Humorvoller Klassiker
Drei ostdeutsche Frauen betrinken sich und gründen den idealen StaatDieses Buch hat mich von der ersten Seite an gefesselt, weil es einfach Spaß macht und gleichzeitig überraschend klug ist. Drei Frauen, die sich betrinken und dabei beschließen, den idealen Staat zu gründen, ...
Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an gefesselt, weil es einfach Spaß macht und gleichzeitig überraschend klug ist. Drei Frauen, die sich betrinken und dabei beschließen, den idealen Staat zu gründen, klingt nach purem Chaos, aber es ist so viel mehr: eine witzige, anarchische und gleichzeitig berührende Geschichte über Freundschaft, Mut und den Wunsch, die Welt ein Stück besser zu machen.
Ich habe es geliebt, wie jede der Frauen mit ihrer eigenen Persönlichkeit und ihren Macken die Gesellschaft, die sie erschaffen, prägt. Man kann nicht anders, als sich von ihrem Einfallsreichtum und ihrer Kühnheit inspirieren zu lassen. Ich habe mich beim Lesen oft gefragt, welche Ideen ich selbst hätte, wenn ich einfach mal alles hinter mir lassen könnte. Es ist eine Mischung aus Lachen, Staunen und Nachdenken, die man selten so intensiv erlebt.
Für mich ist das Buch ein kleines feministisches Manifest, ein freches Abenteuer und ein Plädoyer dafür, dass Veränderungen auch mit Humor, Mut und Freundschaft beginnen können. Ich bin noch lange nach dem Lesen darin hängen geblieben und habe immer wieder darüber nachgedacht, wie wir selbst unsere Welt gestalten könnten. Ein Buch, das man einfach mit einem Lächeln auf den Lippen beendet und das einem trotzdem nicht mehr aus dem Kopf geht.