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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.01.2026

Mitreißend! Eher ein Thriller!?

Wellengrab (Ein Fabian-Risk-Krimi 7)
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"Wellengrab" ist das erste Buch von Stefan Ahnhem, das ich gelesen habe. Mit seinen 600 Seiten hat man auch sehr viel Lesefreude. Er schafft es diese vielen Seiten auch mit Spannung zu füllen ...

"Wellengrab" ist das erste Buch von Stefan Ahnhem, das ich gelesen habe. Mit seinen 600 Seiten hat man auch sehr viel Lesefreude. Er schafft es diese vielen Seiten auch mit Spannung zu füllen und man kann das Buch kaum aus der Hand legen!

Dieser Krimi spielt in Schweden und nimmt den Leser mit an verschiedene Orte an der die unterschiedlichsten Dinge passieren: Banküberfall, verschwundene Kinder, Tote...

An diesen "Schauplätzen" passiert dauernd etwas und der Autor wechselt zwischen diesen hin und her Oftmals habe ich so meine Probleme wenn es zu viele verschiedene "Storys" gibt die nebenher geschehen Hier war das aber gar nicht der Fall. Im Gegenteil: Ich wollte immer wiesen wie die einzelnen Erzählstränge weitergehen.
Die packende Erzählweise des Autors haben mich begeistert.

Insgesamt finde ich, dass dieses Buch an vielen Stellen eher wie ein Thriller als ein Krimi daher kommt. Es gibt viele schockierende Stellen die ich in einem Krimi nicht so heftig erwartet hätte. Einige Thriller die ich gelesen habe waren bei Weitem nicht so intensiv!

Die anderen Bücher von Stefan Ahnhem stehen nun auch auf meiner Wunschliste!

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Veröffentlicht am 15.01.2026

Die Zeit steht still

Der Briefladen, in dem die Zeit stillstand
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Zunächst einmal finde ich das Cover sehr ansprechend und macht Lust darauf das Buch zu lesen.
Seonho betreibt in Seoul einen kleinen Briefladen in dem es Briefpapier, besondere Füller und auch Düfte zu ...

Zunächst einmal finde ich das Cover sehr ansprechend und macht Lust darauf das Buch zu lesen.
Seonho betreibt in Seoul einen kleinen Briefladen in dem es Briefpapier, besondere Füller und auch Düfte zu kaufen gibt.
Dann gibt es noch Hyoyeong die es eigentlich nicht mag Briefe zu schreiben und dennoch einen Aushilfsjob im Briefladen annimmt.

Das Besondere am Laden ist auch der Penpal Service. Hier können die Kunden an jemand unbekannten einen Brief schreiben und dieser wird dann evtl. vom Empfänger beantwortet. Diese Briefe erhalten im Buch einen großen Stellenwert und man kann in diese wunderbar gefühlvoll geschriebenen Briefe abtauchen. Zu diesen Briefen gehören natürlich auch die passenden Kunden mit denen Hyoyeong in Berührung kommt und verschiedene Arten von Beziehungen aufbaut.

Auch sie erhält von einer besonderen Person immer wieder Briefe, lässt diese aber unbeantwortet.

Ein sehr berührendes Buch, in dem die einzelnen Beziehungen der Personen sehr gefühlvoll beschrieben sind. Man hat das Gefühl, dass die Zeit hier in der Geschichte eine ganze Ecke langsamer läuft als normal.
Schade, dass es hier keinen Briefladen gibt. Ich würde ihn sofort besuchen.

Klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 10.01.2026

Berührendes Buch!

Wenn die Kraniche nach Süden ziehen
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Dieses Buch ist so ganz anders als andere Bücher. Hier geht es mal nicht um einen jungen und fitten Helden der das Leben rockt, sondern um einen Mann der Nahe seines Lebensendes ist.

Bo ist ...

Dieses Buch ist so ganz anders als andere Bücher. Hier geht es mal nicht um einen jungen und fitten Helden der das Leben rockt, sondern um einen Mann der Nahe seines Lebensendes ist.

Bo ist 89 Jahre alt und lebt alleine in seinem kleinen Häuschen. Seine Tage sind sehr monoton. Die einzige Abwechslung bringt sein treuer Hund Sixten der ihm Gesellschaft leistet. Außerdem kommt mehrmals am Tag der Pflegedienst und kümmert sich um ihn.

Sein Sohn kommt auch mehrfach in der Woche zu Besuch. Doch zu ihm hat Bo ein eher schwieriges Verhältnis. Dieser macht ihm immer Vorgaben was er zu tun und zu lassen hat.

Das Buch gibt uns einige Anregungen zum Nachdenken über das Alter und wie wir mit unseren alten Mitmenschen umgehen. Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht.

Ein sehr berührendes Buch bei dem man an einigen Stellen Tränen in den Augen hat. Sehr zu empfehlen!

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Veröffentlicht am 05.01.2026

Zu empfehlen!

Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel
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Dies ist mein erstes Buch, das ich von Alena Schröder gelesen habe. Auch wenn die Vorgänger-Bücher damit zusammenhängen sollen konnte ich es auch gut lesen ohne die Vorgeschichte zu kennen.

Der ...

Dies ist mein erstes Buch, das ich von Alena Schröder gelesen habe. Auch wenn die Vorgänger-Bücher damit zusammenhängen sollen konnte ich es auch gut lesen ohne die Vorgeschichte zu kennen.

Der Schreibstil ist recht locker und lässt sich sehr gut und flüssig lesen. An keiner Stelle habe ich Längen entdeckt die mich langweilten.

Die Geschichte ist in 2 Haupterzählstränge eingeteilt:

Einmal spielt es im Jahr 2023 in Berlin. Dort geht es um Hannah die mit ihrer Freundin Rubi in einer Wg lebt. Diese zieht allerdings aufgrund von Familienplänen bald aus. Aus Nettigkeit nimmt Hannah dann Justus auf, um ihrer Kollegin einen Gefallen zu tun. Hannah ist bald sehr überrascht, dass sich ihr Vater bei ihr meldet, zu dem sie keinen Kontakt mehr hatte. Ein auf und ab der Gefühle beginnt.

Der zweite Teil spielt 1945 in Güstrow und handelt von Marlen, die als Kind von Zuhause weggelaufen ist. In dieser Zeit kommt sie erstmals mit einem Gemälde in Kontakt, welches sie durch das Leben begleitet. Als Kind wird sie von Wilma aufgenommen, die eine Künstlerin ist. So kommt Marlen immer mehr mit dem Malen in Berührung. Aber Wilma trägt auch ein Geheimnis mit sich, dem Marlen immer mehr auf die Spur kommt. Als dann auch der totgeglaubte Mann von Wilma auch auftaucht entwickelt sich einen Spannungsgeladene Zeit. Doch Marlen lässt sich nie unterkriegen.


Beide Erzählstränge sind gut beschrieben und man fiebert mit den Protagonistinnen mit. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, da ich immer wissen wollte wie es bei Beiden weitergeht.

Klare Leseempfehlung. Ich werde mir die Vorgängerbücher auch besorgen und lesen!

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Veröffentlicht am 29.12.2025

Wohlfühlroman für Buchliebhaber

Mathilde und Marie
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Mein erstes Buch des Autors Torsten Woywod. Mathilde und Marie hat mich direkt von der ersten Seite an berührt und mitgenommen.

Marie aus Paris möchte raus aus der Stadt und setzt sich in einen Zug. Unterwegs ...

Mein erstes Buch des Autors Torsten Woywod. Mathilde und Marie hat mich direkt von der ersten Seite an berührt und mitgenommen.

Marie aus Paris möchte raus aus der Stadt und setzt sich in einen Zug. Unterwegs lernt sie die Isländerin Jónina kennen und freundet sich mit ihr nach und nach an. Beide kommen sie im verschlafenen Bücherdorf Redu in den belgischen Ardennen an.

Dort erfährt Marie, dass Jónina eine Büchhandlung betreibt und unterstützt sie auch immer mehr. Ebenso kommt auch Thomas in Maries Leben der eine kleine Bäckerei in Redu hat.

Eine weitere Freundschaft zu Mathilde entsteht. Nach und nach machen Marie und Mathilde eine Entdeckung und begeben sich auf die Spur eines Geheimnisses.

Unaufgeregt liest man sich hier durch dieses Wohlfühlbuch. Ich wäre am liebsten direkt auch nach Redu gefahren. Und nach Recherche, und zu meiner Freude musste ich feststellen, dass es diesen Ort wirklich gibt. Vielleicht wird es ein nächster Zielort einer Reise?

Dieses Buch wird auf jeden Fall in meinem Regal bleiben.

"Bücher sind mein Leben. Bücher retten uns." S.20

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