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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.02.2026

Zwischen Lügen in Las Vegas

Illusion – A Lie Worth Believing
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Man wird als Leser sofort in die Story geleitet. Stella lebt am Existenzminimum und arbeitet in einer Bar in Settle. Ds alles ändert sich, als Levin sie für seine Show in Las Vegas rekrutiert.
Beide Charaktere ...

Man wird als Leser sofort in die Story geleitet. Stella lebt am Existenzminimum und arbeitet in einer Bar in Settle. Ds alles ändert sich, als Levin sie für seine Show in Las Vegas rekrutiert.
Beide Charaktere tragen viele Geheimnisse mit sich rum und mit der Zeit kommen sie zwangsläufig ans Licht.

Plot:
Wie gesagt, man startet direkt ins Buch, was als positiv zu vermerken ist. Dann sind wir viel Stellas Kopf und werden mit ihren Sorgen konfrontiert "nicht genug" zu sein, oder nicht hinein zu passen. Levin ermutigt sie, doch das ist nicht genug für Stella. Und das spielt sich über die ersten 250 Seiten ab. Dazu kommen die ganzen Geheimnisse und dubiosen Investoren, die ins Spiel gebracht werden und wo Stella im dunklen gelassen wird.
Bei mir persönlich hat sich dadurch eine gewisse Frustration aufgebaut. Zwar haben wir als Leser mehr Informationen, weil es auch Kapitel aus Levins Perspektive gibt, aber trotzdem hörte es sich so an, als ob es noch ein größeres Geheimnis gäbe. Da hatte ich noch kurz die Hoffnung, aber am Ende war dem nicht so.
Man hätte guten Gewissens 100 Seiten in der Mitte des Buches kürzen können und es hätte kaum was geändert.

Charaktere:
Ich will hier mehr auf die Nebencharaktere aus. Stella hat eine Freundin in Seattle, Nova. Jedoch haben wir als Leser nur 2-3 Seiten mit der Person und sollen dann aber nachvollziehen, dass das eine innige Freundschaft sein soll.
Auch die anderen Darsteller der Show sollen beste Freunde von Levin sein. Aber im Buch interagiert Stella so viel mehr mit denen als Levin. Da fühlen sich Aussagen wie "meine Familie" und ähnliches aus Levins Mund nicht wirklich gerechtfertigt.
Da hätten 1-2 Flashbacks geholfen.

Beziehung:
Diese magische, unausgesprochene Anziehung zwischen Stella und Levin. Haben sie Chemistry? Keine Ahnung, aber es wird einem als Leser aufgezwungen, dass ihre Blicke geladen sind.

Alles in allem ein ganz okayes Buch. Ich würde das 2. Buch Lesen, einfach weil mich der Ausgang der Story doch interessiert. Aber mehr als das ist es leider nicht.
Ich finde man hätte mehr mit den Themen machen können.

Vielen Dank für das Rezessionsexemplar im Austausch für meine ehrliche Meinung.

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Veröffentlicht am 15.02.2026

Bootcamp zu glücklich werden

Happy Head
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Das Buchcover sagt eigentlich schon alles aus. Ein Totenkopf versteckt im Smiley. Ein Programm, um Teenager zu helfen, ihnen ein besseres Leben zu ermöglichen.

Plot:
Zuerst ist das Programm noch sehr ...

Das Buchcover sagt eigentlich schon alles aus. Ein Totenkopf versteckt im Smiley. Ein Programm, um Teenager zu helfen, ihnen ein besseres Leben zu ermöglichen.

Plot:
Zuerst ist das Programm noch sehr harmlos, aber mit der Zeit werden die Aufgaben immer gefährlicher und ein "nein" wird nicht akzeptiert. Was tun, wenn man Aufsichtspersonen unterlegen ist. Wenn man gefangen ist und nur raus kommt, indem man mitspielt? Der Cliffhanger am Ende hat mich dann doch überrascht.

Charaktere:
Seb- er ist recht basic, muss ich ehrlich gestehen. Klassischer "Held" in den Büchern. Jemand, der rebellisch ist, aber trotzdem das System aus dribbelt.
Finn- schon etwas interessanter, aber trotzdem klishee rowdy. Jemand, der Freiheit liebt und am liebsten sein eigenes Ding machen will
Eleanor- meiner Meinung nach die interessanteste Person. Der Fakt, dass ihre Tante das Programm leitet und sie daran teilnimmt. Sie verschließt ihre Augen vor den bösen Taten, aber ich bin mir sicher/ bzw. hoffe ich, dass Eleanor im nächsten Buch auf Sebs Seite wechseln wird.

Meinung:
Ich fand das Buch gut. Es hat mich sehr an "Boot Camp" von Todd Strasser erinnert. Der Anfang verlief meiner Meinung nach schleppend, aber ab der Hälfte war man tief in der Story drinnen und hat mit den Charakteren mitgefiebert. 3 von 5 Sternen

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Veröffentlicht am 08.02.2026

Frauenpower

Kleopatra
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Kleopatra- ein Mythos und eine der wenigen Frauen, die einen festen Platz in der Geschichtsschreibung hat.
Saara El-Arifi hat diverse Schriftstücke genommen und eine Art Autobiografie erstellt. In diesem ...

Kleopatra- ein Mythos und eine der wenigen Frauen, die einen festen Platz in der Geschichtsschreibung hat.
Saara El-Arifi hat diverse Schriftstücke genommen und eine Art Autobiografie erstellt. In diesem Buch spricht die Pharaonin zu uns, dem Leser, und erzählt uns ihre Geschichte, ihr Leben.
Ich fand den Schreibstil gut zu lesen. Man war recht schnell im Geiste in Ägypten und hat versucht die Entscheidungen der Königin nachzuvollziehen. Ihre Beziehungen mit Cäsar und Antonius wurden ebenfalls aus einem neuen Licht gezeigt. Die Beziehung zu ihren Geschwistern und deren Schicksale haben mich besonders getroffen. (Das war ein Teil ihrer Geschichte, die ich zuvor nicht kannte)
Ich hätte mir zusätzlich aber eine Karte im Buch gefehlt. Da Kleopatra recht viel am Reisen ist, wäre das zur Visualisierung hilfreich gewesen.
Zum Abschluss hätte ich mir auch eine kurze Erklärung gewünscht, welche Teile der Geschichte nun frei erfunden und welche geschichtlich belegt waren. Denn Die Autorin hat es sehr gut geschafft beides ineinander zu Verweben.
Wieso dann nur 3 Sterne? Das kann ich nicht so recht sagen. Ich fand das Buch war solide, aber dennoch hat es Stellen gegeben, sich etwas gezogen haben. Trotzdem ein gutes Buch.

Vielen Dank an Vorablesen für das Rezessionsexemplar im Austausch für meine ehrliche Meinung.

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Veröffentlicht am 01.10.2025

Durch Perfektionismus zum Mord getrieben

Death at Morning House
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Marlowe hat wirklich kein Glück, nachdem sie mit ihrem Crush auf ein Date geht, brennt sie aus versehen ein Haus ab. Um den Blicken der Kleinstadt zu entgehen, nimmt die einen Ferienjob in auf einer Insel ...

Marlowe hat wirklich kein Glück, nachdem sie mit ihrem Crush auf ein Date geht, brennt sie aus versehen ein Haus ab. Um den Blicken der Kleinstadt zu entgehen, nimmt die einen Ferienjob in auf einer Insel an, wo früher eine reiche Familie gewohnt hat.
Um ehrlich zu sein, haben mir die Flashbacks mit den Kindern von Ralston so viel mehr gefallen. Die Beziehung untereinander. Das wissen, dass sie alle adoptiert worden sind. Die Perfektion und die Leistung, die von ihrem Vater gefordert wurde. Alles die Ideale Voraussetzung für einen perfekten Mord. Ich fand die Vergangenheit sehr spannend geschrieben und auch das Ende, als weitere Plot twists aufgedeckt wurden, hat mich gefesselt.
Anders sieht es leider mit der Gegenwart aus. Ich fand Marlowe als Hauptperson ganz ok, aber irgendwie hat mich das Setting mit den anderen Kindern, die den Ferien Job auf der Insel machen nicht abgeholt. Das Ende war dann wieder etwas spannend. aber im Vergleich zu der Vergangenheits-Timline schon blasser.

Trotzdem fand ich das Buch echt gut. Es hat mit etwas an "We were liars" erinnert. Und ich würde es trotzdem weiterempfehlen.
Danke an Vorablesen für das Rezessionsexemplar im Austausch für meine ehrliche Meinung.

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Veröffentlicht am 16.07.2025

Solider Auftakt mit tänzerischen Spionen

A Dance of Lies
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Vasalie Moran war 2 Jahre lang zu unrecht im Kerker eingesperrt. Und jetzt erhält sie die Möglichkeit einen Freispruch zu erlangen. Dafür muss sie nur mal kurz eine Versammlung aller Könige infiltrieren. ...

Vasalie Moran war 2 Jahre lang zu unrecht im Kerker eingesperrt. Und jetzt erhält sie die Möglichkeit einen Freispruch zu erlangen. Dafür muss sie nur mal kurz eine Versammlung aller Könige infiltrieren. Nichts leichter als das... (Ironie)

Der Anfang vom Buch war recht spannend gestaltet. Man hat sofort Mitleid mit Vasalie gehabt und mit ihr mitgefiebert. Jeden Erfolg, den sie hatte und den Einfallsreichtum mit dem sie ihre körperliche Behinderung, die sei durch die Gefangenschaft erhalten hat, hat man mit gefeiert.
Die Orte waren alle sehr illustrativ und teuer beschrieben, man konnte sich in die einzelnen Szenen setzen und alles mit eigenen Augen sehen.
Nichts desto trotz hat die Mitte des Buches für mich geschwächelt. Als Leser war einem irgendwie schon klar, wem Vasalie trauen sollte und wem nicht und ich war öfters etwas genervt von ihren Handlungen. Da sie als Tänzerin auftrat, waren die Szenen auch weniger Abwechslungsreich. Sie bekommt einen Auftrag- Übt einen Tanz- führt den Auftrag aus- nächster Tanz. Es war sehr gleich vom Aufbau.

Das Ende war dann wieder interessanter. Endlich haben sich paar Fragen geklärt, die aber wiederum 10 neue aufgeworfen haben.

Auch die politische Situation fand ich teilweise schwer zu fassen. Dabei habt ich Bücher wie "Throne of Glass" und Serien wie "Game of Thrones" gesehen und verstanden. Aber hier fand ich es schwer die einzelnen Könige auseinander zu halten. Da wäre eine zweite Perspektive hilfreich gewesen. (Aber das ist ja bekanntlich das Problem von allen Büchern, die nur aus einer Perspektive sind...)

Alles in allem ein solides Debüt Roman und mit 3 von 5 Sternen immer noch empfehlenswert.

Vielen Dank an Vorablesen für ein Rezessionsexemplar im Austausch für meine ehrliche Meinung.

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