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Veröffentlicht am 10.02.2026

Zwischen Realität und Fantasie

Lola im Spiegel
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Lola im Spiegel von Trent Dalton ist ein sehr intensiver und irgendwie richtig besonderer Roman über Identität, Trauma und darüber, wie sehr Kunst beim Überleben helfen kann. Erzählt wird die Geschichte ...

Lola im Spiegel von Trent Dalton ist ein sehr intensiver und irgendwie richtig besonderer Roman über Identität, Trauma und darüber, wie sehr Kunst beim Überleben helfen kann. Erzählt wird die Geschichte eines siebzehnjährigen Mädchens, das mit seiner Mutter ohne festes Zuhause lebt und sich mit Zeichnungen, Fantasie und Gedanken so eine eigene kleine Welt schafft, um klarzukommen.

Der Roman verbindet ziemlich harte Themen wie Gewalt, Armut und Angst mit einer sehr poetischen, fast märchenhaften Sprache. Der Spiegel steht dabei nicht nur für Selbstfindung und Zukunft, sondern auch für die Risse aus der Vergangenheit. Besonders berührend ist die Beziehung zwischen Mutter und Tochter, die gleichzeitig total stark, aber auch kompliziert und schmerzhaft ist.

Richtig cool fand ich, dass im Buch immer wieder Illustrationen auftauchen. Die sind nicht nur Deko, sondern passen total gut zur Geschichte und machen die Gefühle der Protagonistin noch greifbarer. Dadurch fühlt sich das Ganze irgendwie wie ein Mix aus Roman und Kunstbuch an, was das Lesen nochmal intensiver macht.

Die Sprache ist sehr direkt, emotional und trotzdem immer wieder überraschend warm und humorvoll. Lola im Spiegel ist kein Buch, das man mal eben so nebenbei liest, aber genau deshalb bleibt es richtig lange im Kopf und geht einem ziemlich nahe.

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Veröffentlicht am 10.02.2026

Wenn Liebe kippt und Wut bleibt

Gelbe Monster
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Gelbe Monster erzählt die Geschichte von Charlie, die mit einem blauen Auge in der U-Bahn sitzt und plötzlich an einem Punkt ist, an dem einfach nichts mehr so funktioniert wie vorher. Es geht um eine ...

Gelbe Monster erzählt die Geschichte von Charlie, die mit einem blauen Auge in der U-Bahn sitzt und plötzlich an einem Punkt ist, an dem einfach nichts mehr so funktioniert wie vorher. Es geht um eine Beziehung, die am Anfang perfekt scheint und dann langsam kippt – um Wut, Abhängigkeit und darum, wie schwer es ist, sich selbst ehrlich zu betrachten.

Der Schreibstil ist sehr klar, direkt und gleichzeitig richtig angenehm zu lesen. Trotz der ernsten Themen wirkt der Roman nicht schwer, sondern eher leicht, stellenweise sogar ziemlich witzig. Man kommt gut voran, bleibt dran und ist schnell mitten in Charlies Gedankenwelt. Vor allem diese Mischung aus Humor und Ernst fand ich richtig gelungen.

Viele Stellen regen doch ziemlich zum Nachdenken an – über Liebesbilder, Verantwortung, emotionale Gewalt und darüber, wie viel man sich selbst auflädt. Trotzdem wird das alles nicht überanalysiert. Genau das passt, denn es ist eben ein Roman und kein Sachbuch.

Insgesamt ein richtig gutes Debüt, das wichtige Themen anspricht, ohne sie zu zerreden, ich kann das Buch auf jeden Fall guten Gewissens weiterempfehlen!

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Veröffentlicht am 03.01.2026

Zwischen Trauer und Spannung

Pen Pal
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Pen Pal hat mich schon auf den ersten Seiten emotional ziemlich erwischt. Die Trauer, Einsamkeit und diese tiefe Erschöpfung der Protagonistin waren für mich sofort präsent und irgendwie spürbar. Ich hatte ...

Pen Pal hat mich schon auf den ersten Seiten emotional ziemlich erwischt. Die Trauer, Einsamkeit und diese tiefe Erschöpfung der Protagonistin waren für mich sofort präsent und irgendwie spürbar. Ich hatte beim Lesen auf jeden fall das Gefühl, direkt in ihren Gedanken zu stecken .

Gerade der Umgang mit Verlust hat mich sehr berührt. Nichts wird beschönigt, nichts fühlt sich glatt oder „schön erzählt“ an. Die Trauer ist chaotisch, wütend, leer – und genau deshalb glaubwürdig und total authentisch beschrieben. Der Moment als dann der erste Brief auftaucht hat sich wie ein kleiner Wendepunkt im Buch angefühlt - auf einmal war da auch ganz viel Spannung und ein gewisser Reiz. Ich fand den Spannungsbogen in diesem Buch wirklich gut umgesetzt.

Was ich ebenfalls sehr mochte, ist das Tempo. Pen Pal hetzt nicht, sondern nimmt sich Zeit, Gefühle und Atmosphäre aufzubauen. Dadurch wirkt alles viel intensiver. Das Buch lebt von Stimmung, psychologischer Tiefe und diesem langsamen, unheimlichen Sog, der sich Seite für Seite verstärkt.

Für mich war Pen Pal kein leichter Roman, aber dafür ein sehr lesenswerter. Ein Buch, das nicht nur unterhält, sondern emotional fordert und lange im Kopf bleibt. Ganz klare fünf Sterne von mir ⭐⭐⭐⭐⭐

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Veröffentlicht am 30.12.2025

Ein Herz voller Widerstand

Vesselless – Mein verräterisches Herz
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Vesselless – Mein verräterisches Herz hat mich sofort mit seiner dunklen Atmosphäre überzeugt. Man wird direkt reingeworfen und alles fühlt sich so intensiv und emotional an. Besonders beeindruckt hat ...

Vesselless – Mein verräterisches Herz hat mich sofort mit seiner dunklen Atmosphäre überzeugt. Man wird direkt reingeworfen und alles fühlt sich so intensiv und emotional an. Besonders beeindruckt hat mich die Protagonistin Nizzara: innerlich zerrissen, stark und verletzlich zugleich, gefangen zwischen Macht, Pflicht und dem Wunsch nach Selbstbestimmung. Sie hat so viele Seiten, die bei mir sofort eine große Sympathie zu ihr ausgelöst hat.

Der Schreibstil hat mir richtig gut gefallen. Er ist bildgewaltig und flüssig und dabei gleichzeitig sehr feinfühlig. Gefühle wie Angst, Wut, Hoffnung und innere Konflikte werden so greifbar beschrieben, dass ich mich emotional stark mit den Figuren verbunden gefühlt habe. Das Magiesystem rund um die Vesseln und gebundenen Seelen wirkt sehr durchdacht und verleiht der Geschichte eine dunkle Tiefe. Die Spannung baut sich stetig auf und immer wieder hatte ich das Gefühl, dass sich unter der Oberfläche noch viel mehr verbirgt, als man zunächst ahnt.

Für mich ist Vesselless – Mein verräterisches Herz ein absolut gelungener Auftakt, der mir persönlich Lust auf mehr macht. Eine düstere Fantasy mit starken Charakteren, emotionaler Tiefe und einem Sog, dem man sich kaum entziehen kann. Ich freue mich sehr auf die Fortsetzung! ✨

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Veröffentlicht am 29.12.2025

Spunkifex, der Dings-Erfinder

SPUNKIFEX erfindet Tiere
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Spunkifex ist ein kleiner Erfinder, der zu Hause auf seinem Dach liegt und überlegt was er heute machen kann. Dabei kommt ihn die Idee den Erfinderknopf auf seinen Bauch zu drücken und so können wir Spukifex ...

Spunkifex ist ein kleiner Erfinder, der zu Hause auf seinem Dach liegt und überlegt was er heute machen kann. Dabei kommt ihn die Idee den Erfinderknopf auf seinen Bauch zu drücken und so können wir Spukifex dabei begleiten, wie er viele spannende Sachen macht.

Ich liebe es, dass das Buch in Reimen geschrieben ist. Das liest sich leicht, man hat einen wunderbaren Lesefluss und macht gleichzeitig noch so viel Spaß beim Vorlesen. Gerade durch die sich immer wiederholenden Anfänge kommt man irgendwann in einen Rhythmus, dass das Kind richtig Lust mitzusprechen. Spunkifex eignet sich also ideal auch zur Sprachförderung von Kindern - da man durch die Reime animiert wird mitzumachen. Gleichzeitig wird dadurch natürlich auch die Kreativität gefördert und das liegt nicht ausschließlich an den Reimen, sondern auch an der schönen Gestaltung. Dadurch das im Buch auch ganz normale Bilder abgedruckt sind, auf denen gemalte erfundene Tiere zu sehen sind, bringt das wirklich mal eine tolle Abwechslung in ein Kinderbuch.

Ich würde Spunkifex jeden empfehlen, der Reimbücher mag und auch deren daraus entstehenden Lernerfolg zu schätzen weiß.

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