Profilbild von Itsnotabouthappyendings

Itsnotabouthappyendings

Lesejury Star
offline

Itsnotabouthappyendings ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Itsnotabouthappyendings über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.02.2026

Über Familie, Trauma und die Dinge, die wir nicht erklären können

Der Fluch der Falodun Frauen
0

Ich mag Autorinnen, die sich trauen, unschöne Dinge beim Namen zu nennen. Oyinkan Braithwaite gehört definitiv dazu. "Der Fluch der Falodun Frauen" hat mich mit seinem Biss gepackt – einer Direktheit beim ...

Ich mag Autorinnen, die sich trauen, unschöne Dinge beim Namen zu nennen. Oyinkan Braithwaite gehört definitiv dazu. "Der Fluch der Falodun Frauen" hat mich mit seinem Biss gepackt – einer Direktheit beim Erzählen, die ich in der deutschsprachigen Übersetzungslandschaft viel zu selten finde.

Die Geschichte dreht sich um Eniiyi, die am Tag der Beerdigung ihrer Tante Monife geboren wird. Die Familie ist überzeugt: Sie ist ihre Reinkarnation. Und damit auch Teil eines Generationenfluchs, der die Frauen der Familie Falodun systematisch ihre geliebten Männer verlieren lässt. Die Yorubapriesterin Mama G diagnostiziert den Fluch, aber ob Eniiyi ihm entkommen kann – das ist die zentrale Frage dieses Romans.

Was mich sofort fasziniert hat: Braithwaite romantisiert nichts. Weder die Familie, noch die Yoruba-Kultur, noch das Übernatürliche. Der Frauenhaushalt der Faloduns ist keine harmonische Schwesternschaft, sondern ein komplexes Geflecht aus Liebe, Erwartungen, Enttäuschungen und unausgesprochenen Verletzungen. Die Frauen stützen sich gegenseitig, aber sie verletzen sich auch. Sie teilen ein Schicksal, aber jede trägt es anders.

Ich finde diese Komplexität literarisch wertvoll. Zu oft lese ich Bücher, die Familie entweder komplett verteufeln oder idealisieren. Braithwaite tut beides nicht. Sie zeigt, wie generationales Trauma sich vererbt, wie toxische Dynamiken entstehen, wie Liebe und Schmerz nebeneinander existieren können. Das ist schonungslos ehrlich – und genau das macht ihre Stimme so besonders.

Die Yoruba-Kultur durchzieht die Geschichte authentisch. Mama G ist keine mystische Nebenfigur mit weisen Sprüchen, sondern eine reale Person mit eigenen Motiven und Fehlern. Das Übernatürliche wird nicht als literarische Metapher behandelt, die am Ende rational aufgelöst wird. Es ist Teil der Lebensrealität dieser Familie. Braithwaite lässt bewusst offen, was wirklich Fluch ist und was selbsterfüllende Prophezeiung, was Magie und was psychologisches Trauma. Diese Ambivalenz finde ich klug – sie verweigert uns die bequeme Erklärung.

Allerdings hatte ich beim Hören des Hörbuchs durchaus Schwierigkeiten. Die Geschichte springt zwischen verschiedenen Zeitebenen und wechselt zwischen zahlreichen Familienmitgliedern. Namen wie Eniiyi, Monife, Deborah, und die vielen Tanten und Cousinen sind beim Hören schwer auseinanderzuhalten, wenn man keinen visuellen Stammbaum vor sich hat. Ich musste mehrmals zurückspulen, um den Überblick zu behalten.

Das ist mein einziges echtes Manko: Die Erzählstruktur hätte klarer sein können. Ein Who's-Who zu Beginn oder deutlichere Zeitmarkierungen hätten geholfen, besonders im Audioformat. Der Namensreichtum ist kulturell authentisch und ich will nicht, dass Bücher ihre Authentizität aufgeben – aber gerade bei komplexen Personenkonstellationen braucht es strukturelle Hilfen.

Trotzdem hat mich Braithwaites Sprache getragen. Sie schreibt lakonisch, oft dunkel komisch, mit einer Leichtigkeit, die täuscht. Sie erwähnt fast beiläufig die dunkelsten Dinge, findet Töne zwischen Sarkasmus und echtem Schmerz. Diese hypnotische Qualität ihres Erzählens hat mich über die strukturellen Stolpersteine hinweggetragen.

Aus meiner Perspektive als Autorin: Die Balance zwischen magischem Realismus und psychologischem Realismus ist technisch schwierig. Zu viel Übernatürliches, und die Geschichte verliert ihre emotionale Glaubwürdigkeit. Zu viel Rationalität, und der magische Realismus wird zur bloßen Metapher. Braithwaite navigiert diese Linie sicher. Sie gibt uns keine Antworten, aber sie stellt die richtigen Fragen.

Aus meiner Perspektive als Lektorin: Ich sehe die strukturellen Schwächen – die Zeitsprünge, die vielen Namen, die manchmal verwirrende Chronologie. Aber ich sehe auch, dass Braithwaites Stimme stark genug ist, um darüber hinwegzutragen. Manchmal ist eine einzigartige, kompromisslose Stimme wichtiger als perfekte Struktur. Hier ist das der Fall.

"Der Fluch der Falodun Frauen" ist kein gemütlicher Roman. Er fordert Aufmerksamkeit, bietet keine einfachen Antworten, zeigt Familie in all ihrer komplizierten, verletzenden, liebevollen Realität. Aber genau deswegen lohnt er sich – für alle, die Literatur mögen, die herausfordert statt zu trösten.

4 von 5 Sternen – weil die Zeitsprünge und Namen beim Hören manchmal zu viel waren, aber weil Braithwaites Biss und ihre ehrliche Art zu erzählen absolut überzeugen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.01.2026

Ein Kranich unter Wölfen – Atmosphäre trifft auf strukturelle Unruhe

Ein Kranich unter Wölfen
0

June Hur entführt uns ins Jahr 1506, mitten in die Joseon-Dynastie unter König Yeonsan. Die Prämisse könnte kaum intensiver sein: Ein tyrannischer König, der Frauen entführt, Bücher verbrennt und sein ...

June Hur entführt uns ins Jahr 1506, mitten in die Joseon-Dynastie unter König Yeonsan. Die Prämisse könnte kaum intensiver sein: Ein tyrannischer König, der Frauen entführt, Bücher verbrennt und sein Volk unterdrückt. Die siebzehnjährige Iseul macht sich auf den Weg in die Hauptstadt, um ihre vom König entführte Schwester zu retten – und trifft dabei auf Prinz Daehyun, der seinen eigenen Halbbruder vom Thron stoßen will.
Was June Hur richtig gut gelingt: Sie erschafft ein atmosphärisches historisches Setting, das lebt. Die Beziehungsdynamik zwischen Iseul und Daehyun hat mich überzeugt – sie entwickelt sich organisch aus gegenseitiger Verachtung zu einer Zweckgemeinschaft, die emotional trägt. Beide Charaktere bekommen echte Bögen, keine oberflächlichen Entwicklungen. Besonders Iseul hat mir gefallen: Sie behält ihre Menschlichkeit trotz aller Grausamkeit um sie herum, ohne dabei naiv zu wirken. Das Drama zwischen Macht, Geheimnissen und persönlichen Verlusten hat mich gefesselt, und die Romantik findet ihren Platz, ohne die politischen und gesellschaftskritischen Themen zu verdrängen.
Allerdings stolpert das Buch über seine eigene Erzählstruktur. Die abrupten Zeitsprünge haben mich immer wieder aus dem Flow gerissen. Noch problematischer fand ich die ausführlichen Rückblenden, die oft an Stellen eingeschoben werden, wo narrativ eigentlich keine Zeit dafür ist. Wenn innerhalb weniger Absätze Handlung, Gedanken, Vergangenheit und Gegenwart durcheinandergewirbelt werden, wird der Text wirr – und das ist schade, weil die Geschichte selbst stark ist. An manchen Stellen hätte mehr Tempo der Erzählung gutgetan.
Trotz dieser strukturellen Schwächen ist Ein Kranich unter Wölfen ein lesenswerter historischer Roman mit starken Charakteren und einem eindringlichen Setting. Ich habe Zeit gebraucht, um reinzufinden, aber wer bereit ist, sich durch die erzählerischen Unregelmäßigkeiten zu arbeiten, wird mit emotionaler Tiefe und einer fesselnden Putsch-Storyline belohnt.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.01.2026

Drachen, Rache und unerwartete Leidenschaft

A City of Flames
0

"A City of Flames" von Rina Vasquez ist eine Romantasy, die mit einem klassischen Rache-Plot startet, aber dann interessante Wendungen nimmt. Die Geschichte um Nara, die sich an den Drachen rächen will, ...

"A City of Flames" von Rina Vasquez ist eine Romantasy, die mit einem klassischen Rache-Plot startet, aber dann interessante Wendungen nimmt. Die Geschichte um Nara, die sich an den Drachen rächen will, die ihren Vater töteten, bietet solide Unterhaltung mit einigen echten Höhepunkten – und ein paar Stolpersteinen.
Was das Buch wirklich stark macht, sind die Geschwisterbeziehungen. Hier zeigt Vasquez echte Stärke im emotionalen Writing – die Dynamik zwischen den Charakteren fühlt sich authentisch an, mit all den kleinen Reibereien und der bedingungslosen Loyalität, die familiäre Bindungen ausmachen. Diese Beziehungen tragen die emotionale Tiefe der Geschichte und geben Nara eine glaubwürdige Motivation jenseits der Rache.
Tibith als Sidekick ist ein absoluter Gewinn. Solche Nebencharaktere können schnell nervig werden oder nur als Comic Relief funktionieren, aber hier ist die Balance perfekt – Tibith bringt Leichtigkeit rein, ohne die Spannung zu untergraben, und hat genug Eigenständigkeit, um nicht nur als Anhängsel zu wirken.
Der Plot selbst ist abwechslungsreich und bietet interessante Twists, besonders wenn es um die "hässliche Wahrheit" über die Geschichte geht. Die Enemies-to-Lovers-Dynamik zwischen Nara und dem Drachen hat Potenzial, auch wenn die Umsetzung stellenweise vorhersehbar ist. Das Worldbuilding mit Drachen, Gestaltwandlern und den Venatoren bietet eine spannende Grundlage für die Romantasy-Elemente.
Wo das Buch schwächelt: Die Story verliert manchmal ihre klare Richtung. Es gibt Passagen, wo ich mich gefragt habe, wohin das Ganze eigentlich steuert – als würde die Autorin selbst noch zwischen verschiedenen Plotsträngen jonglieren, ohne sich ganz festzulegen. Das führt dazu, dass manche Szenen sich ziehen und hätten gestrafft werden können. Hier hätte ein strafferes Lektorat dem Buch gutgetan, um den Fokus zu schärfen und das Pacing zu verbessern.
Die Drachen-Thematik und die Magie sind atmosphärisch gut eingefangen, auch wenn die Regeln des Magiesystems nicht immer ganz klar sind. Die Charakterentwicklung von Nara funktioniert größtenteils, könnte aber an manchen Stellen konsequenter sein – ihre Wandlung von Rache zu Verständnis passiert teilweise etwas sprunghaft.
Für Romantasy-Fans, die Drachen, Gestaltwandler und eine Prise moralischer Ambiguität mögen, ist "A City of Flames" definitiv einen Blick wert. Die emotionalen Beziehungen, besonders zwischen den Geschwistern, und der charmante Sidekick Tibith machen viel von den Pacing-Problemen wett. Mit etwas strafferer Struktur hätte das Buch das Zeug zum 5-Sterne-Read gehabt – so bleibt es bei soliden 4 Sternen und einer guten Zeit mit interessanten Charakteren.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.01.2026

Die rote Königin – Wenn Spannung auf Pacing-Probleme trifft

Die rote Königin (Die Farben des Blutes 1)
0

Victoria Aveyards Fantasy-Debüt hat mich durch eine echte Achterbahnfahrt geschickt – im positiven wie im kritischen Sinne. Die Prämisse ist stark: Eine Welt, in der die Blutfarbe über alles entscheidet. ...

Victoria Aveyards Fantasy-Debüt hat mich durch eine echte Achterbahnfahrt geschickt – im positiven wie im kritischen Sinne. Die Prämisse ist stark: Eine Welt, in der die Blutfarbe über alles entscheidet. Rot bedeutet Unterdrückung, Silber bedeutet Macht und übernatürliche Fähigkeiten. Mare Barrow, eine Rote, die plötzlich selbst über Kräfte verfügt, wird in ein gefährliches Spiel aus Hofintrigen, Rebellion und Verrat gezogen.
Das Worldbuilding ist solide durchdacht. Die soziale Zweiklassengesellschaft funktioniert als Allegorie, ohne aufdringlich zu wirken. Aveyard schafft es, politische Strukturen nachvollziehbar aufzubauen und die verschiedenen Silber-Fähigkeiten organisch in die Handlung zu integrieren. Mare als Protagonistin entwickelt sich von der naiven Diebin zur politisch denkenden Rebellin – eine Charakterentwicklung, die glaubwürdig inszeniert wird, auch wenn sie manchmal etwas vorhersehbar ausfällt.
Aber hier kommen wir zum Knackpunkt: Das Pacing. Die ersten beiden Drittel ziehen sich stellenweise erheblich. Szenen, die in drei Seiten erzählt werden könnten, dehnen sich über Kapitel. Besonders die Hofintrigen und die Liebesgeschichte zwischen Mare und den beiden Prinzen – Cal, der pflichtbewusste Thronfolger, und Maven, der charmante jüngere Bruder – hätten straffere Bearbeitung vertragen. Als Lektorin hätte ich hier definitiv den Rotstift angesetzt. Die Balance zwischen Charakterentwicklung und Handlungsfortschritt gerät im Mittelteil aus dem Gleichgewicht.
Doch dann: Das letzte Drittel. Hier zündet die Geschichte regelrecht. Aveyard dreht das Tempo radikal hoch, die Plottwists kommen schnell und hart, und plötzlich konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die Wendungen sind geschickt aufgebaut – Hinweise waren da, aber subtil genug, um zu überraschen. Besonders der finale Twist hat mich erwischt, und das will bei meinem Lesepensum wirklich etwas heißen.
Die Rebellion der Roten, die Mare unterstützt, ist politisch interessant erzählt. Aveyard scheut sich nicht, die moralischen Grauzonen zu zeigen. Mare trifft Entscheidungen, die Menschen das Leben kosten. Sie wird zur Propagandafigur, zur Lügnerin, zur Komplizin in einem gefährlichen Spiel – und muss damit leben. Diese Komplexität hebt die Geschichte über Standard-YA-Fantasy hinaus.
Sprachlich bewegt sich Aveyard im soliden Mittelfeld. Die Dialoge treiben die Handlung voran, fallen aber manchmal in typische YA-Muster (besonders in den Liebesszenen). Die Weltenbeschreibungen sind atmosphärisch, ohne zu überladen zu wirken. Die deutsche Übersetzung liest sich flüssig.
Fazit: "Die rote Königin" ist ein vielversprechender Reihenauftakt, der sein volles Potenzial erst im letzten Drittel entfaltet. Wer sich durch die Pacing-Probleme der ersten Hälfte kämpft, wird mit einem fesselnden Finale belohnt, das definitiv Lust auf Band 2 macht. Für Fantasy-Fans, die Klassenkampf-Thematik, politische Intrigen und starke Protagonistinnen schätzen, ist das Buch trotz seiner Schwächen eine Empfehlung wert. 4 von 5 Sternen – mit dem Potenzial für mehr, wenn die Autorin in den Folgebänden das Pacing in den Griff bekommt.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.01.2026

Göttliche Spannung trifft auf narrative Komplexität - wenn weniger manchmal mehr wäre

The Things Gods Break – Schattenverführt
0


Nach dem starken ersten Band hatte ich hohe Erwartungen an „The Things Gods Break", und Abigail Owen liefert definitiv – wenn auch mit einigen Stolpersteinen, die den Lesefluss manchmal unterbrechen.
Was ...


Nach dem starken ersten Band hatte ich hohe Erwartungen an „The Things Gods Break", und Abigail Owen liefert definitiv – wenn auch mit einigen Stolpersteinen, die den Lesefluss manchmal unterbrechen.
Was funktioniert:
Die emotionale Tiefe zwischen Hades und Lyra ist absolut gelungen. Owen gibt ihrer Beziehung den Raum, den sie braucht, und entwickelt sie organisch weiter. Keine oberflächliche Romantasy-Romanze, sondern eine vielschichtige Dynamik, die unter die Haut geht. Die Charakterentwicklung bleibt auch in Band 2 ein absolutes Highlight – ich fiebere mit allen Figuren mit, ihre Konflikte fühlen sich echt an, ihre Entscheidungen nachvollziehbar.
Das Setting im Tartaros ist atmosphärisch stark. Die griechische Mythologie wird kreativ und spannend adaptiert, die Monster und Herausforderungen sind kreativ und gefährlich. Owen versteht es, Spannung aufzubauen und die Gefahren real wirken zu lassen.
Was mir Schwierigkeiten bereitet hat:
Die narrative Struktur ist ambitioniert – vielleicht zu ambitioniert. Die vielen Zeitsprünge, gepaart mit POV-Wechseln zu unterschiedlichen Zeitpunkten, haben mich als Leserin manchmal verwirrt. Ich musste mehrfach zurückblättern, um zu sortieren, wo und wann ich gerade bin. Das ist handwerklich anspruchsvoll gemeint, aber die Umsetzung hätte klarer strukturiert sein können.
Die verschiedenen Handlungsstränge laufen parallel, und gerade beim Hörbuch (ich hab zwischen beiden Formaten gewechselt) wurde das schnell überfordernd. Es passiert viel auf einmal – zu viel manchmal. Als Lektorin würde ich hier zur Straffung raten. Weniger Stränge, dafür mehr Tiefe in den einzelnen Plotlines, hätte dem Buch gutgetan.
Fazit:
„The Things Gods Break" ist eine solide Fortsetzung mit emotionaler Wucht und starken Charakteren. Die Komplexität der Erzählstruktur ist mutig, kostet aber Lesefluss und Übersichtlichkeit. Fans der Reihe werden die Geschichte um Hades und Lyra lieben – und wer bereit ist, sich durch die verschachtelten Zeitebenen zu arbeiten, bekommt eine packende Romantasy mit mythologischem Fundament.
4 von 5 Sternen – für die emotionale Tiefe und die Charaktere, mit Abzügen für die narrative Komplexität.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere