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Veröffentlicht am 28.05.2026

Johannifeuer – interessant aber nicht tief bewegend

Johannifeuer
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Johannifeuer, von Susanne Betz

Cover:
Ein schönes Cover das gut zum Inhalt passt.

Inhalt und meine Meinung:
Der Einstig hat mir gut gefallen, er hat mich neugierig auf das Leben der Bergbäuerin Vroni ...

Johannifeuer, von Susanne Betz

Cover:
Ein schönes Cover das gut zum Inhalt passt.

Inhalt und meine Meinung:
Der Einstig hat mir gut gefallen, er hat mich neugierig auf das Leben der Bergbäuerin Vroni gemacht.
Dann wurde es etwas verwirrend.
Viele Zeitsprünge, Gedankengänge vor und zurück in der Zeitebene.
Seltsam (und doch irgendwie faszinierend) fand ich die Figur er Schwiegermutter. Ich bin skeptisch wie sie zur damaligen Zeit (Ende 19. Jahrhundert) als Frau in einer so abgelegenen Gegend mit Aktienpaketen wohlhabend werden konnte.

Außerdem fehlen mit etwas Emotionen, der Funke wollte nicht überspringen. Klar war es damals dort eine raue und karge Gegend.

Die Einschübe und Informationen über die Römer fand ich sehr „gewollt“ und sie fügten sich für mich nicht geschmeidig in die Geschichte ein. Fand ich überflüssig.

Autorin:
Susanne Betz wurde 1959 in Gunzenhausen geboren. Sie studierte Geschichts- und Wirtschaftswissenschaften in Deutschland, den USA und Kolumbien. Seit 1993 ist sie Hörfunkredakteurin in der Abteilung Politik des Bayerischen Rundfunks. Sie lebt mit ihrem Mann und drei Kindern in der Nähe von München

Mein Fazit:
Eine interessante Geschichte über das Kleben einer Bergbäuerin Ende des 19. Jahrhunderts. Die mich allerdings nicht tiefer bewegt hat und nicht unbedingt nachhallen wird
Von mir knappe 4 Sterne.

Veröffentlicht am 22.05.2026

Rosen im Asphalt – feinfühlig und ergreifend erzählt

Rosen im Asphalt
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Rosen im Asphalt, von Felicitas Fuchs

Cover:
Ein schönes Cover, das gut zur Geschichte passt.

Inhalt und meine Meinung:
In diesem Roman begleiten wir zwei Frauen, Linda und Irmi,von ihrer Geburt bis ...

Rosen im Asphalt, von Felicitas Fuchs

Cover:
Ein schönes Cover, das gut zur Geschichte passt.

Inhalt und meine Meinung:
In diesem Roman begleiten wir zwei Frauen, Linda und Irmi,von ihrer Geburt bis zu ihrem 60. Geburtstag, von 1956 bis 2016.
Sie sind total unterschiedlich und ihr familiärer Background und ihre Herkunft könnte unterschiedlicher nicht sein. Linda wir in ärmliche Verhältnisse hineingeboren und Irmi kommt aus einer wohlhabenden Familie in der Geld keine Rolle spielt. Doch eins haben die beiden gemeinsam: ihre Mütter können oder wollen sich nicht um sie kümmern oder sie um sich haben.
In der Grundschule legen die beiden den Grundstein zu ihrer Freundschaft, die nie abreist und die sie immer füreinander da sein lässt egal ob sie kilometerweit voneinander getrennt sind.

Eine wunderbare Geschichte. Von der Autorin sehr spannend und feinfühlig erzählt.Die geschichtlichen Hintergründe zur zweibeinigen Zeit sind sehr gut recherchiert und super in die Geschichte eingewoben. Da ich 1960 geboren bin, gab es für mich sehr viele Aha Momente und viertes an das ich mich wieder erinnert habe.

Da das Buch einen sehr langen Zeitraum umfasst und so viel im Leben der beiden Frauen und ihrer Familien passiert ist jedes Kapitel mit Jahreszahlen versehen, so findet man sich super zurecht. Manchmal wirkt es dadurch aber auch wie im Telegrammstil, wie wenn Ereignis um Ereignis abgearbeitet würde. Das hat mir irgendwie nicht so gefallen, ich wüsste aber auch nicht wie man es sonst machen könnte um den Umfang des Buches nicht zu sprengen.

Autorin:
Felicitas Fuchs ist das Pseudonym der Erfolgsautorin Carla Berling, die sich mit Krimis, Komödien und temperamentvollen Lesungen ein großes Publikum erobert hat. Schon bevor sie sich ganz dem Schreiben widmete, war sie als Reporterin und Pressefotografin immer sehr nah an den Menschen und ihren Schicksalen. In ihren dramatischen Familiengeschichten verarbeitet sie autobiografische Elemente und geschichtliche Hintergründe zu einer packenden Geschichte.
Mein Fazit:
Ein sehr gut recherchierter historischer Roman, der mir schöne Lesestunden geschenkt hat und mich wieder an vieles aus meinem Leben denken lies.
Von mir 4 Sterne.


Veröffentlicht am 27.03.2026

Nordwindworte – Liebesroman mit viel Drama und rosarotem Ende

Nordwindworte
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Nordwindworte, von Marieke Hansen

Cover:
Sehr schön und romantisch.

Inhalt und meine Meinung:
Mila kommt in ihren Heimatort, Emden, zurück und übernimmt die Buchhandlung von ihrem Vater.
Sie liebt Bücher ...

Nordwindworte, von Marieke Hansen

Cover:
Sehr schön und romantisch.

Inhalt und meine Meinung:
Mila kommt in ihren Heimatort, Emden, zurück und übernimmt die Buchhandlung von ihrem Vater.
Sie liebt Bücher über alles und kann Filmen nicht abgewinnen.
Und ausgerechnet jetzt wird in Emden, direkt vor ihrem Buchladen ein Krimi gedreht. Der charismatische Regisseur hat es ihr sofort angetan, noch bevor sie weiß wer er eigentlich ist.
Ein turbulenter Sommer steht Mila bevor.
Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen.
Eine Achterbahn der Gefühle und ein auf und ab, alles was geht ist rein gepackt, viel, viel Drama. Doch am Ende siegt die Liebe und die Freundschaft und der Zusammenhalt von Familie und Freundschaft schafft alle Probleme aus dem Weg.

Autorin:
Um am Strand spazieren zu gehen und dem Rauschen der Wellen zuzuhören, muss Marieke Hansen nicht weit fahren. Seit vielen Jahren lebt sie an der Küste, ist vertraut mit Wind und Sand, Wasser und Salz.
Marieke Hansen hat sich durch ihre ostfriesischen Sommerromane einen Namen gemacht und zahlreiche weitere Bücher und Artikel in anderen Genres veröffentlicht. In ihrer Freizeit beschäftigt sich Marieke Hansen mit Tieren aller Art, züchtet Pferde und rettet Wildtiere.
In ihren Ostfriesland-Geschichten vereint Marieke ihre Leidenschaft für das Meer mit Erfahrungen in anderen Bereichen.

Mein Fazit:
Ein leichter Liebesroman, mit herrlichen Naturbeschreibungen, viel Drama, viel Romantik und einem rosaroten Ende.
Von mir 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 18.02.2026

Ein Versuch meine Liebe zu ordnen – schwere Kost

Ein Versuch, meine Liebe zu ordnen
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Ein Versuch meine Liebe zu ordnen, von Christien Brinkgreve

Cover:
Ich finde das Cover viel zu harmlos für den brisanten Inhalt des Buches.

Inhalt und meine Meinung:
Die Autorin Chriustien Brinkgreve, ...

Ein Versuch meine Liebe zu ordnen, von Christien Brinkgreve

Cover:
Ich finde das Cover viel zu harmlos für den brisanten Inhalt des Buches.

Inhalt und meine Meinung:
Die Autorin Chriustien Brinkgreve, schreibt hier Autobiografisch im Rückblick nach der Beerdigung ihres Mannes, über ihre Ehe mit ihm und auch was aus ihr geworden ist.
Sie versucht schonungslos, offen und ehrlich zu ergründen warum und wie es zu dieser Entfremdung gekommen ist.
Das Buch ist nicht einfach zu lesen, es ist oft sehr bedrückend.
Vieles konnte ich verstehen und nachvollziehen (was man immer oft erst im Nachhinein kann) doch Lösungen und Erklärungen finde ich nicht.
In vielem finde ich auch (leider) parallelen zu meiner Ehe.
Dabei gibt es aber auch große Unterschiede, die gesellschaftliche Stellung der Autorin, mit ihren Freunden und ihrem Umfeld ist doch ein ganz anderer.

Autorin:
Christien Brinkgreve wurde 1949 geboren und ist emeritierte Professorin für Soziologie. Sie forschte und publizierte zu den Beziehungen zwischen Männern und Frauen, zwischen Eltern und Kindern sowie zum Umgang mit Emotionen. Sie lebt in Amsterdam.

Mein Fazit:
Ein interessantes Buch. Nicht einfach zu lesen.
Von mir 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 07.02.2026

Obacht! – Die Illustrationen sind nicht so meins

Obacht!
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Obacht!, von Kerstin Hau

Cover:
Macht neugierig.

Inhalt und meine Meinung:
Das Buch erinnert mich von den Illustrationen her an ein Comic. Diese sind auch nur in Schwarz-Weiß-Grau und Orangetöne, ...

Obacht!, von Kerstin Hau

Cover:
Macht neugierig.

Inhalt und meine Meinung:
Das Buch erinnert mich von den Illustrationen her an ein Comic. Diese sind auch nur in Schwarz-Weiß-Grau und Orangetöne, für ein Kinderbuch (Empfehlung ab 4 Jahre) fehlen mir hier die bunten Farben. Und viele Figuren finde ich viel zu klein für Kinder. Das schön große Format von 22 x 28 hätte hier genügend Platz geboten.
Der Text ist einfallsreich und lässt sich gut vorlesen, die Wiederholungen und Reime sind angenehm. Die Namen sind lustig, lassen sich gut merken.

Die Botschaft des Buches: nicht „blindwütiger“ Aktionismus führt zu einem guten Ergebnis, sondern Kommunikation ist das A und O und grundlegend wichtig (so interpretiere ich es jedenfalls).

Mein Fazit:
Der Text und die Botschaft des Buches sind wirklich klasse. Die Illustrationen sind für meinen Geschmack nicht ganz optimal.
Deshalb von mir 3,5 Sterne die ich mathematisch aufrunde.

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