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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.05.2026

Tief bewegende wahre Geschichten aus einem breiten Spektrum des Lebens - große Empfehlung!

Momente der Hoffnung
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Es ist nicht so dick, wie ich erwartet hatte. Knapp 160 Seiten hat der neueste Sammelband mit wahren Geschichten aus dem Leben, herausgegeben von der LYDIA-Chefredakteurin Ellen Nieswiodek-Martin. Doch ...

Es ist nicht so dick, wie ich erwartet hatte. Knapp 160 Seiten hat der neueste Sammelband mit wahren Geschichten aus dem Leben, herausgegeben von der LYDIA-Chefredakteurin Ellen Nieswiodek-Martin. Doch als ich das Buch zuklappe, denke ich: „WOW!“

30 Frauen teilen in diesem Buch ihre persönlichen Geschichten über „Hoffnungsmomente“, geordnet nach den Kategorien „Bedürfnisse und Wünsche“, „Herausforderndes Miteinander“, „Geschichten der Heilung“ und „Vertrauen üben“. Manche sind LYDIA-Leserinnen schon bekannt, manche noch nicht, manche schreiben auch anonym.

Es sind echte Highlight-Geschichten dabei. Die Herausgeberin beweist ihr ausgeprägtes Händchen in der Auswahl. Bei manchen Geschichten stockte mir der Atem, bei manchen schossen mir Tränen in die Augen, bei manchen war ich tief bewegt.

Was das Buch besonders macht:


1) die breite Altersspanne der Autorinnen – vom Teenager bis zur Großmutter ist jedes Alter vertreten. Mein besonderes Highlight: eine Oma und ihre Enkelin erzählen in zwei unterschiedlichen Beiträgen von demselben Ereignis, aber aus verschiedenen Blickwinkeln.


2) Berichte aus unterschiedlichen Zeiten – manche hochaktuell, aber es sind auch Erlebnisse dabei, die schon viele Jahre zurückliegen und zeitgeschichtlich tief blicken lassen.

Fazit: „Momente der Hoffnung“ ist ein Buch, das ich gern empfehle und sicher verschenken werde! Es ist perfekt für alle, die sich gerade nach Hoffnung sehnen und gern wahre Geschichten lesen, in denen Gott die Hauptrolle spielt.

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Veröffentlicht am 18.04.2026

Toller Briefroman, der am Ende des 2. Weltkriegs spielt. Witzig, dramatisch, historisch fesselnd.

Die Worte, die ich niemals schrieb
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„Die Worte, die ich niemals schrieb“ ist ein (Brief-)Roman der besonderen Art und hat mich sehr begeistert – nicht zuletzt wegen seiner herrlich wortgewandten, witzigen und selbstironischen Hauptfigur. ...

„Die Worte, die ich niemals schrieb“ ist ein (Brief-)Roman der besonderen Art und hat mich sehr begeistert – nicht zuletzt wegen seiner herrlich wortgewandten, witzigen und selbstironischen Hauptfigur.

Im Mittelpunkt des Romans, der ausschließlich aus Briefen, Zeitungsartikeln, Telegrammen und andere Schriftstücken besteht, stehen die Linguistikstudentin Johanna Berglund und ihr Freund Peter Ito. Sie wird im Jahr 1944 mehr oder weniger gezwungen, als Übersetzerin in einem Lager für deutsche Kriegsgefangene zu arbeiten, ganz in der Nähe ihres Heimatorts. Er ist als Ausbilder für japanisch-stämmige Soldaten tätig, die man als Übersetzer in Übersee einsetzen will. Über einen Zeitraum von 14 Monaten schreiben sie sich (fiktive) Briefe, in denen sich die ganze Dramatik der letzten anderthalb Jahre des Zweiten Weltkriegs widerspiegelt. Beide geraten in den Verdacht, mit dem Feind zusammenzuarbeiten und müssen sich entscheiden, auf welcher Seite sie stehen, als die Ereignisse sich zuspitzen …

Für mich war dieser besondere Roman ein Lesehighlight! Es ist kein typischer historischer Liebesroman, aber das machte für mich seinen Reiz aus. Die Geschichte entfaltet sich langsam, man braucht etwas Geduld und die Bereitschaft, zwischen den Zeilen zu lesen, aber am Ende – und auch schon dazwischen – wird man belohnt. Ich habe beim Lesen immer wieder herzhaft gelacht und mit den Hauptfiguren mitgefiebert. Auch den historischen Hintergrund, über den man sich auf der Website der Autorin informieren kann, fand ich sehr interessant.

Erst später fiel mir auf, dass ich bereits ein Buch von Amy Lynn Green gelesen hatte – „Der Club der Bücherfreundinnen“. Doch dieser vorliegende zweite auf Deutsch veröffentlichte Roman hat mir besser gefallen und ist perfekt für Leserinnen historischer Romane, die mal was anderes lesen wollen. Auch der christliche Glaube kommt nicht zu kurz: Johanna ringt lange mit Gott und der Frage nach dem „Warum“, da ein Mensch, der ihr nahestand, im Krieg gestorben ist. Dieser Konflikt zieht sich durch das Buch und wird am Ende glaubhaft „gelöst“.

Von mir bekommt dieser tolle Roman die Bestnote!

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Veröffentlicht am 07.02.2026

Ein ungeahnter Schatz!

Das Glück sucht uns. Psalmen-Lesebuch. Mit christlicher Spiritualität Kraft finden: Psalmen und biblische Texte neu entdecken. Bibelverse zum Nachdenken
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Ich hatte von diesem Psalmen-Lesebuch nicht viel erwartet, da es relativ schmal ist, aber ein Buch braucht nicht dick zu sein, um Tiefe zu haben.

Über mehrere Wochen hat es mich in meiner Bibellese begleitet. ...

Ich hatte von diesem Psalmen-Lesebuch nicht viel erwartet, da es relativ schmal ist, aber ein Buch braucht nicht dick zu sein, um Tiefe zu haben.

Über mehrere Wochen hat es mich in meiner Bibellese begleitet. Immer wieder habe ich eines der Kapitel gelesen - oder vielleicht besser "verkostet", denn zu jedem der ausgewählten Psalmen (12 an der Zahl) haben Christiane Rösel (Text) und Julia Neudorf (Grafik) eine stimmige Komposition entwickelt. Sie enthält sorgfältig ausgesuchte Bilder, einen Impulstext, passende Zitate, Anregungen zum "Entdecken & Ausprobieren" und ein "Psalmen-Panorama", in dem zu dem Thema des jeweiligen Psalms weiterführende Psalmworte zu finden sind. Am besten klickt man sich mal in eine Leseprobe oder Vorschau rein, um zu sehen, wie gut alles aufeinander abgestimmt ist.

"Das Glück sucht uns" ist ein Buch zum Tiefergehen. Zum Graben, Forschen, "Wiederkäuen" der Gedanken, die in den Psalmen auftauchen und dadurch ausgelöst werden. Dabei gelingt es Christiane Rösel, zwischen der ursprünglichen Lebenswelt der Psalmenautoren und unserem Leben heute eine Verbindung zu schaffen. Es geht um ganz grundlegende Themen wie Heimat, Sicherheit, Glück, Freude, Geborgenheit, Einsamkeit, Veränderungen, Leid und Ewigkeit. Dabei lässt die Autorin uns auch einen Blick in ihr persönliches Erleben werfen, wodurch man "andocken" kann.

Ich wurde durch dieses Buch und seine hochwertige Aufmachung sehr beschenkt und kann es von Herzen empfehlen!

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Veröffentlicht am 06.02.2026

Genau die richtige Mischung!

Das Wagnis der Wäscherin
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Ich war gespannt auf meinen ersten Kananda-Roman. Dieses schöne Land ist in der christlichen Romanlandschaft ja seit Langem unterbesetzt und das hat mich ehrlich gesagt auch am meisten an „Das Wagnis der ...

Ich war gespannt auf meinen ersten Kananda-Roman. Dieses schöne Land ist in der christlichen Romanlandschaft ja seit Langem unterbesetzt und das hat mich ehrlich gesagt auch am meisten an „Das Wagnis der Wäscherin“ gereizt. Dass dabei auch eine Liebesgeschichte Teil der Story ist - klar, das lassen Cover und Klappentext schon erahnen.

Und ich wurde nicht enttäuscht. „Das Wagnis der Wäscherin“ lässt sich wunderbar lesen! Ich habe nur wenige Tage dafür gebraucht und die Zeit mit diesem Buch sehr genossen. Es ist ein gelungener historischer Liebesroman mit genau der richtigen Mischung aus Tragik, Spannung, Romantik und Tiefgang. Bezüge zum Glauben sind klar vorhanden, aber spielen eine Nebenrolle.

Die Hauptcharaktere sind sehr liebenswert und ihre Handlungen nachvollziehbar. Es ist natürlich klar, dass die Wäscherin Sara und der Anwalt James am Ende ein Paar werden – das zeichnet sich von vornherein ab. Doch der Weg dahin ist bewegend, einfallsreich und wirkt authentisch. Die historischen Bezüge sind gut in die Story eingeflochten und ich fand es spannend, im Nachwort zu erfahren, dass die Vorfahren der Autorin tatsächlich in die beschriebenen Ereignisse involviert waren.

Für mich bekommt das Buch glatte 5 Sterne, da es meine Erwartungen an einen historischen Liebesroman vollkommen erfüllt hat. „Das Wagnis der Wäscherin“ bietet schöne Lesestunden und am Ende klappt man das Buch mit einem zufriedenen Seufzer zu. Bitte mehr von dieser Autorin!

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Veröffentlicht am 04.01.2026

Schatzkiste für alle, die einen (besseren) Umgang mit ihren Gefühlen lernen möchten - und Coaches

Bauchgefühl mit Köpfchen
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Eigentlich mache ich das ja nicht: eine Rezension schreiben, wenn ich ein Buch noch nicht zu Ende gelesen habe. Doch bei „Bauchgefühl mit Köpfchen“ mache ich eine Ausnahme. Denn mittlerweile „lese“ ich ...

Eigentlich mache ich das ja nicht: eine Rezension schreiben, wenn ich ein Buch noch nicht zu Ende gelesen habe. Doch bei „Bauchgefühl mit Köpfchen“ mache ich eine Ausnahme. Denn mittlerweile „lese“ ich schon seit über zwei Monaten an diesem Buch. Und obwohl mir nur noch 50 von den rund 150 Seiten fehlen, weiß ich doch, ich werde noch länger dafür brauchen und es gern mit ins neue Jahr nehmen.

Was ist nun das Besondere an „Bauchgefühl mit Köpfchen“ von Tina Tschage?

Es ist viel mehr als ein Buch. Es ist eine Fundgrube, ja, eine Schatzkiste für alle, die bereit sind, sich selbst und ihren Umgang mit Gefühlen zu reflektieren. In diesen Zeiten, wo Gefühlsregulation und das Nervensystem in aller Munde sind, kommt dieses Workbook gerade recht. Es enthält nicht nur einen sehr gut zu lesenden Grundlagen-Teil und umfangreichen Praxisteil, sondern auch noch 96 (!) Gefühls- und Bedürfniskarten zum Heraustrennen.

Die sympathische Tina Tschage ist seit vielen Jahren in Unternehmen, Kirchen und Privatpersonen als Coach unterwegs und versteht es, komplexe Zusammenhänge leicht verständliche herunterzubrechen. Sie schreibt persönlich und „frei nach Schnauze“, aber mit viel Empathie. Die zentrale Frage „Wie bringen wir Bauchgefühl und Köpfchen – also Emotio und Ratio – miteinander in Einklang?“ behandelt sie mit viel Respekt und Humor.

Der Praxisteil ist das Herzstück des Buches. Der Ablauf ist im Prinzip immer derselbe: Gefühle wahrnehmen – verstehen – integrieren. Tina nimmt die Lesenden dabei behutsam und empathisch an die Hand und führt sie durch so spannende Themen wie Selbstmitgefühl – Abschalten lernen – Umgang mit Kritik und Konflikten – Emotio und Ratio im Job – Umgang mit Lampenfieber, Veränderungen, Krisen – Wie schlafen gelingen kann – Entscheidungen treffen etc.

Es ist ein echtes Arbeitsbuch und hat in etwa DIN A4-Format. Ich arbeite mit Tinas „Gefühlsdröselei“ nun schon einige Monate und merke, wie gut es mir tut. Mein Tipp: Für dieses Buch sollte man sich Zeit nehmen und immer mal wieder damit weiterarbeiten. Die „Gefühldröselei“ (inklusive der tollen Karten!) kann man auch ohne Buch jederzeit anwenden, wenn sich eine Situation „haarig“ anfühlt.

Von mir gibt es die Höchstpunktzahl – ich empfehle es sehr gern weiter für alle, die einen besseren Umgang mit ihren Gefühlen lernen möchten, sowie allen Coaches, die ihre Ratsuchenden dabei unterstützen wollen.

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