Profilbild von tkmla

tkmla

Lesejury Star
offline

tkmla ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit tkmla über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.02.2026

Unterhaltsame Sports Romance

Cheer for Love
0

„Cheer for Love“ von Ki Stephens ist eine süße Sports Romance, in der statt Football mal Cheerleading an erster Stelle steht.
Ella freut sich auf ihr Auslandsjahr an der Whitland University und auf ein ...

„Cheer for Love“ von Ki Stephens ist eine süße Sports Romance, in der statt Football mal Cheerleading an erster Stelle steht.
Ella freut sich auf ihr Auslandsjahr an der Whitland University und auf ein Abenteuer abseits vom heimischen Oxford. Doch dann teilt ihr ihr langjähriger Freund am Abreisetag mit, dass er das Jahr lieber getrennt von Ella verbringen möchte. Als frischgebackener Single gönnt sich Ella völlig untypisch und gleich am ersten Abend einen heißen One-Night-Stand mit einem attraktiven Unbekannten. Leider entpuppt sich dieser gleich am nächsten Morgen als Star-Quarterback des College-Teams. Hudson Fox hat einen Ruf als Player und außerdem sind Beziehungen zwischen Cheerleadern und Footballern sowieso verboten. Doch beide können die gegenseitige Anziehung nicht lange verbergen und so knistert es auf und abseits der Matte bald immer stärker.

Dies ist mein erstes Buch der Autorin und ich muss sagen, dass ich ihren lockeren und humorvollen Schreibstil definitiv mag. Das Thema konnte mich auch begeistern und ich war positiv überrascht, dass der Fokus in dieser Story viel stärker auf dem Cheerleading als auf dem üblicherweise bekannteren Football liegt. Die Fachbegriffe aus dem Cheersport sind für Laien vielleicht ein wenig verwirrend, aber für mich haben sie die Handlung ganz klar bereichert.
Ella ist bewundernswert stark und unabhängig, denn sie lässt sich von der verheerenden Enttäuschung durch ihre eigentlich große Liebe nicht unterkriegen und findet schnell zu neuer Stärke. Hier zeigt sich, dass nach jedem Ende ein neuer Anfang wartet. Und wenn dieser ein Sixpack hat, umso besser.
Hudson ist nicht der typische College-Footballer, der nur auf den Draft hinarbeitet. Er ist weitaus tiefgründiger, als man ihm anfangs zutraut und auch das ist eine positive Überraschung.
Ich mochte beide Hauptcharaktere und ihre funkensprühende Chemie, die schon aber der ersten Begegnung funktioniert. Vielleicht dreht sich die Handlung manchmal ein wenig im Kreis und ist auch vorhersehbar, aber trotzdem wurde ich sehr gut unterhalten und konnte mich von Ella und Hudson mitreißen lassen.

Mein Fazit:
Von mir gibt es sehr gern eine Leseempfehlung und 4,5 Sternchen!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.02.2026

Timing ist alles

Wild Card
0

„Wild Card“ von Elsie Silver ist das Finale ihrer romantischen Rose Hill Reihe, von der wir uns nun verabschieden müssen.
Bash Rousseau ist Löschpilot und Bauunternehmer und als wortkarg, mürrisch und ...

„Wild Card“ von Elsie Silver ist das Finale ihrer romantischen Rose Hill Reihe, von der wir uns nun verabschieden müssen.
Bash Rousseau ist Löschpilot und Bauunternehmer und als wortkarg, mürrisch und einsiedlerisch bekannt. Als er also durch einen Schneesturm am Flughafen strandet, grummelt er vor sich hin und will einfach nur seine Ruhe. Die lebenslustige und zwölf Jahre jüngere Yogalehrerin Gwen Dawson lässt dies jedoch nicht zu und so verbringen beide eine fast schon magische Nacht, in der sie ihre einzigartige Verbindung spüren. Leider herrscht danach überraschenderweise Funkstille und erst acht Monate später treffen Bash und Gwen erneut aufeinander. Nur ist sie jetzt die Freundin seines erwachsenen Sohnes, von dem Bash erst seit kurzem weiß. Weitere Monate später zieht Gwen wegen eines Jobs nach Rose Hill. Sie ist wieder Single und Bash muss sich entscheiden, ob er ihrer Beziehung diesmal endlich eine Chance geben will.

Leider heißt es Abschied nehmen, denn die Herzen in Rose Hill sind nun alle glücklich vergeben. Grumpy Bash bildet quasi das Schlusslicht, aber dafür hat ihm Elsie Silver eine ganz besondere Lovestory gewidmet.
Bash und seine trockenen Kommentare gehörten schon immer zu meinen Highlights der Reihe und ich war sehr gespannt, welche Frau seine Schutzmauern durchbricht. Es bricht einem das Herz, wenn man die Geschichte hinter dem zurückhaltenden Mann hört und ich habe ihm unbedingt ein Happy End gewünscht.
Gwen ist eine Naturgewalt und zum Glück lässt sie sich von Bash und seiner Abwehr nicht einschüchtern. Sie ist ganz sie selbst, was ich gut finde. Das Timing ist natürlich ziemlich unglücklich, doch Gwen spielt keine Spielchen und ist immer ehrlich und direkt.
Mein heimlicher Liebling ist Crazy Clyde, der eigentlich gar nicht so verrückt ist, wie es immer schien. Er spielt hier Amor für Bash und Gwen und ist einer der loyalsten und liebenswertesten Charaktere im ganzen Buch.
Also genießt die Gefühlsachterbahn, bevor es bye bye Rose Hill heißt.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.02.2026

Lovely Enemy

Purple Clouds - Bittersweet
0

„Purple Clouds – Bittersweet“ von Mounia Jayawanth ist der dritte und abschließende Teil ihrer gefühlvollen Reihe Purple Clouds.
Die Berlinerin Linh Nguyen kann ihr Glück kaum fassen, denn das New Yorker ...

„Purple Clouds – Bittersweet“ von Mounia Jayawanth ist der dritte und abschließende Teil ihrer gefühlvollen Reihe Purple Clouds.
Die Berlinerin Linh Nguyen kann ihr Glück kaum fassen, denn das New Yorker Kultmagazin Purple Clouds hat ihr tatsächlich einen Job angeboten. Das ist umso überraschender, da Linh mit ihrem Account als Roasted Pumpkin eine der schärfsten Kritikerinnen des monatlichen Comics war. Nun soll sie selbst daran mitarbeiten, aber gemeinsam mit Xander Aberdeen. Xander ist der verantwortliche Illustrator und alles andere als gut auf Roasted Pumpkin zu sprechen. Gleich ab der ersten Sekunde fliegen die Fetzen und die Zusammenarbeit ist von ständigen Streitereien geprägt. Erst als beide gezwungen sind, endlich zu kooperieren, verstehen sie die Sichtweise des anderen immer besser und können auch die gegenseitige Anziehung nicht leugnen.

Leider heißt es mit diesem Buch schon Abschied von Purple Clouds und von New York nehmen, aber dafür dürfen wir uns nochmal auf eine echte Gefühlsachterbahn begeben. Mounia Jayawanth spricht auch diesmal wichtige Themen an, die einfach eine laute Stimme benötigen, und viele Momente sind sehr berührend. Ihre Charaktere haben definitiv Ecken und Kanten, aber das ist nicht schlimm, sondern macht sie authentisch und nahbar.
Linh ist einer dieser Charaktere, die ich anfangs ehrlich gesagt überhaupt nicht mochte. Vielleicht lag es daran, dass ich nach den letzten Teilen schon eine Verbindung zu Xander hatte und deshalb automatisch auf seiner Seite war. Linh ist stur und kritisiert permanent Xanders Arbeit und Meinung. Ihr wird erst im Laufe der Zeit bewusst, wie sich so etwas anfühlt, und gerade diese Entwicklung ist sehr gut beschrieben. Respekt vor den Grenzen oder den Meinungen anderer ist keine Einbahnstraße und das muss Linh erst lernen. Mit der Zeit wurde mir Linh aber deutlich sympathischer, auch wenn ich manche Entscheidungen von ihr trotzdem nicht nachvollziehen konnte.
Xanders Geschichte ist tragisch und hat mich sehr berührt. Ich mochte ihn vorher schon und jetzt noch viel mehr, denn er hat jeden Tag mit seinen Dämonen zu kämpfen und ist trotzdem der loyalste Freund, den es gibt. Und sorry, wenn jemand fast meinen Hund überfahren hätte, würde ich auch explodieren.
Wichtig ist in dieser Lovestory vor allem die Entwicklung der Charaktere, die mich klar überzeugen konnte. Es gibt Momente zum Lachen, zum wütend werden und für fliegende Herzchen. Ein schöner Abschluss für Purple Clouds.

Mein Fazit:
Von mir gibt es sehr gern eine Leseempfehlung!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.01.2026

Arielle

Twisted Truth
0

„Twisted Truth“ von Piper Rayne ist der vierte und abschließende Band ihrer düsteren Märchenadaptionen Midnight Manor.
Obsidian Voss kämpft seit seiner Kindheit mit finsteren Dämonen und die Tatsache, ...

„Twisted Truth“ von Piper Rayne ist der vierte und abschließende Band ihrer düsteren Märchenadaptionen Midnight Manor.
Obsidian Voss kämpft seit seiner Kindheit mit finsteren Dämonen und die Tatsache, dass seine drei Brüder mittlerweile ihr Herz verschenkt haben und glücklich sind, verdüstert seine eigene Existenz noch mehr. Ein Surfunfall, der vielleicht gar nicht so unabsichtlich war, lässt Obsidian fast ertrinken. Doch dann rettet ihn eine Unbekannte und schenkt ihm eine neue Chance. Ariana hat am Strand instinktiv gehandelt und genauso instinktiv flieht sie vor der Aufmerksamkeit für ihre Heldentat. Erst als ihr Vater in Schwierigkeiten gerät und in kurzer Zeit enorm viel Geld benötigt, schleicht sie sich in Obsidians Leben, um zu tun, was sie tun muss. Nie hätte sie damit gerechnet, ihr Herz zu verlieren. Aber ihre Lüge könnte alles zerstören.

Mit diesem Teil endet diese Dark Romance Reihe von Piper Rayne und diesmal dürfen wir uns auf eine moderne Abwandlung der kleinen Meerjungfrau oder eben Arielle freuen. Die kleinen Details, die immer wieder Bezüge zur Originalgeschichte herstellen, haben mir hier sehr gefallen und ich würde fast sagen, dass dies mein Lieblingsteil der gesamten Reihe ist.
Obsidian hat mich echt überrascht, denn in den Vorgängerteilen war er nicht unbedingt als sehr sensibel oder liebenswert bekannt. Jetzt zeigt er aber seine wahre Seite, die viel verletzlicher und zerbrechlicher ist, als jemals vermutet. Damit kann er auf jeden Fall mein Herz gewinnen und das von Ariana offensichtlich auch.
Ariana versucht verzweifelt, ihre alten Familiendynamik zu entkommen, aber ein schwerer Fehler ihres Vaters zwingt sie zurück in bekannte Muster. Ihre Zerrissenheit ist spürbar, aber auch ihre echten Gefühle für Obsidian, was ihren Gewissenskonflikt noch vergrößert.
Die knisternde Chemie zwischen Ariana und Obsidian ist von Anfang unübersehbar. Es ist sehr berührend, wie gerade der düstere Obsidian sein Herz öffnet und der Hoffnung nach langer Zeit eine Chance gibt. Damit schließt die Reihe absolut gelungen ab und lässt in Midnight Manor wieder die Sonne aufgehen.

Mein Fazit:
Ich gebe sehr gern eine Leseempfehlung!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.01.2026

Falsche Spionin

Wie verführt man eine Erbin?
0

„Wie verführt man eine Erbin?“ von Julia Quinn ist ein Band ihrer unterhaltsamen Regency Reihe Agenten der Krone.
Noch sechs Wochen und dann hat es Caroline Trent endlich geschafft und ist volljährig. ...

„Wie verführt man eine Erbin?“ von Julia Quinn ist ein Band ihrer unterhaltsamen Regency Reihe Agenten der Krone.
Noch sechs Wochen und dann hat es Caroline Trent endlich geschafft und ist volljährig. Damit ist sie frei von ihrem gierigen Vormund, der die reiche Erbin unbedingt an seinen Sohn verheiraten will. Leider nimmt dessen Plan immer schlimmere Formen an und so flieht Caroline bei Nacht und Nebel. Sie kommt jedoch nicht weit, denn Blake Ravenscroft, ein Agent der Krone, hält Caroline für eine gefährliche spanische Spionin und entführt sie auf sein Landgut Seacrest Manor. Hier ist Caroline erstmal sicher und so tut sie zunächst nichts, um die Verwechslung aufzuklären. Doch Blake erkennt irgendwann seinen Irrtum und ist schockiert, wie sehr er sich zu der ungewöhnlichen jungen Frau hingezogen fühlt.

Die Teile sind zwar in der umgekehrten Reihenfolge erschienen, aber man kann die Bücher auch ohne Vorkenntnisse und unabhängig voneinander lesen. Julia Quinn bleibt die Queen of Regency und ihr Agentenabenteuer ist auf jeden Fall sehr unterhaltsam.
Wie immer gibt es eine mutige und selbstbewusste Heldin, die eher wenig mit der typischen zurückhaltenden englischen Rose zu tun hat. Caroline nimmt ihr Schicksal selbst in die Hand und scheut sich auch nicht vor Gefahren, was Blake an den Rand der Verzweiflung treibt.
Blake hat seinen gefährlichen Job eigentlich satt, denn er hat ihn bereits viel zu viel gekostet. Sein letzter Auftrag entpuppt sich aber als Katastrophe, da er das falsche Zielobjekt schnappt. Oder vielleicht doch genau das Richtige?
Die Schlagabtausche der beiden Hauptfiguren sind sehr amüsant und ihre knisternde Chemie spürt man ab der ersten Sekunde. Witzig ist auch Blakes bester Freund und Kollege, genau wie die sympathischen Hausangestellten, die ihrem Herrn nonverbal ihre Meinung zeigen.
Es wird spannend, gefühlvoll und abwechslungsreich, so dass man wie gewohnt bestens unterhalten wird.

Mein Fazit:
Von mir gibt es sehr gern eine Leseempfehlung!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere