steht schon im Regal.
Zuerst sollte man sich klarmachen, dass dies weder ein Thriller noch ein ...

Dies ist mein erstes Buch von Kristof Magnusson, aber auch nicht mein letztes. Das nächste Buch steht schon im Regal.
Zuerst sollte man sich klarmachen, dass dies weder ein Thriller noch ein Krimi ist auch wenn es um Agenten und Spionage geht.
Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und ich habe es an einem Vormittag gelesen.

Ein Dichter lernt einen Agenten in Rom bei einem Fest der russischen Botschaft kennen. Dies alles spielt kurz nach der Wende. Der Agent hat schon lange einen Plan mit dem Dichter gemacht. Dieser soll ihn bei einem Auftrag in Kasachstan helfen. Während des ganzen Buches kommt es immer wieder zu interessanten und teils auch witzigen Dialogen und man taucht in die Stimmung der 90er Jahre ein. Die Aufträge, die Beide erfüllen sollen sind zwar fiktiv, aber im Hinterkopf hatte ich immer den Gedanken, dass eventuell doch etwas Wahres dran ist. Und dies ist etwas beunruhigend. Auf knackigen 280 Seiten wird die Geschichte beider erzählt die man auch bestimmt noch weiter erzählen könnte.
Mir hat das Buch gefallen!

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Veröffentlicht am 08.02.2026

Mal eine andere Perspektive

Wir Freitagsmänner
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Freitagsmänner von Hans-Gerd Raeth musste ich in einem Rutsch lesen. Bücher über die Wechseljahre der Frau kennt man schon. Aber über die Wechseljahre der Männer habe ich bisher noch nichts gelesen. ...

Freitagsmänner von Hans-Gerd Raeth musste ich in einem Rutsch lesen. Bücher über die Wechseljahre der Frau kennt man schon. Aber über die Wechseljahre der Männer habe ich bisher noch nichts gelesen. Gibt es die überhaupt bei Männern?
Anscheinend schon. Henri ist in seinen Fünfzigern und wieder Single. Doch dies möchte er nicht bleiben und macht die ein oder andere Frauenbekanntschaft in diesem Buch. Dabei läuft lange nicht alles glatt. Und seine Tochter mischt sich in die ganze Sache auch noch ein.

Sehr locker und ungezwungen wird aus dem Leben von Henri berichtet und wir können an seinen Gedanken teilhaben. Oft wurden die Lachmuskeln beim Lesen trainiert. Herrlich komisch bis zu Mitleid erregend sind die Situationen die er erlebt. Ein Buch für alle Männer und Frauen die mehr über Wechseljahre beim Mann erfahren wollen und dabei auch noch gut unterhalten werden wollen!

Gerne eine Fortsetzung

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Veröffentlicht am 30.01.2026

Mitreißend! Eher ein Thriller!?

Wellengrab (Ein Fabian-Risk-Krimi 7)
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"Wellengrab" ist das erste Buch von Stefan Ahnhem, das ich gelesen habe. Mit seinen 600 Seiten hat man auch sehr viel Lesefreude. Er schafft es diese vielen Seiten auch mit Spannung zu füllen ...

"Wellengrab" ist das erste Buch von Stefan Ahnhem, das ich gelesen habe. Mit seinen 600 Seiten hat man auch sehr viel Lesefreude. Er schafft es diese vielen Seiten auch mit Spannung zu füllen und man kann das Buch kaum aus der Hand legen!

Dieser Krimi spielt in Schweden und nimmt den Leser mit an verschiedene Orte an der die unterschiedlichsten Dinge passieren: Banküberfall, verschwundene Kinder, Tote...

An diesen "Schauplätzen" passiert dauernd etwas und der Autor wechselt zwischen diesen hin und her Oftmals habe ich so meine Probleme wenn es zu viele verschiedene "Storys" gibt die nebenher geschehen Hier war das aber gar nicht der Fall. Im Gegenteil: Ich wollte immer wiesen wie die einzelnen Erzählstränge weitergehen.
Die packende Erzählweise des Autors haben mich begeistert.

Insgesamt finde ich, dass dieses Buch an vielen Stellen eher wie ein Thriller als ein Krimi daher kommt. Es gibt viele schockierende Stellen die ich in einem Krimi nicht so heftig erwartet hätte. Einige Thriller die ich gelesen habe waren bei Weitem nicht so intensiv!

Die anderen Bücher von Stefan Ahnhem stehen nun auch auf meiner Wunschliste!

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Veröffentlicht am 15.01.2026

Die Zeit steht still

Der Briefladen, in dem die Zeit stillstand
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Zunächst einmal finde ich das Cover sehr ansprechend und macht Lust darauf das Buch zu lesen.
Seonho betreibt in Seoul einen kleinen Briefladen in dem es Briefpapier, besondere Füller und auch Düfte zu ...

Zunächst einmal finde ich das Cover sehr ansprechend und macht Lust darauf das Buch zu lesen.
Seonho betreibt in Seoul einen kleinen Briefladen in dem es Briefpapier, besondere Füller und auch Düfte zu kaufen gibt.
Dann gibt es noch Hyoyeong die es eigentlich nicht mag Briefe zu schreiben und dennoch einen Aushilfsjob im Briefladen annimmt.

Das Besondere am Laden ist auch der Penpal Service. Hier können die Kunden an jemand unbekannten einen Brief schreiben und dieser wird dann evtl. vom Empfänger beantwortet. Diese Briefe erhalten im Buch einen großen Stellenwert und man kann in diese wunderbar gefühlvoll geschriebenen Briefe abtauchen. Zu diesen Briefen gehören natürlich auch die passenden Kunden mit denen Hyoyeong in Berührung kommt und verschiedene Arten von Beziehungen aufbaut.

Auch sie erhält von einer besonderen Person immer wieder Briefe, lässt diese aber unbeantwortet.

Ein sehr berührendes Buch, in dem die einzelnen Beziehungen der Personen sehr gefühlvoll beschrieben sind. Man hat das Gefühl, dass die Zeit hier in der Geschichte eine ganze Ecke langsamer läuft als normal.
Schade, dass es hier keinen Briefladen gibt. Ich würde ihn sofort besuchen.

Klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 10.01.2026

Berührendes Buch!

Wenn die Kraniche nach Süden ziehen
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Dieses Buch ist so ganz anders als andere Bücher. Hier geht es mal nicht um einen jungen und fitten Helden der das Leben rockt, sondern um einen Mann der Nahe seines Lebensendes ist.

Bo ist ...

Dieses Buch ist so ganz anders als andere Bücher. Hier geht es mal nicht um einen jungen und fitten Helden der das Leben rockt, sondern um einen Mann der Nahe seines Lebensendes ist.

Bo ist 89 Jahre alt und lebt alleine in seinem kleinen Häuschen. Seine Tage sind sehr monoton. Die einzige Abwechslung bringt sein treuer Hund Sixten der ihm Gesellschaft leistet. Außerdem kommt mehrmals am Tag der Pflegedienst und kümmert sich um ihn.

Sein Sohn kommt auch mehrfach in der Woche zu Besuch. Doch zu ihm hat Bo ein eher schwieriges Verhältnis. Dieser macht ihm immer Vorgaben was er zu tun und zu lassen hat.

Das Buch gibt uns einige Anregungen zum Nachdenken über das Alter und wie wir mit unseren alten Mitmenschen umgehen. Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht.

Ein sehr berührendes Buch bei dem man an einigen Stellen Tränen in den Augen hat. Sehr zu empfehlen!

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