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Veröffentlicht am 29.04.2026

Gefährliche Recherche

Der Fjord
2

Das Cover wirkt beinahe etwas kitschig. Surreal zu dem, was auf den Seiten passiert, aber das ist dann wiederum sehr passend, weil alles irgendwie etwas surreale an sich hat. Gerade das Setting der Party ...

Das Cover wirkt beinahe etwas kitschig. Surreal zu dem, was auf den Seiten passiert, aber das ist dann wiederum sehr passend, weil alles irgendwie etwas surreale an sich hat. Gerade das Setting der Party der Reichen.
Der Schreibstil ist angenehm zu lesen. Wir haben keinen Wechsel der Perspektiven und die Kapitel sind angenehm lang.
Amelia sucht nach ihrer verschwundenen Schwester und stößt dabei auf eine ausufernde jährliche Party einer reichen Familie. Vorort geschehen seltsame Dinge, viele unsympathische Menschen auf einem Fleck. Geld, Alkohol und Drogen.
Mit Amelia als Protagonistin diesen Wahnsinn mitzuerleben und gleichzeitig nach ihrer verschwunden Schwester zu suchen ist spannend und abwechslungsreich.
Das Ende und die Auflösung ist nicht vorhersehbar und hat mir gut gefallen.
Insgesamt habe ich das Buch gerne gelesen. Ich bin durch die Seiten geflogen und auch wenn es ab und an nicht ganz stimmig erschienen ist, passt dies zu der ganzen surrealen Atmosphäre dort. Empfehle ich gern weiter!

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Veröffentlicht am 21.04.2026

Not that dirty

The Dirty Version
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Cover, Titel und Klapptext sind ansprechend, Farbenfroh und versprechen auf den ersten Blick eine nette RomCom.
Der Schreibstil ist dafür etwas ungewöhnlich, was mich allerdings nicht gestört hat. Es ist ...

Cover, Titel und Klapptext sind ansprechend, Farbenfroh und versprechen auf den ersten Blick eine nette RomCom.
Der Schreibstil ist dafür etwas ungewöhnlich, was mich allerdings nicht gestört hat. Es ist nicht immer ganz flüssig zu lesen, wie man es vielleicht erwartet und auch die Kapitel sind verhältnismäßig recht lang, was manchmal das gefühl von gewissen Längen beim Lesen hervorruft.
Tash als Protagonistin mag ich gerne. Sie ist menschlich, unperfekt, treibt einen manchmal beim Lesen in den Wahnsinn, aber für mich ist sie authentisch. Caleb ist ein perfekter Bookboyfriend. Mit seiner sanften und unterstützenden Art habe ich ihn sehr ins Herz geschlossen.
Die Handlung an sich finde ich nett. Es gibt kaum spice, da hätte ich mit dem Titel doch etwas anderes erwartet, aber mich hat es jetzt auch nicht gestört. Für mich war der Feminismus gut eingebracht, aber nicht übertrieben (außer natürlich bei entsprechenden Protagonisten), was ich als nicht unangenehm empfunden habe.
Insgesamt ein Buch, dass zwischen den Seiten anderes birgt, als sich mancher erhofft oder erwartet, was mir aber dennoch gut gefallen hat.

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Veröffentlicht am 18.03.2026

Auf den Spuren einer vermissten Schwester

Die Bücherfrauen von Listland. Der Duft des Strandhafers
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Das Cover und auch der Titel sind sehr schön und auch passend zum ersten Teil der Dilogie.
Auch der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und die Kapitel haben eine schöne Länge.
Das Setting auf den Nordsee-Inseln ...

Das Cover und auch der Titel sind sehr schön und auch passend zum ersten Teil der Dilogie.
Auch der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und die Kapitel haben eine schöne Länge.
Das Setting auf den Nordsee-Inseln hat mir (wie auch im ersten Teil) sehr gut gefallen. Es weckt Fernweh und Lust auf Urlaub dort!
Martjes Geschichte (Vergangenheit) ist sehr aufwühlend und auch spannend und von einigen Schicksalsschlägen geprägt.
Der Handlungsstrang der Gegenwart wirkte dagegen etwas farblos und schwach. Auch im Vergleich zum ersten Teil der Dilogie.
Insgesamt eine gute Spannung, vielleicht ein bis zwei Zufälle oder Fügungen zu viel für meinen Geschmack.
Aber auf jeden Fall ein schönes Leseerlebnis, dass einen auch ein bisschen in die Geschichte auf den Insel eintauchen lässt.

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Veröffentlicht am 11.03.2026

Mitreißende Persepktive, aber irreführender Klapptext

Vergiss nicht zu tanzen, Hanna
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Das Cover ist sehr schön und auch der Titel passt recht gut zum Inhalt.
Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und auch die Kapitel haben eine schöne Länge.
Ich konnte sehr gut in die Geschichte um ...

Das Cover ist sehr schön und auch der Titel passt recht gut zum Inhalt.
Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und auch die Kapitel haben eine schöne Länge.
Ich konnte sehr gut in die Geschichte um Hanna während des zweiten Weltkriegs eintauchen.
Es war spannend den Krieg mal aus einer selten eingenommen Perspektive der Katholiken zu erleben, die zwar auch als minderwertig angesehen wurden, aber erstmal recht verschont blieben.
Wir erleben die ganzen Kriegsjahre sehr detailliert. Auch das Ende des Krieges und die nur kurz anhaltende Freude darüber.
Hanna und ihre Geschwister und ihre Freunde der Großvater - alles richtig authentische und gute Figuren.
Bis dahin hat es mir wirklich sehr gut gefallen.
Die Flucht, die darauf folgt wird mir im Vergleich leider viel zu kurz abgefrühstückt. Und auch die Rahmenhandlung in 2002, die im Klappentext doch eine Im Fokus stehende Rolle einnimmt wird nur ganz kurz und schnell angeschnitten.
Ich finde das Buch im Großteil sehr gut. Allerdings bin ich der Meinung, dass im Klappentext ein falscher Fokus gesetzt wird und die Rahmenhandlung hätte ich persönlich nicht benötigt.

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Veröffentlicht am 03.02.2026

Deutsche Nachkriegsgeschichte

Berchtesgaden
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Das Cover ist passend und ansprechend. Auch der Schreibstil ist, trotz sensibler Themen, sehr angenehm und flüssig zu lesen.

Das Setting in Bertchtesgaden (Hitlers Urlaubsort) kurz nach dem zweiten Weltkrieg ...

Das Cover ist passend und ansprechend. Auch der Schreibstil ist, trotz sensibler Themen, sehr angenehm und flüssig zu lesen.

Das Setting in Bertchtesgaden (Hitlers Urlaubsort) kurz nach dem zweiten Weltkrieg ist unglaubich gut gewählt und bringt eine Perspektive, die man so nicht so oft antrifft.

Das ganze Buch ist sehr gut recherchiert. Es gibt unheimlich viele (für mich auch neue) Blickwinkel in das kürzlich besiegte Deutschland. Amerikaner, Franzosen und Deutsche treffen aufeinander. Interessenskonflikte enstehen und man versucht eine Ordnung herzustellen. Die Handlung wird von historischen Fakten dominiert. Eine Spannungskurve gibt es kaum. Die Geschichte um Sophie und Sam plätschert als schmaler roter Faden daneben her. Ich persönlich habe das nicht als störend empfunden, weil ich einfach die Historie in diesem Fall sehr spannend und gut in einer stimmigen Handlung umgesetzt empfunden habe und somit immer wieder gerne zum Buch gegriffen habe.

Wer allerdings eine fiktionale Geschichte mit Spannungsbogen im Vordergrund erwartet, könnte hier etwas enttäuscht werden.

Für mich ein gutes Buch, das ich gerne weiterempfehlen werde.

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