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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.02.2026

Ein gelungener Reihenauftakt mit wundervollem Slow Burn zwischen Rivalen 😍

Selling Dreams
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In dem Buch "Selling Dreams" von April Dawson, das den ersten Band der "Bevyn Boys" Reihe bildet, geht es um Marissa, eine starke Immobilienmaklerin. Niemand schafft es, sie zu übertrumpfen, auch nicht ...

In dem Buch "Selling Dreams" von April Dawson, das den ersten Band der "Bevyn Boys" Reihe bildet, geht es um Marissa, eine starke Immobilienmaklerin. Niemand schafft es, sie zu übertrumpfen, auch nicht ihr größter Konkurrent Calder. Doch dann wird Marissa vom Bruder von Calder eingestellt, wo auch Calder arbeitet. Aber während sie um den ersten Platz im Unternehmen kämpfen, wachsen ihre Gefühle füreinander …

Optisch ist das Buch ein echter Hingucker. Es ist in hellen Pastelltönen gehalten, die sehr gut zusammenpassen und zeigt Gebäude in NYC, was gut zu dem Inhalt passt. Auch der Farbschnitt ist stimmig und detailreich.

Der Schreibstil war flüssig und bildhaft. Besonders wenn von den Immobilien geschrieben wurde, konnte ich mir diese genau vorstellen.
Das Thema “Immobilien” war übrigens sehr interessant. Ich habe noch nie ein Buch darüber gelesen und es war deshalb etwas Neues. Ich finde auch, dass gut darüber recherchiert wurde (soweit ich das beurteilen kann).

Marissa hat mir als Protagonistin sehr gut gefallen. Sie musste sich in einer männerreichen Branche durchsetzen, was nicht immer leicht war. Sie war Vorurteilen und wilden Beschuldingungen ausgesetzt. Trotzdem hat sie sich nie unterkriegen lassen und ist sehr erfolgreich in ihrem Job. Marissa ist einfach eine starke Powerfrau. Allerdings hat sie auch ihre Struggles, was sie umso menschlicher macht.

Calder ist auch toll. Am Anfang wirkt er unnahbar, aber wenn man ihn näher kennenlernt, ist er umso liebevoller. Er hat eine schwere Vergangenheit, was sein Misstrauen erklärt. Aber man sieht, wie wichtig ihm manche Personen sind, besonders seine Geschwister und Marissa. Auf jeden Fall ist Calder der perfekte Bookboyfriend: Liebevoll, sympathisch und menschlich.

Die Beziehung zwischen Marissa und Calder hat mir sehr gut gefallen. Der Slow Burn war wunderschön und authentisch geschrieben. Anfangs haben sie sich praktisch gehasst, aber trotzdem gab es eindeutig Spannung zwischen ihnen.
Die beiden passen perfekt zusammen und sind ein unglaublich harmonisches Paar.

Abschließend lässt sich sagen, dass ich das Lesen sehr genossen habe. Es war eine wunderschöne Slow Burn Geschichte zwischen zwei Rivalen im selben Unternehmen. Die (Neben-) Charaktere haben Tiefe und sind authentisch, außerdem ist der Schreibstil flüssig und bildhaft.
Ich kann das Buch wirklich nur weiterempfehlen.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 15.11.2025

Ein emotionales Buch mit sehr wichtigem Thema

Please unfollow
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In dem Buch Please Unfollow von Bashma Hallak geht es um die 17-jährige Sherry, die auf dem Weg in ein Camp für straffällige Jugendliche ist - wieso weiß man am Anfang des Buches nicht. Sherry wurde schon ...

In dem Buch Please Unfollow von Bashma Hallak geht es um die 17-jährige Sherry, die auf dem Weg in ein Camp für straffällige Jugendliche ist - wieso weiß man am Anfang des Buches nicht. Sherry wurde schon ihr ganzes Leben über gefilmt, und die Videos landeten anschließend auf YouTube, wo mehrere Millionen Follower sie anschauten. In dem Camp findet Sherry Freunde und fühlt sich sicher - bis ihre Freunde von ihrer Vergangenheit erfahren ...

Dieses Buch war unglaublich gut. Nicht nur wegen dem Schreibstil oder den Charakteren - sondern auch wegen dem wichtigen Thema, das behandelt wurde. Gerade in unserer heutigen Zeit ist Datenschutz wichtig - und dieses Buch zeigt auf eine sehr eindrückliche Weise, was passiert, wenn dieser nicht eingehalten wird.

Durch das Cover kann man schon gut sehen, worum es geht: Auf ihm ist Sherry, die Protagonistin, abgebildet. Vor ihrem Gesicht sind transparente Videos abgebildet.

Sherry war eine tolle Protagonistin. Sie war gut ausgearbeitet und ich konnte mich gut in sie hineinversetzen. Ich habe sehr gut gemerkt, wie schlecht es ihr mit ihrer Vergangenheit ging, die nicht nur psychische, sondern auch körperliche Folgen hatte. Umso schöner war es zu sehen, wie gut es ihr in dem Camp ging. Sie hat Freunde gefunden und war wieder glücklich.

Die anderen Jugendlichen in dem Camp waren allesamt sehr sympathisch. Sie waren eine tolle Gemeinschaft, die mich regelmäßig zum Lachen gebracht hat. Durch diese Gemeinschaft hat Sherry wieder zu sich selbst gefunden.

In dem Buch gab es immer wieder "Zwischenkapitel", die von Sherrys Leben vor dem Camp und mit den Videos erzählt haben. Als Leser konnte ich Sherrys Leben von kleinauf miterleben, genau das, was die Follower des YouTube-Kanals auch konnten. Es war sehr erschreckend, was Sherry alles durchmachen musste. Ihr ging es nie gut damit, aber ihre Eltern waren so auf die Videos fixiert, dass sie es einfach nicht gemerkt haben! Das hat mich unglaublich wütend gemacht und auch die Augen noch weiter geöffnet. Es gibt so viele Familien-Influencer, und der Gedanke, dass ihren Kindern das gleiche passiert wie Sherry ... Einfach nur schrecklich.

Und genau deswegen ist dieses Buch so wichtig. Es öffnet die Augen und macht auf ein Thema aufmerksam, über das viel zu wenig geredet wird. Die Autorin schafft es, diese Geschichte mit viel Humor zu erzählen, ohne dass das Thema Datenschutz vernachlässigt wird.

Es war ein Highlight und ist eine große Empfelung an alle. Es geht einfach um ein sehr aktuelles Thema, von dem eigentlich jeder betroffen ist.

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  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.11.2025

Ein sehr spannender und emotionaler Thriller 😍

Not Quite Dead Yet
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Halloween in Woodstock: Die ganze Stadt genießt den Abend, aber für Jet Mason endet er in einem Albtraum. Sie wird von einem unbekannten Angreifer nahezu tot geschlagen. Sie überlebt zwar, aber der Schlag ...

Halloween in Woodstock: Die ganze Stadt genießt den Abend, aber für Jet Mason endet er in einem Albtraum. Sie wird von einem unbekannten Angreifer nahezu tot geschlagen. Sie überlebt zwar, aber der Schlag hat ihr ein tödliches Aneurysma verursacht. Die Ärzte geben ihr noch sieben Tage zu leben. Doch Jet hat ein Ziel: gemeinsam mit Billy, einem Freund aus Kindertagen, will sie den Angreifer finden.



Erstmal vorneweg: ich liebe dieses Buch! Aber wieso?

An sich schon das Cover sieht super aus, genauso wie der Farbschnitt. Es ist in dunklen Blautönen gehalten, mit roten Farbakzenten. Dadurch bekommt man den Eindruck einer düsteren, spannungsgeladenen Atmosphäre.

Am Anfang war mir Jet, die Hauptperson, etwas unsympathisch. Aber je besser ich sie kennenlernte, desto mehr mochte ich sie. Von außen betrachtet, wirkte es so, als ob ihr ihre Mitmenschen und deren Gefühle egal wären. Aber eigentlich war Jet ein toller, einfühlsamer Mensch, der auch Zweifel und Angst vor dem Tod hatte. Ich fand es krass, wie sie Anfangs mit der Situation umgegangen ist, wie sie noch Witze darüber gerissen hat. Aber eigentlich ist sie daran innerlich zerbrochen.

Jetzt zu Billy: Er war mir eigentlich von Anfang an sympathisch. Ich fand es toll, wie er Jet geholfen hat, den Mörder zu finden, und dass er nicht wie alle anderen versucht hat, sie davon abzuhalten. Er ist einfach ein toller Charakter!

Das Ende des Buches hat einfach unglaublich wehgetan. Die ganze Zeit über während dem Lesen habe ich gehofft, dass es doch noch einen Weg gibt, Jet zu retten. Und als es dann passiert ist … Eigentlich wusste man ja, dass es so kommen muss, aber es hat trotzdem unglaublich wehgetan. Aber der Täter war trotzdem überraschend für mich.

Das Buch hatte auch einen super Spannungsbogen. Dadurch, dass immer gesagt wurde, wie viel Zeit Jet noch hat, wurde immer mehr Spannung aufgebaut.

Der Schreibstil hat mir (wie immer bei Holly Jackson) sehr gut gefallen. Sie hat es mal wieder geschafft, ein Buch zu schreiben, das man nicht mehr aus der Hand legen kann. Die ganze Idee der Story ist schon unglaublich gut, und es dann auch noch so umzusetzen? Davor habe ich großen Respekt.



Das Buch war unglaublich gut, auch wenn es mich am Ende etwas emotional zerstört hat. Ich empfehle es auf jeden Fall weiter, vor allem an Thriller- und Holly Jackson- Fans.

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Veröffentlicht am 09.11.2025

Ein Kampf zwischen Geheimnissen und Liebe 😍

Blood and Steel
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In Blood & Steel von Helen Scheuerer geht es um Thea Zoltaire, die in drei Jahren sterben wird. Doch vor ihrem Tod will sie sich ihren größten Traum verwirklichen: Eine legendäre Kriegerin zu werden. In ...

In Blood & Steel von Helen Scheuerer geht es um Thea Zoltaire, die in drei Jahren sterben wird. Doch vor ihrem Tod will sie sich ihren größten Traum verwirklichen: Eine legendäre Kriegerin zu werden. In einer Welt, in der Waffen in der Hand von Frauen verboten sind, versucht sie, in die Elitegilde zu kommen. Dabei ist nicht nur das Training mit den anderen Rekruten gefährlich, sondern auch ihre wachsenden Gefühle für den Schwertmeister Wilder Hawthorne.

Schon wenn man das Buch ansieht, bekommt man direkt Lust es zu lesen, so schön ist das Cover. Es ist in dunklen Rot-Tönen gehalten, mit weißen Elementen. Außerdem ist ein Schwert sowie ein Schild abgebildet, was sehr passend ist. Etwas schade ist nur, dass die Veredelung der Schrift sich leider gelöst hat.

Thea als Hauptcharakter hat mir sehr gut gefallen. Sie war eine starke Heldin, die trotz der Vorurteile und Gefahren nie aufgegeben hat.

Und Wilder ... Er ist so toll. Eindeutig bestes Bookboyfriend-Material. Er schien nach außen hin immer mürrisch und unfreundlich, aber je besser ich ihn kennenlernte, desto mehr gewann er meine Sympathie. Und er hat seine Zuneigung zu Thea immer durch kleine, aber sehr süße Gesten gezeigt.

Ich habe aber auch eindeutig einen Hasscharakter in diesem Buch: Seb Barlow. Er war so ein widerwärtiges, hinterhältiges und frauenfeindliches Miststück! (Entschuldigung, aber ich kann es einfach nicht anders ausdrücken)

Dafür haben mir die anderen Nebencharaktere umso besser gefallen: Theas alten Freunde von den Alchemisten, ihre Schwester, Kipp und Cal, Dax und Malik, ... , alle waren überraschend gut ausgearbeitet und auch größtenteils sympathisch. Das hat mir sehr gut gefallen!

Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Er war nicht direkt so wie in anderen Büchern, sondern hat sich der Welt angepasst. Ich konnte sehr gut in die Story eintauchen, alles war detailliert, aber nicht übertrieben beschrieben, und während dem Lesen konnte ich die Welt quasi vor mir sehen.

Auch die Story war super. Es war (aus meiner Sicht) alles logisch aufgebaut. Es gab Geheimnisse, die Thea lüften wollte, und blutige Kämpfe, aber auch feurige Dialoge zwischen Thea und Wilder sowie spicy Szenen.

Abschließend würde ich sagen, dass das Buch auf jeden Fall eine Empfehlung ist. Es ist eine tolle Romantasy mit genau der richtigen Mischung aus Intrigen, Schlachten, einer Lovestory sowie tolle Freundschaften. Die Protagonistin muss sich gegenüber anderen Rekruten beweisen und lüftet ein paar Geheimnisse. Es hat einfach nur Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen.

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Veröffentlicht am 21.01.2026

Ein etwas anderer Psychothriller, der sehr fesselnd ist.

Fall Silent
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In dem Buch "Fall Silent" von Birgit Arnold geht es um den jungen Mann Ken, der auf seiner Flucht vor der Vergangenheit den Appalachian Trail begeht. Er verläuft sich in einem uraltem Landstrich, der eine ...

In dem Buch "Fall Silent" von Birgit Arnold geht es um den jungen Mann Ken, der auf seiner Flucht vor der Vergangenheit den Appalachian Trail begeht. Er verläuft sich in einem uraltem Landstrich, der eine eigene, dunkle Geschichte hat ...

Schon das Cover fängt die düstere Atmosphäre des Buches ein. Man kann einen Mann erkennen, der zwischen den riesigen Bäumen winzig klein wirkt, und bedrohliche Nebelschwaden.

Das Buch ist in 5 Teile gegliedert, die mal kürzer und mal länger sind. Sie sind immer wieder aus verschiedener Perspektive geschrieben, wodurch man die Zusammenhänge der Story gut versteht. Der Schreibstil ist eigentlich gut und angenehm zu lesen.

Ken ist der Protagonist der Geschichte. Ich bewundere ihn für seinen Kampfgeist und die Motivation, den Trail zu schaffen. Außerdem ist er impulsiv.

Besonders toll fand ich die Darstellung der Pflanzen. Sie hatten ihre eigene Art zu denken und haben mit sich einer besonderen Methode gegen die Eindringlinge gewehrt. Sie entwickelten eine faszinierende Art der Kommunikation.

Das ganze Buch hat eine düstere, bedrückende Atmosphäre, Die Autorin schafft es aber, diese ohne Blut und Mord zu vermitteln, was mir gut gefallen hat. Durch einfache Dinge bekommt man beim Lesen Gänsehaut!

Ich empfehle das Buch weiter. Es ist ein Thriller, der auf faszinierende Art und Weise Mensch und Natur neu beleuchtet und zum Nachdenken anregt.

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