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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.04.2026

Sommer, Sonne, Spannung – ein unterhaltsamer Krimi

Amalfi Mortale. Kein Urlaub ohne Mord
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„Amalfi Mortale“ ist genau die Art von Sommerlektüre, die man sich für den Urlaub wünscht: leicht, unterhaltsam und mit genau der richtigen Portion Spannung. Die Kulisse an der Amalfiküste ist wunderbar ...

„Amalfi Mortale“ ist genau die Art von Sommerlektüre, die man sich für den Urlaub wünscht: leicht, unterhaltsam und mit genau der richtigen Portion Spannung. Die Kulisse an der Amalfiküste ist wunderbar eingefangen – man spürt förmlich die Sonne, das Meer und das Dolce Vita zwischen den Seiten.

Die Geschichte selbst ist rasant erzählt und hält einige überraschende Wendungen bereit, die bis zum Schluss neugierig machen. Besonders gefallen hat mir der humorvolle Ton, der den Krimi angenehm auflockert, ohne die Spannung zu verlieren.

Einen Stern ziehe ich ab, weil einige Figuren für meinen Geschmack etwas mehr Tiefe hätten vertragen können und manche Entwicklungen ein wenig vorhersehbar waren. Dennoch: Insgesamt ein spritziger, unterhaltsamer Krimi, der perfekt für entspannte Lesestunden geeignet ist.

Klare Empfehlung für alle, die leichte, sommerliche Spannung mit Urlaubsflair mögen!

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Veröffentlicht am 27.04.2026

Charmant, modern und mit kleinen Schwächen

The Dirty Version
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„The Dirty Version“ von Turner Gable Kahn hat mich insgesamt sehr gut unterhalten und überrascht – vor allem, weil es mehr ist als nur eine klassische Romance.
Im Mittelpunkt steht Tash, eine Literaturprofessorin, ...

„The Dirty Version“ von Turner Gable Kahn hat mich insgesamt sehr gut unterhalten und überrascht – vor allem, weil es mehr ist als nur eine klassische Romance.
Im Mittelpunkt steht Tash, eine Literaturprofessorin, deren feministischer Roman verfilmt werden soll. Doch statt einer sensiblen Umsetzung landet ihr Werk in den Händen eines Regisseurs, der vor allem eines will: mehr Sex, mehr Drama, mehr „Dirty Version“.
Diese Ausgangsidee fand ich richtig spannend, weil sie nicht nur eine Liebesgeschichte erzählt, sondern auch kritisch mit der Filmbranche und dem Thema „Sex sells“ umgeht.
Besonders gut gefallen hat mir die Dynamik zwischen Tash und Caleb, dem Intimitätskoordinator. Ihre Entwicklung wirkt glaubwürdig und bringt genau die richtige Mischung aus knisternder Spannung und emotionalen Momenten mit. Gleichzeitig werden Themen wie Selbstbestimmung, künstlerische Integrität und weibliche Perspektiven angenehm locker, aber dennoch nachdenklich verarbeitet.
Der Schreibstil ist flüssig und zugänglich – ein Buch, das sich schnell weglesen lässt und dabei immer wieder zum Schmunzeln bringt. Genau richtig, wenn man etwas Unterhaltsames sucht, das trotzdem ein bisschen Tiefgang hat.
An einigen Stellen wirkt die Handlung etwas vorhersehbar, und der Einstieg hat mich nicht sofort komplett abgeholt. Zudem hätte ich mir bei manchen Konflikten noch etwas mehr Tiefe gewünscht.
Trotzdem: Ein kluger, moderner Liebesroman mit Witz, Charme und einer starken Hauptfigur – ideal für alle, die Romance mit einem kleinen Extra mögen.

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Veröffentlicht am 11.02.2026

Ein Wohlfühl-Frühling in der englischen Landschaft

Ein Zuhause im Frühling
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„Ein Zuhause im Frühling“ von Julie Caplin ist der gemütliche Auftakt einer neuen „Country Escapes“-Reihe – perfekt für alle, die Lust auf eine herzerwärmende Liebesgeschichte in ländlicher Idylle haben. ...

„Ein Zuhause im Frühling“ von Julie Caplin ist der gemütliche Auftakt einer neuen „Country Escapes“-Reihe – perfekt für alle, die Lust auf eine herzerwärmende Liebesgeschichte in ländlicher Idylle haben. Die Londoner Illustratorin Ella braucht Abstand vom Großstadtstress, von ihrer On-Off-Beziehung und von kreativer Blockade. Also zieht sie für ein halbes Jahr in das idyllische Cottage ihrer Patentante in Wilsgrave, einem verschlafenen Dorf, in dem mehr Tiere als Menschen zu leben scheinen. Natürlich ist da nicht nur die charmante Umgebung … auch der stürmische Labrador Tess und der eher grummelige Dorftierarzt Devon sorgen schnell für Chaos im neuen Alltag – und für erste zarte Gefühle zwischen Ella und dem Ort, den sie eigentlich verlassen wollte.

Was mir gefallen hat:
Die Atmosphäre des Buchs versetzt einen direkt in die englische Countryside – ein Buch, das sich wie ein Spaziergang durch die Natur anfühlt. Die Figuren sind liebevoll gezeichnet und die Dorfbewohner bringen eine herzlich-humorvolle Dynamik ins Spiel. Die Entwicklung von Ella, die sich vom gestressten Großstadt-Ich zur offenen, neugierigen Frau wandelt, macht Spaß zu verfolgen.

Man merkt dem Roman an, dass er genau das liefert, was die Beschreibung verspricht: eine friedliche, romantische Geschichte mit Happy End – aber ohne große Überraschungen oder tiefere Konflikte. Einige Wendungen lösen sich etwas zu schnell, und wer komplexe Plots erwartet, könnte sich hier ein bisschen mehr Tiefe wünschen.

Fazit:
Ein idealer Roman für eine entspannte Lesestunde, wenn du dich nach einem „Urlaub zwischen Buchdeckeln“ sehnst. Perfekt mit einer Tasse Tee auf dem Sofa oder im Frühling draußen im Garten – gemütlich, warmherzig und mit genügend Herzklopfen für Fans von romantischen Wohlfühlgeschichten.

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Veröffentlicht am 03.02.2026

Ein Roman zum Ankommen und Abschalten

Morgensonnenglück
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„Morgensonnenglück“ ist ein warmherziger, ruhiger Roman, der mit viel Gefühl von Familie, alten Verbindungen und neuen Chancen erzählt. Petra Schier nimmt sich Zeit für ihre Figuren und für das kleine, ...

„Morgensonnenglück“ ist ein warmherziger, ruhiger Roman, der mit viel Gefühl von Familie, alten Verbindungen und neuen Chancen erzählt. Petra Schier nimmt sich Zeit für ihre Figuren und für das kleine, lebendige Umfeld, in dem die Geschichte spielt – genau das macht einen großen Teil des Charmes dieses Buches aus.

Besonders gut gefallen hat mir, wie die verschiedenen Protagonisten mit ihren Ecken, Kanten und unausgesprochenen Konflikten gezeichnet sind. Beziehungen wirken glaubwürdig, Dialoge natürlich, und man spürt, dass hier viel Vergangenes mitschwingt. Auch die romantischen Momente sind feinfühlig angelegt und entwickeln sich angenehm langsam, ohne überstürzt zu wirken.

Die Nebenfiguren tragen viel zur Atmosphäre bei und verleihen der Geschichte Wärme und Humor. Das Zusammenspiel aus Familienbanden, Verantwortung, leisen Gefühlen und kleinen Alltagsmomenten sorgt für echtes Wohlfühl-Lesevergnügen.

Das Cover ist wunderschön und passt super zu der Geschichte rund um die Familie Flowers.

Ich war etwas überrascht, dass das Ende offen bleibt, was einerseits neugierig macht, andererseits aber auch das Gefühl hinterlässt, dass da noch mehr kommen muss – und genau deshalb hoffe ich sehr, dass „Morgensonnenglück“ der Auftakt zu einer neuen Reihe ist. Die Figuren und ihr Umfeld hätten definitiv das Potenzial, weiter begleitet zu werden.

Fazit: Ein liebevoll erzählter Roman mit starken Charakteren, familiärer Tiefe und ruhiger Romantik. Vier verdiente Sterne – und die Hoffnung, bald wieder in diese Welt zurückkehren zu dürfen.

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Veröffentlicht am 20.10.2025

Charmant und voller Bücherzauber

Die kleine Inselbibliothek
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„Die kleine Inselbibliothek“ von Savannah Carlisle ist eine schöne Wohlfühlgeschichte, die nach Sommer, Meer und Leseglück duftet. Die Autorin entführt uns auf die idyllische Insel Heron Isle, wo Lucy ...

„Die kleine Inselbibliothek“ von Savannah Carlisle ist eine schöne Wohlfühlgeschichte, die nach Sommer, Meer und Leseglück duftet. Die Autorin entführt uns auf die idyllische Insel Heron Isle, wo Lucy eine kleine Buchhandlung führt und mit ihrer „Little Free Library“ Menschen miteinander verbindet.

Mir hat besonders gefallen, wie liebevoll das Setting beschrieben wird – man hört förmlich das Meeresrauschen und spürt die warme Inselsonne. Lucy ist eine sympathische, bodenständige Protagonistin, und auch Logan entwickelt sich im Verlauf glaubwürdig. Der Schreibstil ist angenehm leicht und flüssig, perfekt zum Abschalten.

Einziger kleiner Kritikpunkt: Die Handlung bleibt insgesamt ziemlich vorhersehbar: Wer welchem Pseudonym hinter der Tausch-Bibliothek steckt oder wie sich die Romantik zwischen Lucy und Logan entwickelt – das erkennt man recht früh. Einige Konflikte, z. B. die finanzielle Rettung der kleinen Inselgemeinde oder die Privatisierung der Tausch-Bibliothek, wirken ein wenig zu weich und idealisiert – da hätte ich mir etwas mehr Realismus gewünscht.
Trotzdem bleibt der Roman eine charmante Geschichte über Bücher, Liebe und Neuanfänge.

Fazit: Ein wunderbares Buch für alle, die Geschichten über Bücher lieben und sich nach ein bisschen Inselgefühl sehnen.

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