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MrInsomnia

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.09.2025

an alle wichtigen Entscheidungsträger:innen: LESEN

Kinder – Minderheit ohne Schutz
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Es ist gut, dass mit diesem Buch auf ein wichtiges Thema aufmerksam gemacht wird: die Kinder, die Rechte von Kindern und ihr Status als Minderheit in unserer Gesellschaft. Als jemand, der sich noch nicht ...

Es ist gut, dass mit diesem Buch auf ein wichtiges Thema aufmerksam gemacht wird: die Kinder, die Rechte von Kindern und ihr Status als Minderheit in unserer Gesellschaft. Als jemand, der sich noch nicht sehr viel mit der Thematik beschäftigt hat, war mir der gesamte Einstieg ein wenig zu steil und damit in manchen Passagen schon fast zu wissenschaftlich. Trotzdem, ein wichtiges Buch, das jetzt auch noch die wichtigen Entscheidungsträgerinnen und -träger lesen müssen!

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Veröffentlicht am 30.09.2025

wichtiges Stück!

südpol.windstill
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Amela Madreiter nimmt sich hier einem wichtigen Thema an: Armut und die schwierige Situation für Kindern, wenn die Eltern oder in diesem Fall die alleinerziehende Mutter alkoholkrank ist und eine psychische ...

Amela Madreiter nimmt sich hier einem wichtigen Thema an: Armut und die schwierige Situation für Kindern, wenn die Eltern oder in diesem Fall die alleinerziehende Mutter alkoholkrank ist und eine psychische Beeinträchtigung hat. Wenn ich ein Theaterstück lese, habe ich sofort im Kopf, wie ich es inszenieren würde, so war es auch hier der Fall, ich hoffe das Stück bald irgendwo sehen zu können. Die gesamte Thematik ins Bewusstsein der Gesellschaft zu rücken, ist meiner Ansicht nach ein wichtiger Schritt. Für meinen Geschmack hätte das Stück noch Potential noch weiter zu gehen, noch intensiver zu werden und noch mehr über die Geschichte zu erzählen.

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Veröffentlicht am 30.09.2025

Ein schönes Stück Literatur

Kiki Beach
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Kiki Beach - ein Buch von Verena Stauffer mit "Liebesgedichten", das ich sicher noch öfter zur Hand nehmen werde. Die Gedichte sind zum Teil recht komplex mit vielen Anspielungen, die ich nach der Erstlektüre ...

Kiki Beach - ein Buch von Verena Stauffer mit "Liebesgedichten", das ich sicher noch öfter zur Hand nehmen werde. Die Gedichte sind zum Teil recht komplex mit vielen Anspielungen, die ich nach der Erstlektüre noch nicht alle verstanden habe. Die Fußnoten am Ende von Kurzkapiteln helfen, die Gedichte ein wenig einzuordnen. Manche Gedichte wiederum erschließen sich einem sehr schnell und sind in ihrem Inhalt klar und raffiniert gebaut. Ein schönes Stück Literatur.

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Veröffentlicht am 30.09.2025

Rasanter Thriller

Das falsche Blut (Ishikli-Caner-Serie 2)
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Ein schlichtes Cover in Schwarz und Rot, eine Spritze, das falsche Blut - mit einem Blick ist klar, dass wir es hier mit einem Thriller zu tun haben. Philipp Gravenbach liefert nach "Der 8. Kreis" mit ...

Ein schlichtes Cover in Schwarz und Rot, eine Spritze, das falsche Blut - mit einem Blick ist klar, dass wir es hier mit einem Thriller zu tun haben. Philipp Gravenbach liefert nach "Der 8. Kreis" mit "Das falsche Blut" den zweiten Teil seiner Ishikli-Caner-Serie ab. Die Geschichte wird durch kurze Kapitel schnell vorangetrieben, und die Schauplätze wechseln recht rasch. Dieses Tempo kann einerseits spannend sein, andererseits geht es möglicherweise zu Lasten der Tiefe. Auf jeder Seite passiert etwas, fast schon zu viel, sodass die Charaktere und Hintergründe nicht ausreichend ausgearbeitet werden. Hier ist für mich noch viel Potential vorhanden, da die Grundidee ganz interessant ist. Das Buch ist dennoch ein klarer Pageturner, ideal für laue Sommerabende, wenn man sich von Seite zu Seite von spannender Thriller-Action mitreißen lassen möchte.

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Veröffentlicht am 03.02.2026

Medea 2.0

Medea
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Es ist gerade modern, Geschichten aus der Mythologie neu zu schreiben und gerne aus einer anderen Perspektive zu erzählen - oft auch aus der Ich-Perspektive des Helden bzw. der Heldin. Hier erzählt Medea ...

Es ist gerade modern, Geschichten aus der Mythologie neu zu schreiben und gerne aus einer anderen Perspektive zu erzählen - oft auch aus der Ich-Perspektive des Helden bzw. der Heldin. Hier erzählt Medea und man kommt einen Einblick in ihr Innenleben.
Im Großen und Ganzen habe ich mir von diesem Roman mehr versprochen als er dann wirklich für mich hergibt. Die Beziehung zu Jason ist zentrales Thema des Buches. Hier hätte ich mir viel mehr inhaltliche Breite gewünscht, dieses ewige Thema hat mich mit der Zeit leider gelangweilt.
Ich vermisse Wesenszüge aus den Geschichten mit Medea, die man kennt, ist schon weit weg vom Original, was ich schade finde.
Die moderne Erzählweise hat sicher etwas für sich, ich bin aber wohl nicht das Zielpublikum, jedenfalls war es insgesamt kein Roman für mich. Eigentlich schade, griechische Mythologie fand ich immer schon interessant.

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