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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.02.2026

Humorvoller Klassiker

Drei ostdeutsche Frauen betrinken sich und gründen den idealen Staat
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Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an gefesselt, weil es einfach Spaß macht und gleichzeitig überraschend klug ist. Drei Frauen, die sich betrinken und dabei beschließen, den idealen Staat zu gründen, ...

Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an gefesselt, weil es einfach Spaß macht und gleichzeitig überraschend klug ist. Drei Frauen, die sich betrinken und dabei beschließen, den idealen Staat zu gründen, klingt nach purem Chaos, aber es ist so viel mehr: eine witzige, anarchische und gleichzeitig berührende Geschichte über Freundschaft, Mut und den Wunsch, die Welt ein Stück besser zu machen.

Ich habe es geliebt, wie jede der Frauen mit ihrer eigenen Persönlichkeit und ihren Macken die Gesellschaft, die sie erschaffen, prägt. Man kann nicht anders, als sich von ihrem Einfallsreichtum und ihrer Kühnheit inspirieren zu lassen. Ich habe mich beim Lesen oft gefragt, welche Ideen ich selbst hätte, wenn ich einfach mal alles hinter mir lassen könnte. Es ist eine Mischung aus Lachen, Staunen und Nachdenken, die man selten so intensiv erlebt.

Für mich ist das Buch ein kleines feministisches Manifest, ein freches Abenteuer und ein Plädoyer dafür, dass Veränderungen auch mit Humor, Mut und Freundschaft beginnen können. Ich bin noch lange nach dem Lesen darin hängen geblieben und habe immer wieder darüber nachgedacht, wie wir selbst unsere Welt gestalten könnten. Ein Buch, das man einfach mit einem Lächeln auf den Lippen beendet und das einem trotzdem nicht mehr aus dem Kopf geht.

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Veröffentlicht am 05.02.2026

Ein Must Read!

Girl, Woman, Other
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"Girl, Woman, Other" von Bernardine Evaristo ist ein Buch, das man nicht einfach liest, man taucht in ein Kaleidoskop von Leben ein, die so unterschiedlich und doch auf tiefe Weise miteinander verbunden ...

"Girl, Woman, Other" von Bernardine Evaristo ist ein Buch, das man nicht einfach liest, man taucht in ein Kaleidoskop von Leben ein, die so unterschiedlich und doch auf tiefe Weise miteinander verbunden sind. Schon nach den ersten Seiten war ich gefesselt von der Art, wie Evaristo die Stimmen ihrer Figuren miteinander verwoben hat, ohne auf klassische Kapitel oder lineare Erzählung zu setzen. Jede Figur ist einzigartig und doch spürt man die Kraft all dieser Frauen, die kämpfen, lieben, scheitern, sich selbst finden und sich gegenseitig sichtbar machen.

Für mich ist dieses Buch ein feministisches Geschenk. Es zeigt, dass Weiblichkeit keine feste Kategorie ist und dass Frauen und nicht-binäre Personen nicht in Schubladen passen. Rassismus, Sexualität, Klasse, Mutterschaft, Aktivismus, alles wird hier so ehrlich und nahbar erzählt, dass man sich gleichzeitig herausgefordert und verstanden fühlt. Besonders bewegend fand ich, wie Evaristo die Vielfalt schwarzer und queerer Erfahrungen in England darstellt, ohne dass es jemals belehrend wirkt. Es ist einfach Leben, roh, bunt, widersprüchlich, stark.

Am Ende bleibt bei mir das Gefühl, dass dieses Buch eine Feier des menschlichen Miteinanders ist, der Schmerz, die Freude, die kleinen Siege, die Kämpfe. Es erinnert daran, wie wichtig Sichtbarkeit und Solidarität sind und dass Feminismus nicht nur Theorie, sondern gelebte Realität ist. "Girl, Woman, Other" hat mich verändert, es hat meinen Blick auf Frauen, auf Gemeinschaft, auf Geschichten erweitert. Und das ist selten.

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Veröffentlicht am 02.02.2026

Eindrucksvoll

Der Mauersegler
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„Mausersegler“ von Jasmin Schreiber ist ein Buch, das tief berührt und lange nachklingt. Ich fand es besonders hilfreich zu lesen, wenn man jemanden in Trauer begleitet. Es zeigt auf eine sehr einfühlsame ...

„Mausersegler“ von Jasmin Schreiber ist ein Buch, das tief berührt und lange nachklingt. Ich fand es besonders hilfreich zu lesen, wenn man jemanden in Trauer begleitet. Es zeigt auf eine sehr einfühlsame Weise, wie nah man anderen Menschen in schweren Zeiten sein kann, ohne alles erklären oder lösen zu müssen.

Die Geschichte ist unglaublich emotional und schön erzählt. Man spürt die Verletzlichkeit der Figuren, ihre Sorgen, ihre Liebe und ihre kleinen Momente der Hoffnung. Durch Schreibers feine und dennoch eindringliche Sprache kommt man den Charakteren sehr nah. Man leidet mit ihnen, freut sich mit ihnen und versteht ihre inneren Kämpfe auf eine fast greifbare Weise.

Für mich ist „Mausersegler“ ein Buch, das nicht nur beim Lesen berührt, sondern auch nach dem Schließen noch begleitet. Es ist tröstlich, klug und zutiefst menschlich, und ich glaube, jeder, der jemanden durch Trauer begleiten möchte oder selbst mit Verlust zu tun hat, kann viel daraus mitnehmen.

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Veröffentlicht am 02.02.2026

Tolles Sachbuch, das aufweckt

Mythos Bildung
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„Mythos Bildung“ von Aladin El Mafalani hat mich auf eine nachdenkliche und zugleich überraschend fesselnde Weise begleitet. Ich hätte nicht erwartet, dass sich ein Sachbuch so spannend und angenehm lesen ...

„Mythos Bildung“ von Aladin El Mafalani hat mich auf eine nachdenkliche und zugleich überraschend fesselnde Weise begleitet. Ich hätte nicht erwartet, dass sich ein Sachbuch so spannend und angenehm lesen lässt und genau das hat mich von Anfang an begeistert.

Besonders beeindruckend fand ich, wie klar herausgearbeitet wird, wie stark die Bildungserfahrungen unserer Eltern und Herkunftsfamilien unser eigenes Denken, unsere Chancen und unsere Selbstwahrnehmung prägen. Viele Zusammenhänge, die mir vorher nur vage bewusst waren, wurden plötzlich greifbar und nachvollziehbar. El Mafalani schafft es, komplexe gesellschaftliche Themen verständlich, lebendig und nahbar zu machen, ohne sie zu vereinfachen.

Für mich ist "Mythos Bildung“ ein sehr wichtiges Buch, weil es nicht nur informiert, sondern auch zum Reflektieren einlädt. Es regt dazu an, über das eigene Leben, das Bildungssystem und über die unsichtbaren Prägungen nachzudenken, die uns ein Leben lang begleiten.

Ein Sachbuch, das sich alles andere als trocken liest, sondern klug, relevant und faszinierend ist. Ich bin sehr froh, es gelesen zu haben, und kann es allen empfehlen, die sich für Bildung, Gesellschaft und die Frage interessieren, wie Herkunft unser Leben formt.

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Veröffentlicht am 02.02.2026

Eines meiner neuen Lieblingsbücher

Im Leben nebenan
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„Im Leben nebenan“ hat mich vom ersten Moment an völlig gefesselt und nicht mehr losgelassen. Ich habe dieses Buch nicht einfach gelesen, ich habe es regelrecht verschlungen, weil ich unbedingt wissen ...

„Im Leben nebenan“ hat mich vom ersten Moment an völlig gefesselt und nicht mehr losgelassen. Ich habe dieses Buch nicht einfach gelesen, ich habe es regelrecht verschlungen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie sich die beiden Lebenswege weiter entfalten.

Für mich ist es ein Buch, das jede Frau lesen sollte, die sich unsicher über ihren Kinderwunsch ist. Es zeigt auf eine so ehrliche, feinfühlige und zugleich tröstliche Weise, dass es nicht nur den einen richtigen Lebensentwurf gibt. Die Geschichte macht deutlich, dass man auf ganz unterschiedliche Arten glücklich werden kann und dass jede Entscheidung ihre eigenen Höhen, Tiefen und Wunder mit sich bringt.

Was mich besonders berührt hat, ist dieses Gefühl, dass genau dieses Buch noch gefehlt hat. Als hätte jemand eine Geschichte geschrieben, die viele Gedanken und Zweifel endlich in Worte fasst. Ich habe mich oft wiedergefunden, habe mitgefühlt, gezögert, gehofft und am Ende vor allem eines gespürt: Erleichterung.

Ich bin unglaublich froh, dass ich dieses Buch gelesen habe. Es hat mir nicht nur eine spannende Geschichte geschenkt, sondern auch neue Perspektiven und ein warmes, bestärkendes Gefühl, egal welchen Weg man für sich wählt. Ein Roman, der nachhallt und Mut macht, dem eigenen Leben zu vertrauen.

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