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Veröffentlicht am 27.04.2026

Unerwartete Spannung

Die Gärten von Monte Spina
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Dieses Buch habe ich wegen des farbenfrohen Covers zur Hand genommen. Dann hatten mich die ersten Sätze gleich gepackt, in denen die Situation der Protagonistin Toni mit nur ein paar Worten treffend beschrieben ...

Dieses Buch habe ich wegen des farbenfrohen Covers zur Hand genommen. Dann hatten mich die ersten Sätze gleich gepackt, in denen die Situation der Protagonistin Toni mit nur ein paar Worten treffend beschrieben sind.

Ich mag solchen Schreibstil. Überhaupt ist das Buch aus der Sicht von Toni (Antonia) erzählt. Es spielt in ungewohnter Umgebung und scheint oftmals geheimnisvoll und ein wenig mystisch zu sein.

Die Dynamik mit Max Bror, dem Besitzer der Insel fand ich spannend und ein wenig prickeln. Ich hatte zwar zunächst die Befürchtung, dass es ein zu klischeehaftes Enemies-to-Lovers-Ding wird, aber diese hat sich zum Glück nicht bewahrheitet. Manches kam mir ein wenig fantasyhaft vor, aber letzten Endes gab es für alles vernünftige Auflösungen.

Zum Ende hin konnte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Kurz gesagt: Dieses Buch hat mich sehr überrascht. Denn von einer Liebesgeschichte hatte ich nicht so viel Spannung erwartet.

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Veröffentlicht am 27.02.2026

Toller Stoff zum Mitfiebern

Der Tausch – Zwei Frauen. Zwei Tickets. Und nur ein Ausweg.
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Die Idee finde ich super: Zwei Frauen tauschen ihre Leben, indem sie einfach die Flug-Bordkarten nach dem Einchecken tauschen. Ich kann mir vorstellen, dass die Idee Identitätstausch für einen Thriller ...

Die Idee finde ich super: Zwei Frauen tauschen ihre Leben, indem sie einfach die Flug-Bordkarten nach dem Einchecken tauschen. Ich kann mir vorstellen, dass die Idee Identitätstausch für einen Thriller nicht neu ist, aber diese ist super umgesetzt.

Ich fand die Geschichte sehr fesselnd und einfühlsam. Es wird im Wechsel aus der Sicht der beiden Frauen erzählt. Claire, die ihrem gewalttätigen Ehemann entkommen will, und Eva, die sich naiv mit dem Organisierten Verbrechen eingelassen hat, und davon weg will.

Aufgefallen ist mir, dass Claires Kapitel in der Ich-Form geschrieben sind, während Evas Geschichte in der dritten Person erzählt ist. Dadurch fühlte ich mich automatisch Claire noch ein wenig näher. Habe sehr mit ihr mitgefiebert.


Begrüßt habe ich, dass das ein ziemlich unblutiger Thriller ist. Die Twists darin sind nicht zu verachten. Das Ende sehr passend. Alles überaus stimmig.

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Veröffentlicht am 01.02.2026

Konnte ich nicht in der Öffentlichkeit lesen

Jesus liebt mich
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Was meine ich mit "in der Öffentlichkeit lesen"?
Unterwegs in Bus oder Bahn oder irgendwo beim Warten.

Warum nicht?
Weil ich beim Lesen ständig kichern musste. Es ist auch zu komisch, wenn man sich die ...

Was meine ich mit "in der Öffentlichkeit lesen"?
Unterwegs in Bus oder Bahn oder irgendwo beim Warten.

Warum nicht?
Weil ich beim Lesen ständig kichern musste. Es ist auch zu komisch, wenn man sich die einzelnen Situationen so vorstellt.

Ich finde das Buch erfrischend lustig. Es ist eine Art Bibel-Satire wie ein Fantasy-Roman. Dabei macht es sich jedoch nicht über die Religion selbst lustig. Ich kann mir vorstellen, dass religiöse Menschen bestimmt auch darüber lachen können.

Hat mir großen Spaß gemacht.

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Veröffentlicht am 20.01.2026

Großartiger dritter Teil

Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel
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Das ist das dritte Buch dieser Autorin, in dem es wieder um Familie Borowski im weiteren Sinne geht. Ich hatte schon die ersten beiden Bücher regelrecht verschlungen und mich sehr auf dieses gefreut.

Gleich ...

Das ist das dritte Buch dieser Autorin, in dem es wieder um Familie Borowski im weiteren Sinne geht. Ich hatte schon die ersten beiden Bücher regelrecht verschlungen und mich sehr auf dieses gefreut.

Gleich vorneweg: Für mich hat es gehalten, was es versprochen hat.

Wieder gibt es zwei Zeitebenen, diesmal dreht sich die eine um Hannah Borowski, die andere um eine Fremde, die jedoch durch die Geschichte bzw. den Ort, wo diese spielte, mit der Familie in einem Zusammenhang steht.

Der Schreibstil der Autorin ist nach wie vor fesselnd. Die Personen sind sehr lebensecht. Alle kann ich mir gut vorstellen.

Hinzu kommt noch die Sache mit Hannahs Vater. Die ist fast ein Krimi. Obwohl ich schon geahnt hatte, was dahinterstecken könnte, war alles dennoch sehr spannend.

Das Buch hat einen tollen Rahmen, und zwar durch eine dritte Zeitebene, die für den Anfang und das Ende gewählt wurde. Sehr gelungen!

Außerdem wurde endlich ein Geheimnis vollständig aufgeklärt, welches im ersten der drei Bücher aufgeworfen wurde.

Ich bin wieder begeistert und kann auch dieses Buch sehr empfehlen. Überhaupt empfehle ich alle drei Bücher, die lose zusammenhängen. Es ist auch egal, in welcher Reihenfolge man sie liest. Jedes für sich ist ein tolles Werk.

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Veröffentlicht am 13.01.2026

Ihre Figuren liegen der Autorin am Herzen

Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid
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Ich hatte bereits den nachfolgenden Roman von Alena Schröder gelesen. Jener hatte mich auf diesen neugierig gemacht. Ich muss sagen, ich wurde nicht enttäuscht.

Ich habe den Eindruck, dass Alena Schröder ...

Ich hatte bereits den nachfolgenden Roman von Alena Schröder gelesen. Jener hatte mich auf diesen neugierig gemacht. Ich muss sagen, ich wurde nicht enttäuscht.

Ich habe den Eindruck, dass Alena Schröder ihre Figuren am Herzen liegen. Sie gibt sich mit jeder einzelnen, egal ob Haupt- oder Nebenfigur, so große Mühe, dass man sich als Leser*in in jede von ihnen hineinversetzen kann.

Die Figuren sind überhaupt ihre große Stärke. Wie sie miteinander umgehen, welche Gedanken und Gefühle sie haben. Alles ist einfach großartig geschildert.

Mit den zwei Zeitebenen, früher von den 1920er Jahren bis nach dem Zweiten Weltkrieg und in der Gegenwart, schafft sie zwei ineinandergreifende Geschichten mit jeweils tollen Spannungsbögen.

Jeder Wechsel ist zugleich Cliffhanger in dem einen und Freude über die Fortsetzung der Geschichte in dem anderen Strang.

Auch das Ende hat mir total gut gefallen, mich jedoch mit ein bisschen Wehmut zurückgelassen, wie ich sie immer am Ende von großartigen Büchern empfinde, eben weil das Buch leider schon zu Ende ist.

Fazit: Empfehlenswerte Familiengeschichte im weiteren Sinne.

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