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Lenas_Buecher

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.03.2026

Tolles Magiesystem mit Gebärdensprache

The Witch Collector
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Cover und Idee haben mich gleich angesprochen - Enemies to lovers aus Hexe und Hexenjäger, das hatte mir schon bei der Crimson Moth-Diologie sehr gut gefallen.
Ich bin leider nur langsam in der Geschichte ...

Cover und Idee haben mich gleich angesprochen - Enemies to lovers aus Hexe und Hexenjäger, das hatte mir schon bei der Crimson Moth-Diologie sehr gut gefallen.
Ich bin leider nur langsam in der Geschichte angekommen, vieles ist zwar sehr athmosphärisch aber auch nicht alles ganz verständlich erklärt.
Positiv ist die Stimmung hervorzuheben - die kalte und düstere Welt kommt wirklich gut rüber, hier liegt wirklich eine Stärke des Buches. Leider kommt es aber auch zu einigen Längen, das hat mir nicht so gut gefallen. Einiges wirkte auch wie eine High Fantasy Welt - dafür mangelte es mir leider an Erklärungen, um alles vollends zu verstehen. Da würde ich für Band 2 wirklich sehr auf Vertiefung hoffen.
Die Protagonisten sind beide vielschichtig. Raina wirkt vor allem verletztlich und setzt sich dennoch stark durch in dieser Welt. Alexus hat eine geheimnisvolle Wirkung. Die Romance zwischen den beiden entwickelt sich langsam, was ich für enemies-to-lovers sehr passend fand.

Wirklich neu und spannend fand ich, dass Raina Gebärdensprache nutzte, das Magiesystem kannte ich so wirklich noch nicht.

Alles in allem hat die Story noch viele offene Geheimnisse und Potenzial gelassen für die weiteren Bände, ich bin dennoch unsicher, ob ich sie weiter lesen werden, da mir die langen Passagen nicht so zugesagt haben.

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Veröffentlicht am 03.03.2026

Schwacher Auftakt

On Wings of Blood (Bloodwing Academy 1)
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Die Thematiken Vampire mit Drachen(-reitern) und sogar Fae als Wesen in einer Welt voller Krieg fand ich eine unheimlich spannende Idee, leider hielt das Buch für mich nicht viel von den Versprechen ein.

Äußerlich ...

Die Thematiken Vampire mit Drachen(-reitern) und sogar Fae als Wesen in einer Welt voller Krieg fand ich eine unheimlich spannende Idee, leider hielt das Buch für mich nicht viel von den Versprechen ein.

Äußerlich gefällt mir Cover und Farbschnitt gut, ich hätte nur einen größeren Schwerpunkt auf dem Drachenthema vermutet dem Cover nach.

Der Beginn der Story war sehr spannend, manches noch etwas unklar zur angeteaserten Vorgeschichte. Dann blieb es aber leider dabei und man bekam zunehmend das Gefühl, hier fehlt mir ein Band davor. Mittlerweile habe ich gesehen es scheint eine Art Spinoff einer anderen Reihe zu sein. Das gefiel mir hier leider gar nicht in der Umsetzung bei der Masse an Namen und Handlungen die angerissen wurden, zu denen dann aber einfach der Hintergrund fehlte, wenn man diese andere Reihe (?) nicht kennt.

Das Worldbuilding erschloss sich nach und nach immer mehr und wirkte recht gut. Vor allem die düstere, kriegerische Grundstimmung kam gut rüber.

Die Charaktere waren recht unterschiedlich und wirkten erst durchdacht, verhielten sich aber im Verlauf leider nicht immer passend, was mir nicht gefallen hat. Einige Nebenfiguren fand ich da eher sympathisch.

Als es zum Academy Setting kam in der Handlung, verlor die Story mich aber etwas. Hier passte vieles nicht mehr zusammen. Die Stimmung war noch irgendwie gefährlich, was die eigentlich starke Prota erst für sich scheinbar gut ignorieren konnte, dann bekam sie doch wieder Zweifel und an der Schule wechselten ihre Handlungen und Probleme leider für mich eher in Richtung Young Adult-Bücher. Auch die Schulgemeinschaft in der später tatsächlich Charaktere mit dem Tod rechnen mussten, wirkte viel weniger gefährlich durch die kindischen Spielchen und Mobbing-Aktivitäten einiger Charaktere.

Der Romance-Anteil konnte leider auch nicht überzeugen. Phasenweise deutete sich ein Love-Triangle an, was mich fast neugieriger machte als die eigentlichen Loveinterests. Blake handelt sehr viel im Verborgenen zwar für Medra, aber ihr gegenüber tritt er dann entweder kaum auf, oder wirkt toxisch besitzergreifend und benennt sie permanent als sein Eigentum. Sie macht mehrfach deutlich wie sehr sie ihn verabscheut und dass sie dieses Verhalten hasst. Somit sind aufkeimende Gefühle für mich überhaupt nicht verständlich gewesen.

Zudem hat das Buch nicht nur viele Themen sondern auch kleine Handlungsstränge die immer ein paar Kapitel lang viel Raum einnehmen, um danach lange Zeit keine Beachtung mehr zu bekommen, sei es Konkurrenz und Bedrohung durch eine Person, oder das Thema mit Medras Mutter oder auch ihre Albträume. Das wirkte dann einfach, als wurde hier mehr gewollt also umgesetzt werden konnte.

Alles in allem wirklich schade, dass es mich nicht überzeugen konnte, da das Ende wiederum wirklich noch einmal spannend wurde. Aber ich würde es nicht uneingeschränkt weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 01.02.2026

Loki verschenkt leider sein Potential...

Loki − Her Twisted Heart
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Auf diesen Auftakt hatte ich mich unheimlich gefreut! Ich liebe Romantasy, Mythologie und Götter als Love Interests und dazu Loki als Protagonist - es hätte ein Highlight werden müssen - wurde es leider ...

Auf diesen Auftakt hatte ich mich unheimlich gefreut! Ich liebe Romantasy, Mythologie und Götter als Love Interests und dazu Loki als Protagonist - es hätte ein Highlight werden müssen - wurde es leider nicht.

Äußerlich ist das Buch ansprechend und auch der Farbschnitt gut gestaltet.

Das Setting in einer selbst erschaffenen Welt, in der aus der Historie bedingt, die Menschen von den Göttern getrennt leben und das Tor von den "Agrai" als Wächterinnen bewacht wird, fand ich wirklich spannend. Auch als Orte aus der Götterwelt betreten wurden, wollte ich gern mehr "sehen", das bliebt leider viel zu oft aus. Ich konnte mir dennoch ein grobes Bild machen.

Der Schreibstil las sich ganz gut, zumeist aus der POV von Harlow, ab und zu auch aus Lokis Sicht.

Hier ist aber auch einer der großen Schwachpunkte der Geschichte - die Charaktere. Die Grundidee zu beiden ist gut, die Ausarbeitung bzw Umsetzung leider nicht. Harlow bringt eine krasse Backgroundstory mit und hat es wirklich nicht leicht, scheint dennoch recht gefasst und stark - und entscheidet sich im verlauf dann oft maßlos naiv. Das passte für mich kaum zusammen. Genauso wie ihre plötzlichen Gefühle - sei es der ständige unbegründete Hass z.B. gegenüber Loki, als auch ihre anfängliche Neugier für ihre Herkunft, der sie später nicht nachgegangen ist, obwohl daraus offensichtlich mehr Attribute bei ihr hervorgegangen sind als nur die Stärke der Agrai. Ähnlich ging es mir mit Loki. Als Gott des Chaos und der Lügen bietet er so viel Potential für einen morally grey Love Interest und ich hätte mir neben dem Aussehen des von Marvel bekannten Charakters auch ein bisschen mehr sein Verhalten gewünscht. Bis auf einen geheimen Plan und ein paar Spitzen hin und wieder an Harlow in den Dialogen, erfuhr man aus seiner Sicht viel zu schnell wie er wirklich tickt und auch die Gefühle in der Beziehung kamen auf beiden Seiten zu unerklärt und schnell. Abgesehen davon, dass Harlow immer wieder ihre Abneigung kundtut, hatte sie aber viel zu viel Vertrauen und zu wenig Skepsis für meinen Geschmack.

Die Nebencharaktere waren ganz nett, ihre Freundin und auch den Wassergeist mochte ich.

Die Reise auf der Suche nach Lokis Plan und einem Heilmittel wirkte leider auch eher wie in einem Jugendbuch. Eine Reise aus mehreren Stationen, kurzer Gefahr, die schnell überwunden wird und sie können weiter. Hier fehlte mir eine ganze Menge für eine gelungene Fantasy.

Das ist leider auch mein Fazit zum ganzen Buch. Es wirkt abgesehen von den "Wesen" eher geschrieben wie eine einfache Romance-Story. Das passte weder zur Geschichte noch zu den Charakteren. Die Lovestory war nicht nachvollziehbar und Gefühle kamen nicht rüber. Das Ende war vorhersehbar genauso wie der kleine "Twist". Ich bin leider enttäuscht und weiß nicht, ob ich Band 2 lesen werde.

Wer Romantasy und Fantasy kennt wird hier eher enttäuscht. Wer Einsteiger in dem Genre ist oder sonst eher Romance liest findet hier vllt ein gutes Anfängerbuch.

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Veröffentlicht am 10.12.2025

Praktischer, kompakter Einstieg, leider mit unangenehm starker Werbefunktion

Human Design To Go – Werde, wer du bist
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Ich hatte mich bereits vor einiger Zeit mit Human Design beschäftigt und fand das Thema spannend, daher dachte ich in diesem Ratgeber vielleicht einige Zentren und Punkte in meinem Chart vielleicht besser ...

Ich hatte mich bereits vor einiger Zeit mit Human Design beschäftigt und fand das Thema spannend, daher dachte ich in diesem Ratgeber vielleicht einige Zentren und Punkte in meinem Chart vielleicht besser kennenzulernen könnte hilfreich sein.

Das Design des Covers spiegelt sich auch im inneren des Buches - es wirkt alle sehr modern und bunt und wie der Klappentext sagt "cool und ohne blabla". Ich denke hier ist es Geschmackssache, ob es einem gefällt, für mich hätte es auch weniger sein dürfen, aber es wirkte immerhin einheitlich.

Auch das Versprechen "ohne blabla" wurde gehalten, der Inhalt wurde wirklich kurz und knapp zusammengefasst. Für einen Einstieg in das Thema eignet sich das Buch also allemal. Was mir positiv aufgefallen ist, sind die kurzen Stichpunktartigen Zusammenfassungen, hier erhält man wirklich einen schnelle Überblick vor allem über die eigenen Stärken und Schwächen des eigenen Typs. Auch als kurzes Nachschlagewerk für Einsteiger im Thema also durchaus positiv.

Insgesamt muss ich inhaltlich aber sagen, hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht.

Mein größter Kritikpunkt ist allerdings der unangenehme Beigeschmack, den die permanente "Eigenwerbung" im Buch mit sich bringt. Die Autorinnen haben ihr wissen scheinbar in einer eigenen "Schule" zusammengetragen und bieten dort viel an, der QR-Code über den man in einem Link sein Chart erstellen kann, mit dem dann im Buch gearbeitet wird, finde ich gut, jedoch wird ansonsten an sehr vielen Stellen auf die Tiefe nur über kostenpflichtige Module und Readings hingewiesen. Wenn ich also den Preis des Ratgebers ansehe und dafür an einigen Stellen mit Werbung konfrontiert werde, wenn ich mir mehr Inhalt wünsche aber auch generell, dann stößt mir das unangenehm auf. Eine wirkliche Empfehlung fällt mir daher schwer.

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Veröffentlicht am 04.06.2025

Etwas viele magische Themen in einer Geschichte mit Potential

Play of Hearts
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"Play of hearts" hat mich mit seinem Cover und dem Klappentext sehr neugierig gemacht. Ich habe mir Versprechen, Flüche und Magie erwartet und mehr bekommen - im positiven und negativen Sinne.

Der Schreibstil ...

"Play of hearts" hat mich mit seinem Cover und dem Klappentext sehr neugierig gemacht. Ich habe mir Versprechen, Flüche und Magie erwartet und mehr bekommen - im positiven und negativen Sinne.

Der Schreibstil war gut, ich musste mich aber etwas an die vielen Beschreibungen gewöhnen, recht poetisch passte die leicht melancholische Stimmung, die sich dadurch ergab sehr gut zum Anfang, so konnte ich gut mit Geneview (Evie) mitfühlen, im weiteren Verlauf passte es für mich nicht mehr so gut und machte den Lesefluss eher langatmig.

Die ganze Story wirkte sehr spannend und hatte eine tolle Grundidee, die einzelnen Teile passten für mich nur nicht ganz zusammen. Der Anfang wirkte lang, vermittelte mir aber ein ganz anderes Bild von der Geschichte, als der Verlauf, sobald Evie im Zirkus ankommt.
Ihr Fluch war auch anders umgesetzt als gedacht, oft hatte ich Mitgefühl für ihre Einsamkeit, das Auftauchen von Arthur und die recht plötzlichen Gefühle konnte ich dagegen so gar nicht nachempfinden. Dieser Teil der Lovestory wirkte auf mich eher erzwungen. Ich war dadurch im Verlauf eher genervt wenn immer wieder der Name fiel und Evie dadurch zu Handlungen verleitet wurde, mit denen ich so gar nicht einverstanden war.

Die Charaktere waren recht vielfältig. Evie war wie erwähnt mal ganz sympathisch, verlor mich im Verlauf aber immer wieder ein wenig. Den mysteriösen Rémi fand ich da deutlich interessanter, hier gab es auch mehr Tension. Wahrscheinlich ist ein leichtes love-triangle auch gewollt zum Ende hin, das hat mich positiv überrascht, mit dieser Wendung hatte ich anfangs nicht gerechnet. Die Nebenfiguren vor allem im Zirkus fand ich interessant und hätte gern mehr zu ihnen erfahren.

Gerade beim Setting des Zirkus hätte ich mir gewünscht die Charaktere mehr kennenzulernen und der leichte found-family-trope der sich ergeben hat gefiel mir sehr, hier war es eher schade, dass sich Evie dort so wohl fühlte und dennoch "für Arthur" entschied (was ich nicht nachvollziehen konnte) und ihre Freundschaften die sie sich schon immer wünschte damit gefährdete.

Die Hintergrundgeschichte und Familiengeheimnisse und Kräfte die sich nach und nach aufdeckten waren wirklich spannend. Ich muss dazu aber sagen, dass ich das ebook gelesen habe und hier wirklich bei den ganzen Themen, Namen und Hintergründen die hinzukamen irgendwann eine Art Überblick hilfreich gewesen wäre und es beim lesen und für die Story einfach zu viel wirkte. Das Worldbuilding wirkte nicht mehr rund mit den ganzen Umschwüngen aus abgeschiedenem Leben in der Stadt, plötzlicher "Showdown" mit Arthur, Einführung des Zirkus und die Karten, die Magie der anderen Familien und dann der spannende Abschluss. Es war eine leichte Achterbahnfahrt aus Spannung, langatmigen Stücken und wieder Spannung.
Das Ende gefiel mir am besten, hier gab es mehr drive und es machte mich zumindest neugierig vielleicht doch Band 2 eine Chance zu geben, um die Motive von Rémi zu erfahren und was es mit dem Spiegel auf sich hatte.

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