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Veröffentlicht am 22.03.2026

Eine besondere Rettungsaktion

Feen der Dämmerung
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Feen der Dämmerung ist mir wegen dem Cover und dem Klappentext ins Auge gesprungen. Hier kann ich wieder nur die tolle Coverillustration von Alina Brost bestaunen. Wirklich ganz tolle Arbeit

Myra und ...

Feen der Dämmerung ist mir wegen dem Cover und dem Klappentext ins Auge gesprungen. Hier kann ich wieder nur die tolle Coverillustration von Alina Brost bestaunen. Wirklich ganz tolle Arbeit

Myra und Rohan verbindet etwas sehr eigenes, am selben Tag geboren, was sie seit dem zusammen feiern müssen. Ja, müssen, denn die beiden können sich nicht so ganz leiden, denn Myra bringt Rohan ganz gerne mit ihren Aktionen zur Weißglut 😂
Als doch an ihrem elften Geburtstag plötzlich die kleine Schwester verschwindet, müssen sich beide zusammenreißen und diese retten. Auf in die Anderswelt, zusammen mit einer grünen Fee namens Mab. Das Abenteuer beginnt.
Mit Myra wurde ich nicht warm, sie war sehr eigen, manchmal kam sie mir tatsächlich auch etwas drüber vor, ihre Aktionen in der Anderswelt haben die Gruppe in die eine oder andere zwickliche Lage gebracht. Rohan war dabei versucht immer die Stimme der Vernunft, obwohl ich bei ihm manchmal dachte, mach doch mal locker. Also alles in allem eine sehr interessante Kombination. Trotzdem gab es immer Momente, die das alles aufgelockert habe.
Die Anderswelt hat mir gut gefallen, man konnte so richtig in die Welt abtauchen, die bildhaften Erzählungen machten es leicht. Die Geschichte an sich war etwas holprig unterwegs, ich hätte tatsächlich gerne noch ein paar mehr Seiten gehabt und dafür mehr Infos über angeschnittene Themen (zB Mabs Vergangenheit und wie es dazu kam). Wer also für eine kurzweilige Zeit in die Anderswelt abtauchen möchte, ist hier nicht verkehrt.

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Veröffentlicht am 08.02.2026

Eine Geschichte, die einen mitnimmt

Die Inselschwestern - Meerwasserherzen
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Ich habe mich auf Grund des Klappentextes für den Roman entschieden und habe wieder mal gelernt, dass man da doch auch anderes erwarten darf, als drin steht. Jetzt nicht von dem Inhalt sondern eher von ...

Ich habe mich auf Grund des Klappentextes für den Roman entschieden und habe wieder mal gelernt, dass man da doch auch anderes erwarten darf, als drin steht. Jetzt nicht von dem Inhalt sondern eher von der Art des erzählens.

Marina verliert ihre große Liebe und den Vater ihrer Tochter. Jahre später lebt sie den Traum von sich und ihrem Mann weiter in dem Restaurant Sölbloom. Und da gibt es auch noch Oliver. Patenonkel ihrer Tochter, bester Freund ihres Mannes und doch fängt es an, zwischen den beiden zu knistern

Mich konnte das Buch mit dem schönen Schreibstil anfangs begeistern. Die Geschichte von Marina und Oliver ist nicht so ganz einfach, da seit dem Tod von Marinas Mann immer eine gewisse Angst in ihr schwelt, dass wieder so etwas schreckliches passieren könnte und dadurch Marina viel von ihrer Lebensfrohen Art verloren hat, die man doch auch immer wieder durchkommen sieht. Mich hat das tatsächlich etwas runtergezogen, bis es nach etwa der Hälfte langsam besser wurde und ich wieder mit mehr Freude an die Geschichte drangehen konnte.

Marina ist teilweise so gefangen in ihrem Kopf, dass sie es damit auch ihrer Tochter nicht immer leicht macht. Erst die eine oder andere Begegnung oder Gespräch löst etwas in Marina, sodass einiges einen weiteren Schritt nach vorne nehmen kann. Immer an Marinas Seite, ihre Schwestern (eine etwas weiter weg), ihre Freundin und Köchin Stefanie, zwei Freunde aus dem Buchclub und Chris, der am Ende zurück auf die Insel kommt und Marina etwas ermöglicht, dass sie sich anfangs wahrscheinlich nicht im Leben zugetraut hätte.

Eine Geschichte, die mich auf die schöne Insel Sylt verschlagen hat, die mich aufgewühlt, aber auch gezeigt hat, dass man manchmal loslassen muss, um etwas Neues zu finden, was einen glücklich macht.

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Veröffentlicht am 08.01.2026

Eine besondere Familiengeschichte

Die verlassene Tochter
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Ein Buch das mich durch Cover und Klappentext neugierig gemacht hat. Alleine schon, weil auch der Polosport eine Rolle einnehmen sollte.

Wir erfahren gleich im Prolog der Story, dass etwas gravierendes ...

Ein Buch das mich durch Cover und Klappentext neugierig gemacht hat. Alleine schon, weil auch der Polosport eine Rolle einnehmen sollte.

Wir erfahren gleich im Prolog der Story, dass etwas gravierendes 1939 passiert sein muss. Das ist schon wie in kleiner Anreiz auf den Rest des Buches, in dem Rose, die sich im letzte Jahr von Großmutter als auch Mutter verabschieden musste, eine Erbschaft macht, von der niemand etwas wusste: eine Ranch in Argentinien

Das Rose erstmal völlig überwältigt ist, konnte ich gut nachfühlen. Vor Ort weißt sie mit der Anwalt der Familie gefühlt viel zu kurz ein um sie dann alleine zu lassen. Es gibt wohl eine Haushälterin, und Benjamin, der sich um die Pferde kümmert. Zwischen den beiden entsteht nach einem anfänglichen Missverständnis eine gewisse Anziehung, die weiter ausgebaut wird im laufe des Buches.

Neben dem, was Rose erlebt, dürfen wir auch den in Rückblicken Valentinas Leben zwischen 1930 und 1940 erfahren. Von Glück bis zu Ungerechtigkeit und Ausweglosigkeit muss Valentina miterleben, vor zu früh alleine gelassen von Menschen, die sie liebten bzw. Lieben sollten.

Mir haben die Rückblicke zu Valentinas Leben deutlich besser gefallen als die Gegenwart mit Rose. Auch wenn ich manchmal das Gefühl hatte, dass die zeitlichen Abläufe nicht so ganz gestimmt haben. Aber es war spannender und ab der Hälfte so emotional, dass ich oft Tränen in den Augen hatte. Diese Emotionen haben mir bei Rose meistens gefehlt und gegen Ende wurde dann gefühlt noch was ausgepackt, was in meinen Augen unnötig war.

Im Großen und Ganzen war es eine schöne Story mit einigen Schwächen, ein paar Details habe ich erst durch andere Leser*innen aus der Leserunde erfahren, die man nur wissen konnte, wenn man den Anfang der Reihe kennt. Ansonsten konnte man das Buch bedenkenlos unabhängig lesen. Mich hat es nicht ganz überzeugen können, was aber niemanden davon abhalten sollte, selbst die Familiengeschichte der Santiagos kennenzulernen

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Veröffentlicht am 08.01.2026

Eine besondere Familiengeschichte

Die verlassene Tochter
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Ein Buch das mich durch Cover und Klappentext neugierig gemacht hat. Alleine schon, weil auch der Polosport eine Rolle einnehmen sollte.

Wir erfahren gleich im Prolog der Story, dass etwas gravierendes ...

Ein Buch das mich durch Cover und Klappentext neugierig gemacht hat. Alleine schon, weil auch der Polosport eine Rolle einnehmen sollte.

Wir erfahren gleich im Prolog der Story, dass etwas gravierendes 1939 passiert sein muss. Das ist schon wie in kleiner Anreiz auf den Rest des Buches, in dem Rose, die sich im letzte Jahr von Großmutter als auch Mutter verabschieden musste, eine Erbschaft macht, von der niemand etwas wusste: eine Ranch in Argentinien

Das Rose erstmal völlig überwältigt ist, konnte ich gut nachfühlen. Vor Ort weißt sie mit der Anwalt der Familie gefühlt viel zu kurz ein um sie dann alleine zu lassen. Es gibt wohl eine Haushälterin, und Benjamin, der sich um die Pferde kümmert. Zwischen den beiden entsteht nach einem anfänglichen Missverständnis eine gewisse Anziehung, die weiter ausgebaut wird im laufe des Buches.

Neben dem, was Rose erlebt, dürfen wir auch den in Rückblicken Valentinas Leben zwischen 1930 und 1940 erfahren. Von Glück bis zu Ungerechtigkeit und Ausweglosigkeit muss Valentina miterleben, vor zu früh alleine gelassen von Menschen, die sie liebten bzw. Lieben sollten.

Mir haben die Rückblicke zu Valentinas Leben deutlich besser gefallen als die Gegenwart mit Rose. Auch wenn ich manchmal das Gefühl hatte, dass die zeitlichen Abläufe nicht so ganz gestimmt haben. Aber es war spannender und ab der Hälfte so emotional, dass ich oft Tränen in den Augen hatte. Diese Emotionen haben mir bei Rose meistens gefehlt und gegen Ende wurde dann gefühlt noch was ausgepackt, was in meinen Augen unnötig war.

Im Großen und Ganzen war es eine schöne Story mit einigen Schwächen, ein paar Details habe ich erst durch andere Leser*innen aus der Leserunde erfahren, die man nur wissen konnte, wenn man den Anfang der Reihe kennt. Ansonsten konnte man das Buch bedenkenlos unabhängig lesen. Mich hat es nicht ganz überzeugen können, was aber niemanden davon abhalten sollte, selbst die Familiengeschichte der Santiagos kennenzulernen

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Veröffentlicht am 07.04.2025

Sorinda und Kearan

Vengeance of the Pirate Queen - Fürchte meine Rache
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Sorinda wird losgeschickt, um vermisste Spioninnen zu finden. Sorinda ist nicht begeistert, dass ausgerechnet der attraktive Kearan sie begleiten soll

Ich war sehr gespannt auf diesen Zusatzband der Reihe ...

Sorinda wird losgeschickt, um vermisste Spioninnen zu finden. Sorinda ist nicht begeistert, dass ausgerechnet der attraktive Kearan sie begleiten soll

Ich war sehr gespannt auf diesen Zusatzband der Reihe um Piratin Alosa. Denn Sorinda fand ich in den beiden vorherigen Bänden schon interessant. Das ausgerechnet Kearan ihr dabei so unter die Haut geht, obwohl sie das immer abstreiten würde, und dieser sie nun auf ihrer Mission begleiten soll, findet sie nicht so toll. Aber was tut man nicht alles für seine Königin.
Die Mission läuft allerdings alles andere als einfach, denn sie Segeln in eher unbekannte Gewässer, von denen Kearan ihr schon vorher einiges an Ungewöhnlichem erzählt, worauf sie dann auch stoßen. Doch Sorinda wäre nicht die Assassinin, wenn sie gleich aufgeben würde

Die Entwicklung, die die Geschichte dann nimmt, hat mich an einigen Stellen dann leider nicht mehr ganz so begeistern können. Der Angriff vor der geheimnisvollen Insel, der König der Tiefe, Untote und ein Artefakt, dass alles ändern könnte. Viele vorschnelle Handlungen, wie es immer so ist, führen zu komplizierten Problemen, die dann Herausforderungen nach sich ziehen. Ich habe Sorinda immer als starke Person wahrgenommen, hier kommt das auch immer wieder durch, aber manchmal habe ich dann doch an ein paar ihrer Entscheidungen gehadert. Es war für mich immer ein auf und ab zwischen Spannung und der Frage, warum? Wäre Kearan und die kleine Rosalyn nicht gewesen, die für mich immer wieder tolle
Momente geschaffen haben, weiß ich nicht, ob ich drangeblieben wäre
🌸
Für mich war der dritte Band ein schönes Nice to Have zur Geschichte von Alosa und Riden, da mir die beiden Protagonisten in den ersten beiden Bänden gut gefallen haben. Schreibstil gewohnt angenehm und tolle Charaktere. Also wenn man noch ein wenig Zeit in der Welt der Piraten verbringen möchte, ist das genau das Richtige

ROMANTASY
PIRATEN
PENGUIN BÜCHER
SLOW BURN
ENEMIES TO LOVERS

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