Profilbild von freie_buchelfe

freie_buchelfe

Lesejury Star
offline

freie_buchelfe ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit freie_buchelfe über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.02.2026

Nostalgie pur!

Harry Potter und die Kammer des Schreckens (Harry Potter 2)
0

Auch diesen zweiten Teil habe ich schon unendlich oft gelesen und dennoch kann ich es nicht lassen, ihn wieder und wieder zu lesen.

Daher kann der folgende Text auf jeden Fall Spoiler enthalten!

Die ...

Auch diesen zweiten Teil habe ich schon unendlich oft gelesen und dennoch kann ich es nicht lassen, ihn wieder und wieder zu lesen.

Daher kann der folgende Text auf jeden Fall Spoiler enthalten!

Die eigentliche Geschichte kann ich natürlich nicht mehr bewerten - weil ich sie auswendig kenne und weil die ganze Welt meine Kindheit ist!
Aber ich erfreue mich einfach daran, wieder und wieder Neues zu entdecken oder neue Schlüsse und Vermutungen zu ziehen.
Dieses Mal habe ich unterbewusst alles mehr in Verbindung gebracht mit dem siebten Teil, mit Horkruxen und der Verbindung zwischen Harry und Voldemort und finde krass, dass J.K. Rowling so weit im voraus geplant hat, wie die Geschichte weiter geht.
Das ist eine Mega Sache, finde ich, vor allem weil die Ideen dann ja auch geschrieben werden mussten!

Auch frage ich mich beim lesen oft, wie es war, es zum ersten Mal zu lesen. Zum Beispiel:
Fand ich Dobby beim ersten Mal nervig?
Wann war der Zeitpunkt erreicht, Lockhart zu hassen?
Denn die Gefühle zu diesen Charakteren standen für mich schon fest, bevor ich das Buch vor einigen Tagen wieder aufgeschlagen habe.

Darüberhinaus habe ich versucht festzustellen, ab welchen Alter dieser Buch empfehlenswert ist.
Mit 8 Jahren, wie ich es damals gelesen habe?
Mit 10 Jahren, wie Carlsen es empfiehlt?
Für mich sind die Abläufe so logisch, dass ich sie nicht hinterfrage, dennoch stolpere ich über einige Dinge, bei denen ich denke: huuuch, das ist aber kein Kinderbuch!
Auch viele Beschreibungen und Taten sind nicht sehr kinderfreundlich und passen vielleicht auch nicht mehr ganz in unsere Zeit!
Andererseits passt es dennoch in die Geschichte, weil die Zaubererwelt für unseren Stand heute schon sehr altbacken wirkt und am Ende auch seine eigene Kultur hat.
Ich denke, 10 Jahre könnte gut sein, um die Bücher zu lesen, vielleicht auch erst 12 Jahre, denn die Bücher sind doch noch ein ganzes Stück härter, als die Filme.

Aber ich liebe sie!
Auch wenn Band 2 einer ist, denn ich im Ranking der sieben Teile etwas weiter hinten einordne!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 31.01.2026

Wieder und wieder, bis ich alt und grau werde!

Harry Potter und der Stein der Weisen (Harry Potter 1)
0

Tja, wie schreibt man eine Rezension zu einem Buch, dass man das erste Mal in der dritten Klasse gelesen hat. Wo man sich erinnern kann, wie man bäuchlings liegend die Trollszene gelesen hat und wie das ...

Tja, wie schreibt man eine Rezension zu einem Buch, dass man das erste Mal in der dritten Klasse gelesen hat. Wo man sich erinnern kann, wie man bäuchlings liegend die Trollszene gelesen hat und wie das Herz dabei schneller schlug.
Ein Buch, das man seitdem mindesten 20 mal gelesen hat und dessen Hörbuch man auswendig kennt?

Für mich ist Harry Potter nicht nur ein Buch, sondern meine Kindheit und meine Zuflucht. Ich verbinde Freundschaften damit und so viel mehr.

Diesmal habe ich die neuste Auflage gelesen und bin echt überrascht, was sich lektorisch alles so verändert hat. So sagt Neville nicht mehr Lahmarsch (ok, im englischen Original gab es auch nie eine vergleichbare Beleidigung, dennoch ist der Lahmarsch doch Kult geworden, oder?) und schockiert hat mich auch, das ungeschriebene Rätselgedicht: die erste Fassung ist so viel näher am englischen Original und klingt so viel poetischer und flüssiger!!

Dennoch war es wieder ein absoluter Genuss, in die Harry Potter Welt einzutauchen. Die Charaktere wieder neu kennenzulernen, neue Kleinigkeiten zu entdecken und sich Lösungen für die Logikfehler zu überlegen.
Ich glaube, Kinder heute lesen nicht mehr so krasse Bücher, wie wir das getan haben und vielen Eltern wäre die Geschichte aber ich glaube, mittlerweile werden sie auch erst ab 10 Jahren empfohlen.

Ich liebe die Geschichte und werde sie auch noch lesen, wenn ich alt und grau bin. Neutral bewerten, kann ich sie nicht, denn für mich ist es mehr als ein Buch und ich wünschte, jeder Mensch würde die Bücher einmal lesen. Ich wäre aber auch über jeden enttäuscht, der sich nicht daran begeistern kann, auch wenn das sein gutes Recht wäre 🙂.

Optisch ist es übrigens die äußerlich bisher schönste Ausgabe!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.01.2026

Wow! Rebekka Weiler übertrifft sich selber!

A Dancer's Kiss (Broken Artists, Band 2)
0

Wow!
Da hat Rebekka Weiler sich selber übertroffen!
Ein absolut fesselndes Buch!
Auch wenn der Anfang sich ein wenig langgängig angefühlt hat und ich den mies gelaunten Mats fast (und wirklich nur fast, ...

Wow!
Da hat Rebekka Weiler sich selber übertroffen!
Ein absolut fesselndes Buch!
Auch wenn der Anfang sich ein wenig langgängig angefühlt hat und ich den mies gelaunten Mats fast (und wirklich nur fast, denn ich mag ihn wirklich, wirklich gerne!!) nicht mehr ertragen konnte.
Worauf Neles Geschichte hinauslaufen würde, war irgendwie von vorne herein klar, aber das tat der Geschichte nichts schlechtes, weil man sich als Leser einfach andere Fragen gestellt hat:
Wie geht’s ihr? Wer hat ihr Leid zugeführt und warum?
Was belastet Mats? Werden sich die beiden gut tun? Kann eine Beziehung zwischen den beiden zustandekommen mit der Vorgeschichte und den Problemen?
Brisante Themen werden angesprochen und wunderbar verarbeitet. Einfühlsam und echt!
Ob realistisch oder nicht möchte ich mit nicht anmaßen zu bestimmen, das können wohl nur Betroffene beschreiben, für mich hat es sich aber so angefühlt und ging mir total unter die Haut.

Richtig getroffen hat mich aber das Nachwort.
Durch so simpel zu lesende Worte und Geständnisse von Rebekka Weiler wirkt mit einem Schlag das Buch nochmal so viel mehr! Total verrückt!
Und auch damit erst hab ich mich gefragt: geht es auch Menschen - Frauen - in meinem Bekanntenkreis so? Man fragt sowas nicht und wie beschrieben, spricht man auch nicht drüber weil Frauen als das schwache Geschlecht gehandelt werden, denen keiner irgendetwas glaubt… […]

Aber ich mag auch sehr, das andere Probleme Thema sind. Das hat einfach für Authentizität gesorgt. Und es fühlte sich auch zu keinem Zeitpunkt nach hausgemachten Problemen an, sondern nach einem logischen, miesen Verlauf der Dinge, die man selber hoffentlich nie erleben muss!

A Dancers Kiss vermittelt unheimlich viel.
Es macht auf so viele Themen aufmerken, recht zum nachdenken an und dennoch fühlt man sich in der Geschichte wohl und kann die positiven Aspekte genießen.
Sicherlich kann dieses Buch auch Kraft und Mut spenden, wenn man sie braucht und (falls man selber betroffen ist), die Trigger nicht zu stark ausschlagen.

Und damit das ganze nun leichter ausgeht;
Ich liebe ja Reihen! Alleine weil wir die anderen Charaktere alle wieder treffen! Das genieße ich jedes Mal! Und nun bin ich so mega gespannt auf Linus‘ Geschichte!!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
Veröffentlicht am 14.01.2026

Absolut lesenswert!

Die drei ??? und das weiße Auge
0

Ich glaube, es war das beste reguläre Buch in der Reihe der drei ???, die ich seit langem gelesen habe! Es hat mir enorm gut gefallen und sie war gut erzählt!
Mit Marco Sonnleitner habe ich hin und wieder ...

Ich glaube, es war das beste reguläre Buch in der Reihe der drei ???, die ich seit langem gelesen habe! Es hat mir enorm gut gefallen und sie war gut erzählt!
Mit Marco Sonnleitner habe ich hin und wieder so meine Probleme als Erzähler der drei ???; seine Geschichten und Ideen sind zwar immer gut, aber sein Erzählstil gefällt mir oft nicht so gut, wodurch ich die Abenteuer der drei Detektive nicht so richtig genießen kann. Meistens liegt es daran, das er in meinen Augen zu ausschweifend in den Beschreibungen von Menschen und Schauplätzen wird, die dann am Ende kaum eine Rolle spielen… und das bei einem Buch, das nur 160 Seiten hat, da wünsche ich mir einfach mehr relevanten Details.
Diesmal hatte ich anfangs auch das Gefühl, wie Beschreibungen wären wie zu detailliert, doch diesmal passte es super in die Geschichte rein und die meisten Fakten waren auch im Laufe der Geschichte wider relevant und dann hat es Spaß gemacht, sich zurück hu erinnern.
Überhaupt war die Geschichte von vorne rein sehr spannend und hat mich gefesselt. Auch war sie ziemlich überraschend, weil man sich die ganze Zeit gefragt hat, was hinter den Vorkommnissen steckt, wer dafür verantwortlich ist und warum! Ich hatte irgendwie nicht eine Idee, wer am Ende für was verantwortlich ist und musste wirklich das Ende abwarten, das dann dennoch wiederum überraschend war.
Auch kam das Ende nicht „plötzlich“, wie es oft bei den Bücher der Fall ist, sondern flüssig und es spitze sich schön auf dieses Ende zu!
Das weiße Auge war auch mein liebster Schauplatz im Buch, da hat mich direkt die Entdeckerlust gepackt und ich hab mich gefreut, im Verlauf der Geschichte nochmal dort zu landen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.12.2025

Toller Adventskalender - ein mitreißender Fall

Die drei ??? O Geisterbaum
0

Ich glaube, es war das beste „die drei ???“-Buch, das ich seit einer Weile gelesen haben. Vor allem aber See bisher beste Adventskalender!
Auch wenn ich ein bisschen enttäuscht über den „Täter“ war, weil ...

Ich glaube, es war das beste „die drei ???“-Buch, das ich seit einer Weile gelesen haben. Vor allem aber See bisher beste Adventskalender!
Auch wenn ich ein bisschen enttäuscht über den „Täter“ war, weil es sich dabei um meinen Anfangsverdacht handelte und ich lieber überrascht worden wäre.
Dennoch habe ich diese Geschichte von Anfang an geliebt und fand sie sehr fesselnd!
Ich bin vielleicht nicht der Riesen Weihnachtsfan, aber bietest ich begeistert vom Setting und war neidisch auf die drei ???, nicht selbst vor Ort sein zu können. Hendrik Buchna hat eine wundervolle Atmosphäre geschaffen, die auch nicht kitschig rüberkam, obwohl so ein „Santas Weekend“ natürlich sehr kitschig ist 🤣.

Der Fall hat mir auch sehr gut gefallen. Er war mitreißend und hat sehr viel Spaß gemacht. Ich war so oft sehr traurig, bis zum nächsten Tag warten zu müssen, um erneut überrascht zu werden und der Geschichte weiter folgen zu können.

Ein rundum gelungenes Buch!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere