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Veröffentlicht am 03.05.2026

Ich bin enttäuscht

Ich bin der Zorn
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Ich habe den vierten Shepherd‑Band mit einer Mischung aus Vorfreude und Skepsis begonnen – und leider hat sich Letzteres am Ende stärker bestätigt. Der Einstieg funktioniert noch gut: Tempo, Brutalität, ...

Ich habe den vierten Shepherd‑Band mit einer Mischung aus Vorfreude und Skepsis begonnen – und leider hat sich Letzteres am Ende stärker bestätigt. Der Einstieg funktioniert noch gut: Tempo, Brutalität, dieses typische Cross‑Gefühl von „Okay, das wird heftig“. Aber je weiter die Geschichte voranschreitet, desto deutlicher bricht sie unter ihrem eigenen Anspruch zusammen.

Was mich am meisten frustriert hat, ist die Unausgewogenheit. Der Plot wirkt von Anfang an etwas konstruiert, aber bis zur Hälfte kann man das noch mit dem hohen Unterhaltungswert ausgleichen. Danach driftet alles in eine Richtung ab, die für mich weder spannend noch glaubwürdig war. Die Wendungen sind vorhersehbar und gleichzeitig so überzogen, dass sie eher Kopfschütteln als Nervenkitzel auslösen. Ich hatte mehrfach das Gefühl, Cross wolle um jeden Preis schockieren – und genau dadurch verliert die Geschichte an Wirkung.

Auch die Figuren, die ich in den ersten Teilen wirklich gern begleitet habe, bleiben hier erstaunlich blass. Marcus und Maggie treten auf der Stelle, Andrew ist kaum mehr als Staffage, und selbst Ackerman Jr., der sonst das Highlight der Reihe ist, bekommt zu wenig Raum, um sein Potenzial auszuspielen. Es ist schade, wenn die interessantesten Charaktere nur noch als Stichwortgeber dienen.

Was das Tempo angeht, ist der Roman ebenfalls unausgewogen: lange Passagen, in denen wenig passiert, gefolgt von einem Finale, das plötzlich alles auf einmal abfeuert. Für mich fühlt sich das eher nach verschenkter Spannung an als nach bewusstem Aufbau.

Unterm Strich bleibt ein Buch, das zwar noch einzelne starke Momente hat, aber insgesamt deutlich hinter den Vorgängern zurückbleibt. Ich war weder völlig gelangweilt noch wirklich begeistert – eher enttäuscht, weil ich weiß, dass Cross es besser kann. Deshalb landet dieser Band für mich bei 2,5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 30.03.2026

Immer das Gleiche??

DARK nasty CASTLE
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Die Schwächen dieses Bandes treten deutlicher hervor als die Stärken, und genau das macht ihn für mich zu einem der bislang ernüchterndsten Teile der Reihe. Die Handlung wirkt zunehmend aufgebläht, als ...

Die Schwächen dieses Bandes treten deutlicher hervor als die Stärken, und genau das macht ihn für mich zu einem der bislang ernüchterndsten Teile der Reihe. Die Handlung wirkt zunehmend aufgebläht, als würde sie sich selbst mit immer neuen Figuren und Konflikten künstlich am Leben halten. Statt echte Entwicklungen voranzutreiben, werden Baustellen eröffnet, die den Eindruck vermitteln, dass die Geschichte eher in die Breite als in die Tiefe wächst. Die Spannung entsteht dadurch weniger aus erzählerischer Konsequenz als aus ständig neuen Problemen, die plötzlich in den Raum geworfen werden. Das sorgt zwar für Tempo, aber nicht für Substanz.

Der Fokus auf Madisons Training ist grundsätzlich ein sinnvoller Ansatz, doch die Umsetzung bleibt erstaunlich blass. Vieles wird angerissen, wenig wirklich durchdacht. Die Reduktion des Spice-Anteils könnte der Reihe guttun, doch hier wirkt sie eher wie ein Nebeneffekt, nicht wie eine bewusste erzählerische Entscheidung. Gleichzeitig bleibt der Rest der Handlung so überladen, dass die ruhigeren, charakterbezogenen Momente kaum Raum bekommen, um ihre Wirkung zu entfalten.

Die Figurenentwicklung, die eigentlich ein Highlight sein könnte, verliert sich in Andeutungen. Neptunos Hintergrundgeschichte bringt zwar eine interessante emotionale Ebene hinein, doch auch hier bleibt vieles an der Oberfläche. Madison selbst wirkt trotz des Trainings kaum greifbarer oder reifer, und Plutao bleibt eher Staffage als wirklich relevanter Bestandteil der Handlung. Insgesamt entsteht der Eindruck, dass die Charaktere mehr Potenzial hätten, als der Band ihnen zugesteht.

Stilistisch bleibt die Autorin zwar gewohnt flüssig, doch die Vielzahl an Perspektiven sorgt zunehmend für Verwirrung statt für Tiefe. Manche Szenen wirken hastig, andere unnötig gestreckt, und die Rückkehr zu bekannten Schauplätzen kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass der erzählerische Fokus schwankt. Der Band liest sich dadurch weniger wie ein konsequenter Teil der Reihe und mehr wie ein Übergang, der nicht recht weiß, wohin er führen soll.

Unterm Strich ist dieser Band für mich der bisher schwächste. Er hat einzelne starke Momente, aber sie gehen im Lärm der überladenen Handlung unter. Die Reihe hält mich noch, aber eher aus Gewohnheit und Neugier als aus echter Begeisterung. Gerade deshalb hoffe ich, dass der nächste Teil wieder klarer, fokussierter und mutiger erzählt wird.

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Veröffentlicht am 08.02.2026

Leider sehr enttäuschend

DARK risky CASTLE
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Als großer Fan der Dark‑Castle‑Reihe hat mich der sechste Teil leider mit einem sehr bitteren Nachgeschmack zurückgelassen. Für mich ist es der bisher schwächste Band – und das, obwohl ich die ersten fünf ...

Als großer Fan der Dark‑Castle‑Reihe hat mich der sechste Teil leider mit einem sehr bitteren Nachgeschmack zurückgelassen. Für mich ist es der bisher schwächste Band – und das, obwohl ich die ersten fünf wirklich geliebt habe. Dieses Mal war ich mehrfach kurz davor abzubrechen.

In der ersten Hälfte wird gefühlt zwanghaft Gewalt hineingepresst, ohne dass es der Handlung etwas bringt. Viel passiert – und gleichzeitig nichts. Die ersten 150–160 Seiten waren für mich nur frustrierend, das frühere Gefühl der Reihe war komplett verschwunden.

Die zweite Hälfte wird minimal besser, der Charme der Lords blitzt kurz auf, aber wirklich Freude kam beim Lesen trotzdem nicht auf. Statt Spannung oder Weiterentwicklung wirkt alles nur noch künstlich in die Länge gezogen. Ich frage mich zunehmend, was Madison und die Lords überhaupt noch erleben sollen, ohne dass es sich wiederholt.

Was mich besonders gestört hat:

massive Rechtschreib‑, Grammatik‑ und Formatierungsfehler, die den Lesefluss ständig unterbrechen

eine extrem dünne Story, die bemüht wirkt, aber kaum Substanz hat

Dialoge ohne Tiefe, teilweise fremdschämend und auf einem Niveau, das nicht zur Reihe passt

blasse Charaktere, zu denen ich nach sechs Bänden immer noch keine echte Verbindung habe

weniger Erotik, was an sich kein Problem wäre – wenn die Handlung dafür tragen würde

offenes Ende, das eher nach Verkaufsstrategie als nach erzählerischer Notwendigkeit wirkt

Madison selbst wird für mich zunehmend unsympathisch und widersprüchlich dargestellt. Die Dynamik mit den Lords wirkt inzwischen unrealistisch und überzogen, und neue Figuren wie Jupiter machen das Chaos eher größer als spannender.

Was bleibt, ist eine wunderschöne Buchgestaltung – dafür gibt es die zwei Sterne. Inhaltlich aber ist der Band für mich eine klare Enttäuschung. Ich werde die Reihe wohl zu Ende lesen, einfach weil ich ungern abbreche, aber wirklich neugierig bin ich nicht mehr. Schade, denn das Potenzial war da – nur leider wird es inzwischen ausgeschlachtet, statt weiterentwickelt.

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Veröffentlicht am 30.12.2025

Leider nicht wirklich perfekt

Acht perfekte Stunden
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Cover
Das Cover ist optisch ansprechend gestaltet und wirkt hochwertig, unter anderem durch den Glanzeffekt. Die floralen Elemente passen thematisch zur Geschichte und werten das Gesamtbild auf. Farblich ...

Cover
Das Cover ist optisch ansprechend gestaltet und wirkt hochwertig, unter anderem durch den Glanzeffekt. Die floralen Elemente passen thematisch zur Geschichte und werten das Gesamtbild auf. Farblich konnte es mich jedoch nicht vollständig überzeugen, da der Orangeton für mich eher wenig ansprechend ist. Insgesamt ein schönes, aber nicht herausragendes Cover.
Inhalt
Die Geschichte beginnt mit einer vielversprechenden Idee: Noelle und Sam lernen sich während eines Schneesturms im Stau kennen und verbringen acht Stunden mit intensiven Gesprächen. Diese Ausgangssituation weckt hohe Erwartungen, wird jedoch recht schnell abgehandelt. Entgegen des Klappentextes spielt der Stau nur einen kleinen Teil der Handlung, danach basiert die Geschichte vor allem auf wiederholten, zufälligen Begegnungen der beiden. Die Handlung lebt stark vom Schicksalsmotiv, das stellenweise übertrieben und konstruiert wirkt. Zwar werden emotionale Themen angeschnitten, doch bleiben Charaktere und Beziehung insgesamt eher oberflächlich.
Meinung
Der Schreibstil der Autorin ist angenehm und flüssig, wodurch sich das Buch leicht lesen lässt. Dennoch fiel es mir schwer, eine echte Verbindung zu den Protagonisten aufzubauen. Besonders Noelles verkopfte und unsichere Art empfand ich stellenweise als anstrengend. Die Emotionen und die romantische Spannung waren zwar teilweise spürbar, konnten mich aber nicht durchgehend erreichen. Auch die vielen Zufälle nahmen der Geschichte an Glaubwürdigkeit. Insgesamt plätschert die Handlung über weite Strecken vor sich hin, ohne wirklich zu fesseln.
Fazit
Acht perfekte Stunden ist eine nette Geschichte für zwischendurch, die mit einer starken Grundidee startet, diese jedoch nicht konsequent ausschöpft. Es fehlte mir an Tiefe, emotionaler Intensität und einer klaren gemeinsamen Entwicklung der Protagonisten. Gegen Ende wird die Geschichte zwar etwas spannender, konnte meine Erwartungen insgesamt aber nicht erfüllen. Für Leserinnen und Leser, die eine leichte, unaufgeregte Liebesgeschichte suchen, ist das Buch dennoch geeignet – mich hat es jedoch nur teilweise überzeugt.

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Veröffentlicht am 05.10.2025

Merkwürdoge Lektüre

Willow in Deutschland
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Cover:
Optisch recht eigenwillig mit einem Foto auf dem Cover, wo man einen Mann (Willow) sieht im Anzug und mit gelber Fischermütze vor Garagen. Anhand des Fotos will man nicht so recht wissen um was ...

Cover:
Optisch recht eigenwillig mit einem Foto auf dem Cover, wo man einen Mann (Willow) sieht im Anzug und mit gelber Fischermütze vor Garagen. Anhand des Fotos will man nicht so recht wissen um was es geht.

Inhalt:
Willow will die Menschen verstehen, dafür ist er als junger Außerirdischer ein Jahr lang in Deutschland unterwegs.

Meinung:
Gleich zu Beginn mal was zum Aufbau des Buches: es ist eine Art Tagebuch. Man findet hier eben Notizen von Willow. Seine täglichen Erfahrungen mit der Menschheit und wie es sich für ihn anfühlt, dass auch er selbst einen menschlichen Körper hat.

Teils sehr witzig geschrieben und die Erfahrungen die Willow macht scheinen ja auch etwas außergewöhnlich zu sein.
An sich ist das Buch okay, aber nicht wirklich interessant. Gerade als Willow Freundschaften knüpft wird es dich sehr abgedreht und es fehlt dann einfach der rote Faden. Manche Tage wirken dann auch ehe wie Lückenfüller.
Die Gedanken von Willow sind hier und da gut nachzuvollziehen und aus seiner Perspektive auch lustig und manchmal auch etwas merkwürdig. Auch dass Willow gleich zu beginn Vergleiche zum Aussehen zeiht find ich unpassend.
Schade, dass man nicht merkt wie Willow eigentlich als Außerirdischer war/ist – er beschreibt immer nur den Menschen an sich und seine Beobachtungen.
Insgesamt ganz okay, aber nicht dringend zu empfehlen.

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