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Veröffentlicht am 10.02.2026

Kleine Heldin, große Wirkung

Fritzi Furchtlos
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Das Bilderbuch „Fritzi Furchtlos – Von einer, die auszog, das Fürchten zu lernen“ von Katja Reider und Thorsten Saleina hat uns supergut gefallen, und wir haben Fritzi sofort ins Herz geschlossen. Sie ...

Das Bilderbuch „Fritzi Furchtlos – Von einer, die auszog, das Fürchten zu lernen“ von Katja Reider und Thorsten Saleina hat uns supergut gefallen, und wir haben Fritzi sofort ins Herz geschlossen. Sie ist eine wunderbare kleine Hauptfigur, mit der man sich schnell verbunden fühlt.
Besonders begeistert haben uns die wunderschönen Illustrationen. Alle Figuren sind mit so viel Liebe zum Detail gezeichnet, und vor allem die unterschiedlichen Mimiken sind super gelungen. Man kann die Gefühle der Charaktere direkt in ihren Gesichtern ablesen, was die Geschichte gleich lebendiger macht.
Auch die Botschaft des Buches wird sehr einfühlsam und kindgerecht vermittelt. Wir haben uns sehr mit Fritzi gefreut, dass sie durch Fiete doch noch gelernt hat, sich zu fürchten. Es ist schön zu sehen, wie Gefühle durch andere Menschen sichtbar werden und wie wir uns manchmal erst durch sie unserer eigenen Emotionen bewusst werden. Genau das macht diese Geschichte so besonders.
Die Idee mit dem Angstausschlag fanden wir superlustig. Diese Szene hat bei uns für ein dickes Grinsen im Gesicht gesorgt. Humor und Tiefgang sind hier wunderbar miteinander verbunden, ohne dass es zu schwer oder belehrend wirkt.
Für uns ist dieses Buch ein ganz wundervolles Bilderbuch mit einer wichtigen Botschaft über Gefühle, Freundschaft und gegenseitige Unterstützung. Es regt zum Nachdenken an, lädt zum gemeinsamen Gespräch ein und macht dabei einfach richtig viel Spaß. Ein echtes Herzensbuch!

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Veröffentlicht am 05.02.2026

Ein Kinderbuch, das berührt und bleibt

Obacht!
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Für mich ist Obacht ein wahres Kunstwerk. Schon beim ersten Durchblättern war ich tief beeindruckt von den unglaublich schönen Zeichnungen, die trotz ihrer Schlichtheit eine enorme Wirkung entfalten. Die ...

Für mich ist Obacht ein wahres Kunstwerk. Schon beim ersten Durchblättern war ich tief beeindruckt von den unglaublich schönen Zeichnungen, die trotz ihrer Schlichtheit eine enorme Wirkung entfalten. Die Farbwelt aus Weiß, Grau, Schwarz und Orange ist so minimalistisch und gerade deshalb so ausdrucksstark. Nichts lenkt ab, alles wirkt bewusst gesetzt. Besonders das Orange fühlt sich wie ein emotionaler Lichtpunkt an, der dem Buch eine besondere Tiefe verleiht.
Ich liebe es, wie viel Raum die Illustrationen lassen, um selbst zu fühlen, zu denken und zu entdecken. Sie überfordern nicht, sondern laden ein, genau hinzuschauen und immer wieder Neues wahrzunehmen. Diese Ruhe und Klarheit machen das Buch für mich so besonders.
Besonders berührt hat mich die zentrale Botschaft: den Mut zu haben, mit dem Unbekannten in Kontakt zu treten. Diese Idee wird so feinfühlig und kindgerecht vermittelt, dass sie weit über ein gewöhnliches Kinderbuch hinausgeht. Sie spricht auch mich als Erwachsene an und erinnert daran, offen, neugierig und mutig zu bleiben.
Ich kann mir sehr gut vorstellen, dieses Buch als kleines Theaterstück mit Kindern aufzuführen, weil die Bilder und die Geschichte so viel Atmosphäre und Emotion transportieren. Gleichzeitig habe ich auch vor, Obacht mit meiner Klasse zu lesen, da es sich hervorragend eignet, um Gespräche über Gefühle, Neugier, Ängste und Offenheit anzuregen.
Für mich ist Obacht ein wunderschönes, tiefgründiges Kinderbuch, das lange nachwirkt. Es verbindet Minimalismus mit großer Aussagekraft, Fantasie mit Gefühl und Leichtigkeit mit Bedeutung. Ein Buch, das ich immer wieder gern zur Hand nehme werde und von Herzen weiterempfehle.

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Veröffentlicht am 29.09.2025

Starke Gefühle? Anna zeigt, wie’s geht!

Anna und die Wut
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Ich habe „Anna und die Wut“ von Christine Nöstlinger und Anke Kuhl mit großer Begeisterung gelesen. Besonders gut gefällt mir der klare und direkte Text. Er spricht die kleinen Leserinnen und Leser unmittelbar ...

Ich habe „Anna und die Wut“ von Christine Nöstlinger und Anke Kuhl mit großer Begeisterung gelesen. Besonders gut gefällt mir der klare und direkte Text. Er spricht die kleinen Leserinnen und Leser unmittelbar an, ohne Umwege und ohne Schnörkel. Genau das macht das Buch so stark – man fühlt sich sofort ernst genommen und verstanden.
Im Mittelpunkt steht Anna, die manchmal so wütend wird, dass sie gar nicht mehr weiß, wohin mit all ihren Gefühlen. Ihre Wut ist groß und mächtig, sie wirbelt alles durcheinander und reißt andere mit. Doch schnell merkt Anna, dass es nicht funktioniert, die Wut einfach freien Lauf zu lassen – am Ende steht sie ganz schön alleine da. Gleichzeitig ist auch das Herunterschlucken keine Lösung. Zum Glück hat Annas Opa eine wunderbare Idee, wie sie lernen kann, mit der Wut besser umzugehen.
Sehr eindrücklich wird damit gezeigt, dass man mit seinen Gefühlen umgehen lernen muss, und dass es völlig in Ordnung ist, wütend zu sein – solange man Wege findet, diese Energie zu kanalisieren.
Die Neuinterpretation ist in meinen Augen äußerst gelungen. Besonders mag ich die farbliche Unterlegung der Wut in den Illustrationen – sie macht die Gefühle sichtbar und für Kinder nachvollziehbar.
Für mich ist „Anna und die Wut“ ein rundum gelungenes Kinderbuch, das wichtige Themen verständlich, ehrlich und zugleich liebevoll vermittelt. Große Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 11.09.2025

Ein Leben zwischen Erinnerung und Geschichte

Anna oder: Was von einem Leben bleibt
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Henning Sußebach gelingt es in Anna oder: Was von einem Leben bleibt, das Leben seiner Urgroßmutter auf eindrucksvolle Weise nachzuzeichnen. Beim Lesen bin ich gerne in Annas Welt eingetaucht und habe ...

Henning Sußebach gelingt es in Anna oder: Was von einem Leben bleibt, das Leben seiner Urgroßmutter auf eindrucksvolle Weise nachzuzeichnen. Beim Lesen bin ich gerne in Annas Welt eingetaucht und habe die facettenreiche Darstellung ihres Lebens sehr geschätzt. Besonders bemerkenswert finde ich, wie klar und reflektiert Sußebachs Sprache ist. Sie macht das Buch zugleich zugänglich und tiefgründig.
Hervorzuheben ist in meinen Augen auch die selbstkritische Reflexion des Autors: Er zeigt nicht nur, was er in Anna sehen möchte, sondern macht auch transparent, dass seine Deutung immer auch von eigenen Vorstellungen und Interpretationen geprägt ist. Dadurch entsteht eine Nähe, die die Geschichte lebendig und authentisch wirken lässt.
Ein weiterer großer Pluspunkt für mich ist die eingeflochtene geschichtliche Einordnung. Sie gibt dem Buch zusätzliche Tiefe und verortet Annas Lebensgeschichte in ihrem historischen Kontext. Dadurch entsteht ein rundes Gesamtbild, das nicht nur ein individuelles Leben erzählt, sondern auch einen Blick auf die Zeitgeschichte eröffnet.
Für mich ist „Anna oder: Was von einem Leben bleibt“ eine sehr bereichernde Lektüre – eindringlich, reflektiert und bewegend.

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Veröffentlicht am 01.09.2025

Sanfte Tierträume, liebevolle Bilder, ein behütetes Gefühl

Gute Nacht, Zoo
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Wenn ich „Gute Nacht, Zoo“ von Sophie Schoenwald vorlese, beginnt für uns beide ein ganz besonderer Abendmoment. Auf jeder Doppelseite darf mein Kind ein Tierkind entdecken, das sich an Mama oder Papa ...

Wenn ich „Gute Nacht, Zoo“ von Sophie Schoenwald vorlese, beginnt für uns beide ein ganz besonderer Abendmoment. Auf jeder Doppelseite darf mein Kind ein Tierkind entdecken, das sich an Mama oder Papa schmiegt und langsam einschläft. Besonders mag ich die Szene mit dem Faultier, das sich an die Brust kuschelt – da sehe ich uns selbst ein kleines bisschen wieder.
Der kleine Elefant hält sich fest am großen Rüssel, das Giraffenkind bettet seinen Kopf auf ein weiches Wolkenkissen und die Nilpferdfamilie gähnt uns so herzlich entgegen, dass wir automatisch mitgähnen müssen.
Die Geschichte ist so eindeutig und einfühlsam geschrieben, dass mein Kind sofort versteht, was passiert. Ich merke jedes Mal, wie es mit jeder Seite ruhiger wird – oft kuschelt es sich an mich, während wir den Tieren beim Einschlafen zusehen.
Auch die Illustrationen von Günther Jakobs gefallen mir sehr. Die gedeckten, harmonischen Farben sind nicht überladen und schaffen eine wohltuende Ruhe. Gerade am Abend passt das perfekt – es wirkt fast so, als würden die Bilder selbst ein kleines Schlaflied singen.
Für mich ist „Gute Nacht, Zoo“ ein sehr gelungenes Vorlesebuch und super geeignet für die allabendliche Bettroutine. Es schafft einen Moment voller Nähe und Geborgenheit.

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