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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.02.2026

Ein wichtiges Buch, gerade in diesen unruhigen Zeiten.

Das letzte Aufgebot
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In dieser Geschichte findet sich der Leser in einem Dorf in der Eifel in der Endphase des 2. Weltkriegs wieder.

Der 15-jährige Jacob und seine Freunde gehören der Hitler-Jugend ihres kleinen Dorfes an. ...

In dieser Geschichte findet sich der Leser in einem Dorf in der Eifel in der Endphase des 2. Weltkriegs wieder.

Der 15-jährige Jacob und seine Freunde gehören der Hitler-Jugend ihres kleinen Dorfes an. Der Vater ist im Krieg verschollen, die Familie kommt kaum über die Runden und er ist das 1. Mal richtig verliebt.

Die Geschichte wird aus der Jacobs Perspektive erzählt. Dabei wird er mit Themen wie Freundschaft, Verrat, Krieg, Blut, Tod und Judenverfolgung konfrontiert.
Jacob und die anderen Jugendlichen in seinem Dorf sind geprägt von der Propaganda des Krieges, wenn auch nicht vollends davon überzeugt, folgt er doch dem ihm vorgezeigten Weg zur Armee.
Man bekommt eine Vorstellung davon, wie viele junge Menschen politisch und ideologisch indoktriniert wurden und daher nie oder fast nie etwas in Frage stellten. Manche waren nicht oder nicht ganz überzeugt, machten aber doch, ganz opportunistisch, bei allem mit, um nicht als Verräter zu gelten.
Dieses Buch zeigt auf zu welchen grausamen und menschenverachtenden Taten Menschen fähig sind, das sie ihre Familie und Freunde für ihre Ideologie ohne Gewissensbisse opfern, wenn sie dem im Wege stehen.
Allerdings ist dies auch eine Geschichte über Menschlichkeit, Familie, Freundschaften und die Liebe.

Fazit:
Obwohl es eine fiktive Geschichte ist und es Jacobs Dorf nicht gibt, steht sie doch Pate für die Geschichten der damaligen Jugendlichen aus den Städten und Dörfern Deutschlands und deren verlorener Jugend und ihrer Verblendung.
Ein sehr wichtiges Buch, gerade in diesen unruhigen Zeiten.

Nicht nur für Jugendliche geeignet.

Leseempfehlung



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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 31.01.2026

Eine kleine feine Geschichte, die nachhallt...

Wenn alle Katzen von der Welt verschwänden
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Dieses Buch lag schon eine Ewigkeit auf meinem SuB und im Januar habe ich es dann von seinem tristen Dasein befreit.

Die Geschichte handelt von einem jungen Mann, der erfährt, dass er eine tödliche Krankheit ...

Dieses Buch lag schon eine Ewigkeit auf meinem SuB und im Januar habe ich es dann von seinem tristen Dasein befreit.

Die Geschichte handelt von einem jungen Mann, der erfährt, dass er eine tödliche Krankheit hat und nicht mehr lange zu leben.
Plötzlich taucht der Teufel,.der sein Antlitz trägt, auf und unterbreitet ein Angebot. Und zwar jeden Tag etwas von der Welt verschwinden zu lassen und damit einen Tag weiter leben zu können.

Anfangs findet der Protagonist das gar nicht schlimm. Wer vermisst denn schon Telefone/Smartphones oder Uhren?

Dann allerdings schlägt der Teufel ihm Dinge vor, die ihm am Herzen liegen und er muss sich entscheiden. Sollen die Katzen ( auch seine eigene) wirklich von der Erdkugel getilgt werden?

Er begibt sich auf eine Sinnreise. Was ist ihm wichtig? Welche Menschen sind und waren ihm wichtig? Hatte er das bestmögliche aus seinem Leben gemacht oder hat er sich nur durchs Leben reiben lassen? All diese Fragen klärt er im Laufe der Geschichte mit seiner Ex- Freundin, seinem besten Freund, seinem Kater (!) Und mit dem Teufel.

Die Story ist sehr unterhaltsam. Teils amüsant, teils todtraurig und stimmt den Leser sehr nachdenklich. Viele Erlebnisse waren brüllend komisch, bei anderen hingegen wurde bedrückende Schwere ausgelöst.

Der Schreibstil ist locker- frech gehalten und lässt sich sehr gut in einem durchlesen.

Der Erzählstil ist, wie gesagt unterhaltsam und sehr stimmungsvoll.

Fazit:
Eine Geschichte über das Leben, den Tod und die Dinge, die einem wirklich wichtig sind oder sein sollten oder wie es im Klappentext steht:
Was macht ein gutes und erfülltes Leben aus?


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Veröffentlicht am 23.01.2026

Gute Fortsetzung. Hat mir gefallen.

Der Spuk im Rainier Asylum
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Band 1 hatte ich vor geraumer Zeit gelesen und weil es mir recht gut gefiel, habe ich mir nun Band 2 vorgenommen.

Die Geschichte schließt nahtlos an Band 1 an und ich kam sehr schnell und ohne Probleme ...

Band 1 hatte ich vor geraumer Zeit gelesen und weil es mir recht gut gefiel, habe ich mir nun Band 2 vorgenommen.

Die Geschichte schließt nahtlos an Band 1 an und ich kam sehr schnell und ohne Probleme wieder in die Handlung.

Das Setting war genau meins.
Eine alte Anstalt, irgendwo im Nirgendwo, in der vor Jahrzehnten unglaublich gruselige und brutale Dinge geschehen sind. Bis heute meiden die Menschen in dem Ort das Gebäude und es gibt jede Menge schreckliche Gerüchte zu den ehemaligen Bewohnern und Ärzten und den damaligen Geschehnissen. Allerdings, so erzählen sich manche, geschehen dort bis heute seltsame Dinge, dabei steht das Gebäude seit Jahrzehnten leer. Als dann auch noch ein junger Mann verschwindet, ruft das unsere beiden Protagonisten auf den Plan.

Klassische und moderne Spuk- und Horrorelemente kamen hier zusammen. Das gefiel mir sehr. Es war spannend, dem Geheimis dieser Anstalt auf den Grund zu gehen. Nach und nach offenbarten sich die Schrecklichkeiten der Vergangenheit.

Die Charaktere waren gut durchdacht, wobei mir die Protagonistin immer ein wenig zu sprunghaft und unbedarft in ihren Entscheidungen war. Ein wenig mehr Entschlossenheit und Selbstvertrauen stünden ihr ganz gut zu Gesicht.
Die Freundschaft zwischen den beiden Protas gefiel mir sehr. Ich mag die Dynamik und das Vertrauen zwischen den beiden.

Der eigentliche rote Faden der Geschichte wurde mit einem weiteren kleinen Puzzleteil abgefrühstückt, welcher sich mir erstmal nicht ganz erschloss, aber ich denke, das das noch sehr wichtig wird.

Der Text war locker und zügig zu lesen, was ich als sehr angenehm in diesem Genre empfinde.
Die Art des Erzählens gefiel mir auch. Dunkel, spannend und recht gruselig kam der Autor daher und das schaffte eine düstere und angespannte Atmosphäre.

Fazit:
So langsam möchte ich wissen, was und wer hinter all dem steckt und wohin der rote Faden mich noch führen wird.
Aber da muss ich dann noch 2 Bände lesen und sollte damit nicht allzu lange warten.



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Veröffentlicht am 16.01.2026

Actioreiches Lese-Highlight!

Die sieben tödlichen Wunder
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Meinung:
Wer hier ein Indiana-Jones-Abenteuer erwartet, kommt nur bedingt auf seine Kosten, denn der Fokus liegt eindeutig auf Action, Kämpfen, rasante Fahrten mit was auch immer, Befreiung anderer oder ...


Meinung:
Wer hier ein Indiana-Jones-Abenteuer erwartet, kommt nur bedingt auf seine Kosten, denn der Fokus liegt eindeutig auf Action, Kämpfen, rasante Fahrten mit was auch immer, Befreiung anderer oder sich selbst aus ausweglosen Situationen und als Krönchen oben drauf, werden alte Codes und Rätsel geknackt und um die Welt gereist.

Das alles unter immensen Zeitdruck, da es noch einen bösen Gegner gibt, dem man zuvorkommem muss, um nichts geringeres als die Menschheit zu retten.

Puuh, was für ein Ritt und soll ich euch was sagen?

Ich liebe dieses Buch!!!

Ich, die zwar gerne Action-Filme sieht, aber Action-Bücher immer langweilig fand, wurde mit dem Action-Genre infiziert.

Reilly schafft es, die Action-Szenen eben nicht langweilig zu beschreiben, sondern interessant, aufregend und bildhaft. Ich hatte keinerlei Schwierigkeiten die beschriebenen Szenen nachzuvollziehen und sie in meinem Kopf auferstehen zu lassen.

Der Protagonist ist supersympathisch und man folgt ihm umd seinem Team gerne durch die rasante Story. Die Nebencharaktere sind ein bunter zusammengewürfelter Haufen, der jegliche Persönlichkeiten abdeckt.

Bei den Charakteren lässt Reilly zwar etwas weniger tief blicken, aber das hätte die Story auch ausgebremst. Dennoch schafft er es, das man mit jeder einzelnen Figur mitfiebert.
Abgesehen davon, war das hier Band 1 und die Hauptfiguren werden wahrscheinlich mit den weiteren Bänden mehr Schliff bekommen.

Die Story wird rasant imd sehr geradlinig erzählt, man hat kaum Zeit zum verschnaufen. Hab ich schon erwähnt, das es sehr actionlastig ist???
Es werden viele Waffen und technisches Gerät aufgefahren, ohne sich im Text allzu technikverliebt zu geben. Das hat mir sehr gefallen.

Fazit:
Da sieht man mal, das man auch einen alten Action-Muffel wie mich mit einer guten Story, einem grandiosen Schreibstil und viel Einfallsreichtum, vom Gegenteil überzeugen kann.

Ich kann dieses Buch ohne weiteres empfehlen.

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Veröffentlicht am 16.01.2026

Ein Lese-Highlight!

The Watchers - Sie sehen dich
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Meinung:
"THE WATCHERS - Sie sehen dich" war ein echtes Überraschungsei für mich. Die Rezis waren eher durchwachsen, dadurch war meine Erwartung gering. Vielleicht war das gut so.
Ich kam unglaublich schnell ...

Meinung:
"THE WATCHERS - Sie sehen dich" war ein echtes Überraschungsei für mich. Die Rezis waren eher durchwachsen, dadurch war meine Erwartung gering. Vielleicht war das gut so.
Ich kam unglaublich schnell in die Story, was bei mir eher ungewöhnlich ist. Ich mochte die düstere, dunkle und kalte Atmosphäre des Waldes. Die Protagonistin war mir sehr sympathisch und wuchs mir schnell ans Herz. Zudem fand ich die Story so spannend, das ich nach der Arbeit nicht schnell genug nach Hause kommen konnte, weil ich weiterlesen wollte.
Die Auflösung der Geschichte der Hütte im Wald und deren seltsame Wesen, hat mir richtig gut gefallen und das Ende war ganz nach meinem Geschmack. Davon bekam ich echt eine Gänsehaut und konnte meiner Phantasie freien Lauf lassen.
Natürlich könnte man bemängeln, das so ein Wald im dicht besiedelten Europa unmöglich unentdeckt bleiben würde. Allerdings wurde ja Magie gewirkt um die Wesen zu bannen und Menschen ihn umgehen. Also habe ich das einfach als gegeben hingenommen.

Fazit:
Eine geheimnisvolle, düstere und sehr stimmungsintensive Story. Ich hatte meinen Spaß an der Geschichte und bin froh, das ich mich nicht von den Rezis hab abschrecken lassen.

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