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Veröffentlicht am 10.02.2026

Solider Band, aber für mich einer der schwächeren

Treibholz
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Treibholz bietet vertraute Figuren und einen unblutigen, gut nachvollziehbaren Kriminalfall, doch für mich fehlte diesmal der besondere Funke. Die Atmosphäre wirkt zwar vorhanden, aber eher routiniert: ...

Treibholz bietet vertraute Figuren und einen unblutigen, gut nachvollziehbaren Kriminalfall, doch für mich fehlte diesmal der besondere Funke. Die Atmosphäre wirkt zwar vorhanden, aber eher routiniert: viel Aufzählung von Straßen und Geschäften, wenig echtes Sylt‑Gefühl. Stellenweise erinnerte mich das eher an Werbung als an lebendigen Insel‑Flair.

Der zweite Mord fühlte sich unnötig an und traf eine Figur, deren Schicksal für mich eher ungerecht als spannend wirkte. Auch der Humor blieb deutlich hinter früheren Bänden zurück. Violetta konnte mich nicht überzeugen – ihre Darstellung schwankt so stark, dass ich als Leserin nicht mitgehen konnte. Der Running Gag mit der Haustür und der Katze ist inzwischen etwas überstrapaziert, und Mamma Carlotta hätte für meinen Geschmack öfter bei der Nachbarin auftauchen dürfen.

Das Cover passt für mich ebenfalls nicht: niedliche Robben, aber kein Bezug zur Geschichte und kaum Sylt‑Atmosphäre. Es könnte jede x‑beliebige Nord- oder Ostseeinsel sein.

Positiv hervorheben möchte ich die Rezepte am Ende – die gefallen mir sehr gut, und einige davon möchte ich unbedingt ausprobieren.

Insgesamt ein Band, der Fans der Reihe sicher unterhält, für mich aber nicht an die stärkeren Teile heranreicht.

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Veröffentlicht am 16.01.2026

Ist noch nicht so mein Jahr...

Brennender Midi
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... wobei das eins der besseren Bücher war... Erst fand ich es stinkelangweilig, aber dann gings. Und irgendwas fesselte mich und so kam ich dann doch noch zum Ende. Ich glaub, ich hab ne ganze Woche benötigt, ...

... wobei das eins der besseren Bücher war... Erst fand ich es stinkelangweilig, aber dann gings. Und irgendwas fesselte mich und so kam ich dann doch noch zum Ende. Ich glaub, ich hab ne ganze Woche benötigt, um das Buch zu lesen.

Echt schade, dabei gefiel mir der Provenceflair, die Ermittler und der Fall war eigentlich auch interessant. Aber interessant ist was anderes wie spannend. Und Highlights hatte ich - persönlich - leider keins.

Aber wer Krimis aus der Provence mag, mit schönem Umfeld, der ist hier eigentlich gut aufgehoben.

Nur halt der Krimi war nicht plausibel oder spannend. Schade eigentlich.

Immerhin kann der Autor schreiben, er hat mich ans Buch gefesselt, bis es ausgelesen war. Ja doch, kann man so sagen... Vielleicht sollte er Geschichten aus der Provence schreiben, mit dem Flair und tollen Charakteren? Schreiben kann er jedenfalls. Nur wars nicht so meins.

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Veröffentlicht am 11.01.2026

Ein Must-have für Anfänger

Die Stimme unseres Körpers
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Bei dem Buch: Die Stimme unseres Körpers geht es darum,
wie man Körpersignale besser versteht,
warum das Nervensystem überlastet ist,
warum bestimmte Beschwerden Warnsignale sind,
wie Körper und Psyche ...


Bei dem Buch: Die Stimme unseres Körpers geht es darum,
wie man Körpersignale besser versteht,
warum das Nervensystem überlastet ist,
warum bestimmte Beschwerden Warnsignale sind,
wie Körper und Psyche sich gegenseitig beeinflussen und
wie du schlussendlich früher gegensteuern kannst, bevor etwas aus dem Ruder läuft.

Insgesamt gesehen ist es ein allgemeiner Gesundheitsratgeber, der versucht, wissenschaftliche Grundlagen leicht verständlich zu erklären. Ein populärwissenschaftlicher Ratgeber also.

Also der Ratgeber ist leicht verständlich und informativ, wenn man nicht schon x andere Bücher gelesen hat, wie ich. Es sind halt viele, viele Sachen drin, die ich schon kannte. Ich hatte einfach das Gefühl, dass mir das Buch nichts wirklich neues bringt. Es ist einfach eher für Anfänger, die noch nichts von Achtsamkeit und auf den Körper hören gehört haben.

Mein - Lesezeichenfees - Fazit:
Es ist in einer verständlichen Sprache geschrieben, ohne Fachjargon, zudem motiviert es, besser auf seinen Körper zu hören und zu achten.
So gesehen ist es ein solider Gesundheitsratgeber. Für mich steht da nichts wirklich neues drin. Aber für Anfänger top und ein Must-have.
Leider habe ich einfach schon zu viele Bücher von diesem Thema gelesen.

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Veröffentlicht am 09.01.2026

Schön, könnte aber etwa 100 Seiten weniger haben

Tod in Saint Merlot
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Ich habs ausgelesen, für das erste Buch der Serie ist es gar nicht schlecht. Was mich stört: 400 Seiten, gefühlt 100 Wiederholungen.

Das Problem ist, das ist einfach ein hin und her und das finde ich ...

Ich habs ausgelesen, für das erste Buch der Serie ist es gar nicht schlecht. Was mich stört: 400 Seiten, gefühlt 100 Wiederholungen.

Das Problem ist, das ist einfach ein hin und her und das finde ich sehr schade. Durch den (wirklich vorhandenen) Lokalkolorit und persönlichen Beziehungen wird der Krimi auch immer wieder unterbrochen. Der Krimilesespaß hat somit - für mich - kaum Highlights. Trotzdem empfehlenswert.

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