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Veröffentlicht am 28.08.2022

Raus aus den Wahn - rein in den Sinn! - empfehlenswertes Workbook

Die Selbstliebe-Illusion
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Das Sachbuch wurde von Rüdiger Schache als Workbook geschrieben. Im Klappentext möchte der Autor mit den Buch, den Druck und Erwartung aus den Thema Selbstliebe nehmen. Er sieht in den Mantren ...

Das Sachbuch wurde von Rüdiger Schache als Workbook geschrieben. Im Klappentext möchte der Autor mit den Buch, den Druck und Erwartung aus den Thema Selbstliebe nehmen. Er sieht in den Mantren und vielen Selbstliebeübungen einen Zwang in die Selbstoptimierung und unnötigen Druck.

Wenn man das Buch öffnet wird das Cover fortgesetzt und die Self Love Secrets aufgezählt.
Die 10 Self Love Secrets werde in gut strukturierten Kapitel erklärt. Es beginnt immer mit einer Geschichte von Jona und Noah. Jona ist auf der Suche nach sich selbst und landet in Outback in einen kleinen Cafè. Noah der Cafebesitzer versucht ‚gestrandeten‘ immer zu helfen ihren Weg zurück zu finden. Jedes Kapitel beginnt mit einen Gesprächsabschnitt in der Geschichte von Jona und Noah. An die schließt immer die Kernessenz der Geschichte an. Diese Kernessenz ist farblich und stilistisch gut herausgehoben um in Anschluss daran diese Sätze für sich selbst zu reflektieren. Es sind typische Coachingfragen, Stilelemente zur Selbstreflexion, die in das Buch hinfließen und das Wort ‚Workingbook‘ ist wörtlich gemeint. Über die Hälfte des Buches ist zum Selbstreflektieren mit Fragen, Level 10 Ansätzen und Checklisten ausgestattet. Am Ende jedes Kapitels werden die wichtigsten Punkte in vier verschiedenen Farben noch mals herausgearbeitet.

Persönlich hat mit die Schrift und das Layout sehr positiv überrascht. Klar, das eine oder andere kennt man schon, aber die Selbstreklektion zu den bekannten ist dann doch wieder was neues. Man muss sich öffnen können, dass der Autor nicht immer wissenschaftlich rational an das Thema Selbstliebe geht (z. B. wird vom Herzmagneten gesprochen). Ich persönlich finde die emotionale Schreibweise eher erfrischend als ermüdend und kann damit viel besser umgehen als die klassischen Sachbücher in die Richtung.

Empfehlenswert ist das Buch für jeden der sich mit den Thema Selbstliebe auseinandersetzt. Sei es persönlich oder auch als berufliche Anregung für Fragen und Stilelementen zur Selbst(hilfe). Jeder der an sich arbeiten will, erhält hier eine klare Kaufempfehlung. Für die Aufbereitung, das Layout und die Schrift gibt es einen Extrastern.

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Veröffentlicht am 10.07.2021

Wir schreiben das Jahr 2075 - oder die Arroganz der Menschheit stärker als die Natur zu sein

RC2722
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Oliver lebt zusammen mit seinem Vater, seinem Bruder Marco und etwa 2.000 weiteren Bewohnern in einem unterirdischen Schutzraum. Denn die Erdoberfläche ist seit dem großen Zusammenbruch im Jahr 2075, als ...

Oliver lebt zusammen mit seinem Vater, seinem Bruder Marco und etwa 2.000 weiteren Bewohnern in einem unterirdischen Schutzraum. Denn die Erdoberfläche ist seit dem großen Zusammenbruch im Jahr 2075, als innerhalb kürzester Zeit 99 % der Menschheit an einem Subcholera-Virus starben, nicht mehr bewohnbar.
Als Olivers Vater plötzlich unter mysteriösen Umständen ums Leben kommt und sein Bruder an die Erdoberfläche verbannt wird, beschließt Oliver, den sicheren Schutzraum zu verlassen. Die Freiheit kostet ihn fast das Leben. Dann begegnet er Tsché....

Mein Eindruck:
Mich hat zu Beginn das Cover angesprochen, es passt zu dem Titel und zur Story.

Zum Schreibstil, man merkt schnell, dass das Buch für Jugendliche geschrieben ist. Nichtsdestotrotz fand ich es als Erwachsener auch sehr angenehm zu lesen. Es hatte einen gute Spannungsaufbau und durch die einzelnen Kapitel ist das Buch gut unterteilt. Auch wird die Vorgeschichte von Oliver sehr gut durch 'Flash Backs' eingeflochten. Im Grunde nach ein sehr solides Werk mit gut ausgearbeiteten Protagonisten Oliver und Tsché.

Oliver ist 17 Jahre, was man beim Lesen manchmal gerne vergisst, aber die Impulsivität und ab und an Naivität verzeihen lässt.

Das Buch bespricht für mich wichtige Themen, wie den Klimawandel, Klimaflüchtlinge im eigenen Land, die Konsequenz von Wasserknappheit und wie schnell die Menschlichkeit verloren gehen kann. Im Grunde eine hoffentlich nie stattfindende Zukunft, aber die ersten Zeichen sind leider nicht von der Hand zu weisen.

Leider hat der Autor, das Buch in einem Buch abhandeln wollen, sodass man am Ende nicht alle Handlungsstränge zu Ende erzählt wurden. Auch ist am Ende das Tempo so schnell, dass es doch eher unglaubwürdig wirkt und vor allem man als Leser das Gefühl erhält, 'oh der Autor wollte zu Ende kommen'.

Fazit:
Trotz logischer Fehler und den leider etwas schwachen Ende ein sehr gutes Buch. In dem vor allem auf nicht von der Hand zu weisende Konsequenzen und wichtige Themen eingegangen wird. Aus dem Aspekt des Klimawandels auch für Erwachsene ein gutes Buch.

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Veröffentlicht am 14.03.2026

sprachlich herausfordernd, schöne, lehrreiche Idee mit Überlondon

Starminster - Stadt in den Wolken
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Als Erwachsener fand ich die Geschichte schön und die Gestaltung des Buches war traumhaft. In den Buchdeckel ist die Karte von Überlondon, der Heimat der Librae eingebunden.


Die Namen der Lehrer erinnern ...

Als Erwachsener fand ich die Geschichte schön und die Gestaltung des Buches war traumhaft. In den Buchdeckel ist die Karte von Überlondon, der Heimat der Librae eingebunden.


Die Namen der Lehrer erinnern zum Teil an die Namen von Harry Potter und ich musste schmunzeln. Librae sind Wesen mit Flügel, welche an verschiedenste Vogelarten erinnern. Die Vögel wurden im Glossar am Ende des Buches erklärt, aber für ein 11jähriges Kind könnte es doch sehr komplex sein. Da muss das Kind schon eine erfahrene Leserin sein, auch ist die Sprache nicht immer kindgerecht.

Die Geschichte wird schon aus Sicht von Astrid erzählt und ich konnte ihren Gefühlen und Abenteuer gut folgen, auch Überlondon und ihren neuen Freunden, habe ich sofort in das Herz geschlossen.

Im großen und ganzen ein großartiges Buch, mit lehrreichem Wissen über Vögel, Rassismus, Freundschaft und das Wissen, dass man sich immer auf seine Intuition verlassen kann.

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Veröffentlicht am 28.02.2026

rasanter, kurzweiliger sozialkritischer Jugendthriller

Up in Smoke - Was tust du, wenn die Wahrheit nicht zählt?
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Wieder ein farbiger Jugendlicher wird in Washington D.C. von den Cops ‘getötet’. Natürlich nach außen hin, wird es vertuscht, aber die Leute im Viertel wissen es besser. Während einer Demonstration kommt ...

Wieder ein farbiger Jugendlicher wird in Washington D.C. von den Cops ‘getötet’. Natürlich nach außen hin, wird es vertuscht, aber die Leute im Viertel wissen es besser. Während einer Demonstration kommt es zu Unruhen und im Zuge dessen zu einem Mord. Für diese Tat wird ein Jugendlicher eingebuchtet, aber war er es wirklich? Genau um diese Frage geht es in diesem Buch.

Das Buch ist mit 283 eher kurzweilig bzw. Ich flog nur durch die Seiten. Nick Brooks hat ein Talent, dass man als Leser mitten in den Szenen ist und es nicht langweilig wird. Auch schafft er es uns Leser, durch die Sicht von Jugendlichen die Sozialkritik noch mal zu verdeutlichen.

Auch wenn die Protagonisten siebzehn sind, hatte ich nie das Gefühl, dass ich Ihnen nicht folgen konnte oder mir deren ihren Verhalten zu kindisch wäre und es war bis zu Schluss nicht klar, wer ist der Täter.

Das Ende des Buches kann ich schwer einordnen und ein Teil von mir hofft, dass hier einfach nur das Klischee durchkam und nicht die Realität.

Es ist eine absolute Empfehlung für alle, die mal in das Genre Thriller eintauchen wollen.

Die gerne mit den ‘Ermittler’ mitfiebern und die auf großartige Spannung stehen.

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Veröffentlicht am 07.02.2026

Politthriller mit tiefen Einblicken in den Nahostkonflikt und mystischen Touch (Hörbuch)

Hinter dem Schleier der Welt
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Dieses Hörbuch bereitet mir Kopfzerbrechen, denn wie soll ich seine Tiefe erklären, ohne zu spoilern?

Ganz ehrlich gesagt, habe ich keine Ahnung. Fangen wir also mit dem Offensichtlichsten an: dem Sprecher. ...

Dieses Hörbuch bereitet mir Kopfzerbrechen, denn wie soll ich seine Tiefe erklären, ohne zu spoilern?

Ganz ehrlich gesagt, habe ich keine Ahnung. Fangen wir also mit dem Offensichtlichsten an: dem Sprecher. Jörg A. Pasquay schafft es mit seiner tieferen Stimme und verschiedenen Soundeffekten, uns die einzelnen Protagonisten näherzubringen. Es gibt einen Protagonisten aus dem „Himmel“ und auf der Erde begleiten uns Esther, Dennis und David durch die Geschichte.

Eines gleich zu Beginn: Wer eine christliche Engelstory erwartet, liegt falsch. Auch ist diese Geschichte nicht für Freunde leichter, spannender Thriller geeignet.

Esther, die Tochter eines angesehenen jüdischen Historikers, wird Zeugin seines Selbstmordes. Diese Erfahrung traumatisiert die Frau, und wir dürfen als Hörer das Heilen miterleben. Der Fall wird neu aufgerollt und der BND hinzugezogen. Im Laufe der Geschichte werden die Verknüpfungen und Verstrickungen immer deutlicher und vor allem auch weitreichender. Plötzlich findet man sich als Hörer mitten im Nahost-Konflikt wieder. Ja, ich spoilere hier bewusst etwas, denn genau dieser Teil der Geschichte hat mich am meisten beeindruckt. Daniel Leon kann sein fundiertes Fachwissen, das er in einem Sachbuch zusammengefasst hat, in den Roman einfließen lassen und mir damit ein vollkommen neues Bild des Konflikts vermitteln. Durch die Sicht der himmlischen Wesen kann immer wieder ein anderer Blick eingenommen werden, der für mich auch etwas Ruhe schafft, Wünsche gut verpackt und der Geschichte um Vieles an Tiefe und Philosophie hinzufügt.

Am Ende des Hörbuchs bin ich einerseits sehr zufrieden mit der Geschichte und habe noch einiges zum Nachdenken, was ich mag. Bei dem einen oder anderen Stilmittel bin ich jedoch noch unschlüssig, ob ich das wirklich gebraucht habe.

Dieses Buch ist für alle, die mehr als eine Geschichte hören wollen und mehr über den Nahen Osten erfahren möchten. Wer gerne hinter die üblichen Meinungen blickt und den Schleier der Welt entfernt sehen möchte, für den ist dieses Buch das Richtige.

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