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Veröffentlicht am 02.03.2026

Das Spiel mit der Macht...

Years and Passions
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„Years and Passions“ ist der Debüt-Roman von Marleen Winter. Es ist ein explosiver Cocktail aus Macht, Leidenschaft und moralischer Zerrissenheit, der die glänzende
Fassade der internationalen Finanzwelt ...

„Years and Passions“ ist der Debüt-Roman von Marleen Winter. Es ist ein explosiver Cocktail aus Macht, Leidenschaft und moralischer Zerrissenheit, der die glänzende
Fassade der internationalen Finanzwelt gnadenlos aufbricht.

Es geht direkt in die Handlung hinein, zu Gerlinde Falkenstein, die uns ihre persönliche Geschichte erzählt und durch die entscheidenen Etappen ihres Leben mitnimmt. So erzählt sie, wie sie Hubertus Bauer kennengelernt hat, dem ziemlich schnell klar geworden ist, was er erreichen möchte und wie er zu seinem Ziel gelangt und zwar nicht ohne Gerlinde. Es entsteht eine Abhängigkeit, zunächst geschäftlich, aber auch sehr schnell persönlich. Beide gründen eine Firma im Immobiliensektor und werden sehr schnell sehr groß. Dabei gilt es immer wieder innere Kämpfe, Rivalitäten, Konflikte, Widersacher, Konkurrenz und anderes zu besiegen, zu kontrollieren und das Ziel vor Augen nicht zu verlieren. Die Handlung bewegt sich über mehrere Jahre hinweg, verläuft allmählich zu seinen Zenit und hebt seinen Spannungsbogen durch seine stetigen Enthüllungen und vielschichtigen Charaktere.

Doch zunächst musste ich mich erst an den Schreibstil gewöhnen. Das gelang mir zum Glück aber sehr schnell und diese spezielle Art der Wiedergabe zieht einem in diese stille und fesselnde Spannung hinein. Man erlebt ein Machtregime auf jeder Ebene mit, die von Manipulation lebt und heißt sich durchzukämpfen, doch nicht um jeden Preis. Es entsteht ein unheimlicher Druck, es ist ein kühler Kopf zu bewahren und manchmal muss man auch mit den eigenen Waffen geschlagen werden oder wissen sich zu verteidigen. Auch die sexuelle Anziehung ist ein Mittel zum Zweck und manchmal wusste ich nicht wirklich, in welche Richtung es sich entwickeln wird und wurde dann doch wieder überrascht.
Jeder dieser Charaktere ist sehr individuell, alle sind charakterstark und haben entsprechende Erlebnisse und prägende Erfahrungen. Was hier besonders hervortritt, ist der Umgang miteinander. Alle sind sehr kommunikations- und willensstark und jeder verfolgt seine persönliche Ziele.
Die Thematik ist nicht das, was ich oft lese, aber der Mix daraus hat mich neugierig gemacht und auf seine Art sehr gut unterhalten und gleichzeitig fasziniert.

Gerlinde Falkenstein, ist eine intelligente, beeindruckende und starke Frau, die über die Handlung hinaus ihre eigene Päckchen zu tragen hatte. Doch sie hat ein gutes Gespür für ihr Gegenüber, begibt sich dennoch in gefährliche Situationen und lernt aus ihren vorgefundenen Situationen. In Wirklichkeit ist sie der Dreh- und Angelpunkt.

Hubertus Bauer, ist ein Macher, er weiß was er will und wo er einmal stehen möchte und vor allem wie er sein Ziel erreichen kann. Er ist ein Charmeur, ein Womanizer und durch und durch Geschäftsmann. Nicht alles kann ich gut heißen, wie er sein Ziel erreicht, aber er gewinnt definit Pluspunkte, je länger man ich erlebt.

Der Schreibstil ist sehr direkt, prägnant und durch kurze Sätze untermauert. Aber er ist auch kommunikativ stark ausgeprägt und vor allem durch seine Art mit Humor besetzt und fesselnd im Fortgang. Die einzelnen Kapitel zeigen sich von längeren unterschiedlich en Abschnitten. Die Handlung wird in der Ich-Perspektive alleinig aus der Sicht von Gerlinde wiedergegeben. Haupthandlungsort ist der Wirtschaftsstandort Frankfurt am Main, aber es geht auch hinaus in die Welt.
Das Buchcover ist zeitlos schön. Es zeigt nicht viel, aber das was es preisgibt, passt sehr gut zum Roman.

Mein Fazit: Ein abwechslungsreicher und bewegenger Debütroman, der mich in seinen Bann gezogen hat. Eine spannende Thematik, mit interessanten Einblicken und einer sehr gelungenen Umsetzung.

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Veröffentlicht am 08.02.2026

Gut gemeint führt nicht immer zum Ziel...

Morgensonnenglück
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Lange ist es her, dass ich einen Roman von Petra Schier in den Händen hielt, obwohl ich einige davon im Besitz habe. „Morgensonnenglück“ hat mich alleine schon vom Titel angezogen und auch das Cover ist ...

Lange ist es her, dass ich einen Roman von Petra Schier in den Händen hielt, obwohl ich einige davon im Besitz habe. „Morgensonnenglück“ hat mich alleine schon vom Titel angezogen und auch das Cover ist zauberhaft schön. Der neu Wohlfühlroman ist mit großen Gefühlen und einem traumhaften Setting rund um einen alten Gutshof belegt.

Wer die Autorin kennt, weiß das viele ihrer Geschichten von einem Hund begleitet werden, hier ist es diesmal nicht so, aber dennoch schummelt sich einer in eine Nebenrolle und ist eine echter Schatz. Diese Story enthält eine wunderschöne Wohlfühlatmosphäre auf einem alten Pferdegut. Der Schauplatz ist der fiktive Ort namens Lissenborn, irgendwo in der Vulkaneifel. Hier gibt es auch unzählige liebenswerten, aber auch seltsame oder skurrilen Menschen und einige lernt man kurz kennen. Dieses Buch wird begleitet von Familiengeheimnissen meets Kleinstadtidylle, einer Second Chance Love, es bewegt sich im passenden Slow Burn und einer prickelnden Leidenschaft. Und was nicht fehlen darf ist ein Schuss Humor zum wunderschönen Altstadtsetting und Natur pur.

Willkommen auf der Flower Ranch, von allen gekannt und ein riesiges Gut am Rande von Lissenborn. Holly ist auf dem Weg zu ihrem zu Hause. Ihr Großvater hat die ganzen Frauen der Familie einbestellt. Er ist krank und will gleichzeitig auch das Erbe regeln. Dazu gehört noch ihre Zwillingsschwester Ivy und ihre Nichte Rose sowie ihre Mutter Violet und ihre Halbschwester Lilly. Doch dieses Familientreffen ist alles andere als einfach, denn beide letzteren kennt sie kaum. Die beiden Zwillingsschwestern sind bei ihren Großeltern aufgewachsen. Das alleine erzeugt schon genügend Reibungen, wenn da nicht noch der ausgeklügelte Plan der Großeltern wäre und auch die anderen Kleinstadtbewohnern können sich der Neugierde nicht entziehen. Jede der Frauen hat ihre persönlichen Träume und diese wurden gezielt eingefangen, um ihren ein unschlagbaren Angebot zu unterbreiten. Werden sie das annehmen? Doch es liegt so viel unausgesprochenes in der Luft, vor allem wohl behütete Geheimnisse und versteckte Wahrheiten. Bricht das den Twist nur noch mehr auseinander? Es endet in einem Epilog. Zudem wäre es der wunderbare Beginn einer ganzen Buchreihe, ich würde mich sehr freuen, mehr von den Flowers zu lesen.

Diese Geschichte fühlt sich herrlich authentisch an, es gibt einige Momente des Staunens und Kopfschüttelns und doch geht es einfühlsam, amüsant, leicht romantisch zu und auch die Spannung, der rote Faden wird durchweg gehalten. Wobei nicht bei allem mit offenen Karten gespielt wird und noch einiges verborgen bleibt. Ein wunderbarer Roman über den Tücken der Familie, der Kontrolle und der verpassten Liebe, die nur eine Pause eingelegt hat und nun zugreifen möchte. Ich fühlte mich durchweg wohl, wollte wissen wie es weitergeht und finde das Ende gut so wie es ist, denn alles passt nicht in ein Buch und würde der Geschichte nicht gerecht werden.

Der Schreibstil ist sehr angenehm, amüsant und man liest sich fließend von Kapitel zu Kapitel. Die einzelnen Kapitel haben unterschiedliche Leselängen und erzählen Überwiegend aus unterschiedlichen Sichtweisen, überwiegend jedoch aus der Sicht von Holly. Wunderbar und individuell herausgearbeitete Charaktere, die einen sehr schnell ans Herz wachsen und der Geschichte das gewisse Etwas verleihen, sind mit am Start.
Das Buchcover wie oben bereits erwähnt gefällt mir unheimlich gut. Es zeigt ein Gut auf einem großzügigen Grundstück und der Frühling ist dabei zu erwachen.

Mein Fazit: Für mich war das die gelungene Mischung aus einfallsreicher Story, spannende Umsetzung, liebevolle und auch skurrile Charaktere und mit einem schönen sinnlichen Touch zum Weg der Liebe. Jedoch nur der Beginn von etwas ganz Großem. Ich hoffe auf eine Fortsetzung der anderen Flowerfrauen.

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Veröffentlicht am 11.01.2026

Das Großstadtmädel und der hinterwäldliche Schotte...

Winter auf Schottisch
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„Winter auf Schottisch“ bringt einen wie es der Titel so schön verrät ins wunderschöne, raue und vor allem winterlichen Schottland und es ist mein erstes Leseerlebnis der Autorin, obwohl schon so viele ...

„Winter auf Schottisch“ bringt einen wie es der Titel so schön verrät ins wunderschöne, raue und vor allem winterlichen Schottland und es ist mein erstes Leseerlebnis der Autorin, obwohl schon so viele Bücher geschrieben hat. Eine humorvolle, knisternde und beruhigende Geschichte voller kurzweiliger Lesezeit, Überraschungen und leisen tapsenden Gefühlen am schottischen Loch Ness.

Es geht direkt hinein zu Ava nach London, die einen lukrativen Auftrag als Innenarchitektin hereinbekommt. Dieser ist auch wichtig, da ihr Geschäft unbedingt wieder Aufschwung benötigt, da sie sonst vor dem direkten Aus steht. Doch sie muss dafür ins ländliche Schottland reisen. Dort gibt es ein Schloss, das neues Leben eingehaucht bekommen und ein Teil zu einem Hotel erleben soll. Das bedeutet viel Aufwand, ständige Reisen und ein Masterplan für ihren Freund. Doch das ist eine andere Geschichte. Kurzerhand nimmt sie Sack und Pack und begibt sich nach Schottland und auf dem Weg dort hin trifft sie auf den wortkargen und mürrischen Colin, ihr Reisebegleiter und neuer Nachbar. Beiden haben mit dem ersten Blick einen Stempel im Kopf über den jeweils anderen. Das sich diese Meinung im Laufe der Geschichte ändern wird, nimmt seinen ganz eigenen Lauf.
Er ist der typische einsiedlerische Hinterwäldler in Avas Augen und sie das versnobte, wohlhabende Großstadtmädchen im feinen Fummel aus Colins Sicht. Es hat so ein wenig Mr. Crumphy und Miss Sunshine Feeling, was sich neckt das liebt sich und die Funken sprühen gewaltig.
Ava blüht in Schottland wieder auf und findet zu ihrem alten, neuen Ich zurück und erkennt die wirklichen Werte und Sehnsüchte, die tief in ihr stecken. Colin ist ein hilfsbereiter Mann, ist immer da, wo er gebraucht wird und kann zuhören. Sein Lebensstil war vor ein paar Jahren noch ein anderer, doch seine Familie ist ihm wichtiger. Er erkennt jedoch, dass er auch mal an sich selbst denken sollte und ab und an seine Sturheit beiseite legen sollte. Es endet in einem Epilog.

Die Handlung zieht sich über wenige Wochen vom Herbstende, über Silvester und den Wintermonaten. Es ist humorvoll, lebhaft, freundschaftlich und ein energischer Schlagabtausch zwischen Mann und Frau ist auch nicht zu verachten. Die Lust knistert ordentliche und auch sinnliche Momente dürfen nicht fehlen. Es geht um neue Chancen, Weitblick, Engstirnigkeit, neue Ziele, Heimatliebe und das Gefühl nach Hause zu kommen.

Der Schreibstil ist wunderbar angenehm, locker und mit einem amüsanten Humor mit einem Hauch zu Sarkasmus versetzt. Man liest sich fließend leicht von einem zum nächsten Kapitel, die unterschiedlicher Leselänge sind. Die Geschichte wird aus der Sicht der beiden Protagonisten in der Erzählperspektive wiedergegeben. Die mitwirkenden Charaktere ergeben ein wunderbares buntes Bild ab. Es geht herzlich, störrisch sowie neckend zu. Die kleinen landschaftlichen Beschreibungen geben ihr übriges hinzu.

Mein Fazit: Ein herzlich, neckender und gefühlvoller Roman inmitten der Highlands am Loch Ness. Ich fühlte mich wunderbar unterhalten und hatte des öfteren ein Schmunzeln im Gesicht. Brodelnde Leidenschaft auf allen Ebenen und bunte Charaktere.

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Veröffentlicht am 23.12.2025

Licht am Ende des Tunnel...

Der kleine Weihnachtsmarkt in den Bergen / Für dich strick ich bunte Zeiten
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Alle Geschichten rund um den kleinen Weihnachtsmarkt in den Bergen spielen in der Vorweihnachtszeit und sind einzeln genießbar. Manche Protagonisten begegnen dir in den anderen Büchern als charmante Nebencharaktere ...

Alle Geschichten rund um den kleinen Weihnachtsmarkt in den Bergen spielen in der Vorweihnachtszeit und sind einzeln genießbar. Manche Protagonisten begegnen dir in den anderen Büchern als charmante Nebencharaktere wieder. „Für dich strick ich bunte Zeiten“ ist ein hoffnungsschenkender weihnachtlich-winterlicher Roman im verschneiten Bergdorf Sternmoos in Südtirol.
Ein herzerwärmender Wohlfühlroman für alle, die „Grumpy meets Sunshine“ lieben, romantische Weihnachtsgeschichten mit Humor suchen – und sich in verschneite Bergdörfer voller Herzenswärme träumen möchten.


Ein tristes grau trifft auf ein fröhliches bunt. So lernen sich André und Gitti kennen. Die beiden wären nie im Leben aufeinandergetroffen, wenn Gitti für ihren Strickladen nicht neue Werbung in Auftrag gegeben hätte. Beide könnten in ihrem Gemüt nicht unterschiedlicher sein. Natürlich ist nicht immer alles Sonnenschein, nur nicht jeder zeigt das. Andrés graue Tage überwiegen jedoch und sein Freund Max macht sich zusehend sorgen um ihm. André probiert es sogar mit Stricken bei Gitti. Ganz schnell sprühen Funken, doch beide haben sich nicht zur richtigen Zeit getroffen. André muss erst seine eigenen Dämonen bekämpfen und Gitti muss Geduld üben. Es endet in einem Epilog.

Dieser Roman aus dem süßen Sternmoos hat mir sehr gefallen. Zwei Menschen treffen aufeinander und empfinden tiefe Gefühle füreinander, doch jeder hat zunächst mit seinen eigenen Gefechten zu kämpfen. Dieser Roman ist heimelig, wohlfühlend, humorvoll und erzählt seine Geschichte ganz leicht wie Schneeflocken, trotz der mit schwebenden Melancholie. Das Leben ist nicht immer leicht, manchmal holt es dich ein, doch man ist nicht allein. Hilfe ist da, man muss sie nur zulassen. Und ein kleiner Sonnenstrahl schafft es auch sich im grauen Nebel einzunisten und einen Regenbogen zu hinterlassen.
Die einzelnen Szenen, die Dialoge und bildlichen Vorstellungen sind wunderbar transparent und machen stetig neugierig auf den Fortgang der Story.

Der Schreibstil ist sehr angenehm, es ist locker, leicht, zum schmunzeln, emotional und gefühlvoll hinterlegt und man fühlt sich direkt bei jeder Szene mit dabei. Die einzelnen Kapitel habe eine unterschiedliche Leselänge und tragen kleine Überschriften. Beide Protagonisten erzählen aus der Ich-Perspektive im sichtbaren Wechsel.

„In anderen Teilen der Welt heißt es, dass man für immer mit dem Menschen zusammenbleibt, mit dem man den Schneeflocken beim Fallen zusieht.“

Mein Fazit: Ein Roman der zur jetzigen Jahreszeit und den anstehenden Feiertagen unheimlich gut hineinpasst. Sternmoos und die anderen Charaktere machen Lust auf mehr.

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Veröffentlicht am 17.11.2025

Verborgene Orte sind immer einem näheren Blick wert...

Verborgene Orte
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Zwölf Kurzgeschichten die sich rund um den Körper, das persönliche Wohlbefinden, geheime Wünsche und Fantasien sowie Tagträumen bewegen.

Diese zwölf Kurzgeschichten haben alle eins gemeinsam, erst erzählt ...

Zwölf Kurzgeschichten die sich rund um den Körper, das persönliche Wohlbefinden, geheime Wünsche und Fantasien sowie Tagträumen bewegen.

Diese zwölf Kurzgeschichten haben alle eins gemeinsam, erst erzählt die körperliche und vor allem sinnliche Leidenschaft an einem geheimen oder verborgenen Ort von einer Mann und einer Frau, einem Paar. Diese kennen sich auch schon länger und nehmen sich gerne kleine und gezielte Auszeiten aus dem Alltag und beleben ihr Liebesleben immer wieder neu. In einigen Geschichten gibt es auch andere Beobachter, Mitwirkende oder die gezielt gewünschte Außenfigur.

Erzählt wird dabei aus der männlichen Sicht und man wird direkt angesprochen. Ich fühlte jetzt nicht unbedingt mich direkt angesprochen, aber diese Erzählart lässt alles noch intimer, näher und direkter wirken. Im Grund ist man der stille Beobachter.

Der Sammelband umfasst insgesamt 193 Seiten, wobei die einzelnen Geschichten eine ungefähr gleichbleibende Leselänge beibehalten. Unter den 12 Geschichten befinden sich 2 Trilogien. Der Inhalt der Geschichten fokussiert sich auf das Wesentliche und man kommt sofort sehr gut in die einzelnen hinein. Man wird mitgenommen, geführt und als Zuschauer wie willkommen geheißen. Es liest sich leicht davon und man kann sich das Buch schön einteilen und jede einzelne Story auf sich wirken lassen. Jede hat etwas Besonderes an sich und es gab keine, wo ich dachte, nein das geht ja gar nicht. Es geht um Vertrauen, die tiefe und innige Verbundenheit sowie Liebe. Es geht ums Ausprobieren, aber auch immer um das Wohlbefinden des Anderen.
Der Schreibstil hat mir dabei sehr gefallen und war sehr angenehm. Er hatte etwas leichtfüßiges an sich, mit viel Gefühl und ohne jeder Hetzerei. Besonders hat mir dabei gefallen, dass es eine sehr sinnliche und harmonische erotische Darstellung war. Es fühlte sich echt an und kommt ohne jede Art von Zwang oder Wortakrobatik aus. Die Beschreibungen sind nachzuempfinden, fühlen sich einfach gut an und es muss auch nicht die derbe erotische Sprache haben, denn es geht auch anders.

Mein Fazit: Eine wunderschöner Ausflug in die sinnliche Erotik an verschiedenen Orten und deren Sehnsüchten. Der Sammelband lässt keine Wünsche übrig. Am besten und wohlsten fühlte ich mich dabei im geheimen Garten.

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