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Veröffentlicht am 24.02.2025

Budapest, Berlin und wieder zurück

Rückkehr nach Budapest
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Im Roman Rückkehr nach Budapest begleiten wir in erster Linie Martha durch ihr Leben und erhalten Rückblicke in ihre Jugend und in ihr Jetzt.

Sie wächst in Ungarn, am Plattensee auf und ihre beste Freundin ...

Im Roman Rückkehr nach Budapest begleiten wir in erster Linie Martha durch ihr Leben und erhalten Rückblicke in ihre Jugend und in ihr Jetzt.

Sie wächst in Ungarn, am Plattensee auf und ihre beste Freundin ist ihre Cousine Theresa, welche allerdings nur über Sommer in Ungarn ist und ansonsten in Ostberlin lebt. Martha ist eher introvertiert und hält sich bei allem sehr zurück, wogegen Theresa liebend gerne im Mittelpunkt steht und die Aufmerksamkeit genießt. Als Martha mit 18 im Sommer nach Ost Berlin flieht, weil sie es mit ihrem Alkoholkranken Vater nicht mehr aushält lernt sie dort Konstantin kennen zu dem sie sich schnell hingezogen fühlt, der sich dann aber für Theresa entscheidet. Es kommt zum Bruch zwischen den Cousinen und Freundinnen.

In der Gegenwart ist Martha mit Andras verheiratet den sie schon seit ihrer Jugend kennt, Dieser betrügt sie und Martha zweifelt gerade an allem. Dann kommt die Botschaft von Teresas Tod zu der sie schon lange keinen Kontakt hat und sie beginnt über alles nachzudenken.

Das Buch war ok. Es hatte schöne Stellen die ich gerne gelesen habe , allerdings auch viele die mir nicht gefallen haben. Ich habe mich mit den Zeitenwechseln sehr schwer getan und musste mehr als einmal überlegen in welcher wir gerade sind, was mich beim lesen gestört hat. Ich lese sehr gerne Bücher die in zwei Zeiten spielen aber hier hat es mir nicht gefallen.
Auch wurde ich mit den Protagonisten nicht wirklich warm und konnte viele Handlungen nicht nachvollziehen.

Die Politische Ebene fand ich toll und hätte mir da gerne noch mehr gewünscht. Das Ende konnte mich dann auch nicht überzeugen. Irgendwie war mir die Geschichte nicht ganz ausgereift und es blieben einige Fragen offen.

Das Buch erhält von mir gute drei Sterne.

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Veröffentlicht am 26.05.2023

Zwei Welten

Sibir
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Sibir oder wie wir es kennen, Sibirien, war lange die Heimat von Josef Ambacher, der als Kind mit seiner Familie dorthin verschleppt wurde. 10 Jahre hat er dort verbracht bevor er wieder zurück nach Deutschland ...

Sibir oder wie wir es kennen, Sibirien, war lange die Heimat von Josef Ambacher, der als Kind mit seiner Familie dorthin verschleppt wurde. 10 Jahre hat er dort verbracht bevor er wieder zurück nach Deutschland durfte.
Dort lebt er mit Frau und Tochter und fühlt sich trotzdem immer irgendwie fremd. Als in den 90ern die Spätaussiedler aus Russland in seinem Ort ankommen, holt ihn die Vergangenheit wieder ein. Seine Tochter Leila hilft ihm das zu bewältigen und erzählt dabei die Geschichte.

Die Autorin verknüpft in ihrem Buch die Kindheit Josefs in Sibirien und die seiner Tochter Leila in Deutschland. Was haben die beiden erlebt, was verbindet die doch so unterschiedlichen Kindheiten?

Dabei springen wir immer in der Zeit hin und her. Dieses stört mich an Büchern normalerweise nicht. Hier allerdings war der Sprung oft mitten im Kapitel und mehr als einmal musste ich überlegen wo wir uns jetzt befinden. Das hat mich beim Lesen leider sehr gestört. Ich hätte es besser gefunden wenn jede Zeit ihr eigenes Kapitel bekommen hätte. vielleicht auch mit Jahresdaten.

Auch hätte ich gerne mehr über Josefs Kindheit in Sibirien erfahren. Das was wir erfahren war zwar gut recherchiert und real beschrieben, ebenso ausdrucksstark und empathisch beschrieben, aber eher kurz gehalten. Ich denke das hätte man viel ausführlicher schreiben können. Mir blieben auch viele Fragen offen, die ich gerne beantwortet bekommen hätte.

Die Kindheit von Leila wird dann aber für mich stellenweise etwas zu ausführlich beschrieben und zieht sich oft sehr. Teilweise fand ich es auch sehr zäh und langweilig oder schlicht uninteressant.

Dabei hatte die Geschichte soviel Potenzial das leider nicht genutzt wurde. Gut fand ich wie die Autorin uns vermittelt hat das die Vergangenheit auch immer noch in der Gegenwart mitspielt und auch oft die nächsten Genrationen noch darunter leiden was die Eltern oder Großeltern erlebt haben.

Von mir bekommt das Buch 3 Sterne.

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Veröffentlicht am 08.02.2026

Nichts neues

Gemüsepower
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Ich habe mich so auf das Buch gefreut und leider konnte es diese Vorfreude dann nicht erfüllen.
Erhofft habe ich mir jetzt vor der Aussaat meines Gemüses ein paar richtige gute Tipps zu bekommen, die mir ...

Ich habe mich so auf das Buch gefreut und leider konnte es diese Vorfreude dann nicht erfüllen.
Erhofft habe ich mir jetzt vor der Aussaat meines Gemüses ein paar richtige gute Tipps zu bekommen, die mir helfen das ich dieses Jahr alles richtig mache. Egal ob bei der Anzucht, dem richtigen Platz, bis zur Ernte.

Leider konnte mir das Buch nichts neues vermitteln. Dazu fand ich den Aufbau sehr durcheinander und irgendwie fehlt mir der rote Faden. Es wird alles nur kurz erwähnt, aber nichts geht in die Tiefe. Daher muss man sich genaueres Wissen doch wieder woanders suchen.

Die Bilder sind sehr schön und auch die Rezepte finde ich toll. Gut gefallen hat mir auch der Erntekalender und die Übersicht der Mischkulturen. Das hat aber nicht ausgereicht mich zu überzeugen.

Für etwas fortgeschrittene Gärtner ist das Buch allerdings nicht geeignet, da es nichts neues bereithält. Von mir gibt es daher leider nur zwei Sterne.

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Veröffentlicht am 01.07.2024

Nichts für mich

Der Sommer, in dem alles begann
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In dem Roman "Der Sommer in dem alles begann" von Claire Leost geht es um die drei Frauen Marguerite, Helene und Odette. Sie stammen aus drei Generationen und sind auf besondere Art und Weise miteinander ...

In dem Roman "Der Sommer in dem alles begann" von Claire Leost geht es um die drei Frauen Marguerite, Helene und Odette. Sie stammen aus drei Generationen und sind auf besondere Art und Weise miteinander verbunden. Der Roman spielt in der französischen Bretange.

Mich hat das wunderschöne Cover des Buches in den Bann gezogen und ich habe mir nach dem Lesen der Leseprobe einen tollen Sommerroman, der in Frankreich spielt, erhofft. Leider war das Buch nach meinem Geschmack sehr oberflächlich und mit wenig Tiefgang. Ich wurde mit keiner der drei Frauen so richtig warm und konnte viele Verhaltensweisen nicht nachvollziehen. Es hat mich leider nicht berührt, so wie ich mir erhofft habe.

Trotz seiner gerade mal 240 Seiten habe ich lange für das Buch gebraucht. Ich denke etwas ausführlicher, mit mehr Tiefgang und mehr Emotionen hätte es mir besser gefallen.

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