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Sassy

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.04.2026

Für welche Altersgruppe wirklich geeignet?

SUPERBIKES Das große Vorlesebuch
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Ich finde das Buch leider ab 3 Jahren nicht besonders gut geeignet. Dafür sind die Handlungen zu wild, es gibt zu viele Personen, die alle namentlich vorgestellt werden, und in restlos jeder Geschichte ...

Ich finde das Buch leider ab 3 Jahren nicht besonders gut geeignet. Dafür sind die Handlungen zu wild, es gibt zu viele Personen, die alle namentlich vorgestellt werden, und in restlos jeder Geschichte gibt es zwei gemeine Fahrräder, die ärgern und beleidigen und dabei ganz schön grimmige und finstere Gesichter haben. Ich persönlich bevorzuge für meine Kleine tatsächlich Bücher, in denen die Welt noch in Ordnung ist. Selbst meinem Achtjährigen ist sofort aufgefallen, dass die Illustrationen der beiden Bösewichte ganz schön detailreich sind. Natürlich hat er keine Angst vor ihnen, aber für ihn ist dann wiederum das restliche Setting nicht mehr altersgerecht.

Ansonsten sind die Illustrationen überwiegend farbenfroh und kindgerecht. Auch die Kapitellange ist sehr gut gewählt. Der Schreibstil ist durch die kurzen Sätze gut verständlich, wenn nicht so viele Charaktere mitspielen würden.

Das Buch ist sehr dick und man kann sich sehr lange damit beschäftigen. Zum alleine anschauen ist es dadurch aber zu schwer und unhandlich.

Ich weiß daher nicht genau, für welche Zielgruppe das Buch wirklich geeignet sein soll. Für Kleine zu verwirrend und angsteinflößen, für Ältere zu kindisch.

Das ist natürlich nur die Meinung meiner Familie und mir. Die Bewertungen zeigen ja, dass das Buch bei den meisten gut ankommt.

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Veröffentlicht am 19.02.2026

Außergewöhnlich skurril

Die Enthusiasten
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Das bunte Cover gefällt mir sehr gut. Es strotzt vor Energie.
In diesem Buch gibt es im wesentlichen zwei Erzählstränge. Auf der einen Seite geht es um die obsessive Verehrung des Ich-Erzählers für den ...

Das bunte Cover gefällt mir sehr gut. Es strotzt vor Energie.
In diesem Buch gibt es im wesentlichen zwei Erzählstränge. Auf der einen Seite geht es um die obsessive Verehrung des Ich-Erzählers für den Autor Laurence Stern und auf der anderen Seite um die Familiengeschichte des Ich-Erzählers und seiner zwei Geschwister. Vor allem die Kindheit mit dem exzentrischen Vater und den frühen Verlust der Mutter wird thematisiert.
Die Geschehnisse in der Familie werden einfühlsam beschrieben. Man wird tief in die Gedankenwelt des Ich-Erzählers gezogen.
In diesem Buch wird mit Sprache gespielt, mit Wörtern jongliert. Es ist klug, raffiniert und stellenweise sehr lustig geschrieben.
Aber leider verliert sich der Autor zu häufig in unwichtigen Nebengeschichten. Das hemmt den Lesefluss enorm und ist auf Dauer sehr anstrengend. Es forderte stellenweise hohe Konzentration der Geschichte wirklich zu folgen.
Der Ich-Erzähler wirkt irgendwie hölzern und ich bin nicht wirklich mit ihm warm geworden.
Ich mag tatsächlich lieber Bücher, in die ich eintauschen kann und die mich einfach unterhalten. Dafür ist dieses Buch mir zu anstrengend und überfordernd.
Leser*innen die anspruchsvolle Literatur bevorzugen, werden aber sicher auf ihre Kosten kommen.

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Veröffentlicht am 05.02.2026

Ich bin wohl einfach zu dumm...

Schleifen
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Das Cover ist für mich nach wie vor ein richtigen eyecatcher. Es sieht im Original sogar noch schöner aus.
Leider habe ich in diesem Buch vergeblich nach einem roten Faden, überhaupt nach einer Geschichte, ...

Das Cover ist für mich nach wie vor ein richtigen eyecatcher. Es sieht im Original sogar noch schöner aus.
Leider habe ich in diesem Buch vergeblich nach einem roten Faden, überhaupt nach einer Geschichte, gesucht.
Ich kann beim besten Willen einfach nicht sagen, worum es in diesem Buch überhaupt wirklich gehen soll. Für mich war es eine Aneinanderreihung von zusammenhanglosen Geschichten.
Ich musste mich regelrecht durch das Buch quälen und ich hatte abends wirklich keine Lust, überhaupt weiter zu lesen. Ich habe es nur durchgezogen, weil ich es rezensieren möchte. Hätte ich es mir selbst gekauft, hätte ich nach spätestens 100 Seiten aufgegeben.
Es tut mir sehr leid, dass ich das so schreiben muss, weil Elias Hirschl wahrscheinlich ein Genie ist und ich wirklich einfach zu dumm für diese Buch.
Ich möchte beim Lesen tatsächlich in erster Linie unterhalten werden und in eine andere Welt abtauchen. Dafür muss ich aber erstmal verstehen, worum es in dieser Welt eigentlich gehen soll...
Es gibt durchaus lustige Stellen im Roman, z.B. die Kommunikation mit den Außerirdischen, die Parallelwelt auf dem Kreisverkehr oder die Sektenrekrutierung der Hausfrau. Aber diese erheiterden Passagen tragen nun mal keinen knapp 400 Seiten langen Roman, wenn man in der Zwischenzeit immer wieder nur Bahnhof versteht.
Die beiden Protagonisten Franziska Denk und Otto Mandl finde ich auch nur unsympathisch und elitär. Im echten Leben würde ich einfach sagen, sie haben zu viel Zeit und sollten sich Hobbys suchen.
Für mich ist das Buch absolut keine Leseempfehlung und ich kenne auch wirklich niemanden, über den ich denke, dass er Freude an dem Buch hätte.
Aber Menschen, die skurrile Geschichten mögen, kommen bestimmt auf ihre Kosten.
Der Erfolg gibt Elias Hirschl ja recht.

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