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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.09.2018

Hat mich nicht vom Hocker gehauen

Er will dein Herz (Ein Marina-Esposito-Thriller 7)
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Zuerst komme ich zum Cover: Leider ist die Gestaltung nicht so mein Fall aber das liegt vermutlich einfach daran, dass ich Gesichter auf einem Cover nicht wirklich mag.
Der Schreibstil war angenehm ...

Zuerst komme ich zum Cover: Leider ist die Gestaltung nicht so mein Fall aber das liegt vermutlich einfach daran, dass ich Gesichter auf einem Cover nicht wirklich mag.
Der Schreibstil war angenehm zu lesen und die Seiten waren schneller umgeblättert als bei vielen anderen Autoren. Die meiste Zeit über war es super spannend und ich wollte immer wissen, wie der Fall denn letztendlich ausgeht.
Die Protagonisten waren typische Polizisten und ich bin nicht wirklich mit ihnen warm geworden. Marina selbst war mir ziemlich unsympathisch um ehrlich zu sein weil sie sich meiner Meinung nach viel zu sehr in ihre Probleme mit Phil (ihrem Mann) hineingesteigert hat und sich irgendwann nur noch extrem kindisch benommen hat. Die Eheprobleme der beiden kamen für mich eher als Lückenfüller rüber und nicht wie ein besonders wichtiger Bestandteil des Buches.
Ansonsten ist der Thriller super mit einem tollen Ende und eignet sich perfekt als Lektüre für zwischendurch.

Veröffentlicht am 10.08.2018

Bemerkenswerte Protagonistenentwicklung!

Versunkene Städte
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Das Cover finde ich ganz okay, ist allerdings nichts besonderes. Die Farben harmonieren schön miteinander und man kann unten deutlich die versunkenen Städte erkennen.
Der Schreibstil war ganz angenehm ...

Das Cover finde ich ganz okay, ist allerdings nichts besonderes. Die Farben harmonieren schön miteinander und man kann unten deutlich die versunkenen Städte erkennen.
Der Schreibstil war ganz angenehm und ich kam relativ schnell durch mit dem Buch, allerdings gab es ab und zu sehr viele Details und Gedanken der Protagonisten, die ich einfach übersprungen habe weil es nicht wirklich relevant war und mich (um ehrlich zu sein) ein wenig genervt hat.

Die beiden Protagonisten Mahlia und Mouse wurden getrennt und von da an wurde immer abwechselnd aus beiden Sichten erzählt. Mahlia, die mit dem Halbmenschen Tool durch die Gegend streift und auf der Suche nach Mouse ist und dann eben noch Mouse, der von den Soldaten rekrutiert wurde und nun für diese kämpfen muss. Mahlia startet eine gefährliche und eigentlich aussichtslose Suche nach ihrem besten Freund um ihn zu retten, wobei ihr eine für den Krieg geschaffene Bestie namens Tool hilft.

Mouse wurde von den Soldaten neu benannt zu Ghost und irgendwann verhielt er sich auch nicht mehr wie der kleine, schüchterne Mouse, sondern er wurde auch zum Soldaten Ghost. Da das Buch aus der dritten Perspektive geschrieben war, kam zuerst noch immer der Name Mouse vor aber ab einer gewissen Stelle wurde er dann Ghost genannt und seine Vergangenheit, bzw. sein altes Ich war beinahe ausgelöscht. Das hat mir wirklich gut gefallen weil man deutlich gemerkt hat, dass sich der Autor Gedanken gemacht hat.

Ich mochte die beiden Protagonisten sehr gerne, auch wenn ich am liebsten aus der Sicht von Mouse, bzw. Ghost gelesen habe. Ich fand seine Entwicklung einfach unglaublich spannend, das war es eigentlich, was das Buch für mich ausgemacht hat. Die Geschichte an sich ist gut, auch wenn ich mir an einigen Stellen etwas wie "ganz schön unlogisch" dachte. Das Ende war mir zum Beispiel auch ein wenig zu positiv und ich bezweifle, dass es bei solchen Kriegen für jemanden ein Happy End gibt.

Fazit:

Alles in allem war es eine interessante Geschichte, die hauptsächlich durch die Entwicklung der Protagonisten lebt. Krieg ist ein furchtbares Thema und der Autor hat es geschafft, die perfekte Atmosphäre dafür zu schaffen.

Veröffentlicht am 27.04.2026

Ganz okay für zwischendurch

Das letzte Buch von Marceau Miller
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Das Buch hat mir so semi-gut gefallen. Der Anfang war sehr vielversprechend und besonders der Schreibstil war toll zu lesen. Sehr poetisch, an manchen Stellen vielleicht etwas ZU übertrieben. Aber das ...

Das Buch hat mir so semi-gut gefallen. Der Anfang war sehr vielversprechend und besonders der Schreibstil war toll zu lesen. Sehr poetisch, an manchen Stellen vielleicht etwas ZU übertrieben. Aber das hat mich eigentlich nicht gestört. Die Trauer von Sarah war greifbar und hat mich stellenweise sehr berührt. Generell empfand ich die Charaktere als recht lebhaft, wobei ich bis zum Schluss nicht wirklich nachvollziehen konnte, weshalb Sarah ihre Kinder in ihrer Trauer so alleine lässt. Das hat sie für mich extrem unsympathisch gemacht. Aber gut, so wirklich sympathisch war mir hier eigentlich sowieso niemand.
Das Ende empfand ich dann aber leider als recht unpassend zum ganzen restlichen Buch. Irgendwie plump und wird dem tollen Anfang nicht gerecht. Ich wüsste jetzt aber auch gar nicht, wie man es besser hätte machen können. Vielleicht liegt's auch an der Art Geschichte? Keine Ahnung.
Insgesamt war das Buch ganz nett, aber nichts Besonderes. 3 Sterne von mir.

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Veröffentlicht am 25.04.2026

Konnte mich leider nicht überzeugen

The House Witch 1
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Das Buch lässt mich leider ein wenig enttäuscht zurück, obwohl es wirklich viel Potenzial hatte.

Gefallen haben mir die cosy Stimmung im Buch, die Katze Kraken und die Kapitel aus ihrer Sicht (die Kapitel ...

Das Buch lässt mich leider ein wenig enttäuscht zurück, obwohl es wirklich viel Potenzial hatte.

Gefallen haben mir die cosy Stimmung im Buch, die Katze Kraken und die Kapitel aus ihrer Sicht (die Kapitel waren zwar rar gesät, aber für mich das Highlight des Buches) und das generelle Setting im Schloss, bzw. in der Küche von Fin. Auch die Thematik mit den Hexen fand ich toll. Der Schreibstil war meistens auch ganz gut, wenn auch an einzelnen Stellen holprig. Leider hört es da schon auf, denn mir war das Buch einfach zu lang(atmig). Es hätte gut und gerne 200 Seiten gekürzt werden können, insbesondere die Lovestory hätte man für mich komplett raushauen können. Die politischen Intrigen, der sich-anbahnende Krieg und vieles mehr war für mich total spannend, aber davon bekommt man ab 60% des Buches leider fast nichts mehr mit. Stattdessen stand die Lovestory und das elendige Hin und Her der Charaktere im Vordergrund. Gestört haben mich auch so manche Nebencharaktere, die erst als übergriffig dargestellt wurden, nur damit sie am Ende dann doch ganz lustig und waren. Zeitgleich wurde ewig lang auf den sexuellen Interessen mancher Charaktere herumgeritten (Sorry, aber wen interessiert es? Was trägt das zur Story bei?) oder sehr platte Witze gemacht ("Haha, sein Vorname ist Dick - omg wie lustig!!").

Zusammengefasst hätte man das Buch einfach ordentlich kürzen müssen & der Humor war einfach nicht mein Fall. Der Fokus lag zum Schluss auf den für mich uninteressantesten Themen und zurück bleibt ein offenes Ende. Band 2 werde ich aber vermutlich nicht mehr lesen.

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Veröffentlicht am 11.02.2026

Eine ruhige Familiengeschichte

Wie Schiffe auf stürmischer See
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Das Cover des Buches fand ich so toll, dass ich die Geschichte unbedingt auch lesen musste. Ich lese normalerweise am liebsten Fantasy, Sci-Fi und Horror, da ist dieses Buch natürlich für mich eher ungewöhnlich. ...

Das Cover des Buches fand ich so toll, dass ich die Geschichte unbedingt auch lesen musste. Ich lese normalerweise am liebsten Fantasy, Sci-Fi und Horror, da ist dieses Buch natürlich für mich eher ungewöhnlich. Das mag auch der Grund sein, weshalb das Buch von mir nur 3 statt 4 Sterne bekommen hat. Insgesamt war das Buch für mich ein toller palate cleanser und hat mir gefallen. Ich mochte den Schreibstil und fand, dass die Atmosphäre im Buch wirklich toll von der Autorin rübergebracht wurde. Auch die Protagonisten empfand ich als tiefergehende Charaktere mit vielseitigen Eigenschaften und die Autorin konnte sehr geschickt ernste Themen wie bspw. Demenz, Tod eines Kindes und Homophobie in die Geschichte einbinden. Trotz diesen ernsten Themen wollte ich das Buch eigentlich nie zur Seite legen, weil es von Anfang an eine starke Sogwirkung auf mich hatte.

Warum also nur drei Sterne? Mir war das Buch ehrlicherweise zu ruhig und das Ende hat mir leider auch nicht gut gefallen. Ich kann natürlich nicht mehr verraten, weil ich nicht spoilern möchte, aber das Ende war mir zu weichgespült und hat teilweise nicht zum vorherigen Verhalten der Protagonisten gepasst. Wer aber einfach eine ruhige und gefühlvolle Familiengeschichte lesen möchte, ist hier genau richtig.

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