Profilbild von metamorphose

metamorphose

Lesejury Star
offline

metamorphose ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit metamorphose über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.02.2024

Gute Orientierungshilfe für Selfpublisher

SELL BETTER mit deinem BESTSELLER
0

Obwohl ich bereits ein Buch veröffentlicht habe, war es sehr hilfreich die vielen Tipps & Hilfestellungen von Dr. Nicole M. Herrmann aus dem Buch zu erhalten. So manchen Fehler hätte ich sicherlich vermeiden ...

Obwohl ich bereits ein Buch veröffentlicht habe, war es sehr hilfreich die vielen Tipps & Hilfestellungen von Dr. Nicole M. Herrmann aus dem Buch zu erhalten. So manchen Fehler hätte ich sicherlich vermeiden können, wenn ich ein solches Buch vor der Veröffentlichung in den Händen gehalten hätte. Aber auch nachträglich konnte ich das eine oder andere aus dem Buch noch gut umsetzen und verfüge nun über einen übersichtlichen Leitfaden für mein kommendes Buch. Es sind doch viele rechtliche und administrative Dinge zu beachten, dass es als Selfpublisher mit einer reinen Online Recherche kaum getan ist. Das Buch stellt also eine großartige Unterstützung für zukünftige Autoren dar. Das einzige was mir im Buch nicht 100% gefallen hat, waren die vielen Verweise und Auszüge von Interviews von anderen Unternehmern, was ich als nicht so relevant und eher als gegenseitige Marketing Unterstützung empfunden habe. Abgesehen davon ist das Buch top!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.02.2024

Liebevoller Impuls für die Kleinsten

Wie schön wär fliegen
0

Wunderschöne Geschichte, die das Kind wie auch den Vorlesenden inspiriert und Sehnsüchte wahrnehmen lässt. Die fröhlichen Illustrationen laden in die bunte Welt der unendlichen Möglichkeiten ein. Letztendlich ...

Wunderschöne Geschichte, die das Kind wie auch den Vorlesenden inspiriert und Sehnsüchte wahrnehmen lässt. Die fröhlichen Illustrationen laden in die bunte Welt der unendlichen Möglichkeiten ein. Letztendlich erhalten wir mit dieser Reise Flügel, die uns auf uns selbst herunter blicken lassen. Mit diesem Blick können wir erkennen, wie perfekt alles erschaffen ist und wir mit dem Geschenk der Fantasie, Dankbarkeit und Liebe bereits vollkommen sind.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.03.2026

Ruhiger Roman mit kleinen Längen

Die Rätsel meines Großvaters
0

„Die Rätsel meines Großvaters“ von Masateru Konishi ist der zweite Band der Reihe um Kaede und ihren Großvater. Der Autor verarbeitet darin auch persönliche Erfahrungen aus der Pflege seines demenzkranken ...

„Die Rätsel meines Großvaters“ von Masateru Konishi ist der zweite Band der Reihe um Kaede und ihren Großvater. Der Autor verarbeitet darin auch persönliche Erfahrungen aus der Pflege seines demenzkranken Vaters – und das merkt man der Geschichte an. Viele Szenen wirken sehr einfühlsam und authentisch.

Der Roman verbindet eine Art Cozy Mystery mit einer eher ruhigen, literarischen Erzählweise. Die Struktur ist dabei recht klar: Kaede bringt ihrem Großvater einen neuen Fall, und er löst ihn ausschließlich durch logisches Kombinieren anhand ihrer Schilderungen. Die einzelnen Fälle leben weniger von Action, sondern eher von Beobachtung, kleinen Details und den Beziehungen zwischen den Figuren.

Besonders berührt hat mich die Beziehung zwischen Enkelin und Großvater. Die Demenz des Großvaters bildet den emotionalen Mittelpunkt des Buches. Eine gewisse Meloncholie kommt beim Lesen immer wieder auf. Themen wie Erinnerung, Identität und Vergänglichkeit werden sehr sensibel behandelt.

Allerdings hatte ich zwischendurch das Gefühl, dass ein klarer roter Faden fehlt. Die Handlung springt häufig zwischen einzelnen Fällen, wodurch die Geschichte manchmal fragmentiert wirkt. Wer eine durchgehend spannende Krimihandlung erwartet, könnte daher etwas enttäuscht sein.

Für Fans von sanften, nachdenklichen Geschichten aber durchaus lesenswert.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.02.2026

Spannendes Sci-Fi-Abenteuer für junge Entdecker mit kleinen Gruselmomenten

Erde 13
0

„Erde 13 – Aufbruch ins Ungewisse“ von Andreas Langer ist ein tolles Science-Fiction-Abenteuer für Kinder ab etwa 10 Jahren. Die Idee, dass Levi und Gwendolin zu den Auserwählten gehören, die einen neuen ...

„Erde 13 – Aufbruch ins Ungewisse“ von Andreas Langer ist ein tolles Science-Fiction-Abenteuer für Kinder ab etwa 10 Jahren. Die Idee, dass Levi und Gwendolin zu den Auserwählten gehören, die einen neuen Planeten besiedeln sollen, ist zwar ein bekanntes Sci-Fi-Motiv – die Umsetzung ist hier aber richtig kindgerecht und spannend gelungen. Besonders der missglückte Start und das Stranden auf einem völlig fremden Planeten sorgen für ordentlich Nervenkitzel.

Die Geschichte wird aus Levis Ich-Perspektive erzählt. Interessant sind die fantasievollen Beschreibungen über Tier- und Pflanzenwelt von Erde 13. Gleichzeitig schwingt auch Ernsthaftes mit, etwa die zerstörte Erde oder der Abschied von Familie und Freunden.

Der Schreibstil ist bildhaft, gut verständlich und mit angenehm großer Schrift ideal für junge Leserinnen und Leser. Für mich ist „Erde 13“ ein gelungener Einstieg in die Sci-Fi-Reihe, der definitiv Lust auf die Fortsetzung macht.

Ein kleiner Minuspunkt: Einige Szenen waren mir als Erwachsene schon ziemlich gruselig – das könnte für manche Kinder vielleicht zu viel sein.

Insgesamt ein spannendes, fantasievolles Kinderbuch mit Abenteuer, Herz und einer ordentlichen Prise Gänsehaut!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.02.2026

Ruhiger Roman mit feinem Humor und vielen Zwischentönen

Richtig gutes Essen
0

„Richtig gutes Essen“ von Junko Takase ist schon äußerlich ein echter Hingucker: Der wunderschöne Buchumschlag hat mich sofort angesprochen und passt perfekt zur feinen, zurückhaltenden Stimmung der Geschichte.

Der ...

„Richtig gutes Essen“ von Junko Takase ist schon äußerlich ein echter Hingucker: Der wunderschöne Buchumschlag hat mich sofort angesprochen und passt perfekt zur feinen, zurückhaltenden Stimmung der Geschichte.

Der Roman zeichnet ein spannendes Bild einer starren Beziehungskultur, in der die Figuren ihre gesellschaftlich erwarteten Rollen nahezu perfekt spielen – und dabei ihre eigenen Gefühle und Bedürfnisse kaum äußern. Daraus folgen zum Teil passiv-aggressive, oft unangenehme Dynamiken zwischen den Figuren. Anhand der drei Büroangestellten Nitani, Ashikawa und Oshio bekommt man einen Einblick in die japanische Arbeitswelt und die Denkweisen, die Leistungsdruck und Konventionen mit sich bringen. Besonders gelungen fand ich die Darstellung des Arbeitsumfelds: streng reglementiert, aber gleichzeitig unterschwellig absurd, fast schon skurril.

Der Roman lebt von feinen Beobachtungen, schrägen Situationen und dem Kontrast zwischen Anpassung und persönlichen Bedürfnissen. Die Figuren gehen alle auf ihre Art und Weise mit Erwartungen und Druck um. Der Schreibstil ist eher distanziert mit einem trockenen, manchmal schrägen Humor, der die Schwächen im menschlichen Miteinander darstellt.

Allerdings blieb mir emotional alles etwas zu kühl: Ich konnte mit keiner Figur wirklich mitfühlen, trotz der wechselnden Perspektiven. Dafür gab es einige Passagen, die mich durchaus zum Nachdenken gebracht haben, und die vielen Dialoge haben mir zum Teil gut gefallen. Insgesamt passiert nicht besonders viel, und eine klare Entwicklung fehlt, aber man bekommt einen interessanten Einblick in den japanischen Arbeitsalltag und kann einige gesellschaftliche Aspekte reflektieren.

Unterm Strich ein ruhiger, beobachtender Roman mit subtiler Kritik und eigenem Ton – eher für Fans und Interessierte der japanischen Kultur und Arbeitsleben.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere