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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.06.2026

Ein echtes Trostbuch

Dennoch gehalten
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„Wenn der Körper schmerzt und die Seele weint“ ist der Untertitel von diesem kleinen, aber sehr wertigen Geschenkbuch. Ich würde gern vorweg sagen: Es ist nicht nur ein Buch für Schmerzpatienten oder chronisch ...

„Wenn der Körper schmerzt und die Seele weint“ ist der Untertitel von diesem kleinen, aber sehr wertigen Geschenkbuch. Ich würde gern vorweg sagen: Es ist nicht nur ein Buch für Schmerzpatienten oder chronisch kranke Menschen, sondern im Prinzip für jeden, der gerade durch eine längere schwere Zeit geht.

Die Autorin Debora Sommer ist selbst seit Jahren Schmerzpatientin und hat einfühlsame Texte für Mitbetroffene geschrieben. Es sind kurze Impulse, nur jeweils 1-2 Seiten, die sich mit fein abgestimmten, ausdrucksstarken Bildern abwechseln. Die schöne Gestaltung hat mich sehr berührt.

Dieses Buch tut einfach gut! Da die Texte kurz gehalten sind, braucht man nicht so viel Konzentration, um sie zu lesen. Die Bilder wirken beruhigend auf die Seele und passen so gut zu den Texten, dass sie die Wirkung der Worte noch verstärken.

„Dennoch gehalten“ ist ein Buch für Christen, denn es enthält an etlichen Stellen Bibelverse und Gebeten. Gerade das finde ich so wertvoll, da gläubige Menschen mit chronischen Krankheiten oder in langen schwierigen Lebensphasen ihre ganz eigenen Herausforderungen haben. Ich wurde beim Lesen selbst getröstet, obwohl ich nicht zur primären Zielgruppe gehöre, und musste dabei auch direkt an eine Bekannte denken, die gerade körperlich und seelisch sehr zu kämpfen hat.

Dieses Geschenkbuch ist ein wertvolles Zeichen für jeden Menschen, dem man sagen möchte: „Du bist nicht allein in Deinem (seelischen und/oder körperlichen) Schmerz!“ Ich empfehle es von Herzen weiter und werde es sicher noch einige Mal verschenken.

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Veröffentlicht am 02.05.2026

Tief bewegende wahre Geschichten aus einem breiten Spektrum des Lebens - große Empfehlung!

Momente der Hoffnung
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Es ist nicht so dick, wie ich erwartet hatte. Knapp 160 Seiten hat der neueste Sammelband mit wahren Geschichten aus dem Leben, herausgegeben von der LYDIA-Chefredakteurin Ellen Nieswiodek-Martin. Doch ...

Es ist nicht so dick, wie ich erwartet hatte. Knapp 160 Seiten hat der neueste Sammelband mit wahren Geschichten aus dem Leben, herausgegeben von der LYDIA-Chefredakteurin Ellen Nieswiodek-Martin. Doch als ich das Buch zuklappe, denke ich: „WOW!“

30 Frauen teilen in diesem Buch ihre persönlichen Geschichten über „Hoffnungsmomente“, geordnet nach den Kategorien „Bedürfnisse und Wünsche“, „Herausforderndes Miteinander“, „Geschichten der Heilung“ und „Vertrauen üben“. Manche sind LYDIA-Leserinnen schon bekannt, manche noch nicht, manche schreiben auch anonym.

Es sind echte Highlight-Geschichten dabei. Die Herausgeberin beweist ihr ausgeprägtes Händchen in der Auswahl. Bei manchen Geschichten stockte mir der Atem, bei manchen schossen mir Tränen in die Augen, bei manchen war ich tief bewegt.

Was das Buch besonders macht:


1) die breite Altersspanne der Autorinnen – vom Teenager bis zur Großmutter ist jedes Alter vertreten. Mein besonderes Highlight: eine Oma und ihre Enkelin erzählen in zwei unterschiedlichen Beiträgen von demselben Ereignis, aber aus verschiedenen Blickwinkeln.


2) Berichte aus unterschiedlichen Zeiten – manche hochaktuell, aber es sind auch Erlebnisse dabei, die schon viele Jahre zurückliegen und zeitgeschichtlich tief blicken lassen.

Fazit: „Momente der Hoffnung“ ist ein Buch, das ich gern empfehle und sicher verschenken werde! Es ist perfekt für alle, die sich gerade nach Hoffnung sehnen und gern wahre Geschichten lesen, in denen Gott die Hauptrolle spielt.

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Veröffentlicht am 18.04.2026

Toller Briefroman, der am Ende des 2. Weltkriegs spielt. Witzig, dramatisch, historisch fesselnd.

Die Worte, die ich niemals schrieb
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„Die Worte, die ich niemals schrieb“ ist ein (Brief-)Roman der besonderen Art und hat mich sehr begeistert – nicht zuletzt wegen seiner herrlich wortgewandten, witzigen und selbstironischen Hauptfigur. ...

„Die Worte, die ich niemals schrieb“ ist ein (Brief-)Roman der besonderen Art und hat mich sehr begeistert – nicht zuletzt wegen seiner herrlich wortgewandten, witzigen und selbstironischen Hauptfigur.

Im Mittelpunkt des Romans, der ausschließlich aus Briefen, Zeitungsartikeln, Telegrammen und andere Schriftstücken besteht, stehen die Linguistikstudentin Johanna Berglund und ihr Freund Peter Ito. Sie wird im Jahr 1944 mehr oder weniger gezwungen, als Übersetzerin in einem Lager für deutsche Kriegsgefangene zu arbeiten, ganz in der Nähe ihres Heimatorts. Er ist als Ausbilder für japanisch-stämmige Soldaten tätig, die man als Übersetzer in Übersee einsetzen will. Über einen Zeitraum von 14 Monaten schreiben sie sich (fiktive) Briefe, in denen sich die ganze Dramatik der letzten anderthalb Jahre des Zweiten Weltkriegs widerspiegelt. Beide geraten in den Verdacht, mit dem Feind zusammenzuarbeiten und müssen sich entscheiden, auf welcher Seite sie stehen, als die Ereignisse sich zuspitzen …

Für mich war dieser besondere Roman ein Lesehighlight! Es ist kein typischer historischer Liebesroman, aber das machte für mich seinen Reiz aus. Die Geschichte entfaltet sich langsam, man braucht etwas Geduld und die Bereitschaft, zwischen den Zeilen zu lesen, aber am Ende – und auch schon dazwischen – wird man belohnt. Ich habe beim Lesen immer wieder herzhaft gelacht und mit den Hauptfiguren mitgefiebert. Auch den historischen Hintergrund, über den man sich auf der Website der Autorin informieren kann, fand ich sehr interessant.

Erst später fiel mir auf, dass ich bereits ein Buch von Amy Lynn Green gelesen hatte – „Der Club der Bücherfreundinnen“. Doch dieser vorliegende zweite auf Deutsch veröffentlichte Roman hat mir besser gefallen und ist perfekt für Leserinnen historischer Romane, die mal was anderes lesen wollen. Auch der christliche Glaube kommt nicht zu kurz: Johanna ringt lange mit Gott und der Frage nach dem „Warum“, da ein Mensch, der ihr nahestand, im Krieg gestorben ist. Dieser Konflikt zieht sich durch das Buch und wird am Ende glaubhaft „gelöst“.

Von mir bekommt dieser tolle Roman die Bestnote!

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Veröffentlicht am 07.02.2026

Ein ungeahnter Schatz!

Das Glück sucht uns. Psalmen-Lesebuch. Mit christlicher Spiritualität Kraft finden: Psalmen und biblische Texte neu entdecken. Bibelverse zum Nachdenken
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Ich hatte von diesem Psalmen-Lesebuch nicht viel erwartet, da es relativ schmal ist, aber ein Buch braucht nicht dick zu sein, um Tiefe zu haben.

Über mehrere Wochen hat es mich in meiner Bibellese begleitet. ...

Ich hatte von diesem Psalmen-Lesebuch nicht viel erwartet, da es relativ schmal ist, aber ein Buch braucht nicht dick zu sein, um Tiefe zu haben.

Über mehrere Wochen hat es mich in meiner Bibellese begleitet. Immer wieder habe ich eines der Kapitel gelesen - oder vielleicht besser "verkostet", denn zu jedem der ausgewählten Psalmen (12 an der Zahl) haben Christiane Rösel (Text) und Julia Neudorf (Grafik) eine stimmige Komposition entwickelt. Sie enthält sorgfältig ausgesuchte Bilder, einen Impulstext, passende Zitate, Anregungen zum "Entdecken & Ausprobieren" und ein "Psalmen-Panorama", in dem zu dem Thema des jeweiligen Psalms weiterführende Psalmworte zu finden sind. Am besten klickt man sich mal in eine Leseprobe oder Vorschau rein, um zu sehen, wie gut alles aufeinander abgestimmt ist.

"Das Glück sucht uns" ist ein Buch zum Tiefergehen. Zum Graben, Forschen, "Wiederkäuen" der Gedanken, die in den Psalmen auftauchen und dadurch ausgelöst werden. Dabei gelingt es Christiane Rösel, zwischen der ursprünglichen Lebenswelt der Psalmenautoren und unserem Leben heute eine Verbindung zu schaffen. Es geht um ganz grundlegende Themen wie Heimat, Sicherheit, Glück, Freude, Geborgenheit, Einsamkeit, Veränderungen, Leid und Ewigkeit. Dabei lässt die Autorin uns auch einen Blick in ihr persönliches Erleben werfen, wodurch man "andocken" kann.

Ich wurde durch dieses Buch und seine hochwertige Aufmachung sehr beschenkt und kann es von Herzen empfehlen!

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Veröffentlicht am 06.02.2026

Genau die richtige Mischung!

Das Wagnis der Wäscherin
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Ich war gespannt auf meinen ersten Kananda-Roman. Dieses schöne Land ist in der christlichen Romanlandschaft ja seit Langem unterbesetzt und das hat mich ehrlich gesagt auch am meisten an „Das Wagnis der ...

Ich war gespannt auf meinen ersten Kananda-Roman. Dieses schöne Land ist in der christlichen Romanlandschaft ja seit Langem unterbesetzt und das hat mich ehrlich gesagt auch am meisten an „Das Wagnis der Wäscherin“ gereizt. Dass dabei auch eine Liebesgeschichte Teil der Story ist - klar, das lassen Cover und Klappentext schon erahnen.

Und ich wurde nicht enttäuscht. „Das Wagnis der Wäscherin“ lässt sich wunderbar lesen! Ich habe nur wenige Tage dafür gebraucht und die Zeit mit diesem Buch sehr genossen. Es ist ein gelungener historischer Liebesroman mit genau der richtigen Mischung aus Tragik, Spannung, Romantik und Tiefgang. Bezüge zum Glauben sind klar vorhanden, aber spielen eine Nebenrolle.

Die Hauptcharaktere sind sehr liebenswert und ihre Handlungen nachvollziehbar. Es ist natürlich klar, dass die Wäscherin Sara und der Anwalt James am Ende ein Paar werden – das zeichnet sich von vornherein ab. Doch der Weg dahin ist bewegend, einfallsreich und wirkt authentisch. Die historischen Bezüge sind gut in die Story eingeflochten und ich fand es spannend, im Nachwort zu erfahren, dass die Vorfahren der Autorin tatsächlich in die beschriebenen Ereignisse involviert waren.

Für mich bekommt das Buch glatte 5 Sterne, da es meine Erwartungen an einen historischen Liebesroman vollkommen erfüllt hat. „Das Wagnis der Wäscherin“ bietet schöne Lesestunden und am Ende klappt man das Buch mit einem zufriedenen Seufzer zu. Bitte mehr von dieser Autorin!

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