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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.12.2017

Eine bewegende Familiengeschichte

Sie kam aus Mariupol
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Abseits von jedweder historischen Aufgeregtheit schafft es Natascha Wodin die Spurensuche zu dem Wurzeln ihrer Familie spannend zu verpacken. Die Reise in die Vergangenheit ihrer eigenen Lebensgeschichte ...

Abseits von jedweder historischen Aufgeregtheit schafft es Natascha Wodin die Spurensuche zu dem Wurzeln ihrer Familie spannend zu verpacken. Die Reise in die Vergangenheit ihrer eigenen Lebensgeschichte enthüllt Schicht um Schicht auch die Geschichte des deutschen und des russischen Volkes in den Wirren der Revolution und des folgenden Krieges. Meistens nüchtern geschrieben, kann man doch an vielen Stellen die dahinterliegenden Gefühle erahnen und das Buch zieht einen immer mehr in einen Sog, so dass man es nicht mehr aus der Hand legen mag.

Veröffentlicht am 11.02.2026

Empfehlenswert

Jenseits der Baumgrenze
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Der Auftakt zu einer Reihe - ein Försterkrimi aus Tirol - hat mich wirklich angesprochen. Nicht nur, dass hier auch Hunde - ein Vizla und eine Dackeldame - mitspielen, sondern das ganze Setting war spannend. ...

Der Auftakt zu einer Reihe - ein Försterkrimi aus Tirol - hat mich wirklich angesprochen. Nicht nur, dass hier auch Hunde - ein Vizla und eine Dackeldame - mitspielen, sondern das ganze Setting war spannend. Ein Toter im Wald von Arie Daamen, einem holländischen Waldhüter und Förster auf Gut Bahrenberg in Tirol, eine interessante Chefinspektorin aus Innsbruck und als Zutat eine alteingesessene Grafenfamilie.
Das Buch ist flüssig geschrieben, gut lesbar und die Figuren haben ein schönes Eigenleben. Der Fall ist spannend und nicht einfach zu enträtseln, was mich durch die Seiten gezogen hat. Die Landschaftsbeschreibungen sind plastisch und so konnte ich mich in die Orte gut einfühlen und sie in meinem Kopf entstehen lassen. Angenehm auch, dass die Figuren alle ein Privatleben haben, was in den Fall mit einbezogen wird. Die Auflösung passte, war aber lange nicht zu erkennen und das hat Spaß gemacht. Ich hoffe, bald noch mehr vom Förster aus Tirol lesen zu können und empfehle das Buch gerne weiter.

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Veröffentlicht am 21.10.2025

Ein tolles Märchen

Die kleine Nymphe
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Auch wenn das Buch ein Kindermärchen sein soll und ich außerhalb meiner Krimibubble gelesen habe, war ich angetan von der Geschichte. Das Märchen ist durchaus für jedes Alter lesbar, denn die Entwicklung, ...

Auch wenn das Buch ein Kindermärchen sein soll und ich außerhalb meiner Krimibubble gelesen habe, war ich angetan von der Geschichte. Das Märchen ist durchaus für jedes Alter lesbar, denn die Entwicklung, die die Protagonistin macht und ihre Erkenntnisse am Ende sind allgemeingültig. Auch die Illustrationen in dem Buch sind sehr gut gemacht und zu den Kapiteln passend. Das hat mir sehr gefallen. Der Weg der Nymphe fort von ihrer Quelle in die weite Welt, ist spannend gestaltet und sie wandelt sich von ihrer Naivität hin zu einer, die weiß, dass sie Neues ausprobieren will und es auch tut. Von dieser Art und der Entwicklung, kann jedes Alter etwas mitnehmen. Danke an die Autorin, dass ich das Buch lesen durfte. Ich empfehle es gerne weiter.

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Veröffentlicht am 16.01.2025

Toller Cosy-Crime

Mord im Himmelreich
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In dem Buch ist alles vereint, was einen guten Cosy-Crime ausmacht - ein Protagonist mit entsprechendem Namen: Björn Kupernikus, ein Setting mit lauter skurrilen Charakteren in einer Campingplatz-Bubble, ...

In dem Buch ist alles vereint, was einen guten Cosy-Crime ausmacht - ein Protagonist mit entsprechendem Namen: Björn Kupernikus, ein Setting mit lauter skurrilen Charakteren in einer Campingplatz-Bubble, ein bisschen Beziehung: damit meine ich natürlich den Hund Pinguin und Annabelle. Ja Björn hat es nicht leicht - zum Ausruhen kommt er in der Geschichte nun wirklich nicht. Der Autor beschreibt die Szenarien humorvoll, aber gleichzeitig auch spannend bis zur letzten Seite. Durch den flüssigen Schreibstil und die sympathischen Protagonisten hatte ich viel Spaß an der Geschichte und würde gerne mehr von dem witzigen 'Ermittlerduo' lesen und natürlich muss der Hund auch wieder mitermitteln, denn dadurch hat es mir noch besser gefallen, als die üblichen Cosy-Crimes. Ein Buch, dass man sehr gut ein einem Rutsch durchlesen kann und das ich gerne weiter empfehle.

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Veröffentlicht am 15.01.2025

Unfall oder Mord?

Commissario Tasso bekommt Gegenwind
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Die ist für mich der erste Fall des Commissario, doch in der Reihe schon der vierte. Ich habe durch den plastischen Schreibstil der Autorin aber gut in die Geschichte gefunden, auch wenn die die Protagonisten ...

Die ist für mich der erste Fall des Commissario, doch in der Reihe schon der vierte. Ich habe durch den plastischen Schreibstil der Autorin aber gut in die Geschichte gefunden, auch wenn die die Protagonisten nicht kannte. Mit Mara, der Jurastudentin, bin ich gleich warm geworden, denn ihre Art ist für die damalige Zeit - wir schreiben das Jahr 1963 - erfrischend unabhängig im Denken. Maras Freundin Veronika macht sie auf einen, durch die Polizei schon abgeschlossenen Fall, aufmerksam und Mara lässt sich überreden, nachzuforschen. Allerdings würde ich Veronika nur am Anfang als Freundin bezeichnen, denn im Laufe der Geschichte wandelt sich für mich das Blatt, durch das Verhalten Veronikas. Warum Mara das nicht sieht, ist mir bis zum Schluss ein Rätsel geblieben. Der Fall einer Toten zugezogenen Bäuerin, bringt dann auch den Commissario in die Geschichte. Mit ihm habe ich ein wenig gefremdelt, denn er blieb für mich immer etwas reserviert im Benehmen. Die Beschreibung des Dorfes und seiner Strukturen dagegen kam mir bekannt vor. Ein Dorf ist ein Dorf, das ist auch heute noch so. Die ganzen internen Verwicklungen, Anzüglichkeiten einer alleinstehenden Frau gegenüber und der Neid untereinander machen die Geschichte sehr spannend. Mir hat das Buch und der Fall gut gefallen. Gerne empfehle ich es weiter.

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