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Veröffentlicht am 01.05.2025

1.5 Sterne

Crimson Skies
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Band 1 hat mich ja nicht komplett überzeugen können aber zumindest auf Band 2 neugierig gemacht.
Nun. Den hätte ich mir sparen können. Boah war das... nichts? Eigentlich besteht das Buch nur aus inneren ...

Band 1 hat mich ja nicht komplett überzeugen können aber zumindest auf Band 2 neugierig gemacht.
Nun. Den hätte ich mir sparen können. Boah war das... nichts? Eigentlich besteht das Buch nur aus inneren Monologen, gegenseitigem Schwärmen, wie perfekt der andere doch ist (Fated Mates schlecht umgesetzt), einem Kampf, der aber nicht so recht ankommen wollte und etwa drei Kapiteln Smut, die ich übersprungen habe (keine Lust über unzählige multiple Org@smen und gigantische venöse Auberginen zu lesen,geschweige denn darüber, wie er sie stundenlang vollpumpt).
Ein Pluspunkt für das Worldbuilding und einen halben dafür, dass sie endlich schnallt, was eine Red Flag ist.

1.5 Sterne #sorrynotsorry

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Veröffentlicht am 06.08.2020

Abgebrochen und weggelegt - zu viel Dödel, null Spannung

Save Me Now (Crushed-Trust-Reihe 3)
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Band 3 von 4 - Rezension kann Spoiler für Band 1 und 2 enthalten!

Die Rezension bezieht sich auf Kapitel 1-12 des Buches, danach habe ich es weggelegt.

Inhalt
Nach den Vorkommnissen der letzten Zeit ...

Band 3 von 4 - Rezension kann Spoiler für Band 1 und 2 enthalten!

Die Rezension bezieht sich auf Kapitel 1-12 des Buches, danach habe ich es weggelegt.

Inhalt
Nach den Vorkommnissen der letzten Zeit hat sich Amanda eine Auszeit gegönnt und den Kontakt zu Dante und den Zetas komplett abgebrochen. Dante selber ist an die MCU zurückgekehrt, wo er einerseits versucht, sich die Zeit ohne Amanda totzuschlagen, und andererseits, die verschwundenen Mädchen aufzuspüren. Als seine Angebetete endlich wieder zurückkehrt, ist alles anders: Amanda ist sich ihrer Gefühle nicht mehr sicher - aber Dante würde alles tun, um sie für sich zu gewinnen - erneut.

Meine Meinung
Band 1 war mir zu klischeebeladen aber ganz nett, Band 2 hingegen fand ich mega. Spannend, fesselnd, fast schon ein Psychothriller. Richtig toll - und ich wollte natürlich wissen, wie es weitergeht. Und vor allem war ich gespannt auf Dante's Sicht der Dinge. Aber tatsächlich... nun ja, tatsächlich ist Save Me Now ein Reinfall, und ich habe es abgebrochen.

Amanda und Dante = Drama. Das müsste mittlerweile allen klar sein, inklusive meiner Wenigkeit. Ist es auch. Also hab ich mich auf mehr Drama eingestellt. Und was habe ich bekommen? Dante, Dantes Ständer, noch mehr Ständermomente und ah, Moment, Drama und Ständer. Tatsächlich geht es praktisch nur darum, dass Dantes Freund dauernd steht. Beim Joggen. Bei den Liegestützen. Unter der Dusche. Nachdem er sich einen von der Palme gewedelt hat nochmal unter der Dusche. Nach jedem Gedanke an Amy. Nach jedem Treffen mit Amy. EINFACH IMMER! Das Buch ist für mich ein schlechtes Beispiel dafür, wie Frauen Männer wahrnehmen - oder denken, dass sie so sind. Denn mal ehrlich: Dante, der schon x Frauen hatte und auch schon Dreier, der ein so erfahrener Liebhaber ist... dem steht doch nicht dauernd das Ding? Vor allem ist er auch nicht mehr ein Teenie und entdeckt gerade, was da abgeht? Im Normalfall kriegen Männer doch nicht einfach so zu jeder Tages- und Nachzeit einen Ständer? Zumindest nicht die Männer, die ich kenne...

Ähm ja, tatsächlich war es das dann auch schon an Inhalt. Bissel Drama, ein klein wenig Recherche, gefolgt von Eifersucht und noch mehr Drama, und eine ordentliche Portion Dantes Dödel. Nach Kapitel 11 hab ich aufgeben wollen. Dann dachte ich mir: Ach komm, gib dem Buch noch ne Chance, noch ein Kapitel! Und was ist passiert? Genau. Des Dantes Ding ist mal wieder gestanden, hat in seiner Hose gezuckt. Danke aber nein danke.

Fazit
Wer gerne darüber liest, wie eines Mannes Glied dauernd steht, ist hier richtig. Schade um die beiden Vorgänger, die eigentlich so gut angefangen und viel versprochen haben. Ich tu mir das nicht weiter an.

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Veröffentlicht am 25.11.2019

Abgebrochen und weggelegt - fantastische Geschichte, übel verschandelt

Schwarzer Leopard, roter Wolf
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Inhalt
Sucher ist ein Ausgestossener, ein Jäger mit einer besonderen Begabung: Mit seiner Nase kann er allerhand verschwundene Dinge, Tiere und Menschen wiederfinden. Einmal einen Geruch aufgenommen, führt ...

Inhalt
Sucher ist ein Ausgestossener, ein Jäger mit einer besonderen Begabung: Mit seiner Nase kann er allerhand verschwundene Dinge, Tiere und Menschen wiederfinden. Einmal einen Geruch aufgenommen, führt ihn dieser zum Gesuchten. Nun soll er gemeinsam mit anderen einen Jungen aufspüren, der vor drei Jahren spurlos verschwunden ist. Die Fährte führt die Gruppe durch Steppe, Wälder, Städte, zu Gestaltwandlern, Hexen und Flussgeistern. Die Suche bringt sie an ihre Grenzen und so langsam stellt sich die Frage: Wer ist dieser Junge und warum ist er verschwunden?

Meine Meinung

Vorwort zu meiner Rezension
An dieser Stelle wäre wohl eine Triggerwarnung angebracht. Wer zartbesaitet ist, sich nicht mit schlimmen Dingen und üblen Worten auseinandersetzen mag oder kann, dem rate ich ab, 1. zu diesem Buch zu greifen und 2. meine Rezension zu Ende zu lesen.

Auf das Buch habe ich mich gefreut, seit mich das Cover im Original verzaubert hat. Vorab habe ich auf Instagram eine Bewertung gesehen, von jemandem, der das Buch abgebrochen hat, weil es zu brutal und derb war. Ich dachte mir: Es erscheint bei Heyne Hardcore und wird mit Game of Thrones verglichen, das nun ja auch nicht wirklich ohne ist. Da weiss man doch was kommt! Nun, 250 Seiten später, entschuldige ich mich in aller Form. Nein, man weiss nicht was kommt, geschweige denn, wie heftig... Aber von Anfang an:

Poetische Worte
Durch das erste Kapitel musste ich mich richtig kämpfen. Also richtig richtig. Es ist wahnsinnig poetisch geschrieben, sodass ich absolut null, nada, niente Ahnung hatte, was ich denn da lese! Aber ich habe mich durchgekämpft. Und langsam, ganz langsam lichtet sich alles. Der Schreibstil bleibt indes recht poetisch, was ich stellenweise als sehr schön und andernorts als sehr störend empfand - gerade weil da eben nicht genau steht, was denn nun passiert, sondern weil man sich das selber zusammenreimen muss. Der Schreibstil hat auf jeden Fall was, ob das einem zusagt oder nicht, sollte man vorgängig in der Leseprobe für sich selbst entscheiden.

Fantastisches Setting und spannende Charaktere
Als Setting hat sich Marlon James ein alternatives, fantastisches Afrika ausgesucht. Eines, das mich angesprochen hat, mich fasziniert, und das noch nicht ausgemerzt ist. Es geht übel zu und her - Stammeskämpfe, Sklavenhandel, Auseinandersetzungen. Aber es passt. Ich habe zwar nicht immer alles auf Anhieb verstanden, aber gefallen hat mir das Setting allemal. Wassergeister, Hexen, Gestaltwandler, Meerjungfrauen, Buschfeen. Allein wenn ich das hier schreibe, wünschte ich mir, es wäre alles anders umgesetzt worden...

Auch die Charaktere haben mich fasziniert. Da wären zum einen Sucher, der nicht so recht weiss, wer er ist. Ihm wird immer wieder gesagt, er habe auch einen Teil Frau in sich, und gleichzeitig ist er ein offen homosexueller Charakter. In einem Fantasybuch. Wunderbar! Dann gibt es den Leoparden, einen Gestaltwandler mit seltsamem Humor, ebenfalls (mindestens) bisexuell, etwas übersexualisiert und ein ziemlicher Eigenbrötler. Irgendwie mochte ich den Typen richtig gerne. Als Team waren die beiden echt cool, sowas habe ich auf jeden Fall (leider) noch nicht gelesen.

Derbe Sprache
Was mich von Anfang an ein wenig und dann nach und nach immer mehr gestört hat ist indes die derbe Sprache. Ja, wenn es "Hardcore" steht, geht es hardcore zu. Meine eigenen Worte. Aber das habe ich nicht kommen sehen. Denn sie dient nicht nur der Untermalung der Geschichte sondern taucht x-fach auf pro Kapitel, ja gar Seite: Die derbe, gar abartige Sprache. Es wird gefurzt, geschissen, gepisst, gefickt und das oft und immer und regelmässig und irgendwann war es mir genug. Folgender Satz spiegelt das schön bildlich für euch wieder:

Das Tuch [...] hatte noch den Geruch seines Schweisses, seiner Scheisse und seiner Pisse an sich. Ich sagte ihr nicht, dass zwei Arten von Scheisse an dem Tuch waren - seine eigene und die von jemandem, dessen Arsch er verwöhnt hatte. (S. 237)

Soll das Poesie sein? Ein Ausnahmetalent unter Autoren? Ist das wirklich nötig? Ich bin nicht zartbesaitet, aber wenn sich ein solcher Stil zieht, immer wieder auftaucht, und auch in - wie hier zitiert - unnötigen Situationen, dann ist es selbst mir zu viel.

Tabuthemen
Ja, es mag sein, dass es manchmal nützlich und oft unbedingt nötig ist, Tabuthemen anzugehen. Aber nicht so. Wem die derbe Sprache noch nicht als Warnung genügt hat: Es geht in der Geschichte auch mal um Beschneidung, Vergewaltigung, Folter, Sklavenhandel, Missbrauch, Kinderschändung, Sodomie. Das anzusprechen ist wichtig. Es passt auch gewissermassen in die Geschichte - sie spielt nun einmal in einem fantastischen Afrika lang vergangener Zeiten. Aber muss denn wirklich noch ausführlich beschrieben werden? Ich finde nicht. Vor allem nicht ohne Triggerwarnung. Ein detailliertes Beispiel erspare ich euch hier.

Es hätte so gut sein können
Tatsächlich fällt es mir hier aber äusserst schwer, das Buch abzubrechen. Denn wenn die Geschichte nur einen kleinen Teil der derben Sprache hätte, die vielen unnötigen Beschriebe von abartigen Dingen auf ein Minimum beschränkt würden, dann hätten wir hier ein wirklich geniales Buch: Eine Geschichte von einem Aussenseiter mit einer besonderen Begabung, der mit einem Werleoparden diese faszinierende afrikanische Fantasywelt bereist, auf Geister und Hexen trifft, ausgestossene Kinder und verlorene Dinge rettet und dabei zu sich selbst findet. Das klingt doch eigentlich wirklich toll. Könnte es auch sein. Schade, dass der Autor seine so wunderbare Geschichte selbst so unglaublich verschandelt hat, dass sich zig Leser dazu entscheiden, es wegzulegen. Zu Recht, wenn ihr mich fragt.

Fazit
Die Geschichte an sich wäre faszinierend, fantastisch, ein wahres Abenteuer. Aber der Autor hat sie mit einer unnötig derben Sprache, ekligen Worten und zu vielen zu detailliert beschriebenen Abartigkeiten dermassen verschandelt, dass ich hier entschieden habe aufzugeben. Meinem Seelenheil zuliebe.

Veröffentlicht am 10.02.2026

Nicht beendet..

The Baby Dragon Café
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DNF bei ca. 35%
Ich habe es versucht. Wirklich. Aber der Schreibstil hat mir die Freude an der Story genommen. Ich weiß nicht, ob es an Stil lag oder an der Übersetzung (wobei, wenn ich gewisse Rezensionen ...

DNF bei ca. 35%
Ich habe es versucht. Wirklich. Aber der Schreibstil hat mir die Freude an der Story genommen. Ich weiß nicht, ob es an Stil lag oder an der Übersetzung (wobei, wenn ich gewisse Rezensionen aus dem englischen lese, war es wohl wirklich einfach der Schreibstil). Er wirkt so... basic. So Schulaufsatzmässig. So als wäre kein Lektorat passiert, keine Rückmeldung. Einfach nicht meins.
Auch die Geschichte an sich konnte mich nicht so recht überzeugen. Die Drachen hätten auch Hunde, Katzen oder Enten sein können, und irgendwie hatten sie bis zu meinem DNF keinen besonderen Wert ausser dass sie für Ärger gesorgt haben. Die Protas waren bestenfalls blass, aber klar ist sie das Schönste was er je gesehen hat... naja.
Nichts für mich sorry.

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Veröffentlicht am 20.10.2025

Ein Reinfall

Ich hab dich ganz genauso lieb
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Ich hatte gehofft, hierin ein verständnis- und liebevolles Buch für meine 4-Jährige, die gerade etwas mit dem Baby strugglet, zu finden. Nachdem ich das Büchlein aber (wie immer) zuerst für mich durchgeschaut ...

Ich hatte gehofft, hierin ein verständnis- und liebevolles Buch für meine 4-Jährige, die gerade etwas mit dem Baby strugglet, zu finden. Nachdem ich das Büchlein aber (wie immer) zuerst für mich durchgeschaut habe, musste ich aber feststellen, dass ich dieses sicherlich nicht meiner Tochter vorlesen werde.
Ja, es ist von einer Mama geschrieben, und ja, man spürt ihre Gedanken, ihr schlechtes Gewissen, ihre Gefühle da raus. Aber es ist leider alles andere als kindgerecht umgesetzt. So wünscht sich die Protagonsitin das Baby weg - ein durchaus verständlicher Gedanke eines (Klein-)Kindes. Aber dann taucht ein Vogel auf und nimmt das Baby mit? Später findet sich das Mädchen allein an allerlei seltsamen und gefährlichen Orten, z.B. ganz allein auf dem Meer. Das schürt mehr Ängste, als dass es einen Lösungsweg fürs Kind aufzeigt oder die Gedühle verständlich darstellt.
Ich hätte mir gewünscht, dass es hier einen sensiblen Umgang mit der Wut, der Eifersucht und der Traurigkeit gibt, wenn ein Geschwisterkind zur Welt kommt. Ein Aufzeigen, dass diese Gefühle gut und wichtig und richtig sind. Stattdeßen gibt es ein skurriles Abenteuer, das aus Sicht eines Erwachsenen vielleicht künstlerisch erscheint, aber keinesfalls kindgerecht ist.
Anmerken möchte ich ausserdem, dass ich das Büchlein nicht gelesen hätte, hätte ich vorher um die Problematik mit der Autorin gewusst. Das Interview betreffend Vertonung der HP-Bücher und Kontroverse um Terf JKR habe ich leider erst heute gesehen. Rückblickend hätte ich die Geschichte nicht gelesen (dies hat indes keinen Einfluss auf meine Rezension und Bewertung, die wäre genau gleich ausgefallen).

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