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Veröffentlicht am 07.02.2026

Märchenhaft, düster, fesselnd und atmosphärisch.

Eventyr-Saga 1: Tochter des Nebelwalds
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Am Rande eines dunklen Waldes lebt Ava mit ihrem Vater und ihrer kleinen Schwester Linn. Sie führen kein leichtes Leben, die Armut und der nagende Hunger werden immer größer. Als der Winter naht, beschließt ...

Am Rande eines dunklen Waldes lebt Ava mit ihrem Vater und ihrer kleinen Schwester Linn. Sie führen kein leichtes Leben, die Armut und der nagende Hunger werden immer größer. Als der Winter naht, beschließt der Vater mit seinen Töchtern in die Stadt des Kaisers zu gehen, in der Hoffnung, sich dort ein besseres Leben aufzubauen. Der kürzeste Weg führt durch den geheimnisvollen Wald, in dem angeblich eine böse Hexe hausen soll. Schon am ersten Tag verschwindet ihr Vater spurlos und die Schwestern bleiben verängstigt alleine zurück. Als sie versuchen, ihre Reise fortzusetzen, stoßen sie auf eine alte Hütte, in der die unheimliche, blinde Nebula lebt, zusammen mit fünf Kindern, die nicht ihre sind, aber freiwillig bei ihr bleiben. Auf den ersten Blick scheint Nebula gut für ihre Schützlinge zu sorgen. Aber warum hält sie Linn in ihrer Kammer gefangen? Wieso verbietet sie Ava den Kontakt zu ihrer Schwester? Irgendetwas stimmt hier nicht. Ist Nebula etwa eine Hexe?

Auf dieses Buch (übersetzt von Meike Blatzheim und Sarah Onkels) war ich wahnsinnig gespannt. Fantasyromane, die von Märchen und großen Klassikern inspiriert sind, habe ich schon immer gerne gelesen. Ihr auch? Dann solltet ihr an der Eventyr-Saga auf keinen Fall vorbeigehen!

Gry Kappel Jensen präsentiert hier einen sehr vielversprechenden Reihenstart, der definitiv hält, was das wunderschöne Cover verspricht. Mit einem feinen Gespür für Atmosphäre entführt uns die dänische Autorin in eine finstere, mittelalterlich anmutende Welt, in denen Hexen ihr Unwesen treiben und Hunger, Angst und Hoffnungslosigkeit an der Tagesordnung stehen. Die Geschichte startet recht ruhig, entwickelt aber bereits nach kurzer Zeit eine Sogwirkung, der man sich kaum mehr entziehen kann. Spannend, geheimnisvoll, märchenhaft und magisch schreitet die Handlung voran, erzählt von Geschwisterliebe, Mut, Gerechtigkeit, Verlust, Krankheit und trügerischer Geborgenheit und davon, dass die Welt nicht schwarz oder weiß ist, sondern voller Zwischentöne. Immer wieder erkennt man Ähnlichkeiten zu Hänsel und Gretel und Krabat und doch entfaltet die Erzählung einen ganz eigenen Zauber. Im Mittelpunkt steht durchweg die Halbwaise Ava – ein mutiges und starkes Mädchen, das viel zu früh erwachsen werden musste. Ihre tiefe Zuneigung für ihre kleine Schwester Linn geht zu Herzen, ihre Skepsis und Entschlossenheit lassen einen richtig mitfiebern. Eine lange Zeit weiß man nicht, woran man bei Nebula ist. Was sind ihre Absichten? Warum trennt sie die Schwestern voneinander? Meint sie es gut mit ihnen oder ist sie doch eine böse Hexe? Gry Kappel Jensen erzählt das Ganze so bildhaft und mitreißend, dass das Kopfkino direkt anspringt und Lesepausen nahezu unmöglich sind. Das Ende ist passend, macht aber deutlich, dass noch nicht alles erzählt wurde. Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass uns der Carlsen Verlag nicht allzu lange auf die deutsche Übersetzung des zweiten Bandes warten lässt. Ich jedenfalls kann es kaum erwarten, weiterzulesen!

Fazit: „Tochter des Nebelwaldes“ ist ein gelungener Auftakt einer atmosphärischen Fantasy-Reihe ab 12 Jahren. Ein wunderbares düsteres Märchen, das in eine Welt voller Magie und Geheimnisse entführt. Fesselnd, tiefgründig, schaurig-schön. Ich kann den ersten Band der Eventyr-Saga nur empfehlen, ich bin begeistert von diesem Buch! Von mir gibt es 5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 06.02.2026

Warmherzig, mutmachend, gespenstisch schön.

Vom Gespenst, das nicht allein sein wollte
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In einem alten Schloss, das in einem großen dunklen Park steht, lebt ein kleines Gespenst. Auf den ersten Blick sieht es wie ein ganz normales Spukgespenst aus. Doch anstatt anderen einen Schrecken einzujagen, ...

In einem alten Schloss, das in einem großen dunklen Park steht, lebt ein kleines Gespenst. Auf den ersten Blick sieht es wie ein ganz normales Spukgespenst aus. Doch anstatt anderen einen Schrecken einzujagen, gruselt es sich selbst sehr schnell. Besonders vor dem Abend graut es ihm immer, wenn es wieder ganz alleine in seinem Zuhause hockt und es sich richtig einsam fühlt. Wie schön wäre es doch, wenn sein Schloss voller Leben wäre. Da kommt dem kleinen Gespenst eine tolle Idee: Es möchte eine Übernachtungsparty machen! Sofort begibt es sich auf die Suche nach jemanden, der nächste Nacht bei ihm schlafen kann. Zuerst fragt es die Schnecke, doch die ist viel zu langsam, um rechtzeitig am Abend bei ihm zu sein. Auch das Eichhörnchen, die Henne und der Frosch können aus verschiedenen Gründen nicht zu seiner Feier kommen. Das kleine Gespenst lässt traurig den Kopf hängen. Ob er wohl noch einen Freund für seine Übernachtungsparty finden wird?

Nachdem mich Gareth Ryans mit dem ersten Buch seiner Gespenster-Reihe verzaubern konnte, war ich voller Vorfreude auf den zweiten Band. Schon das Cover verspricht wieder eine traumhaft süße Gespenstergeschichte und genau das bekommt man hier auch.

Ein weiteres Mal entführt uns Gareth Ryans in das alte Schloss, zu dem kleinen Gespenst, welches nicht dem typischen Klischee entspricht. Anstatt andere zu erschrecken, gruselt und fürchtet es sich selbst ziemlich schnell – vor allem abends, wenn es mal wieder ganz alleine in seinem großen dunklen Zuhause sitzt. Man muss dieses kleine weiß schimmernde Kerlchen einfach sofort ins Herz schließen und kann seinen Wunsch nach Freundschaft nur zu gut nachvollziehen. Man fühlt und fiebert mit ihm mit und freut sich am Ende richtig, wenn es endlich nicht mehr länger einsam ist. Seine Suche nach einem Freund wird sehr einfühlsam und mit einer Prise Humor beschrieben, erfordert aufgrund der etwas längeren Textpassagen allerdings schon etwas Übung beim Zuhören. Dennoch ist das Buch auch schon für die Kleinsten geeignet. Die wichtige Botschaft, die hier vermittelt wird, kann man Kindern schließlich gar nicht früh genug mitgeben. Denn unser kleines liebenswertes Gespenst zeigt uns, dass es sich lohnt, niemals aufzugeben und es nichts Schöneres gibt, als gute Freunde, die immer für einen da sind.

Die Illustrationen von Gareth Ryans sind mal wieder ein besonderer Genuss. Stimmungsvoll und mit viel Liebe zum Detail erwecken sie die Geschichte zum Leben, laden zum Verweilen und Entdecken ein und sorgen für eine schaurig-schöne nächtliche Wohlfühlatmosphäre.

Fazit: „Vom Gespenst, das nicht allein sein wollte“ ist eine gespenstisch schöne, liebevolle Gutenachtgeschichte über Einsamkeit, Freundschaft und den Mut, niemals aufzugeben. Ein wunderbares Mutmach-Bilderbuch für alle ab 3 Jahren, die sich manchmal allein fühlen. Ich bin auch von diesem Band beGEISTERt, ich kann ihn nur wärmstens empfehlen. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 05.02.2026

Ein wundervolles, warmherziges Bilderbuch über Geschwisterliebe, Streit und Versöhnung.

Zusammen sind wir bärenstark – Vom Streiten und Versöhnen
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Die Bärengeschwister Yuki und Yari lieben es, gemeinsam durch den Wald zu tollen, fangen und wettrennen zu spielen und jeden Tag zum Abenteuer zu machen. Die beiden sind einfach unzertrennlich, nichts ...

Die Bärengeschwister Yuki und Yari lieben es, gemeinsam durch den Wald zu tollen, fangen und wettrennen zu spielen und jeden Tag zum Abenteuer zu machen. Die beiden sind einfach unzertrennlich, nichts und niemand kann sie auseinanderbringen. Doch dann kommt es eines Tages zum ersten großen Streit zwischen ihnen. Anstatt auf ihn zu warten, hat Yari die leckere Honigwabe ganz alleine aufgefuttert. Yuki ist stinkwütend und enttäuscht und irgendwann wird es auch Yari zu bunt. Zornig gehen die Bärenkinder getrennte Wege und wollen sich am liebsten nie mehr wiedersehen. Doch schon in der Nacht, in der jeder für sich alleine in der Bärenhöhle liegt, beginnen sie den jeweils anderen zu vermissen. Am nächsten Morgen möchte sich Yuki entschuldigen – doch oh Schreck, Yari ist verschwunden! Yuki macht sich sofort auf die Suche und kommt dabei an lauter besonderen Orten vorbei, die ihn an schöne gemeinsame Momente mit Yari erinnern: Die alte Kastanie, der kleine See, die Lichtung mit der Blumenwiese...Die Sehnsucht nach Yari wird immer größer. Ob die Bärenkinder sich wohl wieder vertragen werden?

Nachdem mich Kai Haferkamp und Mareike Ammersken mit „Der kleine Wal und der schönste Ort der Welt“ begeistern konnten, war ich voller Vorfreude auf ihr neues gemeinsames Werk. Schon das Cover ist einfach zum Verlieben und die Geschichte dahinter steht dem in nichts nach.

Einfühlsam und voller Wärme erzählt der deutsche Autor Kai Haferkamp von Nähe, Streit, Einsamkeit und Versöhnung. Auch die besten Freunde oder Geschwister mit einer sehr innigen Beziehung zanken sich mal. Das ist völlig normal und gehört zum Leben einfach dazu. Umso wichtiger ist es, einen guten Umgang mit Wut und Konflikten zu finden und zu lernen, wie man Probleme löst, sich entschuldigt und wieder verträgt. So wie die zwei sympathischen Bärenkinder in dieser Geschichte. Die Auseinandersetzung des Geschwisterduos wird sehr authentisch beschrieben und ist sicherlich vielen von uns in ähnlicher Form schon mal begegnet. Man kann sich dadurch sehr gut in die beiden hineinversetzen und ihre verschiedenen Gefühle nur zu gut nachvollziehen. Ihre Entwicklung wird wundervoll und sehr kindgerecht dargestellt, lässt einen mitfühlen und mitfiebern und geht zu Herzen. Vor allem das Ende ist unheimlich rührend und zeigt uns, dass Geschwisterbande so leicht nichts erschüttern kann und es zusammen am allerschönsten ist.

Genauso liebevoll wie der Text sind auch die wunderschönen Illustrationen von Mareike Ammersken. Atmosphärisch, ausdrucksstark und mit warmen Farben erwecken sie das Erzählte zum Leben, entführen in traumhafte Wald- und Berglandschaften und laden zum Verweilen und Betrachten ein.

Fazit: Kai Haferkamp und Mareike Ammersken haben hier ein bärenstarkes Bilderbuch geschaffen, das einen tollen Anlass bietet, um mit Kindern über ihre Gefühle zu reden. Eine warmherzige und berührende Geschichte ab 4 Jahren über Geschwisterliebe, das Streiten und Versöhnen. Ich kann das neue Werk des Erfolgsduos nur empfehlen, ich finde es zauberhaft. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 03.02.2026

Ein zauberhaftes Buch, das die Freude an Physik weckt!

Ich mag Physik
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Nachdem mich der spanische Künstler Miguel Tanco mit „Ich mag Mathe“ begeistern konnte, war ich voller Vorfreude auf sein neues naturwissenschaftliches Bilderbuch. Auch darin begleiten wir ein kleines ...

Nachdem mich der spanische Künstler Miguel Tanco mit „Ich mag Mathe“ begeistern konnte, war ich voller Vorfreude auf sein neues naturwissenschaftliches Bilderbuch. Auch darin begleiten wir ein kleines neugieriges Kind, in dessen Familie alle für etwas brennen. Nur unsere aufgeweckte PoC-Hauptfigur weiß nicht so recht, was sie besonders gerne mag oder gut kann. Was sie aber hat, sind Fragen. Viele, viele Fragen, die sicherlich so manche junge Kinder beschäftigen wie „Ob ich wohl an der Decke laufen könnte? Warum ist Schnee weiß, obwohl Wasser doch durchsichtig ist? Könnte ich schneller sein als mein Echo? Könnte ich mithilfe einer gigantischen Kaugummiblase zur Schule fliegen?“

Die verschiedenen Gedankenexperimente sprühen nur so vor Fantasie und Wissbegierde und lassen uns Erwachsene immer wieder breit schmunzeln. Vor allem die Illustrationen von Miguel Tanco sind herrlich anzusehen. Mit leicht krakeligem Strich, zarten Aquarellfarben und jeder Menge Humor setzen sie die Überlegungen des Kindes perfekt in Szene und zeigen uns, dass Physik überhaupt nicht so langweilig oder trocken ist wie viele von uns vermutlich denken. Physik kann ziemlich spannend sein und Spaß machen! Die Begeisterung unserer kleinen Hauptperson wirkt richtig ansteckend, weckt die Freude an Physik und wird garantiert viele junge Leser*innen dazu anregen, die Welt mit mehr Neugierde zu betrachten und seine eigene Leidenschaft zu entdecken und zu verfolgen.

Wie die Antworten auf die ganzen Fragen lauten, erfahren wir erst am Ende im Anhang. Nachdem unsere Hauptfigur ihre Ideen ihrer Klasse vorstellen durfte, erfährt sie von ihrer Lehrerin von der faszinierenden Welt der Physik. Und schon legt das Kind los, experimentiert, untersucht und notiert und erklärt uns in seinem Heft auf kinderleichte Weise, was hinter den verschiedenen physikalischen Phänomen steckt. Die Mischung aus unterhaltsamer Geschichte und Wissensvermittlung ist hier einfach großartig gelungen und nicht nur für Kinder überaus bereichernd und lehrreich.

Fazit: „Ich mag Physik“ ist ein wunderbares, inspirierendes Bilderbuch ab 6 Jahren, das mit viel Witz und Einfallsreichtum dazu einlädt, mit offenen Augen durch die Welt zu gehen und seine Leidenschaft zu finden. Eine liebevolle Hommage an die Physik und Entdeckerfreude. Für alle Physik-Fans und die, die es noch werden wollen. Ich kann dieses zauberhafte Buch nur empfehlen, mir hat es genauso gut gefallen wie der Vorgänger. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 03.02.2026

Genauso zauberhaft wie der erste Band!

Fia & die Herzensbande 2. Volle Fahrt ins Abenteuer
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Die siebenjährige Fia kann sich keinen schöneren Ort zum Leben vorstellen, als ihre bunte Spielstraße in Köln. Hier fühlt sie sich pudelwohl und erlebt zusammen mit ihren bestesten Freundinnen die tollsten ...

Die siebenjährige Fia kann sich keinen schöneren Ort zum Leben vorstellen, als ihre bunte Spielstraße in Köln. Hier fühlt sie sich pudelwohl und erlebt zusammen mit ihren bestesten Freundinnen die tollsten Abenteuer. Gemeinsam mit Mona (ein echtes Feuerwehrmädchen), Detektiv Pippo, Superheldin Hanna und deren Erfinder-Bruder Ben ist sie die Herzensbande. Ihre Mission? Gutes tun, um andere Menschen (und sich selbst) glücklich zu machen. So kümmern sie sich einen Tag lang um den kleinen Laden von Tante Frida, helfen bei der Suche nach einem verlorenen Kuscheltier und sorgen dafür, dass der Karnevalsumzug am Krankenhaus vorbeizieht, damit auch die Patientinnen mitfeiern können. Gemeinsam gehen sie durch dick und dünn, niemand kann die Herzensbande trennen. Auch nicht so ein blöder Erwachsener, der nur an sich denkt.

Hurra, endlich geht es mit der Fia und der Herzensbande weiter! Nachdem mir der Reihenauftakt so gut gefallen hat, konnte ich die Fortsetzung kaum erwarten. Diese kann auch ohne Vorkenntnisse gelesen werden, allerdings macht es vermutlich etwas mehr Freude, wenn man mit dem ersten Band startet.

Voller Humor und Wärme entführt uns Christian Wunderlich zurück in die trubelige Spielstraße der Herzensbande. Schon das Cover macht sofort gute Laune und dahinter geht es ganz genauso weiter. Der Autor lässt wieder Fia selbst von ihren Erlebnissen berichten und fängt die kindliche Erzählperspektive hervorragend ein. Mit ihrer herrlich aufgeweckten und fantasievollen Art nimmt uns Fia mit in ihre Welt, spricht uns Leserinnen dabei immer wieder direkt an, sodass man sich gleich mittendrin fühlt. In 10 kurzen Kapiteln begleiten wir die Herzensbande und erleben gemeinsam mit ihr die tollsten kleinen Alltagsabenteuer. Ob der Karnevalsumzug, die Reise mit einer Zeitmaschine oder die spukende Fabrik – jede Geschichte sprüht nur so vor Lebensfreude und kindlicher Fantasie und Unbeschwertheit, vermittelt gleichzeitig aber auch wertvolle Botschaften über Freundschaft, Mut, Zusammenhalt, Diversität und Hilfsbereitschaft.

Die fünf Kinder sind einfach eine großartige bunte Truppe. Sie zeigen uns einmal mehr, wie viel Herz in ihnen steckt und dass es nichts Schöneres im Leben gibt, als anderen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Zudem erinnern sie uns Erwachsene auch daran, die Welt öfters mal aus Kinderaugen zu betrachten, um zu sehen, dass sie voller Magie und Wunder steckt. Man wünscht sich beim Lesen nichts mehr, als selbst ein Teil der Herzensbande zu sein. Und dass all das auf realen Personen und teils auch wahren Begebenheiten beruht, lässt die Begeisterung für diese Vorlesebuchreihe nur noch größer werden.

Die zahlreichen liebevollen und farbenfrohen Illustrationen von Anne Grobe sind wieder das Sahnehäubchen obendrauf und setzen das Erzählte perfekt in Szene.

Fazit: Eine rundum gelungene Fortsetzung haben uns Christian Wunderlich und Anne Grobe hier gezaubert. Auch „Fia & Herzensbande – Volle Fahrt ins Abenteuer“ ist ein warmherziges, lustig-buntes und turbulentes Wohlfühlkinderbuch ab 5 Jahren mit fünf liebenswerten kleinen Held
innen, die die Leserherzen im Sturm erobern. Ein wunderbarer hyggeliger (Vor-)Lesespaß für Jung und Alt zum Schmunzeln, Mitfiebern und Nachdenken. Ich bin auch von diesem Band begeistert, mir hat er genauso gut gefallen wie der erste. Über weitere Abenteuer mit der Herzensbande würde ich mich sehr freuen! Von mir gibt es 5 von 5 Sternen.

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