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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.02.2026

Abenteuer in einer neuen Welt

Erde 13
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Direkt das Cover zieht den Leser in seinen Bann und spricht mit den beiden Hauptfiguren sehr wahrscheinlich Jungen und Mädchen an. Die Welt, die wir darauf sehen ist ein Ausschnitt aus Erde 13. Denn unsere ...

Direkt das Cover zieht den Leser in seinen Bann und spricht mit den beiden Hauptfiguren sehr wahrscheinlich Jungen und Mädchen an. Die Welt, die wir darauf sehen ist ein Ausschnitt aus Erde 13. Denn unsere Erde ist nicht mehr wirklich bewohnbar und so hat sich eine Gruppe von fast 80 Menschen auf die lange Reise zur neuen Erde gemacht.

Die Geschichte wird aus der Sicht des 11jährigen Levi erzählt, der 92 Jahre in einem Kälteschlaf verbracht hat. Doch nach dem Erwachen geht es direkt sehr actionreich los und sie landen auf dem neuen Planeten, aber anders als gedacht.

Danach beginnt ein großes Abenteuer auf Erde 13. Das Bild, das von diesem Planeten gezeichnet wird, ist bunt und artenreich, aber nicht nur friedlich. Levi erlebt zusammen mit Gwendolin einige Abenteuer und begegnen einigen interessanten Tieren. Die Szenen sind alle wunderbar beschrieben und nehmen den Leser gefangen, lässt aber auch viel Raum für Fantasie.

Der Band ist in sich abgeschlossen, aber man merkt, dass es einen zweiten geben wird, denn er lässt trotz allem viele Fragen offen und macht neugierig.

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Veröffentlicht am 09.02.2026

Informativ und Spannend

Stacheln, Schleim & spitze Zähne! Mein Bestiarium der außergewöhnlichen Tiere
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Mit "Stacheln, Schleim und spitze Zähne" stellt uns Laura Tschorn ein Bestiarium vor, dass es so noch nicht gibt. Aus aller Welt werden Tiere und ihre - zugegeben - nicht ganz so piekfeinen Abwehrmechanismen ...

Mit "Stacheln, Schleim und spitze Zähne" stellt uns Laura Tschorn ein Bestiarium vor, dass es so noch nicht gibt. Aus aller Welt werden Tiere und ihre - zugegeben - nicht ganz so piekfeinen Abwehrmechanismen vorgestellt.

Bereits auf dem Cover sind viele der Tiere versteckt, um die es in diesem Buch geht. Jedes einzelne hat eine Doppelseite bekommen (bis auf wenige Ausnahmen) und es sind Tiere von jedem Kontinent und der Tiefsee vertreten. Das Format ist gut für Kinderhände geeignet und lässt sich gut halten und blättern. Ein großes Inhaltsverzeichnis, stellt die einzelnen Tiere in Wort und Bild vor. Das fanden wir besonders schön, denn so können die Kinder sich Tiere aussuchen über die sie etwas erfahren wollen, auch wenn sie noch nicht so gut lesen können. Denn das Buch ist ab 6 Jahren empfohlen, und das passt für uns auch, aber lesen kann da ja noch nicht jeder. Und ehrlich? Manche der Namen sind auch schwer zu lesen. Dafür ist die Schriftgröße aber gut gewählt. Nicht zu groß, aber auch nicht zu klein. Die Texte sind mit Zwischenüberschriften geteilt - es können Pausen gemacht werden und die Bilder laden zum Entdecken ein. Meistens sieht man auf den ersten Blick die Besonderheit des Tieres und das ist klasse. Danach kann man im Text näheres dazu erfahren. Alles kindgerecht beschrieben und sehr spannend.

Einige der Tiere kennt man schon, aber manchen Besonderheiten sind neu und auch einige der Tiere kannten wir noch nicht. es ist also wirklich spannend und für jeden was dabei. Für alle die gern neugierig sind.

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Veröffentlicht am 09.02.2026

Richtig gut

SuperNOVA
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Was wäre, wenn die Welt wirklich eine Scheibe wäre und die nur von angeblichen Elementargeistern im Gleichgewicht gehalten wird? Klingt nach einer interessanten Grundlage für eine Geschichte. Und genau ...

Was wäre, wenn die Welt wirklich eine Scheibe wäre und die nur von angeblichen Elementargeistern im Gleichgewicht gehalten wird? Klingt nach einer interessanten Grundlage für eine Geschichte. Und genau das ist sie in diesem Buch auch. Besonders an der "platten" Welt ist die Tatsache, dass es auf beiden Seiten Leben gibt. Doch dieses Leben wird bedroht, als Zeitreisende klar machen, dass Elementarkräfte real und die Bewohner nur noch knapp 300 Jahre Zeit haben.

Nove, die Hauptfigur, ist bei den Elementaristen aufgewachsen, die glauben, dass die 5 Elementargeister alles zusammenhalten. doch Nova will aus diesem Kreis ausbrechen und kommt durch einen Freund an eine andere Gruppierung, die mit den Elementarkräften experimentiert. Eher durch Zufall lernt sie Ryan kennen, der auf der anderen Seite des Planeten lebt und dessen Sprache sie kaum versteht. Letztendlich zieht sie ihn mit in ihr chaotisches Leben und obwohl sie sich kaum persönlich gesehen haben, entspinnt sich eine leichte Romanze, die allerdings auf harte Proben gestellt wird.

Neben korrupten Regierungen, falschen Freunden, Intrigen und auch Verrat gibt es auch andere Kräfte, die sie versuchen zu beeinflussen und ihr Leben nicht gerade einfach gestalten. Nebenher stellt sich immer wieder die Frage: Was ist eigentlich mit dem Planeten passiert, zu dem sie unterwegs sind? Und hat das was mit ihrem Heimatplaneten zu tun?

Das Buch ist eine wunderbare Mischung aus SciFi (ohne große galaktische Kämpfe) aber auf einem sehr futuristischen Planeten - wer ihn besser kennen lernen will findet im Buch selbst 2 Karten der beiden Seiten, was ich persönlich sehr spannend fand- und Fantasy mit einem Hauch Romance. Die Hauptfigur ist sympathisch - eigentlich ein ganz normaler Teenager, der vor viele Herausforderungen gestellt wird und mit den Aufgaben wächst und das auch sehr glaubhaft. es gibt keine sprunghafte Entwicklung, sondern eine stetige. Auch alle Figuren um sie herum sind authentisch, mit Ecken und Kanten. Aber vielleicht sind es keine Menschen? Diese Frage stellt sich bei einigen Figuren. Die Geschichte ist sehr spannend gestaltet und macht Lust auf den zweiten Band der Dilogie. Denn dass das noch nicht alles gewesen sein kann, ist klar. Dazu fehlen einige Antworten. Die Fragen dazu sind gut verpackt und machen neugierig. Das Buch kann man schwer aus der Hand legen und die Welt, die erschaffen wurde ist wunderbar vielschichtig.

Eine ganz klare Empfehlung von meiner Seite.

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Veröffentlicht am 02.02.2026

Der Mörder ist immer...

Hunter B. Holmes - Mord in der besten Gesellschaft
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Na, wie beendet man den Satz? Natürlich: Der Gärtner ist immer der Mörder. Was aber, wenn es mal nicht so ist? Dann kommt in diesem Fall Hunter B. Holmes zum Einsatz. DI Holmes und sein Kollege werden ...

Na, wie beendet man den Satz? Natürlich: Der Gärtner ist immer der Mörder. Was aber, wenn es mal nicht so ist? Dann kommt in diesem Fall Hunter B. Holmes zum Einsatz. DI Holmes und sein Kollege werden zu einem Mordfall in einem Herrenclub gerufen - die Leiche liegt in einem Raum, in dem sie eigentlich gar nicht hätte sein dürfen und schon sind wir mitten im Fall drin.

Auf den Mörder zu kommen, ist mir dieses Jahr sehr schwer gefallen. es gab den ein oder anderen Hinweis, aber auch so viele verschiedene Figuren, die für mich in Frage kamen. Was jetzt nicht schlimm ist - es ist super, wenn man bis zum Ende im Dunkeln tappt und nicht direkt weiß wer es war (außer das wäre gewollt, ist es hier definitiv nicht). So ermitteln DI Holmes und sein Kollege in verschiedene Richtungen und decken das ein oder andere Geheimnis auf. Denn gerade in der gehobenen Gesellschaft in der sie sich in diesem Fall bewegen, hat irgendwie jeder mindestens ein Geheimnis.

Neben dem Fall erfahren wir auch wieder einiges aus Holmes Privatleben. Das lockert die Handlung immer auf. Wir lernen seinen Partner und seine Mutter näher kennen - beide sehr sympathisch und außerdem gibt es gefühlt in jedem dritten Kapitel etwas zu Essen. Meistens mehr oder weniger leckere Muffins. Damit man dann nicht hungern muss, findet man am Ende des Buches ein passendes Rezept. Das wird auf jeden Fall noch ausprobiert und passt wirklich gut zu diesem Buch.

Obwohl es nämlich doch viele Tote gibt, ist es nicht blutrünstig und spannend bis zum Ende. Man kann es wunderbar lesen, ohne die anderen Bände zu kennen und das ist richtig toll. Ich kann es euch gern empfehlen.

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Veröffentlicht am 28.01.2026

Kleine tapfere Qualle

Dieses Buch ist gefährlich
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Allein das Cover hat uns neugierig gemacht - die kleine Qualle im riesigen Maul mit Zähnen. Eindeutig hat sie Angst, aber wovor genau? Das kann man in diesem Buch erforschen - denn "Das Buch ist gefährlich". ...

Allein das Cover hat uns neugierig gemacht - die kleine Qualle im riesigen Maul mit Zähnen. Eindeutig hat sie Angst, aber wovor genau? Das kann man in diesem Buch erforschen - denn "Das Buch ist gefährlich". Wir begleiten die kleine Qualle auf ihrem Weg durch das Meer. Auf den Seiten, die so wunderschön illustriert wurden, ganzseitig und immer passend zum Text. Das vorgegebene Alter ab 3 passt wunderbar. Die Texte sind spannend, aber nicht zu lang und lassen sich wirklich gut vorlesen. Während des Lesens kann man viele verschiedene Tiere und Gegenstände im Meer entdecken. An manchen Stellen ist es schon ein wenig düster, aber das passt zum Titel. Bei einem gefährlichen Buch erwartet man keinen Sonnenschein oder nur nette Gespräche. Am Ende ist es aber nicht zu düster und die Qualle ist einfach so süß. Man fiebert mit ihr mit. Uns hat die Geschichte sehr gut gefallen.

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