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Alesia

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.02.2026

Wolfsgebunden

Dire Bound
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Meryn lebt in einem der ärmeren Viertel des Königreiches Nocturna und sorgt u.a. als Straßenkämpferin für ihre Familie. Als ihre Schwester von vampireartigen Wesen verschleppt wird, mit denen das Königreich ...

Meryn lebt in einem der ärmeren Viertel des Königreiches Nocturna und sorgt u.a. als Straßenkämpferin für ihre Familie. Als ihre Schwester von vampireartigen Wesen verschleppt wird, mit denen das Königreich seit Jahrhunderten im Krieg liegt, meldet Meryn sich für die Armee. Nach einem gnadenlosen Auswahlverfahren wird Meryn von einer Schattenwölfin auserwählt. Unfreiwillig muss sie die Ausbildung zur Elitekriegerin beginnen, eine tödliche Selektion in der die schwächsten Mitglieder des Rudels aussortiert werden.

Dire Bound von Sable Sorensen ist Romantasy at its best und für mich auf jeden Fall ein Jahreshighlight. Trotz seiner über 800 Seiten habe ich die Geschichte unglaublich schnell durchgelesen. Das Worldbuilding ist gut gelungen und bekommt hoffentlich im zweiten Teil noch etwas mehr Tiefe. Besonders gut hat mir hier die Bindung zu den Schattenwölfen gefallen. Die Geschichte hat mich von Anfang an in ihren Bann gezogen. Die Prüfung, denen sich Meryn stellen muss, sind hart. Die Kämpfe brutal und blutig. In einigen Situationen ist auch Meryn erbarmungslos. Als Bürgerliche ist sie auf die Ausbildungssituation nicht ausreichend vorbereitet. Auch die Kooperation mit ihrer Schattenwölfin gestaltet sich als schwierig. Dazu kommen Plottwists und ein interessantes Love-Interest.

Fazit: Perfekt für alle, die düstere Fantasy, intensive Kämpfe und prickelnde Liebesgeschichten mögen. Eine absolute Leseempfehlung und die Bitte um schnelle Veröffentlichung von Band 2.

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Veröffentlicht am 18.02.2026

Paul macht was er will

Paul bekommt kein Kätzchen
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Eigentlich soll Paul heute ein Kätzchen bekommen. Doch Paul macht, was er will, und so bringt er ein ganz anderes Tier mit nach Hause. Vielleicht keine ganz so gute, aber auf jeden Fall lustige Idee.

Paul ...

Eigentlich soll Paul heute ein Kätzchen bekommen. Doch Paul macht, was er will, und so bringt er ein ganz anderes Tier mit nach Hause. Vielleicht keine ganz so gute, aber auf jeden Fall lustige Idee.

Paul bekommt kein Kätzchen von Bernhard Hoëcker, Eva von Mühlenfels und der Illustratorin Angela Glökler ist ein Bilder- und Vorlesebuch für Kinder ab ca. 4 Jahren. Ich muss zugeben, dass ich beim Lesen die Stimme von Bernhard Hoëcker, der u.a. bei "Wer weiß denn sowas?" im Fernsehen zu sehen ist, im Kopf hatte. Anders als der Erzähler will, macht Paul einfach sein Ding. Das ist amüsant und überraschend. Das Buch eignet sich sehr gut für Kinder im Kindergartenalter. Der Text lässt sich leicht und schnell lesen, sodass das Buch mit seinen 32 Seiten auch ideal für zwischendurch ist. Die Geschichte lebt einfach davon, dass Paul andere, vielleicht etwas chaotische aber liebenswürdige Ideen hat. Zwischen Paul und dem Erzähler entstehen so lustige Dialoge. Hier hat mir gefallen, dass für Paul und den Erzähler eine unterschiedliche Schriftart genutzt wurde. Die Bilder sind eher großflächig gezeichnet, passen aber sehr gut zu Pauls Handlung. Auch hier sieht man den Humor. Fazit: Ein sehr schönes Kinderbuch, das mich durch sein kreatives Konzept begeistern konnte.

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Veröffentlicht am 18.02.2026

Der Traum vom besseren Wohnen

Das Haus in Charlottenburg
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Die junge Schneiderin Elise lebt mit ihrer Familie in einer beengten Mietwohnung in Berlin-Wedding. Willkürliche Mieterhöhungen und plötzliche Kündigungen sind dort an der Tagesordnung. Bald verliebt sie ...

Die junge Schneiderin Elise lebt mit ihrer Familie in einer beengten Mietwohnung in Berlin-Wedding. Willkürliche Mieterhöhungen und plötzliche Kündigungen sind dort an der Tagesordnung. Bald verliebt sie sich in den Architekten Johann, der gemeinsam mit seinem Freund Louis den Bau eines genossenschaftlichen Mietshauses plant. Für diesen Traum müssen sie gegen eine mächtige Gegnerin, Baronin Leonora von Rienäcker, kämpfen, die skrupellos am Immobiliengeschäft verdient.

Wohnungsnot und die Suche nach bezahlbarem Wohnraum sind nicht nur heute ein Thema. Das Haus in Charlottenburg von Beate Sauer ist ein großartiger historischer Roman über eine junge Frau, die für sich und ihre Familie um ein besseres Leben kämpft und zugleich einen tiefen Einblick in die Gesellschaftsstrukturen und die Lebensverhältnisse der Arbeiter in Berlin um 1890 gibt. Der genossenschaftliche Wohnungsbau, den Johann plant, ist ein Lichtblick gegenüber den großen, dunklen Mietskasernen, in denen zu viele Menschen auf zu engem Raum leben und sich Krankheiten ungehindert ausbreiten. Gerade Hauptprotagonistin Elise, die sich im Verlauf des Buches immer mutiger durchsetzt und auch für andere kämpft, war sehr sympathisch. Die Liebesgeschichte, die sich zwischen ihr und Johann entwickelt, wird passend dargestellt. Daneben hat das Buch mit Baronin Leonora von Rienäcker eine ausgesprochen gewissenlose Antagonistin die weder vor Sabotage, noch vor Mord zurückschreckt. Spannung ist vor allem in der zweiten Hälfte der Geschichte vorhanden. Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen, sodass ich 5 Sterne vergebe.

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Veröffentlicht am 14.02.2026

Gladiatorenkämpfe und Intrigen im vampierischen Imperium

We Who Will Die
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Um ihren jüngeren Bruder zu retten geht Arvelle einen gefährlichen Pakt ein. Sie soll den Imperator töten, einen mächtigen uralten Vampir. Um überhaupt in seine Nähe zu kommen, muss sie zunächst die Auslese ...

Um ihren jüngeren Bruder zu retten geht Arvelle einen gefährlichen Pakt ein. Sie soll den Imperator töten, einen mächtigen uralten Vampir. Um überhaupt in seine Nähe zu kommen, muss sie zunächst die Auslese bestehen. Mehrere Arenenkämpfe, in denen nur die besten Teilnehmer überleben. Bei ihrer Vorbereitung trifft sie ihre große Jugendliebe wieder, der Mann der sie ohne Begründung verlassen und ihr Herz gebrochen hat.

Das Cover passt gut und ist hochwertig verarbeitet. Man spürt praktisch den Sand, auf dem Arvelle kämpft.

We Who Will Die von Stacia Stark ist der Auftaktband der Empire of Blood Reihe. Romantasy mit Gladiatorenkämpfen, Vampiren, Magie und politischen Intrigen. Mir hat das Worldbuilding, welches an das alte Rom erinnert, sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist flüssig geschrieben, Spannung ist auf jeden Fall vorhanden. Stellenweise gibt es blutige und brutale Szenen. Tatsächlich hat mich die Geschichte direkt in ihren Bann gezogen. Ich konnte richtig mit Arvelles Bemühungen ihre Brüder zu retten, sich gefährlichen Kämpfen zu stellen und ihre Vergangenheit zu verarbeiten, mitfiebern. Sie hat Mut, muss aber mehr als einmal feststellen, dass sie durch eine Intrige getäuscht wird. Die Liebesgeschichte geht richtig Forbidden Love, steht allerdings nicht ganz im Vordergrund. Hier bin ich auf die Entwicklung in den weiteren Bänden gespannt.

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Veröffentlicht am 11.02.2026

Margos Traumhaus

Tödliches Angebot
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Margo sucht schon Monate bislang erfolglos in Washington ein Eigenheim um eine Familie zu gründen. Das Leben, mit ihrem Ehemann, in einer kleinen Wohnung erträgt sie kaum. Als sie ein perfektes Haus in ...

Margo sucht schon Monate bislang erfolglos in Washington ein Eigenheim um eine Familie zu gründen. Das Leben, mit ihrem Ehemann, in einer kleinen Wohnung erträgt sie kaum. Als sie ein perfektes Haus in einer perfekten Nachbarschaft entdeckt, das bald zum Verkauf stehen soll, entwickelt Margo eine regelrechte Obsession. Hautnah erlebt man, wie weit zu gehen Margo bereit ist, um sich ihren Traum zu erfüllen.

Tödliches Angebot von Marisa Kashino ist ein Thriller, der mich sehr in seinen Bann gezogen hat, wobei sich die klassischen Thrillerelemente erst am Ende der Geschichte entfalten. Über einen Großteil der Geschichte begleiten wir Margo, die sich immer tiefer in die Obsession für ihr Traumhaus hineinsteigert. Eine zielstrebige Frau, mit einer etwas verkorkster Kindheit, die genaue Pläne für ihre Zukunft hat. Nur der aktuelle Wohnungsmarkt stellt diese in Frage: "Kein Haus- kein Baby- kein Leben"! Ich habe das Buch als Hörbuchversion gehört und kann sagen, dass die Sprecherin Rebecca Veil großartige Arbeit leistet. Sie schafft es Margo und ihre Abgründe perfekt darzustellen. Margo ist nicht sympathisch aber beunruhigend fesselnd. Ich war gespannt darauf, wie weit Margo für ihren Traum geht. Dabei schwankte ich zwischen Faszination und Kopfschütteln über ihre Besessenheit. Leider verrät der Klappentext schon recht viel über die Geschichte, was etwas die Spannung nimmt. Trotzdem kann ich das Buch uneingeschränkt weiterempfehlen.

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