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Veröffentlicht am 15.03.2026

Modernes und spannendes Re-Telling

Beth is dead
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BETH IS DEAD von Katie Bernet ist ins Genre Jugendthriller einzuordnen. Das matcht mit mir nicht immer. Aber in diesem Fall hat es gepasst. Mir haben Herangehensweise und Umsetzung tatsächlich gut gefallen. ...

BETH IS DEAD von Katie Bernet ist ins Genre Jugendthriller einzuordnen. Das matcht mit mir nicht immer. Aber in diesem Fall hat es gepasst. Mir haben Herangehensweise und Umsetzung tatsächlich gut gefallen. Dass das Buch auf einem geliebten Klassiker aufbaut, macht hier den besonderen Reiz aus.
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Darum geht’s: Vier Schwestern. Eine ist tot. Zunächst stirbt Beth March in „Little Women“, dem Buch ihres Vaters. Dann wird die Jugendliche tatsächlich tot aufgefunden. Ihre Schwestern geraten unter Mordverdacht. Und es gibt noch einige weitere Verdächtige…
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Ich muss gestehen, dass ich ein Faible für Stories mit Meta-Ebene habe. Diese Vorliebe wird hier von Katie Bernet gut bedient. BETH IS DEAD ist dem Klassiker „Little Women“ von Louise May Alcott aus dem Jahr 1868 nachempfunden. Die Figuren sind von diesem Roman inspiriert und Bernet versetzt die March-Schwestern hier kurzerhand in die heutige Zeit. Dass sie das in Form eines Thrillers macht, in dem auch noch ein Roman mit dem Titel „Little Women“ eine Rolle spielt – das hat schon was. Man muss die Vorlage nicht unbedingt kennen, sondern kann mit BETH IS DEAD auch einfach so eine unterhaltsame und spannende Lesezeit haben. Ich würde aber sagen, dass es mit Vorkenntnissen noch mehr Spaß macht. Ich persönlich liebe es ja in solchen Re-Tellings die bekannten Motive, Parallelen und Anleihen zu entdecken.
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Die Charaktere sind vielschichtig gezeichnet und richtig gut in Szene gesetzt. Die Geschichte wird im Wechsel aus den unterschiedlichen Perspektiven der March-Schwestern sowie in Vergangenheit und Gegenwart erzählt. Im Handlungsverlauf stößt man auf viele dunkle Geheimnisse und mehrere Verdächtige. Die Handlung ist raffiniert konstruiert. Für mich war es durchgehend spannend zu verfolgen, wie sich das Puzzle Stück für Stück zusammenfügt.
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Fazit: BETH IS DEAD ist ein Jugendthriller der gelungeneren Sorte, weil er nicht so flach und plump aufgebaut ist, wie manch anderer buchige Vertreter des Genres. Das sorgt dafür, dass dieser Roman in jedem Lesealter Spaß macht.

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Veröffentlicht am 18.02.2026

Starke Fortsetzung

Das Camp
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Oh mein Gott! Mit DAS CAMP bewahrheitet sich, was ich schon bei Band 1 der Donkerbloem-Reihe von Linus Geschke im Gefühl hatte: Wir bekommen hier eine echt starke Thriller-Trilogie geliefert. Was war es ...

Oh mein Gott! Mit DAS CAMP bewahrheitet sich, was ich schon bei Band 1 der Donkerbloem-Reihe von Linus Geschke im Gefühl hatte: Wir bekommen hier eine echt starke Thriller-Trilogie geliefert. Was war es toll, mit dem zweiten Teil liebgewonnen Personen wieder zu begegnen. Die Charaktere sind sehr überzeugend gezeichnet. Ein flüssiger Schreibstil und ein guter Plot-Aufbau tragen ihr Übriges dazu bei, den Thriller zu einem Pageturner zu machen. Geschke spielt damit wieder genau die Stärken aus, die ich bereits bei seiner Born-Trilogie zu schätzen gelernt habe.
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Dankbar bin ich dem Autor fast, dass er bereits im Nachwort von DER TRAILER klargemacht hatte, dass nicht jeder Hauptcharakter diese Trilogie überleben wird. Ich war also gewappnet. Im Verlauf der Handlung habe ich zunehmend eine Ahnung entwickelt, wen es treffen könnte. Das Beklemmungsgefühl hat dadurch stetig zugenommen und die Seiten haben sich quasi von selbst umgeblättert. Der große Knall kam dann zwar nicht ganz so überraschend und aus heiterem Himmel, hat mich aber trotzdem mit voller Wucht getroffen. Ich hätte heulen können!!!
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Wenn ich jetzt den Vergleich zum Reihenauftakt ziehen muss, finde ich Story und Atmo von DAS CAMP vielleicht einen Tick weniger stark – was aber auch mit an den jetzt bereits vorhandenen Vorkenntnissen und den damit automatisch sehr hohen Erwartungen liegen mag. Um ein Beispiel zu nennen: Der Campingplatz kam für meinen Geschmack als Schauplatz erst etwas spät so richtig ins Spiel und hätte gerne viel mehr im Fokus stehen dürfen. Aber hey, das ist Meckern auf hohem Niveau, denn insgesamt zeichnet sich auch dieser zweite Teil durch einen durchweg vorhandenen Lesesog und richtig gut geschlagenen Spannungsbogen aus. Und vor allem auf die Charakterzeichnungen lasse ich hier nun wirklich nichts kommen.
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Linus Geschke kann einfach Trilogien. Punkt. Der bereits zu Band 3 geschlagene Haken lässt ein richtig starkes Herzschlag-Finale erahnen. Ich bin jedenfalls gespannt wie ein Flitzebogen, habe jetzt schon ein Kribbeln im Bauch und verbleibe voller Vorfreude auf DIE SCHLUCHT.

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Veröffentlicht am 07.02.2026

Geheimnisse & Illusionen

Illusion – A Lie Worth Believing
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Mit ILLUSION – A LIE WORTH BELIEVING beginnt Janine Ukena ihre neue NA- Suspense-Dilogie. Der Klappentext konnte mich nicht ganz so überzeugen. Aber weil ich die Sylt-Reihe der Autorin sehr mochte und ...

Mit ILLUSION – A LIE WORTH BELIEVING beginnt Janine Ukena ihre neue NA- Suspense-Dilogie. Der Klappentext konnte mich nicht ganz so überzeugen. Aber weil ich die Sylt-Reihe der Autorin sehr mochte und deren zweiter Band sogar ein Highlight für mich war, wollte ich ILLUSION dann doch eine Chance geben.
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Darum geht’s: Stella wird von dem Illusionisten Levin als Sängerin in seiner spektakulären Las Vegas-Show angeheuert. Stellas Vorgängerin ist auf mysteriöse Art und Weise verschwunden. Ehe Stella sich versieht, steckt sie mittendrin in undurchschaubaren Geheimnissen.
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Zunächst mal ist das Buch wunderschön gestaltet. Cover und Farbschnitt sind ein Hingucker und auch im Inneren setzt sich der ansprechende Eindruck mit liebevollen Details fort. Schon allein mit ihrer Widmung konnte Janine Ukena mich einfangen. Und so ging es weiter. Ich liebe den Schreibstil der Autorin und habe ich mich hier direkt wieder in Worten und Sätzen verloren. Schnell war klar, dass ich dieses Buch nicht einfach nur im Schnelldurchlauf hinter mich bringen, sondern es ganz bewusst und gerne auch etwas länger genießen will. Genau das war vielleicht ein kleiner Fehler meinerseits, denn ich bin momentan in einer Phase, in der Bücher mich verlieren, wenn ich über einen gewissen Zeitraum hinaus in ihnen stecke. ILLUSION hat mich dann zwar nicht verloren, aber im Verlauf doch etwas von der anfänglichen Faszination eingebüßt. Aber, wie gesagt, das schreibe ich eher mir selbst als dem Buch zu.
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Schnell habe ich im Buch einen gewissen Crush auf Levin entwickelt, wodurch ich Stellas Empfindungen absolut nachvollziehen konnte. Hier war es mal wieder so, dass ich eine andere Buchfigur bzw. den dazugehörigen Schauspieler ständig vor Augen hatte. Das hat Levin für mich zum absoluten Schmachtobjekt gemacht. Passend dazu beinhaltet die Story viel Romance – angereichert durch Geheimnisse, Spannungselemente und Twists. Das Feeling der Show und Bühnen-Performance hätte meiner Meinung nach noch mehr rüberkommen können. Aber insgesamt habe ich die Geschichte gerne verfolgt und bin nach dem Cliffhanger neugierig auf die Fortsetzung, die im Mai erscheint.

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Veröffentlicht am 04.02.2026

Klufti geht immer (noch)

Lückenbüßer
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LÜCKENBÜßER ist der 13. Band aus der Kluftinger-Krimireihe von Klüpfel/Kobr. Die Reihe verfolge ich von Anfang an – und habe immer noch viel Spaß an ihr. Trotzdem musste dieser Fall stolze eineinhalb Jahren ...

LÜCKENBÜßER ist der 13. Band aus der Kluftinger-Krimireihe von Klüpfel/Kobr. Die Reihe verfolge ich von Anfang an – und habe immer noch viel Spaß an ihr. Trotzdem musste dieser Fall stolze eineinhalb Jahren warten, bis er von mir gelesen wurde. Aber jetzt war es endlich soweit.
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Diesmal geht Kluftinger unter die Politiker und kandidiert für den Gemeinderat – genauso wie sein Intimfeind (oder doch Freund?) Martin Langhammer. Gleichzeitig hat Kluftinger es mit dem Tod eines Kollegen zu tun, der während einer Übung in den Bergen ums Leben gekommen ist…
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Was mag ich nun an den Kluftinger-Krimis? Vor allem den Humor. Und genau von dem habe ich hier wieder jede Menge geliefert bekommen. Ich habe während des Lesens so oft lauthals gelacht. Klufti manövriert sich einmal mehr in unzählige saukomische Situationen… und der Spaß, den es machen muss, sich diese Szenen auszudenken, sprüht aus jedem Wort, dass das Autorengespann hier zu Papier gebracht hat.
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Die Ermittlungen in dem Kriminalfall habe ich auch wieder gerne verfolgt – auch, wenn dieser Handlungsstrang gefühlt nicht mehr als eine nette Zugabe war. Ich könnte tatsächlich auch einen Kluftinger-Krimi nur mit den bekannten Personen und launigen Geschehnissen rund um sie lesen, ohne einen Kriminalfall zu vermissen. Nichtsdestotrotz liefern Klüpfel/Kobr immer ein stimmiges Gesamtpaket. Und auch in der 13. Runde steht am Ende die Erkenntnis, dass der Klufti mir immer noch jede Menge Spaß macht, auch wenn ich ihn und seine Verhaltensweisen mittlerweile in- und auswendig kenne. Der Wiedererkennungswert macht in solchen Reihen ja irgendwie gerade den Reiz aus. Deshalb freue ich mich, dass die Autoren trotz ihrer jeweiligen Einzelprojekte hier nach wie vor an einem Strang ziehen.

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Veröffentlicht am 02.02.2026

Humorvolle Krimi-Unterhaltung

Prost, auf die Fischer
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Mit PROST, AUF DIE FISCHER geht eine meiner liebsten Krimireihen mittlerweile in die 12. Runde. Wenn alle Stricke reißen, ist ein Buch von Friedrich Kalpenstein immer eine sichere Bank was den Unterhaltungsfaktor ...

Mit PROST, AUF DIE FISCHER geht eine meiner liebsten Krimireihen mittlerweile in die 12. Runde. Wenn alle Stricke reißen, ist ein Buch von Friedrich Kalpenstein immer eine sichere Bank was den Unterhaltungsfaktor und die Kurzweiligkeit angeht.
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Ich war also ein weiteres Mal in Brunngries unterwegs. Diesmal habe ich das Ermittlerteam zu Beginn auf einem Betriebsausflug begleitet. Dabei kommt es, wie es kommen muss: Tischler, Fink & Co finden eine Leiche. Der Fischer Halrald Lorenz wird tot aus dem Frillensee gezogen…
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Mit großem Spaß habe ich einmal mehr die überaus launigen Ermittlungen verfolgt. Der Fall ist spannend und das ganze Drumherum wieder absolut göttlich. Ob private Entwicklungen bei den Protagonisten, Nebenhandlungen rund um andere liebgewonnene Charaktere oder sonst noch eingestreute kurze Episoden… Auch dieser Abstecher nach Brunngries hat sich wieder gelohnt. Mit seinem neuen Provinzkrimi setzt Friedrich Kalpenstein die Reihe in gewohnter Qualität fort. Hier bekomme ich einfach immer das, was ich erwarte. Ich mag die lockere Schreibweise des Autors. Und auch auf die Charaktere ist immer wieder Verlass. Ich liebe einfach jeden Brunngrieser mit seinen ganz persönlichen Eigenheiten.
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Fazit: Das war wieder eine herrlich entspannende Auszeit. Und wie immer gilt auch diesmal wieder: Ich freue mich schon auf die nächsten Ermittlungen in Brunngries!

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