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Veröffentlicht am 22.04.2026

Ein schöner Auftakt

Of Ice and Fire - Eissonne
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Als Embers Zwillingsbruder kurz vor einem tödlichen Wettkampf stirbt, nutzt sie die Gelegenheit und gibt sich als ihn aus. So entkommt sie einer Zwangsheirat – bringt sich aber gleichzeitig selbst in Lebensgefahr. ...

Als Embers Zwillingsbruder kurz vor einem tödlichen Wettkampf stirbt, nutzt sie die Gelegenheit und gibt sich als ihn aus. So entkommt sie einer Zwangsheirat – bringt sich aber gleichzeitig selbst in Lebensgefahr. Zwischen Kämpfen ums Überleben, Geheimnissen und verbotenen Gefühlen wird schnell klar: Das Ganze ist viel größer, als sie gedacht hat.

Am Anfang hatte ich etwas Probleme, richtig in die Geschichte hineinzufinden, aber sobald ich drin war, hat sie mich komplett gepackt. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen.

Das Setting ist einfach richtig stark. Diese kalte, raue, nordische Welt fühlt sich total greifbar an. Die Aufteilung zwischen den Fjorden und dem Nordkern, die düstere Grundstimmung – das passte einfach.
Und die Drachen? Definitiv anders als erwartet und genau deshalb so interessant.

Im Fokus der Geschichte steht
Ember. Sie ist mutig, trifft nicht immer die richtigen Entscheidungen und muss einiges einstecken, wächst aber daran. Genau das macht sie so authentisch.
Issolas fand ich als Charakter ebenfalls richtig spannend. Nach außen stark und kontrolliert, aber mit viel mehr Tiefe, als man zuerst denkt.
Seine Hintergrundgeschichte hat mich am Ende echt überrascht.

Nicht so richtig warm geworden bin ich mit der romantischen Entwicklung zwischen den beiden. Der Slow Burn und das Knistern waren zwar da, aber emotional hat es mich nicht komplett abgeholt. Das wirkte stellenweise etwas erzwungen.

Dafür hat die Story umso mehr überzeugt. Die Handlung ist spannend, stellenweise richtig intensiv und vor allem nicht so vorhersehbar, wie man vielleicht denkt.
Gerade der Plotttwist hat mich echt erwischt. Auch das Ende fand ich gelungen – kein fieser Cliffhanger, aber genug, um unbedingt weiterlesen zu wollen.

Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und sehr bildhaft. Besonders die handschriftlichen Notizen und Tagebucheinträge zwischendurch haben der Geschichte nochmal eine persönliche Note gegeben.
Gewünscht hätte ich mir eine etwas ausführlichere Beschreibung der Prüfungen.

Fazit:
Ein toller Auftakt mit einem großartigen Setting, einer überzeugenden Protagonistin und einer Story, die einen nicht mehr loslässt. Kleine Schwächen in der Romance, aber insgesamt absolut fesselnd – Band 2 ist definitiv Pflicht.

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Veröffentlicht am 21.04.2026

Ein atmosphärisch dichter und spannender Reihenauftakt

Falling Shadows: Spicy Reverse Harem Dark Romantasy
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Manchmal greift man zu einem Buch und merkt schon nach wenigen Seiten, dass man komplett in der Geschichte versinkt – genau so ging es mir mit Falling Shadows.

Es war für mich ein richtig starker Auftakt ...

Manchmal greift man zu einem Buch und merkt schon nach wenigen Seiten, dass man komplett in der Geschichte versinkt – genau so ging es mir mit Falling Shadows.

Es war für mich ein richtig starker Auftakt in eine düstere Dark-Romantasy-Reihe – auch wenn ich dabei gemerkt habe, dass Reverse Harem wahrscheinlich nicht mein bevorzugtes Genre wird 🤷‍♀️

Ich bin sehr schnell in die Geschichte reingekommen, was vor allem am flüssigen und angenehmen Schreibstil lag. Die Seiten sind nur so dahingeflogen. Besonders gut gefallen hat mir das Setting rund um die Silvercrest Academy: düster, gefährlich und voller Intrigen. Die Welt wirkt durchdacht und macht neugierig auf alles, was noch kommt.

Raven mochte ich als Protagonistin wirklich gern. Gerade weil sie keine besonderen Fähigkeiten hat, musste sie sich alles hart erkämpfen – und genau das hat sie für mich greifbar und spannend gemacht. Ich habe gerne mit ihr mitgefiebert.

Die Dynamik rund um die Bishops war auf jeden Fall interessant und hat Spannung in die Geschichte gebracht. Trotzdem habe ich hier gemerkt, dass das Why-Choose- bzw. Reverse-Harem-Thema für mich persönlich nicht komplett zündet. Es hat zur Story gepasst, aber emotional hat mir stellenweise noch etwas gefehlt.

Die Handlung bleibt durchgehend spannend, auch wenn der große Höhepunkt eher zum Ende hin kommt. Dafür hat mich genau dieses Ende mit seinem Cliffhanger total gepackt und neugierig auf die Fortsetzung gemacht.

Fazit:
Für mich ein atmosphärisch dichter und spannender Reihenauftakt mit einer starken Protagonistin und viel Potenzial.
Auch wenn Reverse Harem wohl nicht mein Lieblingsgenre wird, hat mich die Geschichte trotzdem gut unterhalten und neugierig auf die Fortsetzung gemacht.
⭐️⭐️⭐️⭐️

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Veröffentlicht am 08.02.2026

Ein Auftakt mit starker Atmosphäre und Luft nach oben

Kingdom of Faewood
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Ich war sehr gespannt auf die neue Romantasy-Reihe von Krista Street, und mit „Kingdom of Faewood“ liefert sie einen soliden Auftakt.
Ganz so fesselnd wie ihre Fae von Eis und Schnee-Reihe empfand ich ...

Ich war sehr gespannt auf die neue Romantasy-Reihe von Krista Street, und mit „Kingdom of Faewood“ liefert sie einen soliden Auftakt.
Ganz so fesselnd wie ihre Fae von Eis und Schnee-Reihe empfand ich die Geschichte jedoch nicht. Dafür überzeugt der Roman mit einer düsteren Atmosphäre, vertrauten Romantasy-Elementen und einer langsam aufgebauten Liebesgeschichte.

Im Mittelpunkt der Geschichte steht Elowen, eine Fae mit einer seltenen und mächtigen Gabe, die sie seit ihrer Kindheit zur Gefangenen macht. Ihr Leben ist geprägt von Kontrolle, Abhängigkeit und Angst, was ihr Verhalten zwar erklärt, es mir aber nicht leichter gemacht hat, eine Beziehung zu ihr aufzubauen. Trotz ihres Alters wirkt sie oft naiv und unselbstständig, und ihre persönliche Entwicklung zieht sich für meinen Geschmack etwas zu lange hin. Auch wenn ich ihre Situation nachvollziehen konnte, fiel es mir schwer, wirklich mit ihr warmzuwerden.

Mit Jax, dem sogenannten Dunklen Räuber, kommt Bewegung in die Handlung.
Er wirkt nicht wie ein klassischer Bad Guy, sondern behandelt sie respektvoll.
Dadurch entwickelt der Enemies-to-Lovers-Aspekt sich eher langsam. Grundsätzlich passte es gut zum Genre, mir war es aber stellenweise etwas zu ruhig.

Das Worldbuilding wird eher nebenbei aufgebaut und wirkt atmosphärisch, ohne zu überladen zu sein.
Die Handlung nimmt sich viel Zeit, was der Stimmung zugutekommt. Zwischendurch führte es meines Erachtens aber auch zu einigen Längen.

Gegen Ende zieht das Tempo deutlich an: Intrigen, Enthüllungen und ein gemeiner Cliffhanger machen neugierig auf die Fortsetzung.
Insgesamt ist es für mich ein ordentlicher Auftakt mit starker Atmosphäre und Luft nach oben, besonders was Spannung und Charakterentwicklung betrifft.

Wer Slow Burn Romantasy mit Fae, dunklen Geheimnissen und ruhiger Erzählweise mag, dürfte hier gut aufgehoben sein.
⭐️⭐️⭐️☆ (3,5 Sterne)

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Veröffentlicht am 05.02.2026

Ein atmosphärischer Mystery-Roman mit einem starkem Setting

Der Schatten von Avamoore
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In "Der Schatten von Avamoore" entführt Nathan Winters uns in ein abgelegenes schottisches Dorf, umgeben von Mooren, Nebel und alten Legenden.

Die düstere Atmosphäre war für mich von Beginn an spürbar.
Das ...

In "Der Schatten von Avamoore" entführt Nathan Winters uns in ein abgelegenes schottisches Dorf, umgeben von Mooren, Nebel und alten Legenden.

Die düstere Atmosphäre war für mich von Beginn an spürbar.
Das Setting wirkt lebendig und bedrohlich zugleich. Man hat sofort das Gefühl, dass Fremde unerwünscht sind und Geheimnisse tief verwurzelt liegen.

Im Mittelpunkt steht Elisabeth, die nicht glauben will, dass ihr Verlobter einfach verschwunden oder ertrunken ist. Sie reist gemeinsam mit seinem Bruder Alexander nach Avamoore, um nach Antworten zu suchen. Doch die Dorfbewohner sind verschlossen und wenig hilfsbereit. Schnell wird klar, dass hier nicht alles so ist, wie es scheint, und dass viele Menschen etwas zu verbergen haben.

Elisabeth ist eine starke und mutige Hauptfigur, die mir sehr gut gefallen hat. Sie gibt nicht auf und lässt sich von niemandem einschüchtern. Alexander steht ihr zwar zur Seite, wirkt aber deutlich vorsichtiger und zurückhaltender. Zusammen ergänzen sie sich gut.

Die Geschichte lebt vor allem von der Atmosphäre. Das Moor, der Nebel und das geheimnisvolle Dorf sind sehr bildlich beschrieben. Die Spannung baut sich langsam auf, dafür bleibt lange unklar, was wirklich hinter den Ereignissen steckt. Genau das hat mir gut gefallen.
Der Schreibstil ist bildhaft, flüssig und die meiste Zeit auch angenehm locker, sodass sich das Buch trotz der düsteren Grundstimmung gut lesen lässt. Gegen Ende ging mir die Auflösung etwas zu schnell und verlor für meinen Geschmack ein wenig von dem vorher aufgebauten Grusel, weshalb es keine vollen fünf Sterne wurden.

Fazit:
Ein atmosphärischer Mystery-Roman mit einem starkem Setting, interessanten Figuren und einer konstant unheimlichen Stimmung. Ideal für alle, die langsame Spannung, düstere Orte und geheimnisvolle Geschichten mögen. ⭐⭐⭐⭐

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Veröffentlicht am 04.01.2026

Begeistert, frustriert und am Ende wieder in den Bann gezogen

Vows and Ruins
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Ich habe mich unglaublich auf die Fortsetzung gefreut. Nach dem atemberaubenden Ende des ersten Bandes war meine Erwartung hoch – und der Einstieg hat mich auch sofort wieder gepackt.

Althea steht nun ...

Ich habe mich unglaublich auf die Fortsetzung gefreut. Nach dem atemberaubenden Ende des ersten Bandes war meine Erwartung hoch – und der Einstieg hat mich auch sofort wieder gepackt.

Althea steht nun mitten in ihrer Ausbildung zur Schwertmeisterin, und dass ausgerechnet Wilder Hawthorne ihr Mentor ist, macht alles nur intensiver. Zwischen den beiden knistert es unaufhörlich, während sich im Hintergrund eine Dunkelheit zusammenbraut, die alles zu verschlingen droht.

Was mich besonders berührt hat, ist Theas Entwicklung. Ihr Wille, stärker zu werden, ihre Unsicherheit, ihre neu erwachende Magie – all das fühlt sich sehr echt an. Sie kämpft nicht nur gegen äußere Feinde, sondern auch gegen sich selbst.
Die Freundschaft mit Kipp und Cal war für mich ein echtes Highlight. Diese kleinen, stillen Momente von Zusammenhalt, Loyalität und Vertrauen haben mich sehr berührt. Diese „Found Family“ ist einfach der emotionale Anker der Geschichte

Und doch… so sehr ich diese Geschichte liebe, so sehr hat sie mich zwischendurch auch frustriert.
Ich wusste, dass es Spice geben würde – und ich habe mich darauf eingelassen. Im ersten Band war es noch sehr ausgewogen und an den Stellen passend.
Hier jedoch hatte ich irgendwann das Gefühl, dass Thea und Wilder an nichts anderes mehr denken können. Die Leidenschaft drängte sich so stark in den Vordergrund, dass die eigentliche Geschichte darunter litt. Statt Antworten zu bekommen oder tiefer in die Bedrohung der Schattenwelt einzutauchen, verlor sich der Plot für mich immer wieder in expliziten Szenen. Es tat fast weh, das zu sagen, aber irgendwann habe ich sie überblättert – aus dem Wunsch heraus, endlich wieder voranzukommen.

Und dann kam das Finale.
Plötzlich war alles wieder da: Tempo, Gefahr, Magie, Spannung. Die letzten Seiten habe ich regelrecht verschlungen – und das Ende… dieses Ende hat mir den Boden unter den Füßen weggezogen. 😱
Der Cliffhanger ist grausam, unfair und absolut effektiv. Mein Herz war schwer, mein Kopf voller Fragen, und trotz aller Kritik wusste ich in diesem Moment: Ich brauche Band drei. Sofort.
Ich klammere mich an die Hoffnung, dass sich der Spice-Anteil im nächsten Teil deutlich zurücknimmt und der Fokus wieder stärker auf der Geschichte liegt, die so wahnsinnig viel Potenzial hat.
Fazit
Vows and Ruins hat mich emotional mitgenommen, mich begeistert, frustriert und am Ende wieder völlig in seinen Bann gezogen.
Die Welt ist faszinierend, die Charaktere stark und die Geschichte im Kern grandios – doch man braucht eine hohe Toleranz für Romance, um nicht den roten Faden zu verlieren. Wer epische Fantasy liebt, muss hier stellenweise durchatmen, wird aber am Ende mit einer Geschichte belohnt, die einen nicht mehr loslässt.

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