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Veröffentlicht am 10.02.2026

Sehr gelungene Fortsetzung

Das Camp
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Nach den Geschehnissen in Camp Donkerbloem hat Wout die Anlage gekauft und Tayfun als Verwalter eingesetzt. Auch Wouts Untermieterin Kathinka und die Hamburger Kommissarin Frieda gehen ihren Weg. Bis Frieda ...

Nach den Geschehnissen in Camp Donkerbloem hat Wout die Anlage gekauft und Tayfun als Verwalter eingesetzt. Auch Wouts Untermieterin Kathinka und die Hamburger Kommissarin Frieda gehen ihren Weg. Bis Frieda bedrohliche Mails bekommt, in denen jemand behauptet, er wüsste, was sie getan hat. Gleichzeitig ermordet ein Killer Menschen sorbischer Herkunft und hinterlässt am Tatort Spuren, die eindeutig auf Frieda verweisen. Entgegen Wouts Willen helfen Kathinka und Tayfun Frieda - und ahnen nicht, daß sie dabei selbst in Lebensgefahr geraten!

"Das Camp" ist der zweite Teil der Donkerbloem-Reihe von Linus Geschke. Dieser Band schließt an "Der Trailer" an. Die Bände sollten auch im Zusammenhang gelesen werden, da man sonst nicht weiß, was auf Donkerbloem zwischen Frieda, Kathinka, Wout und Tayfun geschehen ist. Mir persönlich erschien dies jedoch wichtig. Linus Geschke hat sich hier wieder mächtig ins Zeug gelegt. Dieses Buch bietet einfach alles. Angefangen bei sehr sympathischen Charakteren, allen voran Wout und Tayfun, den ich sehr mochte, über unendliche Spannung und diesmal auch ein wenig etwas fürs Herz. Ja, als es hieß von einem Charakter Abschied zu nehmen, kamen mir die Tränen. Das passiert mir höchst selten, von daher hat mich Linus Geschke echt überrascht. So gefühlvoll wie er die Trauerszenen beschrieben hat, so bildhaft beschreibt er die Handlungsorte. Sowohl von Camp Donkerbloem, als auch vom "Golden Diamond" bekommt man ein genaues Bild und hat das Gefühl, vor Ort zu sein. Mich hat dieses Buch wieder begeistert, von Beginn an mitgenommen und ich bin sehr gespannt, was auf die verbliebenen Charaktere noch zukommt!

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Veröffentlicht am 08.02.2026

Atmosphärisch sehr gelungen

Die Fremden - Nimm niemanden mit
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Ben und seine Frau Abi müssen ihren Wochenendtrip eher beenden, da Ben dringend wieder ins Büro muß. Die Rückfahrt gestaltet sich schwierig, die ohnehin einsame Gegend Cornwalls versinkt in dichtem Nebel. ...

Ben und seine Frau Abi müssen ihren Wochenendtrip eher beenden, da Ben dringend wieder ins Büro muß. Die Rückfahrt gestaltet sich schwierig, die ohnehin einsame Gegend Cornwalls versinkt in dichtem Nebel. Plötzlich taucht auf der Straße ein Mann auf, dem Abi gerade noch ausweichen kann. Kurz darauf entdecken sie ein liegengebliebebes Auto, bei dem eine Frau mit einer Babyschale am Arm wartet. Diesmal halten sie an. Die Frau und der Mann gehören zusammen, Ben beschließt entgegen Abis empfinden, beide mitzunehmen. Doch die Fremden werden immer geheimnisvoller....

"Die Fremden" von C. M. Ewan ist ein absoluter Pageturner. Der Autor erschafft hier eine Atmosphäre, die absolut unheimlich wird. Zunächst allein die Vorstellung des dichten Nebels auf einer einsamen Straße, dazu dann die Fremden Samantha und Paul mit Baby Lila, die offensichtlich etwas zu verbergen haben. Ihrem Geheimnis kommt man als Leser Stück für Stück in Rückblenden auf die Spur, was zu einem klaren Vorteil vor Ben und Abi wird. Abis Verhalten empfand ich zunächst als übertrieben, jedoch klärten sich ihre Beweggründe im Laufe des Lesens auf. Nachvollziehen konnte ich diesen Aspekt jedoch immer noch nicht, sehr wohl jedoch ihr Unbehagen, Fremde überhaupt mitzunehmen. Dieser Thriller punktet nicht nur durch seine atmosphärische Spannung und Geheimnisse, auch durch den gekonnten Schreibstil des Autors. Hier liest man am liebsten ohne Unterbrechung, denn durch die Rückblicke erschafft er immer wieder den Drang wissen zu wollen, wie es weitergeht. Der leichte und lockere Schreibstil macht es dem Leser dazu noch sehr leicht, durch die Seiten zu fliegen! Mir hat dieser Thriller großen Spaß bereitet und mich streckenweise auch gruseln lassen!

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Veröffentlicht am 05.02.2026

Eine Leiche auf dem Friedhof

Nirgends stirbt es sich schöner
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Friedhofsgärtner Konrad Leisegang findet wieder eine Leiche, die so nicht auf den Friedhof gehört! Getötet durch einen Stromschlag, liegt der Tote, ein Besitzer eines bekannten Bordelles, zu Füßen einer ...

Friedhofsgärtner Konrad Leisegang findet wieder eine Leiche, die so nicht auf den Friedhof gehört! Getötet durch einen Stromschlag, liegt der Tote, ein Besitzer eines bekannten Bordelles, zu Füßen einer Bronzeskulptur. Kaum haben Leisegang, sein Assistent Martin und Kommissar Rehbein die Beweise gesichert, liegt bereits die nächste Leiche parat. Diesmal wird sie erdrosselt in ein steinernes Tor gezwängt aufgefunden. Die Spuren führen zu einem Fall in der Vergangenheit und es könnte noch mehr Opfer geben!

"Nirgends stirbt es sich schöner" ist nun der zweite Fall für den Friedhofsgärtner Konrad Leisegang Thomas Krüger läßt wieder auf dem Kölner Melatenfriedhof ermitteln, was einen besonderen Charme ausmacht. Man erfährt hier einiges über die Arbeit auf dem Friedhof und die Atmosphäre ist halt etwas besonderes. Man beginnt, einen Friedhof mit anderen Augen zu sehen. Auch die ansässige Tierwelt hat hier ein Wörtchen mitzureden, was sehr witzig ist. Dies nimmt nicht überhand, lockert aber sehr gut diesen ohnehin schon leicht witzigen Krimi auf. Man bekommt hier ohnehin einen eher sanften Krimi ohne Blutvergießen und Action. Für mich genau richtig! Die Charaktere waren mir alle bereits aus dem ersten Band dieser Serie bekannt und es war ein großes Vergnügen, wieder mit diesen sympathischen Leuten auf Verbrecherjagd gehen zu dürfen. Für Fans der ruhigen Krimis ist dieses Buch ein absoluter Lesetip!

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Veröffentlicht am 02.02.2026

Manchmal trügt der schöne Schein

A Taste of Cornwall: Ein Löffel Glück
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Annabelle Scotts Stern am Modehimmel ist im Sinkflug. Deshalb bewirbt sie sich um den Job als Co-Moderatorin bei der Kochshow "Dining Delights". Dumm ist nur, daß sie so gar nicht kochen kann. Außerdem ...

Annabelle Scotts Stern am Modehimmel ist im Sinkflug. Deshalb bewirbt sie sich um den Job als Co-Moderatorin bei der Kochshow "Dining Delights". Dumm ist nur, daß sie so gar nicht kochen kann. Außerdem sollen die Dreharbeiten zur Show im kleinen Ort Port Haven an der Küste Cornwalls stattfinden - Annabelles Heimatort, den sie vor 20 Jahren fluchtartig verlassen hat. Sie müßte sich somit ihrer Vergangenheit stellen und alle Bekannte wiedersehen. Vor allen Dingen das Aufeinandertreffen mit ihrer Mutter bereitet Annabelle Bauchschmerzen. Und dann ist da auch noch der Fischer und Alpakazüchter Flynn, der Annabelle mehr als nur einen Schuh gestohlen hat!

Der zweite Teil der kleinen Serie "A taste of Cornwall" heißt "Ein Löffel Glück". Katharina Herzog kehrt in ihrem Roman zurück in den kleinen Ort Port Haven an der Küste Cornwalls. Diesmal geht es um das Model Annabelle. In ihrem Leben ist nichts mehr so perfekt, wie die Hochglanzfotos von ihr dem Betrachter vorgaukeln. Die Autorin räumt mit dem Glauben an das paradiesische Leben der Promis kräftig auf. Der ständige Druck im Rampenlicht zu stehen macht manchen zu schaffen. Echte Freunde findet man da wohl kaum. Das beweist Annabelles Geschichte, die Katharina Herzog sowohl mit Humor, aber auch eindringlich erzählt. Die Beschreibung der Landschaft Cornwalls beruhigt schon beim Lesen. Das verwundert es nicht, daß die Menschen, die dort leben, so entspannt und sympathisch sind. Das Buch erweckt fast so etwas wie Neid auf die Leute in Port Haven. Für die Leser bleibt nur, sich dorthin zu träumen!

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Veröffentlicht am 31.01.2026

20. Jubiläum

Ostfriesenerbe
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Radio Nordseewelle meldet den Fund zweier Frauenleichen - und Norden dreht durch! Da die Leichen im Teemuseum und im Krimimuseum gefunden wurden, ist schnell ein Name für den Mörder gefunden: Der Museumsmörder. ...

Radio Nordseewelle meldet den Fund zweier Frauenleichen - und Norden dreht durch! Da die Leichen im Teemuseum und im Krimimuseum gefunden wurden, ist schnell ein Name für den Mörder gefunden: Der Museumsmörder. Beide Frauen waren Erben eines beträchtlichen Vermögens. Jedoch hatte das letzte Mordopfer den Zugang zum Schatz an Ann Kathrin Klaasen übergeben, die nun selbst in Lebensgefahr schwebt!

Mit "Ostfriesenerbe" feiert Klaus-Peter Wolf nun das 20. Jubiläum dieser herausragenden Serie. Die Qualität hat im Laufe der Jahre überhaupt nicht gelitten! Es ist spannend wie eh und je. Die Charaktere der Norder Dienststelle sind mir mittlerweile so vertraut, daß ich mich jedesmal freue, wieder an ihrer Seite ermitteln zu dürfen. Privates und Kriminalfall sind hier sehr ausgewogen und das Private macht die Charaktere sehr sympathisch. Sie werden lebendig, wirken glaubwürdig und gehören zu dieser Serie wie Marzipan von Café ten Café. Auch das Cafe und sein Besitzer spielen hier wieder eine Rolle, genau wie andere real existierende Örtlichkeiten in Norden. Dies macht für mich den Reiz dieser Serie aus - sie spielt nicht an einem Fantasieort, sondern dort, wo ich mich ebenfalls sehr gut auskenne. Der Wiedererkennungswert ist immer sehr hoch. Einziger Wermutstropfen war für mich diesmal die Begegnung mit Dr. Sommerfeld, den ich bereits in seiner eigenen Serie sehr unsympathisch finde. Zum Glück war es nur ein kurzes Gastspiel von ihm! Auch wenn dieses Buch über eine ordentliche Seitenanzahl verfügt, hatte ich es im Nu ausgelesen, was natürlich an der Spannung lag, aber auch an dem eingängigen Schreibstil von Klaus-Peter Wolf! Ich kann nur noch sagen: Herr Wolf, auf die nächsten zehn Bände! Damit auch das 30. Jubiläum gefeiert werden kann! Ich wäre jedenfalls sehr gern dabei!

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